Aktuelles
16/12/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Neue Wege der Kulturförderung für die Schwäbische Alb

Auf der Schwäbischen Alb wird mit einem neuen Förderinstrument ein neuer Weg der Kulturförderung gegangen: Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ wird vor Ort ein Förderfonds eingerichtet, bei dem erstmals eine gemeinsame Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes mit der des europäischen LEADER-Programms möglich ist. →

Auf der Schwäbischen Alb wird mit einem neuen Förderinstrument ein neuer Weg der Kulturförderung gegangen: Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ wird vor Ort ein Förderfonds eingerichtet, bei dem erstmals eine gemeinsame Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes mit der des europäischen LEADER-Programms möglich ist. Durch die Verknüpfung beider Förderprogramme erweitert sich die regionale Förderlandschaft und es entstehen so zusätzliche strukturelle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Kultureinrichtungen auf der Schwäbischen Alb. Bis zum 9. Januar 2017 konnten Kultureinrichtungen Projektanträge bei der LEADER-Geschäftsstelle einreichen, die das kulturelle Leben und das kulturelle Angebot vor Ort stärken und weiterentwickeln wollen. Indem etwa größere Kultureinrichtungen mit kleineren Einrichtungen in sogenannten Kulturwerkstätten kooperieren, soll ein gemeinsamer Lernprozess initiiert werden, der die Öffnung von Kultureinrichtungen, die Einbindung partizipativer und innovativer Arbeitsweisen sowie die überregionale Vernetzung von Kultureinrichtungen zum Ziel hat. Zudem sollen Impulse und Beispiele für zukunftsfähige Kulturangebote in ländlichen Räumen gegeben werden.

Weitere Informationen zur LEADER-Förderung finden Sie hier auf den Seiten der LEADER-Gruppe Oberschwaben oder auf der Website der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, wo Sie hier das Antragsformular herunterladen können.

09/12/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Hörspielwerkstatt mit Maja Das Gupta in Albstadt

Die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb hat die Hörspielautorin Maja Das Gupta auf Reisen geschickt, um Winterlingen, seine Altstadt und die Umgebung auf der Schwäbische Alb einen Monat lang schreibend zu erkunden. →

Die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb hat die Hörspielautorin Maja Das Gupta auf Reisen geschickt, um Winterlingen, seine Altstadt und die Umgebung auf der Schwäbische Alb einen Monat lang schreibend zu erkunden. Wie kann man sich eigentlich als Autorin einer Region nähern? Am 08. Dezember 2016 gab sie in der Stadtbücherei Albstadt Antworten und Einblicke in ihre „Hörspielwerkstatt“.

Im Blog der Theaterwerkstatt und in der Zeitung Zollern-Alb Kurier hat sie über Wochen hinweg regelmäßig von ihren vor Ort gemachten Erfahrungen berichtet. Nachlesen können Sie ihre Berichte hier.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Theaterwerkstatt erfahren möchten, lesen Sie hier weiter.

28/11/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Erster Gastspielaustausch zwischen dem LTT und dem Theater Lindenhof

Am 27. November 2016 fand der erste Gastspielaustausch zwischen dem Landestheater Tübingen (LTT) und dem Theater Lindenhof in Melchingen statt, die von nun an zum ersten Mal längerfristig zusammenarbeiten werden. →

Am 27. November 2016 fand der erste Gastspielaustausch zwischen dem Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof in Melchingen statt, die von nun an zum ersten Mal längerfristig zusammenarbeiten werden. Als Teil dieser Kooperation wird die Kinder- und Jugendtheatersparte, das Junge LTT, regelmäßig in Melchingen zu Gast sein und dort Stücke für kleine und große Zuschauer zeigen.

Der Regisseur Michael Miensopust und die Figurenspielerin und Tanzpädagogin Anne-Kathrin Klatt haben zum Auftakt der Gastspielreihe mit Schauspielern des Jungen LTT ein Stück der gespielten, getanzten und gefühlten Erinnerungen mit dem Titel "Ein Tag wie das Leben" entwickelt. Ausgangspunkt waren Motive der Inszenierung "Waschtag", die die Flensburger Theaterwerkstatt "Pilkentafel" 1995 auf die Bühne brachte.

Mehr zur Inszenierung erfahren Sie hier und zur Theaterwerkstatt hier.

 

23/11/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
„Treffpunkt Weltladen für alle Welt“ der Theaterwerkstatt in Winterlingen

Die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb zieht vorübergehend im ehemaligen Weltladen in Winterlingen ein. Unter der Leitung der beiden Künstler Jeffrey Döring und Sven Hartlep entsteht in der Markstraße 18 in Winterlingen in Kooperation mit der Kleinkunstbühne K 3 ein kultureller Treffpunkt. →

Die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb zieht vorübergehend im ehemaligen Weltladen in Winterlingen ein. Unter der Leitung der beiden Künstler Jeffrey Döring und Sven Hartlep entsteht in der Markstraße 18 in Winterlingen in Kooperation mit der Kleinkunstbühne K 3 ein kultureller Treffpunkt.

Im Sinne einer Open Stage sind alle Winterlinger eingeladen, auf die Bühne zu gehen und zu erzählen. Vielleicht weiß der eine oder andere etwas über seine ausgewanderten Vorfahren und möchte davon berichten? Aber auch eine musikalische, nicht themengebundene Beteiligung ist möglich.

Aktuell freut sich das Team, das im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts von LTT und Theater Lindenhof STADT. LAND. IM FLUSS. bis März 2017 in Winterlingen arbeiten wird, auch über Möbel- und Stoffspenden, um dem ehemaligen Laden ein gemütliches Flair zu verleihen.

Lesen Sie hier auf dem Blog der Theaterwerkstatt der Schwäbischen Alb weiter und erfahren mehr über den Treffpunkt Weltladen und die Aktivitäten der Theaterwerkstatt.

 

15/11/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Erster Newsletter der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb

In ihrem ersten Newsletter werfen die Akteure der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb einen Rückblick auf die ersten vor Ort gelaufenen Projekte und geben gleichzeitig einen Ausblick auf die nun anstehenden Veranstaltungen. →

In ihrem ersten Newsletter werfen die Akteure der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb einen Rückblick auf die ersten vor Ort gelaufenen Projekte und geben gleichzeitig einen Ausblick auf die nun anstehenden Veranstaltungen.

In der letzten Spielzeit hat der Autor und Regisseur Tobias Rausch mehrere Wochen auf der Schwäbischen Alb recherchiert. Aus dem gesammelten Material ist nun eine ganz besondere Wander-App entstanden: Der VIDEO-HIKE WINTERLINGEN führt zu sechs Stationen in und um Winterlingen, an denen Sie vor Ort gedrehte Videos ansehen und dabei Überraschendes entdecken können.

Ab sofort werden die jungen Künstler Jeffrey Döring und Sven Hartlep für mehrere Monate in Winterlingen leben und arbeiten. In Zusammenarbeit mit der Kleinkunstbühne K3 und weiteren Beteiligten sollen unter dem Arbeitstitel "Paradiesische Zeiten" mehrere kleine Kunst- und Begegnungsformate entstehen. Dazu richtet das Team ein temporäres Büro im ehemaligen Weltladen in der Marktstraße ein, das auch Anlaufstelle und Begegnungsort für interessierte Bürger und Bürgerinnen sein soll.

Und noch ein zweites Projekt ist gestartet: Die Autorin Maja Das Gupta ist einen Monat lang in Winterlingen, Albstadt und Umgebung unterwegs, um die Alb schreibend zu erforschen, Projekte und Künstler vorzustellen und eine Hörspielwerkstatt für Jugendliche durchzuführen. Ihre Erfahrungen teilt Maja Das Gupta unter anderem im Zollern-Alb-Kurier und auf dem neu eingerichtete Blog der Theaterwerkstatt.

Und darüberhinaus findet nun der erste Gastspielaustausch zwischen dem Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof in Melchingen statt, die von nun an zum ersten Mal längerfristig zusammenarbeiten. Als Teil dieser Kooperation wird die Kinder- und Jugendtheatersparte, das Junge LTT, in den nächsten Monaten regelmäßig in Melchingen zu Gast sein und dort Stücke für kleine und große Zuschauer zeigen.

Wenn Sie weiterhin über die Aktivitäten der Theaterwerkstatt informiert bleiben und den Newsletter abbonieren möchten, schreiben Sie bitte eine Mail an: theaterwerkstatt[at]landestheater-tuebingen.de.

28/10/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Opernfestspiele starten Nachwuchsarbeit

Die Opernfestspiele Heidenheim werden Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ im Programm „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“. Am 27. Oktober haben Oberbürgermeister Bernhard Ilg und der Landrat des Ostalbkreis Klaus Pavel im Rathaus Heidenheim den Fördervertrag für die nächsten vier Jahre unterzeichnet. →

Die Opernfestspiele Heidenheim werden Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ im Programm „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“. Die Opernfestspiele Heidenheim werden Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ im Programm „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“. Am 27. Oktober haben Oberbürgermeister Bernhard Ilg und der Landrat des Ostalbkreis Klaus Pavel im Rathaus Heidenheim den Fördervertrag für die nächsten vier Jahre unterzeichnet.

In den Jahren 2016 bis 2020 werden im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert. In der Schwäbischen Alb arbeiten zunächst vier Kulturwerkstätten unter dem Dach der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“. Unter dem Schlagwort „OH! für alle“ sind auch die Opernfestspiele gemeinsam mit der Cappella Aquileia Teil der „Lernenden Kulturregion“.

Die Trägerschaft für die „Lernende Kulturregion“ hat der Landkreis Ostalbkreis übernommen. Als Koordinator und Vertragspartner setzt er sich für die Transformation aller beteiligten Partner ein und steht als Ansprechpartner, auch für weitere Kultureinrichtungen, die sich in diesem Netzwerk beteiligen wollen, zur Verfügung. Zum Auftakt dieser Zusammenarbeit haben Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Bernhard Ilg nun einen Fördervertrag im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Heidenheim unterzeichnet.

Das Projekt „OH! für alle“ soll die „Education“, also die Vermittlung der Festspielinhalte, auf zwei Standbeinen auf- und ausbauen. Mit der Basisarbeit sollen Kinder und Jugendliche, die noch keinen Kontakt zu den Opernfestspielen hatten, vor allem auch aus dem Landkreis Heidenheim, über das ganze Jahr hinweg einen Zugang zu den Festspielen erhalten. Kooperationen mit Musikschulen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sollen das aktive Erleben und Mitgestalten der Opernfestspiele möglich machen. Eine zentrale Rolle in diesem Bereich soll natürlich auch die „Junge Oper“ mit ihren Produktionen spielen.

Das zweite Standbein, die Nachwuchsförderung, hat schon in einem ersten Projekt im Frühjahr 2016 gezeigt, welche Möglichkeiten es bietet. Gemeinsam mit Musikern der Cappella Aquileia haben junge Talente der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg (JPO) in einem sogenannten Lunchkonzert gezeigt, was sie können. Diese Förderung des musikalisch begabten Nachwuchses soll in weiteren Projekten mit der JPO ausgebaut werden. Das nächste Lunchkonzert wird am 5. Februar 2017 stattfinden.

Die Opernfestspiele wollen sich in den nächsten Jahren transformieren – mit einer Öffnung in die Region um Heidenheim wollen sie Zentrum und Impulsgeber für ein regionales Netzwerk Kulturschaffender in der Region werden.

Mehr über die Opernfestspiele erfahren Sie hier.

 

24/10/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
„Kino im Dorf“ - Theater Lindenhof macht Kino 

Am 23. Oktober 2016 startete im Melchinger Theater Lindenhof eine neue Kooperation mit dem Kinomobil Baden-Württemberg. →

Am 23. Oktober 2016 startete im Melchinger Theater Lindenhof eine neue Kooperation mit dem Kinomobil Baden-Württemberg. An einem Sonntag im Monat kommt um 15 Uhr ein Kinderfilm und um 19 Uhr ein aktuelles Kinohighlight auf die Leinwand, die sich dann auf der Theaterbühne ausbreiten. Zum Auftakt wurden die Filme „Ritter Trenk“ und „Mustang“ gezeigt. Die Veranstaltungsreihe „Kino im Dorf“ ist Teil des Projektes „STADT.LAND.IM FLUSS. / KLEINES DORF, GROSSE WELT".

„STADT. LAND. IM FLUSS." heißt eine neue, langfristige Kooperation zwischen dem Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof in Melchingen. Sie umfasst Einzelprojekte, gemeinsame Projekte und einen Gastspiel- und Ideenaustausch – mit zwei gemeinsamen Zielen: die Weiterentwicklung der beiden Institutionen und die Stärkung der Kultur im ländlichen Raum, insbesondere auf der Schwäbischen Alb.

Das Theater Lindenhof ist fernab der Metropolen zum Inbegriff für ein besonderes Heimattheater geworden: Theaterexkursionen im Freien, Inszenierungen von Klassikern, Umsetzungen lokaler und regionaler Geschichte und Geschichten, große Theaterprojekte mit Bürgern und ein vielseitiges Kleinkunstprogramm - darunter zahlreiche Uraufführungen. 

Weitere Informationen zu „STADT. LAND. IM FLUSS." finden Sie hier und wenn Sie mehr über das Theater Lindenhof wissen möchten, lesen Sie hier weiter. 

 

10/10/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Release-Party zur Smartphone-App „VIDEO-HIKE WINTERLINGEN“

Der Autor und Regisseur Tobias Rausch war im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ für das Landestheater Tübingen (LTT) auf der Schwäbischen Alb unterwegs, um dort eine neue Kunstform zu entwickeln: Ein Video-Hike. →

Der Autor und Regisseur Tobias Rausch war im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ für das Landestheater Tübingen (LTT) auf der Schwäbischen Alb unterwegs, um dort eine neue Kunstform zu entwickeln: Ein Video-Hike, erhältlich als Smartphone-App, führt Besucher auf einen Spaziergang zu sechs Stationen in und um Winterlingen bei Albstadt, an denen sie Orte, Menschen und Themen des Strukturwandels auf besondere Weise erleben können. 
Ortsspezifische Filme, sogenannte Video-Walks, erzählen persönliche Geschichten und erfinden neue Bilder: Drei Göttinnen spinnen den Schicksalsfaden, ein Musikverein besetzt einen Kuhstall, ein Haus wird mit Träumen und Wünschen bestückt – die Filme sind dokumentarisch, fiktional und surreal zugleich. Die App ist ein Erlebnis-Parcour und ein lebendiges Archiv des Ortes und des Themas Strukturwandel.
Der Video-Hike Winterlingen ist ab dem 9. Oktober 2016 im App-Store und Google Play Store erhältlich. An der Entwicklung und der Produktion der App sind über 200 Menschen aus Winterlingen und Umgebung beteiligt, haben die Recherche unterstützt oder sind als Expertin oder Experte und Spielerinnen und Spieler Teil des Projekts.

Die App-Release-Party fand am 09. Oktober 2016 im Rathaus Winterlingen statt. Mehr über die App und die Release-Party erfahren Sie hier

03/10/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Projektgemeinschaft „inter!m — Kulturhandlungen Schwäbische Alb“ nimmt die Arbeit auf

Am 03. Oktober 2016 eröffnete die Projektgemeinschaft Museum Villa Rot in Burgrieden und der inter!m e.V. ihr gemeinsames TRAFO-Projektbüro in Münsingen und nahm damit unter dem Programmtitel „inter!m — Kulturhandlungen Schwäbische Alb“ ihre Arbeit auf. →

Am 03. Oktober 2016 eröffnete die Projektgemeinschaft Museum Villa Rot in Burgrieden und der inter!m e.V. ihr gemeinsames TRAFO-Projektbüro in Münsingen und nahm damit unter dem Programmtitel „inter!m — Kulturhandlungen Schwäbische Alb“ ihre Arbeit auf. In den nächsten drei Jahren werden von dort aus verschiedene Kulturprojekte umgesetzt, zu denen auch das „inter!m — mobil Kunst-Camp“ für Kinder- und Jugendliche sowie die Internet-Plattform „inter!m — digital“ gehören.

Ein weiterer zentraler Projektbestandteil wird das „inter!im — festival“ sein, das sich auf die Suche nach den Schätzen der regionalen Kulturlandschaft begibt: Vom 16. September bis 1. Oktober 2017 werden dabei Künstler mit den Mitteln der Architektur und Bildhauerei, der Musik, der Performance und des Theaters die Landschaft bespielen. Einer der daran beteiligten Künstler ist der Stuttgarter Bildhauer Thomas Putze, der sich im Rahmen der Eröffnung mit einer Performance präsentierte.

 

25/09/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Podiumsdiskussion „Für die Katz? Kultur und Kunst in der Pampa“ in Bad Waldsee

In Bad Waldsee fand am 24. September 2016 die Podiumsdiskussion „Für die Katz? Kultur und Kunst in der Pampa“ statt. →

In Bad Waldsee fand am 24. September 2016 die Podiumsdiskussion „Für die Katz? Kultur und Kunst in der Pampa“ statt. Über die Rolle der Kultur in ländlichen Regionen und den Spagat zwischen Förderung und Eigenorganisation diskutierten Judith Bildhauer, Leiterin des TRAFO-Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“, Dr. Nicole Fritz, Leiterin des Kunstmuseums Ravensburg, Maria Gomez, Leiterin Kino-, Verleih- und Vertriebsförderung der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und Brian Lausund, Schauspieler und Verwaltungsleiter des Hoftheaters Baienfurt. Moderiert wurde die Diskussion von Angela Bittner, Professorin für Kommunikationsmanagement und PR an der design akademie berlin – SRH Hochschule für Kommunikation und Design.

Die Veranstaltung wurde organisiert vom Verein Spektrum K in Zusammenarbeit mit der Chaiselongue GbR.

Einen kurzen Pressebericht über die Veranstaltung gibt es unter www.schwaebische.de/region_artikel,-Kultur-ist-alles-was-Menschen-machen-_arid,10533405_toid,86.html

29/06/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
APP des LTT: Landschaftstheater und Video-Walk

Der „Video-Hike Winterlingen“ ist das erste einer Reihe von Projekten, die das Landestheater Tübingen (LTT) mittels der neu gegründeten Theaterwerkstatt Schwäbische Alb in partizipativen Formaten auf dem Land durchführt. Ab dem 9. Oktober ist die Smartphone-App „Video-Hike Winterlingen“ erhältlich. →

Was kommt heraus, wenn man Geocaching, Landschaftstheater und einen Video-Walk verbindet? Der Autor und Regisseur Tobias Rausch ist für das LTT auf der Schwäbischen Alb unterwegs und hat dort eine ganz neue Kunstform entwickelt: Ein Video-Hike, erhältlich als Smartphone-App, führt Besucher auf einen Spaziergang zu sechs Stationen in und um Winterlingen bei Albstadt, an denen Orte, Menschen und Themen des Strukturwandels auf besondere Weise erlebt werden können. Ortsspezifische Filme, sogenannte Video-Walks, erzählen persönliche Geschichten und erfinden neue Bilder: Drei Göttinnen spinnen den Schicksalsfaden, ein Musikverein besetzt einen Kuhstall, ein Haus wird mit Träumen und Wünschen bestückt.

Die Filme sind in einer neuartigen Weise dokumentarisch, fiktional und surreal zugleich. Die App ist ein Erlebnisparcour, ein Kunstprojekt und ein lebendiges Archiv des Strukturwandels und der Gemeinde Winterlingen. Der Video-Hike startet am Rathaus von Winterlingen, dauert ca. 2 ½ Stunden und ist ab dem 9. Oktober 2016 im App-Store und Google Play Store erhältlich. An der Entwicklung und der Produktion der App waren über 200 Menschen aus Winterlingen und Umgebung beteiligt. Sie haben die Recherche unterstützt und sind als Experten und Spieler Teil des Projekts.

Der „Video-Hike Winterlingen“ ist das erste in einer Reihe von Projekten, die das LTT mittels der neu gegründeten Theaterwerkstatt Schwäbische Alb auf dem Land in partizipativen Formaten durchführt. Die Recherche und Konzeptentwicklung des „Video-Hike Winterlingen“ wurde gefördert im Innovationsfonds Baden-Württemberg. Die Umsetzung inkl. der App-Produktion fand im Rahmen des Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ statt und wurde gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, sowie durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

08/04/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Projektstart der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“

Am 8. April 2016 erfolgte der offizielle Startschuss für das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“. Ziel des Projekts ist es, größere und kleinere Kultureinrichtungen zu befähigen, sich für gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu öffnen. →

Am 8. April 2016 erfolgte der offizielle Startschuss für das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“. Ziel des Projekts ist es, größere und kleinere Kultureinrichtungen zu befähigen, sich für gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu öffnen. Im Fokus stehen die überregionale Zusammenarbeit sowie Netzwerke und Allianzen zwischen Kultur, Politik und Verwaltung. Für den Projektstart wurden das Federseemuseum Bad Buchau, das Landestheater Tübingen und das Theater Lindenhof in Melchingen, die Kunstbiennale INTERIM und das Museum Villa Rot in Burgrieden sowie die Opernfestspiele Heidenheim als modellhaft arbeitende „Kulturwerkstätten“ ausgewählt.

Von den Erfahrungen dieser Werkstätten sollen im weiteren Verlauf weitere Einrichtungen mit eigenen Ideen und Projekten profitieren. Hierfür werden die Projektmittel mit Fördermitteln der LEADER-Regionen Brenzregion, Jagstregion, Mittlere Alb und Oberschwaben gekoppelt.