Aktuelles
28/11/2018
Südniedersachsen Bergbaumuseen im Oberharz
Beteiligungsworkshops im Projekt Harz|Museen|Welterbe

Die Museumsentwicklungskonzepte für die vier Bergwerksmuseen, die im Rahmen des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe erarbeitet wurden, gehen jetzt in die Umsetzung. Parallel geht der Beteiligungsprozess weiter, es sollen neue Veranstaltungsformate erarbeitet werden. →

Die Museumsentwicklungskonzepte für die vier Bergwerksmuseen, die im Rahmen des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe erarbeitet wurden, gehen jetzt in die Umsetzung. Parallel geht der Beteiligungsprozess weiter. Im November wird in zwei Workshops gemeinsam mit den Betreiberinnen der vier Museen und interessierten Bürgern Ideen für neue und zeitgemäße Veranstaltungsformate erarbeitet. Ziel ist es, die Angebote der vier beteiligten Häuser um kulturelle Veranstaltungen zu erweitern, die die Menschen der Region einbinden und gleichzeitig attraktiv für Gäste sind.

Am 07. November fand ein Workshop zum Bergbaumuseum Grube Samson und dem Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in St. Andreasberg statt. Am 28. November beschäftigte sich ein Workshop im Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zelleferldmit dem Oberharzer Bergwerksmuseum und dem Bergbaumuseum Schachtanlage Knesebeck.

20/11/2018
Südniedersachsen Jacobson-Haus Seesen
Beredte Steine – Vom Alumnat zum Jacobson-Haus

Am Dienstag, den 20. November 2018 gab es einen dialogischen Vortrag zur Geschichte des Jacobson-Hauses von Dr. Joachim Frassl und Dirk Stroschein im Bürgersaal im Jacobson-Haus zu hören. →

Das Jacobson-Haus, einst als Alumnat der Jacobsonschule erbaut und lange Jahre als Bürgerhaus von Seesener Vereinen und Gruppen genutzt, stand im Mittelpunkt eines dialogischen Vortrags von Dr. Joachim Frassl und Dirk Stroschein, der am Dienstag, den 20. November 2018 im Bürgersaal des Jacobson-Hauses stattfand. Anhand von Original-Dokumenten, Bildern und Geschichten warfen Frassl und Stroschein einen Blick hinter die Fassaden des Gebäudes.

Das Haus in der Stadtmitte Seesens ist heute das einzige Architektur-Dokument, das noch an die einstmals berühmte Jacobson-Schule erinnert. Erbaut 1889, in der Blütezeit der Schule mit mehr als 300 jüdischen und christlichen Schülern, erzählt es viel von der inzwischen 217 Jahre alten Stiftung Jacobsons. Es spiegelt die jüdische Assimilation im Deutschen Kaiserreich wider, berichtet von der Organisation der ehemaligen jüdischen Schule als „Deutsche Heimschule“ in der Zeit des Nationalsozialismus und gibt Zeugnis vom Krieg und vom Lager für Displaced Persons aus Polen. 

31/10/2018
Südniedersachsen Bergbaumuseen im Oberharz
Kooperation der HAWK Hildesheim mit dem Projekt Harz|Museen|Welterbe

Wie können die vier Oberharzer Museen und Besucherbergwerke des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe einladender gestaltet werden? Mit dieser Frage setzen sich im Wintersemester 2018/19 Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim auseinander. →

Wie können die vier Oberharzer Museen und Besucherbergwerke des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe einladender gestaltet werden? Mit dieser Frage setzen sich im Wintersemester 2018/19 Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim im Rahmen eines Kooperationsprojekts auseinander.

Unter dem Titel „Glück Auf 2.0“ entwerfen die 14 Master-Studierenden der Fakultät Gestaltung in einem Seminar neue Gestaltungsideen für die vier beteiligten Einrichtungen. Entstehen soll unter anderem ein Konzept, das die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, den 19-Lachter-Stollen in Wildemann, das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld und die Grube Samson in St. Andreasberg miteinander in Verbindung setzt, und gleichzeitig die lokalen Besonderheiten der Häuser betont.

In einer Recherchephase erkunden die Studierenden in Exkursionen zunächst die Einrichtungen und führen Interviews mit den beteiligten Akteuren. Anschließend entwickeln sie ihre Gestaltungsideen. Am 22. Januar 2019 ist eine öffentliche Präsentation der Entwürfe in Clausthal-Zellerfeld geplant, bei der eine Fachjury die besten Arbeiten prämiert.

Weitere Informationen zum Kooperationsprojekt gibt es hier.

13/10/2018
Südniedersachsen Bergbaumuseen im Oberharz
Neues Museumskonzept für die vier Harzmuseen

In einem umfangreichen Beteiligungsprozess haben die vier Bergwerksmuseen, die am TRAFO-Projekt „HARZ|MUSEEN|WELTERBE“ beteiligt sind, die Bürgerinnen der Region befragt und mit ihnen in mehreren Workshops neue Konzepte für die Häuser erarbeitet. Am 13. Oktober 2018 wurden diese Konzepte nun vor Ort in den Häusern vorgestellt. →

In einem umfangreichen Beteiligungsprozess haben die vier Bergwerksmuseen, die am TRAFO-Projekt „HARZ|MUSEEN|WELTERBE“ beteiligt sind, die Bürgerinnen der Region befragt und mit ihnen in mehreren Workshops neue Konzepte für die Häuser erarbeitet. Am 13. Oktober 2018 wurden diese Konzepte nun vor Ort vorgestellt .

Im Rahmen einer Bustour haben die Mitarbeiter des Projekts gemeinsam mit den Verantwortlichen der Museen und interessierten Bürgerinnen alle vier Ausstellungsorte besucht. Die Tour startete am Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld und führte über den 19-Lachter-Stollen in Wildemann und die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund zur Grube Samson in St. Andreasberg. Vor Ort wurden die geplanten Maßnahmen vorgestellt und diskutiert. Eine wesentliche Frage bei der Konzeption lautete: Wie erreichen Kulturinstitutionen vor Ort eine höhere Bedeutung für den Alltag der Bürger?

29/06/2018
Südniedersachsen Jacobson-Haus Seesen
Jacobson-Tage in Seesen

Anlässlich des 250. Geburtstags von Israel Jacobson feierte das Jacobson-Haus in Seesen vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 die Jacobson Tage mit einer kulturpolitischen Podiumsdiskussion und weiteren Veranstaltungen vor und im Haus. →

Anlässlich des 250. Geburtstags von Israel Jacobson feierte das Jacobson-Haus in Seesen vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 die Jacobson Tage mit einer kulturpolitischen Podiumsdiskussion und weiteren Veranstaltungen.

Zum Auftakt der Jacobson-Tage fand am Freitag, den 29. Juni, ein Festakt zur offiziellen Umbenennung des Bürgerhauses in „Jacobson-Haus“ statt. Nach einem literarischen Konzert über Israel Jacobson mit Andrea Freistein-Schade und Claudia Schaare folgte ein kulturpolitisches Podiumsgespräch zur Entwicklung von Kulturorten in kleineren Kommunen und ländlich geprägten Regionen. Seesens Bürgermeister Erik Homann diskutierte mit Vertreterinnen der Kulturstiftung des Bundes, des Niedersächsischen Kulturministeriums sowie der örtlichen Kulturszene am Beispiel der Transformation des Jacobson-Hauses, welche Rolle Kultureinrichtungen für eine Stadt übernehmen können und wie eine gute Vernetzung funktioniert.

Am Samstag, den 30. Juni, feierte dann die ganze Stadt mit der „Seesener Nacht“ auf dem Jacobson-Platz das Jacobson-Haus. Am Sonntag öffnete das Haus seine Türen und lud zum Entdecken ein. Die Vereine und Nutzerinnen des Hauses stellten ein vielfältiges Programm auf die Beine, mit dem sie ihre Arbeit präsentierten und zum Mitmachen einluden. Die Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim (HAWK) präsentierten ihre Entwürfe zur Umgestaltung des Jacobson-Hauses.

12/06/2018
Südniedersachsen Harzmuseen
Beteiligungsworkshops „Harz|Museen|Welterbe“

Das TRAFO-Projekt „Harz|Museen|Welterbe“ hat in diesem Frühjahr einen umfangreichen Beteiligungsprozess gestartet. Gemeinsam mit den Betreibern der vier Harzmuseen sowie mit interessierten Bürgerinnen erarbeiten die Projektbeteiligten Ideen für die Umgestaltung und Neukonzipierung der Häuser. In mehreren Workshops haben sie die Ausgangssituation der Museen eruiert und Ideen für eine innovative Neustrukturierung erarbeitet. →

Das TRAFO-Projekt „Harz|Museen|Welterbe“ hat in diesem Frühjahr einen umfangreichen Beteiligungsprozess gestartet. Gemeinsam mit den Betreibern der vier Harzmuseen sowie mit interessierten Bürgerinnen erarbeiten die Projektbeteiligten Ideen für die Umgestaltung und Neukonzipierung der Häuser. In mehreren Workshops haben sie die Ausgangssituation der Museen eruiert und Ideen für eine innovative Neustrukturierung erarbeitet.

Ziel ist es, die beteiligten Museen – das Oberharzer Bergwerksmuseum, den 19-Lachter-Stollen, die Grube Samson und die Schachtanlage Knesebeck – von lokalen Erinnerungsstätten zu modernen Vermittlungsorten weiterzuentwickeln. Dabei sollen nicht nur Ausstellungselemente aktualisiert, sondern vor allem neue Formate erarbeitet werden, um den Harzer Bergbau, seine Geschichte und das daraus hervorgegangene Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft zeitgemäß und nachhaltig an Jung und Alt zu vermitteln.

In einer Präsentation erster Ergebnisse der Workshops im Juni wurden bereits die Themenschwerpunkte, mit denen sich die Museen in Zukunft befassen werden, vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert. So widmet sich das Oberharzer Bergwerksmuseum dem Thema „Wissen“, im 19-Lachter-Stollen geht es um die „Tiefe“, die Schachtanlage Knesebeck beschäftigt sich mit dem „Druck“ und in der Grube Samson steht die „Energie“ im Mittelpunkt. Im August soll schließlich das Konzept zur Weiterentwicklung der vier Museen vorgestellt werden. Einen Einblick in den partizipativen Prozess gibt ein kurzer Film:

02/06/2018
Südniedersachsen Stadtbibliothek Osterode
Stadtraumperformance Osterode

24 Stunden Osterode – Gesichter und Geschichten, unter diesem Motto veranstaltete das Inter-KULTUR-Labor mit dem Jungen Theater Göttingen am 2. und 3. Juni 2018 eine große Stadtraumperformance. Dabei wurde die Innenstadt von Osterode zur Bühne. →

Das „Inter-KULTUR-Labor“ veranstaltete zusammen mit dem Jungen Theater Göttingen im Juni 2018 die Stadtraumperformance „24 Stunden Osterode – Gesichter und Geschichten“. 24 Stunden lang waren in der Innenstadt von Osterode verschiedene künstlerische Aktionen zu sehen.

Die Performance startete mit einem Umzug von der Stadtbibliothek zur Schachtrupp-Villa, dem zukünftigen Standort der Bibliothek. Dort fand die musikalische Revue „Gekommen, um zu bleiben“ statt, in der Geschichten, Erinnerungen und Träume der Menschen aus Osterode erzählt wurden. Dafür war das Junge Theater im Rahmen von TRAFO auf Recherchetour in Osterode und hat Geschichten gesammelt. Es hat gefragt: Wie hat sich die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Wer ist hierhergezogen, wer zog weg und warum? Aus diesen Geschichten ist nun ein Archiv entstanden: vom Kommen, Gehen und Bleiben. Unter Beteiligung zahlreicher lokaler Akteure und Vereine wurden die gesammelten Geschichten an unterschiedlichen Orten in der Stadt Osterode „in Szene gesetzt“ und so ein lebendiges und ausdrucksstarkes Panorama der Transformationsgeschichten Osterodes präsentiert.

06/02/2018
Südniedersachsen Jacobson-Haus Seesen
Neue Ideen für das Jacobson-Haus

Wie kann das Jacobson-Haus einladender und freundlicher gestaltet, und wie können mehr Menschen auf die Angebote im Haus aufmerksam gemacht werden? Mit diesen Ausgangsfragen näherten sich Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim im Wintersemester 2017/18 in einem Kooperationsprojekt dem Jacobson-Haus in Seesen. →

Wie kann das Jacobson-Haus einladender und freundlicher gestaltet, und wie können mehr Menschen auf die Angebote im Haus aufmerksam gemacht werden? Mit diesen Ausgangsfragen näherten sich Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim im Wintersemester 2017/18 in einem Kooperationsprojekt dem Jacobson-Haus in Seesen.

Ein wichtiges Thema der Entwürfe der Studierenden der Fakultät Gestaltung war die Gestaltung des Platzes vor dem Haus, der von vielen Befragten als wenig einladend empfunden wird. Eine Gruppe entwarf unter dem Motto „SeesenSehen“ eine Spiegelwand, die eine unschöne Fassade verdecken soll, sowie einen drehbaren, verspiegelten Kubus. Der Kubus soll als interaktive Installation ein Anziehungspunkt auf dem Jacobson-Platz werden. Ein weiterer Vorschlag für den Platz sind eigens designte Sitzbänke, die auch vor dem Jacobson-Haus einen Ort zum sich Aufhalten schaffen sollen. So könnte eine Verbindung zwischen drinnen und draußen geschlagen werden. Um die verschiedenen Eingänge des Jacobson-Hauses stärker hervorzuheben, schlagen die Studierenden bunte Stelen vor, die Aufmerksamkeit erregen und einladend wirken. Eine weitere Gruppe setzte sich mit der Kommunikation auseinander und erarbeitete ein einheitliches Konzept mit neuem Logo, und Corporate Design, das bereits umgesetzt wurde

Im Vorfeld setzten sich die Studierenden unter Leitung von Prof. Hans Lamb und Prof. Hartwig Gerbracht intensiv mit dem Haus, seiner Gestaltung und seinen Nutzerinnen auseinander. In zwei Workshops erforschte die Gruppe im Herbst 2017 zunächst den Ort sowie die Wünsche und Bedürfnisse der Seesener. Auf dieser Grundlage erarbeiteten sie die Gestaltungsentwürfe, die sie im Januar 2018 im Jacobson-Haus präsentierten.

Im gesamten Projektverlauf banden die Studierenden die Nutzerinnen des Jacobson-Hauses und interessierte Seesener immer wieder ein und berücksichtigten ihre Vorschläge und Kritik. So wurden beispielsweise die Entwürfe für die Sitzelemente angepasst, sodass sie den Bedürfnissen vor Ort besser entsprechen. Nun werden die Entwürfe in den entsprechenden Gremien besprochen, um zu prüfen, ob und wie sie in Zusammenarbeit mit der Hochschule umgesetzt werden können.