Aktuelles
24/05/2019
Südniedersachsen Harzmuseen
Kulturpolitischer Nachmittag im Projekt Harz|Museen|Welterbe

Nach drei Jahren Projektlaufzeit zieht das Projekt Harz|Museen|Welterbe am 24. Mai 2019 Bilanz. Wie haben sich die beteiligten Kulturorte im Oberharz entwickelt? Welche Unterstützung brauchen sie in der Region, damit sie auch zukünftig ihre kulturellen und gesellschaftlichen Potenziale entfalten können? →

Nach drei Jahren Projektlaufzeit zieht das Projekt Harz|Museen|Welterbe am 24. Mai 2019 Bilanz. Im Rahmen von TRAFO haben die vier beteiligten kleineren Oberharzer Museen und Besucherbergwerke eine zukunftsfähige Trägerschaftsstruktur und eine gemeinsame Erzählung des Oberharzer Bergbaus erarbeitet. Sie haben gleichzeitig die Besonderheiten der einzelnen Einrichtungen sichtbar gemacht und dabei einen breit angelegten Beteiligungsprozess initiiert, bei dem die Menschen aus der Region angesprochen und einbezogen wurden.  

Wie haben sich die beteiligten Kulturorte im Oberharz entwickelt? Welchen Beitrag leisten sie für die Entwicklung der Region? Und welche Unterstützung brauchen sie in der Region, damit sie auch zukünftig ihre kulturellen und gesellschaftlichen Potenziale entfalten können? Diese und weitere Fragen diskutieren am Freitag, den 24. Mai 2019 Vertreterinnen von Kultureinrichtungen, Kulturschaffende, Regionalentwickler, Politikerinnen sowie Verbandsvertreter.

Programm 24. Mai 2019

14:00 Uhr Ankommen

14:30 Uhr Begrüßung
Gerhard Lenz, M.A. Stiftungsdirektor, Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft
Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin Kulturstiftung des Bundes

14:50 Uhr Harz|Museen|Welterbe – Einblicke in den Projektstand
U. a. mit: Udo Künstel, Stellvertretender Bürgermeister, Clausthal-Zellerfeld, Bettina Beimel, Geschäftsführerin Harztourismus, Volker Höfert, Fachbereichsleiter Finanzen, Gemeinde Bad Grund, Thomas Koch, stellvertretender Schulleiter der OBS Badenhausen, Matthias Lange, Mensch und Region

15:30 Uhr Unterstützungsstrukturen für die Kultur
U.a. mit: Frederik Bewer, Bürgermeister Angermünde, Samo Darian, Programmleiter TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, Erik Homann, Bürgermeister Seesen, Dr. Anita Moser, Universität Salzburg

Anschließende Diskussion mit Öffnung ins Publikum

16:15 Uhr Kaffeepause

17:00 Uhr Kultur im Oberharz – Gemeinsam denken, nachhaltig gestalten!
Harald Dietzmann, Bürgermeister Gemeinde Bad Grund
Stefan Grote, Bürgermeister Braunlage
Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Gerhard Lenz, M.A. Stiftungsdirektor, Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft
Kreisrat Marcel Riethig, Landkreis Göttingen, Dezernat für Jugend, Bildung, Arbeit, Sozials und Kultur

Podiumsdiskussion

18:00 Uhr Ausklang der Veranstaltung

18:30 Uhr Eröffnung der Ausstellung des Schulprojekts „ShortStories“ im Oberharzer Bergwerksmuseum

Ort
Aula der TU Clausthal
Aulastraße 8
38678 Clausthal-Zellerfeld

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab 1.4. über unser Online-Tool möglich.

12/02/2019
Südniedersachsen Jacobson-Haus Seesen
Künstlerisches Projekt im Jacobson-Haus

Das Jacobson-Haus in Seesen möchte die Transformation, die das Haus im Rahmen von TRAFO durchlaufen hat, auch über die Projektlaufzeit hinaus im Haus sichtbar machen und hat deswegen die Künstlerin Antje Schiffers für ein gemeinsames künstlerisches Projekt eingeladen. →

Das Jacobson-Haus in Seesen möchte die Transformation, die das Haus im Rahmen von TRAFO durchlaufen hat, auch über die Projektlaufzeit hinaus im Haus sichtbar machen und hat deswegen die Künstlerin Antje Schiffers eingeladen. Gemeinsam mit den Nutzerinnen des Jacobson-Hauses wird sie eine oder mehrere Wände des Hauses gestalten. Im Rahmen eines Workshops wird die Künstlerin die Motive mit den Nutzern gemeinsam entwickeln und sie anschließend auf den Wänden umsetzen. Erste Informationen zum Projekt gab es im Rahmen des Kreativ-Stammtisches am 12. Februar 2019 im Jacobson-Haus.

04/02/2019
Südniedersachsen Bergbaumuseen im Oberharz
Ausstellung „Bestandsaufnahme“ im Oberharzer Bergwerksmuseum

Unter dem Titel „Bestandsaufnahme!“ werden im Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld Ergebnisse eines TRAFO-Projekts mit Schülerinnen der örtlichen Robert-Koch-Schule vorgestellt. →

Unter dem Titel „Bestandsaufnahme!“ werden im Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld Ergebnisse eines Projekts mit Schülerinnen der örtlichen Robert-Koch-Schule vorgestellt. Die Schüler haben sich im Rahmen des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe ein Jahr lang mit der Dauerausstellung des Museums auseinandergesetzt, haben die Objekte und ihre Darstellung analysiert und evaluiert. Die Ergebnisse des Projekts fließen maßgeblich in die Neugestaltung der Dauerausstellung ein. Bis zum 4. April 2019 ist die Bestandsaufnahme der Schülerinnen nun im Oberharzer Bergwerksmuseum zu sehen. Museumsbesucher sind dazu eingeladen, sich ebenfalls an dem Projekt zu beteiligen und ihre Meinung zu den Objekten abzugeben.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

22/01/2019
Südniedersachsen Bergbaumuseen im Oberharz
Ideenwettbewerb „Glück auf 2.0“

Seit September beschäftigten sich Master-Studierende der Hildesheimer Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst mit den vier Oberharzer Museen und Besucherbergwerken im TRAFO-Projekt „Harz|Museen|Welterbe“. Am 22. Januar 2019 präsentierten sie ihre Gestaltungsideen vor einer Jury. →

Seit September beschäftigten sich Master-Studierende der Hildesheimer Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst mit den vier Oberharzer Museen und Besucherbergwerken im TRAFO-Projekt „Harz|Museen|Welterbe“. Am 22. Januar 2019 präsentierten sie ihre Gestaltungsideen vor einer Jury.

Die Studierenden der Fachrichtungen Innenarchitektur & Produktdesign sowie Grafik- bzw. Advertising Design hatten sich im Rahmen ihres Seminars „Glück auf 2.0“ mit der Fragestellung auseinandergesetzt, wie die vier Einrichtungen Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, 19-Lachter-Stollen in Wildemann, Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld und Grube Samson in St. Andreasberg für Besucherinnen ansprechender gestaltet werden können und wie die Häuser stärker miteinander in Verbindung gesetzt werden können. Dabei können Vorschläge zur Beschilderung, Ideen zu Marketingprodukten oder auch Elemente für die Ausstellungen entstehen.

Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellten die Studierenden am 22. Januar 2019 in Form von Modellen, Plänen oder Prototypen vor. Eine Fachjury prämierte die besten Ideen.

Gewonnen hat die Idee „Eintauchen“. Vier Studentinnen haben neben einem umfassendes Kommunikationskonzept einen sogenannten Tunnel für die Eingangsbereiche der vier Museen entwickelt.

Den zweiten Platz hat die Idee „Schicht im Schacht“ gemacht. Zwei Studenten haben eine Fahrstuhlinstallation entwickelt, die das Erlebnis, unter Tage zu fahren, sinnlich erfahrbar machen soll.