Programm

3. Akademie „Zwischenbilanz: Blick zurück nach vorn“

Informationen zur 3. TRAFO-Akademie:

Akademie-Programm
Referentinnen
Vortrag Dr. Kurt Winkler: Möglichkeiten und Herausforderungen: Die Zukunft der Museen im ländlichen Raum

Die 3. Akademie des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ zog nach zwei Jahren Programmlaufzeit eine erste Bilanz und wagte gleichzeitig einen Blick in die Zukunft. Vom 23. bis 25. April 2018 waren die Akteure der beteiligten TRAFO-Projekte sowie externe Expertinnen zu Gast im Oderbruch Museum Altranft.

Die Akademie begann am 23. April mit einem kulturpolitischen Nachmittag, bei dem die Rolle von Kulturorten in ländlichen Regionen im Mittelpunkt stand und zu dem neben Vertretern aus Politik, Kultur und Verwaltung interessierte Bürgerinnen eingeladen waren.

Kristina Volke, Stellvertretende Kuratorin der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, beleuchtete in ihrem Vortrag „Kunst und Kultur als Instrumente des Empowerments“, welche Bedeutung öffentliche Kultureinrichtungen für die ländlichen Räume haben und wie sie als Begegnungsräume fungieren können. Der Leiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Dr. Kurt Winkler, setzte sich anschließend mit den Möglichkeiten und Herausforderungen von Museen in ländlichen Räumen auseinander und stellte die Frage, wie diese einerseits Identitätsanker für die einheimische Bevölkerung und gleichzeitig Attraktivitätspunkt für Gäste sein können.

In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten sie mit Friedemann Hanke, Erster Beigeordneter Landkreis Märkisch Oderland, Reiner Walleser, Abteilungsleiter Kultur, Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur Brandenburg, und Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin Kulturland Brandenburg, unter Moderation der Kulturjournalistin Claudia Henne. Anhand des Oderbruch Museums Altranft ging es darum, welche Rolle Kulturorte in ländlichen Regionen übernehmen können, wie sie sich weiterentwickeln müssen und wie sich gute Erfahrungen verstetigen oder sich sogar auf andere Regionen übertragen lassen.

An den folgenden Tagen der TRAFO-Akademie stand zunächst die Reflexion der vergangenen zwei Jahre im Mittelpunkt. Die Teams der TRAFO-Projekte schauten auf ihre Arbeit zurück und berieten sich gegenseitig zu aktuellen Fragen und Herausforderungen. Unterstützt wurden sie dabei von den sogenannten „Critical Friends“, Dorothee Heidhues (Organisationsentwicklerin), Tobias Asmuth (Journalist), Anne Maase (Kulturmanagerin und Coach) und Dr. Heike Riesling-Schärfe (Kulturwissenschaftlerin und Stiftungsmanagerin).

Anschließend richteten die Akademie-Teilnehmenden den Blick in die Zukunft. Die Projektpartner berieten, welche Aspekte ihrer Arbeit sich bewährt haben, wie der Wissenstransfer gewährleistet werden kann und wie Politik und Verwaltung davon überzeugt werden können, sich für Kultur im ländlichen Raum zu engagieren.