Aktuelles
23/11/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Weiterbildungsprogramm der Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb

Die „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ startet im November 2018 mit einem Weiterbildungsprogramm, das sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Kulturakteure, Vereine und Initiativen der Region richtet. →

Die „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ startet im November 2018 mit einem Weiterbildungsprogramm, das sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Kulturakteure, Vereine und Initiativen der Region richtet. Sie reagiert damit auf einen Bedarf, den die Teilnehmenden der dritten Kulturplattform in Tübingen formuliert hatten, nämlich dass die Qualifizierung, Beratung und Vernetzung regionaler Kulturakteure ausgebaut werden sollte. Durch das Weiterbildungsangebot sollen sie unterstützt werden, mit aktuellen Veränderungsprozessen und wachsenden Anforderungen umzugehen.

Zum Beginn der Seminarreihe geht es am 23. November 2018 um das Thema Vergaberecht. Die Rechtsanwältin Annika Trockel gibt einen Einblick in vergaberechtliche Grundlagen, greift typische vergaberechtliche Fragestellungen im Kulturbetrieb auf und beantwortet Fragen zum Thema Ausschreibung.

Im Januar und März 2019 bietet der Kulturmanager und -berater Stephan Bock drei Seminare zu öffentlicher Kulturförderung, den Abgabepflichten im Kulturbetrieb und dem Thema Kooperationen an. Im Mai 2019 folgt eine Veranstaltung, zu der die „Lernende Kulturregion“ sechs Förderprogramme eingeladen hat, die für die Kulturarbeit in ländlichen Räumen von Interesse sind.

Das genaue Programm des Weiterbildungsangebots finden Sie hier.

20/11/2018
Südniedersachsen Jacobson-Haus Seesen
Beredte Steine – Vom Alumnat zum Jacobson-Haus

Am Dienstag, den 20.11.2018  halten Dr. Joachim Frassl und Dirk Stroschein  um 19.00 Uhr  im  Bürgersaal im Jacobson-Haus einen dialogischen Vortrag zur Geschichte des Jacobson-Hauses. →

Das Jacobson-Haus, einst als Alumnat der Jacobsonschule erbaut und lange Jahre als Bürgerhaus von Seesener Vereinen und Gruppen genutzt, steht im Mittelpunkt eines dialogischen Vortrags von Dr. Joachim Frassl und Dirk Stroschein, der am Dienstag, den 20.11.2018  um 19 Uhr im Bürgersaal des Jacobson-Hauses stattfindet. Anhand von Original-Dokumenten, Bildern und Geschichten werfen Frassl und Stroschein einen Blick hinter die Fassaden des Gebäudes.

Das Haus in der Stadtmitte Seesens ist heute das einzige Architektur-Dokument, das noch an die einstmals berühmte Jacobson-Schule erinnert. Erbaut 1889, in der Blütezeit der Schule mit mehr als 300 jüdischen und christlichen Schülern, erzählt es viel von der inzwischen 217 Jahre alten Stiftung Jacobsons. Es spiegelt die jüdische Assimilation im Deutschen Kaiserreich wider, berichtet von der Organisation der ehemaligen jüdischen Schule als „Deutsche Heimschule“ in der Zeit des Nationalsozialismus und gibt Zeugnis vom Krieg und vom Lager für Displaced Persons aus Polen.  

Jacobson-Haus Seesen
Marktstraße 1
38723 Seesen

08/11/2018
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Museumsstammtisch mit Lesung im Oderbruch Museum Altranft

Am 8. November 2018 war die Schriftstellerin Sarah Khan zu Gast im Oderbruch Museum Altranft und las aus ihrer Reportage über das Oderbruch. →

Am 8. November 2018 war die Schriftstellerin Sarah Khan zu Gast beim Museumsstammtisch im Oderbruch Museum Altranft. Sie las aus ihrer Reportage über das Oderbruch und seine Bewohnerinnen, die für das aktuelle Magazin der Kulturstiftung des Bundes entstanden ist und berichtete von ihrer Recherchereise ins Oderbruch.

Weitere Themen des Abends waren das Deutsch-Polnische-Erntedankfest und ein Ausblick auf die kommende Saison im Oderbruch  Museum Altranft.

Sarah Khans Reportage über das Oderbruch können Sie hier nachlesen.

07/11/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Projekt „Wir sind das Härtsfeld“ des Theaters der Stadt Aalen

Das Theater der Stadt Aalen hat im Rahmen der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ das Projekt „Wir sind das Härtsfeld“ initiiert. Ziel des Theaters ist es, auch außerhalb der Stadtgrenzen aktiv zu werden und gemeinsam mit den Bewohnerinnen der Region künstlerische Projekte umsetzen. →

Das Theater der Stadt Aalen hat im Rahmen der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ das Projekt „Wir sind das Härtsfeld“ initiiert. Ziel des Theaters ist es, auch außerhalb der Stadtgrenzen aktiv zu werden und gemeinsam mit den Bewohnerinnen der Region künstlerische Projekte umsetzen.

Geplant sind verschiedene Workshops, in denen die Bewohner des Härtsfeld, zu dem die Gemeinden Dischingen, Nattheim und Neresheim gehören, gemeinsam mit Künstlerinnen arbeiten. Eine Gruppe unter Leitung einer Schauspielerin und eines Musikers erforscht beispielsweise die Klänge des Härtsfeld. In Kooperation mit der Musikschule in Neresheim soll es zum Abschluss eine Präsentation mit dem Titel „Wie klingt das Härtsfeld?“ geben.  Gemeinsam mit den Bewohnerinnen einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung arbeiten ein Sandkünstler und eine Theaterpädagogin und Tänzerin. Eine Autorin hat Gespräche mit unterschiedlichen Menschen der Region geführt und schreibt aus ihren Eindrücken einen chorischen Sprechtext, der dann mit Bürgern aufgeführt wird. Außerdem erforscht ein Blog der Spiel- und Theaterwerkstatt Ostalb das Härtsfeld und entwickelt einen Härtsfeld-Reiseführer. Im Juni 2019 soll es dann eine Abschlusspräsentation des Projekts geben.

Das Theater der Stadt Aalen möchte mit dem Projekt „Wir sind das Härtsfeld“, das gefördert wird mit Mitteln von TRAFO und LEADER, Beteiligungsprojekte umsetzen, die auf die sich verändernde Bevölkerung der Region reagieren. Das Projekt soll sowohl neue Denkanstöße für die eigene Arbeit bringen, als auch Impulse aus dem Theater an die Region geben.

Weitere Informationen zum Projekt „Wir sind das Härtsfeld“ gibt es hier.

07/11/2018
Ideenwettbewerb MITEINANDER REDEN

MITEINANDER REDEN ist ein Ideenwettbewerb und Weiterbildungsprogramm, das sich an Akteure in ländlichen Räumen richtet und Projekte fördert, die kreative neue Formen einer analogen Gesprächskultur sowie das Miteinander ins Zentrum der gesellschaftlichen Auseinandersetzung vor Ort stellen. →

MITEINANDER REDEN ist ein Ideenwettbewerb und Weiterbildungsprogramm, das sich an Akteure in ländlichen Räumen richtet und Projekte fördert, die kreative neue Formen einer analogen Gesprächskultur sowie das Miteinander ins Zentrum der gesellschaftlichen Auseinandersetzung vor Ort stellen.

Die Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung lädt Akteure wie Vereine, Initiativen, Einzelpersonen oder Bürgermeister aus ländlichen Räumen oder kleinen Städten ein, sich mit einem Projektvorhaben für eine Förderung zu bewerben. Die Förderung umfasst Beratung und Prozessmoderation sowie finanzielle Zuschüsse. Bewerben können sich Projekte aus Orten mit bis zu 15.000 Einwohnern noch bis zum 20. Januar 2019.

Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Angebot finden Sie hier.

07/11/2018
Südniedersachsen Bergbaumuseen im Oberharz
Beteiligungsworkshops im Projekt Harz|Museen|Welterbe

Die Museumsentwicklungskonzepte für die vier Bergwerksmuseen, die im Rahmen des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe erarbeitet wurden, gehen jetzt in die Umsetzung. Parallel geht der Beteiligungsprozess weiter, es sollen neue Veranstaltungsformate erarbeitet werden. →

Die Museumsentwicklungskonzepte für die vier Bergwerksmuseen, die im Rahmen des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe erarbeitet wurden, gehen jetzt in die Umsetzung. Parallel geht der Beteiligungsprozess weiter. Im November wird in zwei Workshops gemeinsam mit den Betreiberinnen der vier Museen und interessierten Bürgern Ideen für neue und zeitgemäße Veranstaltungsformate erarbeitet. Ziel ist es, die Angebote der vier beteiligten Häuser um kulturelle Veranstaltungen zu erweitern, die die Menschen der Region einbinden und gleichzeitig attraktiv für Gäste sind.

Termine:

07. November, 17.30 – 21.00 Uhr, Workshop zum Bergbaumuseum Grube Samson und dem  Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen, Ev. Kirchengemeinde St. Andreasberg
Weitere Informationen zum Termin gibt es hier.

28. November, 17.30 – 21.00 Uhr, Workshop zum Oberharzer Bergwerksmuseum und dem Bergbaumuseum Schachtanlage Knesebeck, Oberharzer Bergwerksmuseum

31/10/2018
Audio-Archiv des Schwarzmarkts für nützliches Wissen und Nicht-Wissen ist online

Der TRAFO-Ideenkongress startete am 19. September 2018 mit einem Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen, bei dem 60 Expertinnen die Frage „Wie vom Land sprechen?“ beleuchteten. 50 Gespräche gibt es jetzt in einem Audio-Archiv zum Nachhören. →

Der TRAFO-Ideenkongress startete am 19. September 2018 mit einem Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen, bei dem 60 Expertinnen die Frage „Wie vom Land sprechen?“ beleuchteten. 50 Gespräche gibt es jetzt in einem Audio-Archiv zum Nachhören.

Zum Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen in Halle waren Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen eingeladen, in 168 Erzählungen ihr Wissen über Potenziale und Vorurteile, Utopien und Projekte, unbekannte Orte und abgelegene Landschaften zu teilen. Das Publikum konnte 30-minütige Einzelsitzungen mit den Expertinnen buchen oder per Schwarzmarktradio in die Gespräche reinhören. 50 der Gespräche wurden aufgezeichnet und stehen jetzt im Archiv der Mobilen Akademie Berlin, die das Format des Schwarzmarkts für nützliches Wissen und Nicht-Wissen entwickelt hat, zum Nachhören zur Verfügung. Darunter ist beispielsweise ein Gespräch mit Prof. Dr. Claudia Dalbert, Landwirtschaftsministerin des Landes Sachsen-Anhalt, zum Thema „Viehzucht der Zukunft: Stall oder Fabrik?“.  Annett Steinführer vom Thünen-Institut für Ländliche Räume fragt, ob die Kleinstadt eher Idyll oder Zwangsgemeinschaft ist. Der Kulturmanager Dimitri Hegemann spricht über die Verwandtschaft des Techno mit suburbanem Leerstand und Benjamin Piel, Chefredakteur des „Mindener Tageblatts“ überlegt, wie der Lokaljournalismus zwischen Globalität und Lokalität vermitteln kann.

Das Audio-Archiv mit allen Gesprächen finden Sie hier. Weitere Informationen zum Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen in Halle gibt es hier.

31/10/2018
Südniedersachsen Bergbaumuseen im Oberharz
Kooperation der HAWK Hildesheim mit dem Projekt Harz|Museen|Welterbe

Wie können die vier Oberharzer Museen und Besucherbergwerke des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe einladender gestaltet werden? Mit dieser Frage setzen sich im Wintersemester 2018/19 Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim auseinander. →

Wie können die vier Oberharzer Museen und Besucherbergwerke des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe einladender gestaltet werden? Mit dieser Frage setzen sich im Wintersemester 2018/19 Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim im Rahmen eines Kooperationsprojekts auseinander.

Unter dem Titel „Glück Auf 2.0“ entwerfen die 14 Master-Studierenden der Fakultät Gestaltung in einem Seminar neue Gestaltungsideen für die vier beteiligten Einrichtungen. Entstehen soll unter anderem ein Konzept, das die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, den 19-Lachter-Stollen in Wildemann, das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld und die Grube Samson in St. Andreasberg miteinander in Verbindung setzt, und gleichzeitig die lokalen Besonderheiten der Häuser betont.

In einer Recherchephase erkunden die Studierenden in Exkursionen zunächst die Einrichtungen und führen Interviews mit den beteiligten Akteuren. Anschließend entwickeln sie ihre Gestaltungsideen. Am 22. Januar 2019 ist eine öffentliche Präsentation der Entwürfe in Clausthal-Zellerfeld geplant, bei der eine Fachjury die besten Arbeiten prämiert.

Weitere Informationen zum Kooperationsprojekt gibt es hier.

27/10/2018
Saarpfalz Kultur+
Vereint Euch!-Hymne von Bernadette La Hengst

Ein halbes Jahr lang haben sich die Musikerin Bernadette La Hengst und der Urbanist Ton Matton mit der saarländlichen Stadt Blieskastel und der Rolle der örtlichen Vereine auseinandergesetzt. Entstanden ist dabei unter anderem die Vereint Euch!-Hymne. →

Ein halbes Jahr lang haben sich die Musikerin Bernadette La Hengst und der Urbanist Ton Matton im Rahmen des TRAFO-Projekts "Kultur+ im Saarpfalz-Kreis" mit der saarländlichen Stadt Blieskastel und der Rolle der örtlichen Vereine auseinandergesetzt. Gemeinsam mit den Vereinen haben sie zwischen April und September 2018 verschiedene Projekte umgesetzt, die zum Ziel hatten, dass die Vereine sich untereinander neu kennenlernen und ungewöhnliche Kooperationen eingehen. Entstanden ist dabei unter anderem eine ungewöhnliche Dorfoper in 214 Akten sowie ein wunderbares Lied über Blieskastel und seine Bewohner. Die Musikerin Bernadette La Hengst hat die Musik und den Text zur Vereint Euch!-Hymne geschrieben, der saarländische Rapper Manu Meta steuerte gemeinsam mit Jugendlichen aus Blieskastel einen Rapteil bei. Zusammen mit Musikvereinen der Region wurde die Vereint Euch!-Hymne am 15. September 2018 im Rahmen des großen Abschlussfestes aufgeführt.


25/10/2018
Saarpfalz Kultur+
Ausstellung Symbol Kunst zum Thema Klimawandel

Im Rahmen von „Kultur + im Saarpfalz-Kreis“ und in Kooperation mit der Biosphären-VHS zeigt der Treffpunkt Kultur in St. Ingbert eine Ausstellung der Künstlergruppe Symbol Kunst zum Thema Klimawandel. →

Im Rahmen von „Kultur + im Saarpfalz-Kreis“ und in Kooperation mit der Biosphären-VHS zeigt der Treffpunkt Kultur in St. Ingbert eine Ausstellung der Künstlergruppe Symbol Kunst zum Thema Klimawandel. Entstanden sind die Bilder im Rahmen der Sommerakademie der Biosphären-VHS. Erstmals zusammengekommen sind die Künstler Maya Al Kaya, Sultan Ghazal, Firas Abou Kuba, Hani Yabrudi, Astrid Hilt, die Finnin Klaara Nieminen und das Grafitti-Duo Amelié Kremer und Yannick Igel während des Filmprojekts Symbol Kunst, das der Filmemacher Thomas Scherer umgesetzt hatte. Die Kunstwerke sind noch bis zum 22.11.2018 im Treffpunkt Kultur zu sehen. Mehr Informationen gibt es HIER

Das Ziel des Saarpfalz-Kreises ist es, das Kulturangebot der Region unter Beteiligung vieler Akteure zu stärken. Zentrale Aufgabe des Vereins Saarpfalzkultur e.V. ist die Unterhaltung des Treffpunkts Kultur im Rahmen von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“. Er dient als Anlaufstelle für Kulturinteressierte, Bürger und Vereine und soll sich zu einer kulturellen Netzwerkstelle entwickeln.

 

25/10/2018
Tagung „Spielräume in der Provinz“ in Genshagen

Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, begleitete die Tagung „Spielräume in der Provinz. Mit zeitgenössischer Kunst und kultureller Bildung ländliche Räume gestalten“ der Stiftung Genshagen vom 25. bis 27. Oktober 2018 inhaltlich. →

Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, begleitete die Tagung „Spielräume in der Provinz. Mit zeitgenössischer Kunst und kultureller Bildung ländliche Räume gestalten“ der Stiftung Genshagen vom 25. bis 27. Oktober 2018 inhaltlich.

Die Tagung betrachtete den Beitrag, den zeitgenössische Kunst und kulturelle Bildung in vom Wandel geprägten ländlichen Regionen leisten und richtete sich an Künstlerinnen, Kulturakteure und -initiativen, die sich in ländlichen Gebieten gestaltend einbringen. Dr. Kenneth Anders, Programmleiter des Oderbruch Museums Altranft, hielt eine Keynote, in der er die Rolle der Kunstschaffenden in der ländlichen Bürgergesellschaft betrachtet. Samo Darian begleitete die Tagung und teilte seine Beobachtungen am Freitagnachmittag in einem Zwischenfazit mit den Teilnehmenden.

Weitere Informationen zur Tagung und zum Programm gibt es hier.

22/10/2018
TRAFO bei der Regionalkonferenz Landkult(o)ur

Bei der ersten Regionalkonferenz „Landkult(o)ur - Wandel begleiten“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Lingen am 22. Oktober 2018, leitete Samo Darian, Programmleiter von TRAFO einen Workshop. →

Bei der ersten Regionalkonferenz „Landkult(o)ur - Wandel begleiten“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Lingen am 22. Oktober 2018, leitete Samo Darian, Programmleiter von TRAFO einen Workshop.

Die Konferenz beschäftigte sich mit dem Standortfaktor Kultur, dem Stellenwert Kultureller Bildung und fragte, welche Rahmenbedingungen Kultur in ländlichen Räumen im 21. Jahrhundert braucht, um sich zukunftssicher aufstellen zu können. In seinem Workshop beschäftigte sich Samo Darian vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus TRAFO genau mit dieser Frage. Unter dem Titel „Zwischen Tradition und Zukunfts(t)räumen – Landkultur im 21. Jahrhundert“ diskutierten die Teilnehmenden, wie Kultur in ländlichen Räumen im 21. Jahrhundert aussehen kann und was ihre Institutionen anbieten sollen, um zukunftsfähig zu sein, welche Veränderungsprozesse hierfür erforderlich sind, wer daran zu beteiligen ist und wie sie ablaufen können.

Landkult(o)ur - Wandel begleiten ist der Titel einer Reihe von Regionalkonferenzen des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, die zum Ziel hat, gemeinsam mit Kulturschaffenden, Verbänden, Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern neue Konzepte entwickeln, um dem Wandel in den verschiedenen Regionen Niedersachsens zielgerichtet zu begegnen. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

19/10/2018
Hospitationsreise für die TRAFO 2-Regionen

Vom 18. bis 19. Oktober 2018 hatten die an TRAFO 2 beteiligten Regionen die Möglichkeit, an einer Hospitationsreise auf die Schwäbische Alb teilzunehmen und dabei die Arbeit des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ kennenzulernen. →

Vom 18. bis 19. Oktober 2018 hatten die an TRAFO 2 beteiligten Regionen die Möglichkeit, an einer Hospitationsreise auf die Schwäbische Alb teilzunehmen und dabei die Arbeit des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ kennenzulernen.

Zu Beginn der Reise stand ein Gespräch mit Judith Bildhauer, Leiterin des Projekts „Lernende Kulturregion“. Sie erläuterte den Teilnehmenden, wie die beteiligten Kultureinrichtungen neue Formate entwickeln, wie sie mobil werden um auch außerhalb der Städte, in denen sie sich befinden, aktiv zu werden. Anschließend ging es für die Reisegruppe nach Heidenheim, wo Matthias Jochner, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Heidenheim, und Laura Nerbl, Projektleiterin Education der Opernfestspiele Heidenheim, ihre Vorgehensweise in der „OH!-Musikwerkstatt“ erläuterten.

Am zweiten Tag der Hospitationsreise stand die Kulturplattform #4 der „Lernenden Kulturregion“ auf dem Programm. Über 100 Teilnehmende aus Kultur, Politik und Verwaltung tauschten sich über Kultur in ländlichen Räumen aus. Die Teilnehmenden aus den TRAFO 2-Regionen hatten hier die Möglichkeit, mit den anderen Projekten der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ ins Gespräch zu kommen.

19/10/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Kulturplattform #4 der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“

Zur mittlerweile vierten Kulturplattform lud das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ am 19. Oktober 2018 ins Theater der Stadt Aalen ein. Im Zentrum der Veranstaltung stand die gesellschaftsgestaltende Kraft von Kunst und Kultur. →

Zur mittlerweile vierten Kulturplattform lud das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ am 19. Oktober 2018 ins Theater der Stadt Aalen ein. Im Zentrum der Veranstaltung stand die gesellschaftsgestaltende Kraft von Kunst und Kultur. Projekte aus der Lernenden Kulturregion sowie dem ganzen Bundesgebiet zeigten, wie sie in Anbetracht der gesellschaftlichen Veränderungen in ländlichen Räumen ihre Angebote verändern und durch Teilhabe und Begegnung neue Perspektiven eröffnen. Weitere Informationen zur Kulturplattform #4 finden Sie hier.

18/10/2018
Dokumentation des TRAFO-Ideenkongresses online

Die filmischen Mitschnitte der Vorträge und Podiumsgespräche des TRAFO-Ideenkongresses, der vom 19. bis 21. September 2018 in Halle (Saale) stattfand, sind nun online. →

Die Vorträge und Podiumsgespräche des TRAFO-Ideenkongresses, der vom 19. bis 21. September 2018 in Halle (Saale) stattfand, haben wir filmisch dokumentiert. Die Videos sind jetzt unter Dokumentation auf unserer Webseite zu finden. Außerdem gibt es dort zahlreiche Fotos sowohl von den Vorträgen und Diskussionen als auch von den künstlerischen Beiträgen. Ausführliche Informationen zu den Inhalten des Ideenkongresses finden Sie in unserem Programmheft.

13/10/2018
Südniedersachsen Bergbaumuseen im Oberharz
Neues Museumskonzept für die vier Harzmuseen

In einem umfangreichen Beteiligungsprozess haben die vier Bergwerksmuseen, die am TRAFO-Projekt „HARZ|MUSEEN|WELTERBE“ beteiligt sind, die Bürgerinnen der Region befragt und mit ihnen in mehreren Workshops neue Konzepte für die Häuser erarbeitet. Am 13. Oktober 2018 wurden diese Konzepte nun vor Ort in den Häusern vorgestellt. →

In einem umfangreichen Beteiligungsprozess haben die vier Bergwerksmuseen, die am TRAFO-Projekt „HARZ|MUSEEN|WELTERBE“ beteiligt sind, die Bürgerinnen der Region befragt und mit ihnen in mehreren Workshops neue Konzepte für die Häuser erarbeitet. Am 13. Oktober 2018 wurden diese Konzepte nun vor Ort vorgestellt .

Im Rahmen einer Bustour haben die Mitarbeiter des Projekts gemeinsam mit den Verantwortlichen der Museen und interessierten Bürgerinnen alle vier Ausstellungsorte besucht. Die Tour startete am Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld und führte über den 19-Lachter-Stollen in Wildemann und die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund zur Grube Samson in St. Andreasberg. Vor Ort wurden die geplanten Maßnahmen vorgestellt und diskutiert. Eine wesentliche Frage bei der Konzeption lautete: Wie erreichen Kulturinstitutionen vor Ort eine höhere Bedeutung für den Alltag der Bürger?

26/09/2018
MDR Kulturwerkstatt fasst die wichtigsten Aspekte des Ideenkongresses zusammen

Wer es nicht zum Ideenkongress geschafft hat, der sollte MDR Kultur einschalten. Die Journalistin Ellen Schweda fasst in einer Kulturwerkstatt den Kongress, seine Themen, Vorträge und Diskussionen zusammen. →

Wer es nicht zum Ideenkongress geschafft hat, der sollte MDR Kultur einschalten. Die Journalistin Ellen Schweda fasst in einer Kulturwerkstatt den Kongress, seine Themen, Vorträge und Diskussionen zusammen. Der Beitrag ist nachzuhören unter https://www.mdr.de/mediathek/sendung-341030_ipgctx-true_zc-674546d0_zs-df360c07.html

Viel Spaß beim Zuhören!

24/09/2018
Programmheft zum Ideenkongress jetzt online abrufbar

Zum Ideenkongress haben wir ein ausführliches Programmheft erstellt. Darin zu finden sind alle Informationen zu den Thementischen, zum Fundus, zu den Kulissen, zum Schwarzmarkt, zu den Ideen am Tisch, zur Musik sowie zu den fast 130 Referenten des Kongresses. →

Zum Ideenkongress haben wir ein ausführliches Programmheft erstellt. Darin zu finden sind alle Informationen zu den Thementischen, zum Fundus, zu den Kulissen, zum Schwarzmarkt, zu den Ideen am Tisch, zur Musik sowie zu den fast 130 Referenten des Kongresses. Die Bilder und Zeichnungen stammen von der Künstlerin Antje Schiffers, die für die künstlerische Gestaltung des Ideenkongresses verantwortlich war.

Das Programmheft finden Sie HIER.

20/09/2018
TRAFO-Ideenkongress auf MDR Kultur

MDR Kultur begleitete den TRAFO-Ideenkongress, der vom 19. bis 21. September 2018 in Halle an der Saale stattfand. →

MDR Kultur begleitete den TRAFO-Ideenkongress, der vom 19. bis 21. September 2018 in Halle an der Saale stattfand. Am Donnerstag, den 20.09.2018 berichtete der Sender in einem Spezial von 18.00–19.00 Uhr über die ersten beiden Tage des Kongresses. Außerdem hat die MDR Kultur Werkstatt am Dienstag, den 25.09.2018 ab 22.00 Uhr noch einmal einen Einblick in die Themen und die Diskussionen des Kongresses gegeben.

 

17/09/2018
Infomail #4 zum TRAFO-Ideenkongress

In unserer vierten Infomail zum Ideenkongress steht der Themenraum „Kulturförderung“ im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (KuPoGe) haben wir diesen Themenraum entwickelt, der sich mit der Frage nach einer zukünftigen Kulturförderung für ländliche Räume beschäftigt. →

In unserer vierten Infomail zum Ideenkongress steht der Themenraum „Kulturförderung“ im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (KuPoGe) haben wir diesen Themenraum entwickelt, der sich mit der Frage nach einer zukünftigen Kulturförderung für ländliche Räume beschäftigt. Ausgangspunkt bilden sechs Thesen, die von den Mitgliedern der Kulturpolitischen Gesellschaft in einer bundesweiten Umfrage entwickelt und kommentiert wurden. Sie spiegeln die Herausforderungen wider, vor denen ländliche Kulturakteure und Träger wie Landkreise, Kommunen, Vereine oder Initiativen stehen. Wir haben dazu mit Christine Wingert von der Kulturpolitischen Gesellschaft zum Prozess der Thesenentwicklung und den Ergebnissen gesprochen.
 
Zur Frage, wer wen wie fördern soll, hat die Landesregierung in Baden-Württemberg einen Dialog mit Kulturakteuren, mit Verbänden und Verwaltungen und nicht zuletzt mit den Bürgerinnen gestartet. Über erste Erkenntnisse gibt Staatsekretärin Petra Olschowski in einem Interview Auskunft.

Außerdem gibt diese Infomail einen Einblick in den Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen, mit dem der Ideenkongress am 19. September 2018 eröffnet wird. 60 Expertinnen teilen in 168 Gesprächen ihr Wissen über Potenziale und Vorurteile, Utopien und Projekte, unbekannte Orte und abgelegene Landschaften. Ihre Erzählungen setzen Vorstellungen des einen ländlichen Raums eine Vielzahl an Fakten und Fiktionen entgegen.

Die Infomail #4 gibt es hier zu lesen.

14/09/2018
Saarpfalz Kultur+
Abschlussveranstaltung des Festivals der Vereine

Am 14. und 15. September fand die große Abschlussveranstaltung von Vereint euch! dem großen Festival der Vereine statt, das der Künstler Ton Matton im Rahmen des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in Blieskastel veranstaltete. →

Am 14. und 15. September fand die große Abschlussveranstaltung von Vereint euch! dem großen Festival der Vereine statt, das der Künstler Ton Matton im Rahmen des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in Blieskastel veranstaltete.

Am 14. September gab es zunächst eine Bustour für die Ortsvorsteher der Region durch Blieskastel , bei der die Künstler historische Denkmäler, Traditio­nen und das Vereinswesen von vor 50 Jahren zum Leben erweckte. Sie wolletn durch den Blick in die Vergangenheit in die Zukunft denken und diskutieren, welche Aufgaben die Vereine in den nächsten 20 Jahren und darüber hinaus übernehmen können.

Am 15. September wurde dann in der Alten Feuerwehr in Blieskastel ein großes Abschlussfest mit allen Beteiligten gefeiert. Die Musikerin Bernadette La Hengst hat gemeinsam mit dem Rapper Manu Meta, jungen Rappern aus Blieskastel sowie Musikvereinen der Region die „Vereint Euch!-Hymne“ aufgeführt die sie für diesen Anlass geschrieben hat. Weitere Infos zum Abschlussfest gibt es hier.

Von April bis September fanden verschiedene Aktionen statt, zu denen alle Vereine der Region eingeladen waren. Ziel war es, dass die Vereine ungewöhnliche Kooperationen miteinander eingehen und sich so neu kennenlernen.

22/08/2018
IDEENKONGRESS

Wie vom Land sprechen? Diese Frage wird am 19. September 2018 um 18 Uhr auf dem Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen im Volkspark in Halle an der Saale verhandelt und damit der dreitägige TRAFO-Ideenkongress eröffnet. →

IDEENKONGRESS
zu Kultur, Alltag und Politik auf dem Land
19.09. bis 21.09.2018 in Halle an der Saale

Unter anderem mit:

Prof. Dr. Dirk Baecker, Soziologe an der Privaten Universität Witten/Herdecke; Frederik Bewer, Bürgermeister der Stadt Angermünde; Katrin Budde, MdB, Vorsitzende des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages; Prof. Dr. Claudia Dalbert, Umweltministerin von Sachsen-Anhalt; Christian Grässlin, Musiker; Dimitri Hegemann, Kulturmanager; Dr. Hildegard Kaluza,  Leiterin der Kulturabteilung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen; Sarah Khan, Schriftstellerin; Dr. Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerungsentwicklung; Prof. Dr. Peter Krieger, Kunstwissenschaftler an der Mexikanischen Nationaluniversität UNAM;  Prof. Dr. Claudia Neu, Soziologin an der Georg-August-Universität Göttingen; Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Baden-Württemberg; Dr. Felix Rösel, ifo-Institut; Thomas Reumann, Landrat des Landkreises Reutlingen; Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur Sachsen-Anhalt; Antje Schiffers, Künstlerin, sowie Olaf Zimmermann, Deutscher Kulturrat.

Wie vom Land sprechen? Diese Frage wird am 19. September 2018 um 18 Uhr auf dem Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen im Volkspark in Halle an der Saale verhandelt und damit der dreitägige TRAFO-Ideenkongress eröffnet. 60 Expertinnen teilen mit dem Publikum einen Abend lang in 168 Gesprächen ihr Wissen über Potentiale und Vorurteile, Utopien und Projekte, unbekannte Orte und abgelegene Landschaften.  

An den darauffolgenden zwei Tagen diskutieren Kulturakteure, Soziologinnen, Politiker, Vertreter von Verbänden und Ministerien, Architektinnen, Kunst-wissenschaftler, Raumplanerinnen, Bürgermeister, Journalisten und Künstler über den Wandel und die Zukunft auf dem Land und in kleinen Städten. Es geht um das Selbstverständnis und neue Aufgaben von Kultureinrichtungen, zukunftsweisende Fördermöglichkeiten für die Kultur und die Entwicklung neuer Ideen für ein lebendiges Kulturangebot in ländlichen Räumen.

Das ausführliche Programm des Ideenkongresses finden Sie unter www.trafo-programm.de/ideenkongress

Pressevertreter sind herzlich eingeladen! Bitte akkreditieren Sie sich unter presse [​at​] trafo-programm.de

Bei einem Pressegespräch, direkt vor der Eröffnung am 19. September, stellen die Verantwortlichen um 16.30 Uhr das Programm des Ideenkongresses vor.

Datum:
Ideenkongress: 19. bis 21.09.2018
Pressegespräch: 19.09.2018, 16.30 Uhr
Kongresseröffnung: 19.09.2018, 18.00 Uhr

Ort:
Volkspark Halle, Schleifweg 8a, 06114 Halle an der Saale

21/08/2018
Infomail #3 zum TRAFO-Ideenkongress

Schwerpunkt unserer dritten Infomail ist der Themenraum „Kleine Städte“, den wir gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Ländliche Räume entwickelt haben und der fragt: Wie sieht das Leben in Kleinstädten aus? Sind sie so homogen, überschaubar und statisch, wie sie oftmals dargestellt werden? →

Schwerpunkt unserer dritten Infomail ist der Themenraum „Kleine Städte“, den wir gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Ländliche Räume entwickelt haben und der fragt: Wie sieht das Leben in Kleinstädten aus? Sind sie so homogen, überschaubar und statisch, wie sie oftmals dargestellt werden?

Will man verstehen, wie die Situation ländlicher Regionen aussieht, muss man sich auch den Struktur- und Kulturwandel der kleinen Städte anschauen. Sie übernehmen für die umliegenden Regionen wichtige Funktionen.

Für unsere dritte Infomail haben wir den Komparatisten Professor Dr. Werner Nell von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gefragt, was wir aus der Literatur des 19. Jahrhunderts über das heutige Leben in kleinen Städten erfahren können. Und Dr. Felix Rösel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifo Institut Dresden, gibt darüber Auskunft, ob Gebietsreformen wirklich das kostensparende Allheilmittel sind oder eher räumliche Ungleichheiten verstärken.

Auch in dieser Infomail widmen wir uns den künstlerischen Perspektiven, die beim Kongress zu sehen und zu hören sein werden. Wir haben mit Antje Schiffers über ihren Fundus gesprochen, der beim Kongress erkundet werden kann.

Die Infomail #3 gibt es hier zu lesen.

02/08/2018
Saarpfalz Kultur+
Ideenwerk mit Ton Matton

Der Künstler Ton Matton veranstaltete im Rahmen des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in diesem Jahr von April bis September ein Festival der Vereine in Blieskastel im Saarpfalz-Kreis. Unter dem Motto „Vereint euch!“ waren alle Vereine der Region dazu eingeladen, ungewöhnliche Kooperationen miteinander einzugehen und sich so neu kennenzulernen. →

Der Künstler Ton Matton veranstaltete im Rahmen des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in diesem Jahr von April bis September ein Festival der Vereine in Blieskastel im Saarpfalz-Kreis. Unter dem Motto „Vereint euch!“ waren alle Vereine der Region dazu eingeladen, ungewöhnliche Kooperationen miteinander einzugehen und sich so neu kennenzulernen.

Zum Auftakt waren alle Vereine am 28. April 2018 zum gemeinsamen „Essen und Musizieren“ in die Alte Feuerwehr in Blieskastel eingeladen. Unter Anleitung des Kochkünstlers Lukas Kopf stellten die Besucherinnen ihre eigenen Nudeln her, die mit mitgebrachten „Vereinssaucen“ serviert wurden. Die Musikerin Bernadette La Hengst leitete ein gemeinsames Einsingen an. Zusammen mit den beteiligten Vereinen wird sie in den kommenden Monaten ein „Vereint euch!“-Lied schreiben, das bei der Abschlussveranstaltung im September aufgeführt werden soll.

Am 23. und 24. Juni 2018 haben die Vereine der Region eine gemeinsame „Vereint euch!“-Ausstellung gestaltet. Sie waren dazu aufgerufen, jeweils ein vereinstypisches Ausstellungsstück mitzubringen, das die Tradition und die Arbeit des Vereins bestmöglich widerspiegelt. Zahlreiche Vereine waren dem Aufruf von Ton Matton gefolgt und kamen am Samstag, dem 23. Juni, mit ihren Ausstellungsstücken in die Alte Feuerwehr in Blieskastel. Beim gemeinsamen Public Hearing konnten die Vereine das Kennenlernen vertiefen. Am Sonntag wurde die Ausstellung schließlich eröffnet.

Ziel des Festivals ist es, dass die Vereine der Region stärker zusammenarbeiten und neue Kooperationen eingehen. Die Vereinsstrukturen vor Ort solletn auf diese Weise gestärkt und dem Problem von schwindenden Mitgliederzahlen aktiv entgegengetreten werden. In den Sommermonaten folgten weitere kleinere Veranstaltungen bis das Festival am 15. September in eine große Abschlussveranstaltung mündete.

Im Interview erzählen Ton Matton und Bernadette La Hengst von der Arbeit am Festival der Vereine.

30/07/2018
Dossier zu kultureller Bildung in ländlichen Räumen

Die Onlineplattform Kulturelle Bildung Online hat ein Themendossier zum Thema Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen veröffentlicht. Dabei geht es unter anderem auch um die beteiligten Kultureinrichtungen am TRAFO-Programm. →

Die Onlineplattform Kulturelle Bildung Online hat ein Dossier zum Thema Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen veröffentlicht. Dabei geht es unter anderem auch um die beteiligten Kultureinrichtungen am TRAFO-Programm.

Unter dem Thema Land in Sicht!? befassen sich die Autorinnen des Themendossiers in 17 Artikeln mit den verschiedenen Aspekten kultureller Bildung in ländlichen Räumen. Welche Strategien sind für die Kulturarbeit in ländlichen Räumen impulsgebend? Und Welche Rolle spielen Kultur- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Kirchen, Künstler für eine positive regionale Kulturentwicklung? Dr. Kenneth Anders, Leiter des TRAFO-Projekts Oderbruch Museum Altranft, setzt sich in seinem Beitrag beispielsweise mit der öffentlichen Förderung ländlicher Kultur und dem Begriff der landschaftlichen Bildung auseinander. Kristin Bäßler, Leiterin des Bereichs Wissensvermittlung und Kommunikation im TRAFO-Programmbüro, zeigt am Beispiel der TRAFO-Projekte, wie sich Kultureinrichtungen in ländlichen Räumen für neue Aufgaben öffnen können.

Alle Beiträge des Themendossiers gibt es hier zu lesen.

25/07/2018
Infomail #2 zum TRAFO-Ideenkongress

In der zweiten Infomail zum TRAFO-Ideenkongress stellen wir den Themenraum „Neue Aufgaben“ vor. Gesellschaftliche und kulturelle Veränderungsprozesse sollen unter folgenden Fragestellungen beleuchtet werden: Wie reagieren Kultureinrichtungen in ländlichen Räumen und kleinen Städten auf den gesellschaftlichen Wandel? Welchen Herausforderungen begegnen sie in ihrer Arbeit? →

In der zweiten Infomail zum TRAFO-Ideenkongress stellen wir den Themenraum „Neue Aufgaben“ vor. Gesellschaftliche und kulturelle Veränderungsprozesse sollen unter folgenden Fragestellungen beleuchtet werden: Wie reagieren Kultureinrichtungen in ländlichen Räumen und kleinen Städten auf den gesellschaftlichen Wandel? Welchen Herausforderungen begegnen sie in ihrer Arbeit? Und worin sehen Vertreter von Kulturverbänden die zukünftigen Aufgaben von Bibliotheken, Museen, Musikschulen und Theatern auf dem Land? Im Fokus stehen unter anderem die Ansätze freier Akteure, die sich seit Jahren in ländlichen Regionen engagieren, sowie die Themen, die junge Menschen vor Ort bewegen.

Für die Infomail sprachen wir vorab mit Petra Büning, Bundesvorstandsmitglied des Deutschen Bibliotheksverbands, über die Situation kleiner Bibliotheken im ländlichen Raum sowie mit Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, der die vielen Rollen und Aufgaben der Theater kleiner Orte erläutert. Darüber hinaus haben wir Benno Plassmann vom Institut für Neue Soziale Plastik gefragt, wie Kultureinrichtungen für die Stärkung einer demokratischen Kultur und für den Umgang mit rassistischen Tendenzen sensibilisiert werden können.

Die Infomail #2 gibt es hier zu lesen.

22/07/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Ausstellung inter!m – Mobil

Das fahrende Kunstatelier inter!m – Mobil der inter!m – Kulturhandlungen war wieder auf der Schwäbischen Alb unterwegs und hat Kinder und Jugendliche zum künstlerischen Arbeiten angeregt. Die entstandenen Kunstwerke wurden in einer Ausstellung vom 22. Juli bis 4. August 2018 in Münsingen gezeigt. →

Das fahrende Kunstatelier inter!m – Mobil der inter!m – Kulturhandlungen war wieder auf der Schwäbischen Alb unterwegs und hat Kinder und Jugendliche zum künstlerischen Arbeiten angeregt. Die entstandenen Kunstwerke wurden in einer Ausstellung vom 22. Juli bis 4. August 2018 in Münsingen gezeigt.

Das inter!m – Mobil macht im Rahmen der Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb Station in Schulen, Kindergärten, bei Bibliotheken oder Jugendkunstschulen im ländlichen Raum auf der Schwäbischen Alb. Unter der Fragestellung „Was ist eigentlich Heimat?“ werden Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung dazu ermutigt, sich forschend und kreativ mit ihrer eigenen Lebenswelt auseinanderzusetzen. Sie sollen dazu angeregt werden, Besonderheiten ihrer Heimatorte zu entdecken und diese produktiv mitzugestalten.

Die zwischen Februar und Juli 2018 entstandenen Collagen, Zeichnungen, Draht- und Tonarbeiten werden nun in der Geschäftsstelle der inter!m – Kulturhandlungen in Münsingen präsentiert. Am 22. Juli wurde die Ausstellung mit einer Vernissage feierlich eröffnet.

Termin:
22. Juli 2018, ab 11 Uhr, Vernissage
22. Juli – 4. August 2018, Ausstellung
Marktplatz 7
72525 Münsingen
Eintritt frei
Flyer

Weitere Informationen zum inter!m – Mobil und zur Ausstellung gibt es hier.

16/07/2018
Entwicklungswerkstätten im Rahmen von TRAFO 2

2018 öffnet sich TRAFO für weitere Regionen. 18 Regionen aus den neun, bislang noch nicht an TRAFO beteiligten Flächenbundesländern, wurden von den Kulturministerien für die Teilnahme an TRAFO 2 benannt. Die Akteure dieser Regionen kamen im Juni und Juli in sogenannten Entwicklungswerkstätten zusammen. →

2018 öffnet sich TRAFO für weitere Regionen. 18 Regionen aus den neun, bislang noch nicht an TRAFO beteiligten Flächenbundesländern, wurden von den Kulturministerien für die Teilnahme an TRAFO 2 benannt. Die Akteure dieser Regionen kamen im Juni und Juli in sogenannten Entwicklungswerkstätten zusammen.

Zu den Entwicklungswerkstätten in Kassel, Leipzig und Rostock waren Vertreterinnen der beteiligten Landkreise und Kommunen, der Kultureinrichtungen sowie der Ministerien eingeladen. Dort bekamen sie einen intensiven Einblick in das TRAFO-Programm mit seinen inhaltlichen Zielen und Schwerpunkten. Am zweiten Tag wurde in parallelen Workshops an den Konzeptideen für die Transformationsvorhaben der 18 Regionen gearbeitet. Dabei wurden die bestehenden Ideen nach den Erkenntnissen des ersten Tages überprüft und erweitert.

Die Teilnehmenden nutzten die Entwicklungswerkstätten dafür, sich mit den anderen Regionen auszutauschen und zu vernetzen und ihre Konzepte weiterzuentwickeln. Sie haben nun die Möglichkeit, ihre Vorhaben mit Unterstützung des TRAFO-Programmbüros weiter zu konkretisieren. 2019 werden dann bis zu fünf Regionen durch eine Fachjury ausgewählt, die eine Förderung für die Umsetzungsphase bis 2023 erhalten.

05/07/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Abschlusskonzert von OH!-Komponieren

Für das Projekt OH!-Komponieren im Rahmen des TRAFO-Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ erarbeiteten Schülerinnen aus der ländlichen Region um Heidenheim mit Musikern der Cappella Aquileia eigene Kompositionen. Am 5. Juli 2018 wurden die Ergebnisse in einem großen Abschlusskonzert im Zelt der Jungen Oper in Heidenheim präsentiert. →

Für das Projekt OH!-Komponieren im Rahmen des TRAFO-Projektes Lernende Kulturregion Schwäbische Alb erarbeiteten Schülerinnen aus der ländlichen Region um Heidenheim mit Musikern der Cappella Aquileia eigene Kompositionen. Am 5. Juli 2018 wurden die Ergebnisse in einem großen Abschlusskonzert im Zelt der Jungen Oper in Heidenheim präsentiert.

Sechs Wochen lang experimentierten die Schüler zweier Klassen der Grundschule Großkuchen und der Georg-Elser-Schule Königsbronn mit Musik. Unter Anleitung der Profis der Cappella Aquileia, dem Orchester der Opernfestspiele Heidenheim, sowie dem Verein Musik zum Anfassen erlebten die Jugendlichen sowohl im Hören als auch im eigenen Experimentieren verschiedene Aspekte von Musik und entwickelten eine eigene Komposition. Ihre eigene Erfahrungswelt war dafür ihr Ausgangspunkt: Klänge, die die Kinder aus ihrem Alltag kennen, trafen auf die Erlebnisse aus einem Probenbesuch der Jungen Oper „Moses’ Entscheidung“.

Die entstandenen Kompositionen führten die Schüler sowohl in ihren eigenen Schulen auf als auch bei einem gemeinsamen Abschlusskonzert im Zelt der Jungen Oper in Heidenheim mit den Musikerinnen der Capella Aquileia. Für das Konzert entwickelten die Musiker eigens Zwischenmusiken, die die Kompositionen der Kinder zu einem Gesamtkunstwerk verbanden.

Das Projekt OH!-Komponieren wurde für den MIXED UP Preis der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) in der Kategorie „Ländlicher Raum“ nominiert. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

01/07/2018
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Eröffnung der Jahressausstellungen

Am 1. Juli 2018 eröffnete das Oderbruch Museum Altranft mehrere Ausstellungen zum diesjährigen Jahresthema Landwirtschaft. Darin wird die Landwirtschaft im Oderbruch beschrieben, ein „Lob des Bauern“ gesungen und das Thema Freiheit und Unfreiheit in der Landwirtschaft verhandelt. →

Am 1. Juli 2018 eröffnete das Oderbruch Museum Altranft mehrere Ausstellungen zum diesjährigen Jahresthema Landwirtschaft. Darin wird die Landwirtschaft im Oderbruch beschrieben, ein „Lob des Bauern“ gesungen und das Thema Freiheit und Unfreiheit in der Landwirtschaft verhandelt.

Welche landwirtschaftlichen Betriebsformen finden sich im Oderbruch, wie lassen sich seine Böden charakterisieren? Wie sehen die Landwirte selbst ihren Beruf, und wie hat sich die Landschaft unter dem Einfluss der Bewirtschaftung verändert? Diese Fragen rund um das Thema Landwirtschaft im Oderbruch verhandelt die neue Ausstellung im Schloss Altranft, die nun die Dauerausstellung ergänzt. Auf Basis der Recherchen zum Jahresthema und der Befragung von Landwirten der Region entstanden Fotos, audiovisuelle Dokumente und Lesematerial.

Der Berliner Kurator und Künstler Dr. Michael Fehr hat ein historisches Diorama erschaffen, das in der Ziegelscheune auf dem Berg-Schmidt-Hof zu sehen sein wird. Unter dem Titel „Lob des Bauern“ beleuchtet Fehr in seiner Arbeit die enorm gestiegenen Anforderungen des Landwirtschaftsberufs.

Ein weiterer Teil der Ausstellung im sogenannten Wohnhaus des Berg-Schmidt-Hofs widmet sich dem Thema Freiheit und Unfreiheit der landwirtschaftlichen Existenzform. Der hier vorgestellte Spannungsbogen reicht von den ersten Kolonisten im Oderbruch bis zu den Neubauern der Nachkriegszeit und den neuen Betriebsformen nach der 1989er Wende.

29/06/2018
Südniedersachsen Jacobson-Haus Seesen
Jacobson-Tage in Seesen

Anlässlich des 250. Geburtstags von Israel Jacobson feierte das Jacobson-Haus in Seesen vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 die Jacobson Tage mit einer kulturpolitischen Podiumsdiskussion und weiteren Veranstaltungen vor und im Haus. →

Anlässlich des 250. Geburtstags von Israel Jacobson feierte das Jacobson-Haus in Seesen vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 die Jacobson Tage mit einer kulturpolitischen Podiumsdiskussion und weiteren Veranstaltungen.

Zum Auftakt der Jacobson-Tage fand am Freitag, den 29. Juni, ein Festakt zur offiziellen Umbenennung des Bürgerhauses in „Jacobson-Haus“ statt. Nach einem literarischen Konzert über Israel Jacobson mit Andrea Freistein-Schade und Claudia Schaare folgte ein kulturpolitisches Podiumsgespräch zur Entwicklung von Kulturorten in kleineren Kommunen und ländlich geprägten Regionen. Seesens Bürgermeister Erik Homann diskutierte mit Vertreterinnen der Kulturstiftung des Bundes, des Niedersächsischen Kulturministeriums sowie der örtlichen Kulturszene am Beispiel der Transformation des Jacobson-Hauses, welche Rolle Kultureinrichtungen für eine Stadt übernehmen können und wie eine gute Vernetzung funktioniert.

Am Samstag, den 30. Juni, feierte dann die ganze Stadt mit der „Seesener Nacht“ auf dem Jacobson-Platz das Jacobson-Haus. Am Sonntag öffnete das Haus seine Türen und lud zum Entdecken ein. Die Vereine und Nutzerinnen des Hauses stellten ein vielfältiges Programm auf die Beine, mit dem sie ihre Arbeit präsentierten und zum Mitmachen einluden. Die Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim (HAWK) präsentierten ihre Entwürfe zur Umgestaltung des Jacobson-Hauses.

18/06/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Auftakt für das Literaturnetzwerk Oberschwaben

Am 18. Juni 2018 startet das Literaturnetzwerk Oberschwaben. Für das neue Projekt, das die Lernende Kulturregion Schwäbische Alb und die LEADER-Region Oberschwaben im Rahmen von TRAFO fördern, haben sich acht literarische Orte der Region zusammengeschlossen. →

Am 18. Juni 2018 startet das Literaturnetzwerk Oberschwaben. Für das neue Projekt, das die Lernende Kulturregion Schwäbische Alb und die LEADER-Region Oberschwaben im Rahmen von TRAFO fördern, haben sich acht literarische Orte der Region zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie ihr Angebot inhaltlich weiterentwickeln und zeitgemäße Lernorte für die Region werden. Zur Auftaktveranstaltung am 18. Juni 2018 kommen die Akteure des Netzwerks in Biberach zusammen. Anschließend nimmt das Netzwerk mit einem ersten gemeinsamen Workshop die Arbeit auf

Weitere Informationen zum Literaturnetzwerk Oberschwaben gibt es hier.

12/06/2018
Südniedersachsen Harzmuseen
Beteiligungsworkshops „Harz|Museen|Welterbe“

Das TRAFO-Projekt „Harz|Museen|Welterbe“ hat in diesem Frühjahr einen umfangreichen Beteiligungsprozess gestartet. Gemeinsam mit den Betreibern der vier Harzmuseen sowie mit interessierten Bürgerinnen erarbeiten die Projektbeteiligten Ideen für die Umgestaltung und Neukonzipierung der Häuser. In mehreren Workshops haben sie die Ausgangssituation der Museen eruiert und Ideen für eine innovative Neustrukturierung erarbeitet. →

Das TRAFO-Projekt „Harz|Museen|Welterbe“ hat in diesem Frühjahr einen umfangreichen Beteiligungsprozess gestartet. Gemeinsam mit den Betreibern der vier Harzmuseen sowie mit interessierten Bürgerinnen erarbeiten die Projektbeteiligten Ideen für die Umgestaltung und Neukonzipierung der Häuser. In mehreren Workshops haben sie die Ausgangssituation der Museen eruiert und Ideen für eine innovative Neustrukturierung erarbeitet.

Ziel ist es, die beteiligten Museen – das Oberharzer Bergwerksmuseum, den 19-Lachter-Stollen, die Grube Samson und die Schachtanlage Knesebeck – von lokalen Erinnerungsstätten zu modernen Vermittlungsorten weiterzuentwickeln. Dabei sollen nicht nur Ausstellungselemente aktualisiert, sondern vor allem neue Formate erarbeitet werden, um den Harzer Bergbau, seine Geschichte und das daraus hervorgegangene Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft zeitgemäß und nachhaltig an Jung und Alt zu vermitteln.

In einer Präsentation erster Ergebnisse der Workshops im Juni wurden bereits die Themenschwerpunkte, mit denen sich die Museen in Zukunft befassen werden, vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert. So widmet sich das Oberharzer Bergwerksmuseum dem Thema „Wissen“, im 19-Lachter-Stollen geht es um die „Tiefe“, die Schachtanlage Knesebeck beschäftigt sich mit dem „Druck“ und in der Grube Samson steht die „Energie“ im Mittelpunkt. Im August soll schließlich das Konzept zur Weiterentwicklung der vier Museen vorgestellt werden. Einen Einblick in den partizipativen Prozess gibt ein kurzer Film:

11/06/2018
Saarpfalz Kultur+
Dokumentation „Symbol Kunst“ präsentiert

Am 10. Juni 2018 wurde beim diesjährigen Bundesfestival junger Filme „filmreif!“  in St. Ingbert die Dokumentation „Symbol Kunst“ aufgeführt. Im Rahmen von Kultur+ im Saarpfalz-Kreis hatte der Filmemacher Thomas Scherer junge Künstlerinnen verschiedener Herkunft portraitiert. →

Am 10. Juni 2018 wurde beim diesjährigen Bundesfestival junger Filme „filmreif!“  in St. Ingbert die Dokumentation „Symbol Kunst“ aufgeführt. Im Rahmen von Kultur+ im Saarpfalz-Kreis hatte der Filmemacher Thomas Scherer junge Künstlerinnen verschiedener Herkunft portraitiert.

In der Dokumentation treffen die jungen syrischen Künstler Maya Al Kaya, Sultan Ghazal, Firas Abou Kuba und Hani Yabrudi auf die deutsche Künstlerin Astrid Hilt und das jugendliche Grafitti Duo Amelié Kremer und Yannick Igel, hinzu stößt die gebürtige Finnin Klaara Nieminen. Sie alle vereint die Leidenschaft für die Kunst. Durch das Zusammentreffen der Künstlerinnen öffnen sich unbekannte künstlerische Welten und Ideen für neue Projekte wachsen.

Ziel von Kultur+ im Saarpfalz-Kreis ist es, auch Jugendliche aktiv in den Transformationsprozess einzubeziehen und mit ihnen ein vielfältiges künstlerisches Angebot für die Altersgruppe zu entwickeln und gleichzeitig die Medienkompetenz zu stärken.

11/06/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Nominierung für Bundespreis MIXED UP

Ein Kooperationsprojekt der Musikwerkstatt „OH! Für alle“ der Opernfestspiele Heidenheim ist Finalist im MIXED UP Preis der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj). Im Bereich „Ländlicher Raum“ ist das Projekt „OH! Komponieren“ neben drei weiteren nominiert. →

Ein Kooperationsprojekt der Musikwerkstatt „OH! Für alle“ der Opernfestspiele Heidenheim ist Finalist im MIXED UP Preis der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj). Im Bereich „Ländlicher Raum“ ist das Projekt „OH! Komponieren“ neben drei weiteren nominiert.

Für das Projekt „OH! Komponieren“ arbeiten seit April 2018 Musikerinnen und Musiker der Cappella Aquileia in Kooperation mit dem Verein Musik zum Anfassen e.V. aus München mit zwei Schulen im ländlichen Raum um Heidenheim herum zusammen. Über einen Zeitraum von sechs Wochen erarbeiten sie mit je zwei Klassen der Grundschule Großkuchen und der Georg-Elser-Schule Königsbronn ein eigenes Musikstück zum Thema der Opernfestspiele „Zuflucht“. Die Schülerinnen und Schüler erleben unter Anleitung der Profis im eigenen Tun und Hören verschiedene Aspekte von Musik und führen ihre eigene Komposition in einem gemeinsamen Abschlusskonzert am 5. Juli 2018 im „Zelt der Begegnung“, einem Spielort der Opernfestspiele auf. Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Der MIXED UP-Preis der bkj zeichnet herausragende Kooperationen zugunsten der kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus. Die Preisverleihung findet am 22. November 2018 in Kiel statt. Weitere Informationen zum Preis und den nominierten Projekten gibt es hier.

Zum Hintergrund:
Die Musikwerkstatt der Opernfestspiele Heidenheim hat sich im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen dem Opernfestival der Stadt Heidenheim und Bildungsreinrichtungen sowie jungen Musikerinnen und Musikern des ländlichen Raums zu intensivieren und Kinder und Jugendliche der Region um Heidenheim für Musik zu begeistern.

10/06/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Werkschau: Zwei Jahre LTT-Theaterwerkstatt

Zwei Jahre lang hatte die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb des LTT im Rahmen von TRAFO partizipative Kunstprojekte auf der Schwäbischen Alb umgesetzt. Zum Abschluss des Projekts haben die Beteiligten ihre Arbeit am 10. Juni 2018 noch einmal Revue passieren lassen. →

Zwei Jahre lang hatte die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb des LTT im Rahmen von TRAFO partizipative Kunstprojekte auf der Schwäbischen Alb umgesetzt. Zum Abschluss des Projekts haben die Beteiligten ihre Arbeit am 10. Juni 2018 noch einmal Revue passieren lassen.

Das LTT hat als Landestheater einen öffentlichen Auftrag für ganz Baden-Württemberg, dem es mit einem umfangreichen Gastspielbetrieb nachkommt. Im Rahmen von TRAFO konnte das Theater zusätzlich zu seinen Gastspielen zwei Jahre lang Neues erproben: In mehrmonatigen Projekten arbeiteten Künstlerinnen gemeinsam mit den Bürgern, Vereinen und Schulen in kleineren Gemeinden der Schwäbischen Alb zu den Themen des jeweiligen Ortes. Das gemeinsame Arbeiten, der Austausch und das Erzählen von Geschichten waren den Initiatorinnen dabei besonders wichtig. Das LTT hat damit seinen originären Auftrag noch einmal weitergedacht und durch TRAFO erfolgreich erprobt, dass ein Landestheater auch jenseits der klassischen Gastspiele in der Fläche arbeiten kann.

Fünf Teams aus Künstlern und eine Projektautorin haben seit Frühjahr 2016 verschiedene Orte auf der Schwäbischen Alb erkundet, die Bewohnerinnen kennengelernt und gemeinsam mit ihnen Projekte umgesetzt. Es entstanden beispielsweise eine Wander-App mit integrierten Videos, ein dokumentarischer Theaterabend zum Thema Heimat, eine Zeitkapsel, die bis 2042 auf einem Kirchturm verwahrt wird, drei Hörskulpturen für den öffentlichen Raum, die Geschichte(n) vor dem Vergessen bewahrt, und ein musikalisches Landschaftstheater.

Das LTT möchte auch nach der TRAFO-Förderung Projekte dieser Art realisieren. Die Teilnahme am TRAFO-Programm war für das Theater ein wichtiger Anstoß, um auf breiterer Basis zu diskutieren, welches Potenzial Kultureinrichtungen auch in größeren Städten haben, um einen Beitrag zum Kulturangebot in ländlichen Regionen zu leisten.

02/06/2018
Südniedersachsen Stadtbibliothek Osterode
Stadtraumperformance Osterode

24 Stunden Osterode – Gesichter und Geschichten, unter diesem Motto veranstaltete das Inter-KULTUR-Labor mit dem Jungen Theater Göttingen am 2. und 3. Juni 2018 eine große Stadtraumperformance. Dabei wurde die Innenstadt von Osterode zur Bühne. →

Das „Inter-KULTUR-Labor“ veranstaltete zusammen mit dem Jungen Theater Göttingen im Juni 2018 die Stadtraumperformance „24 Stunden Osterode – Gesichter und Geschichten“. 24 Stunden lang waren in der Innenstadt von Osterode verschiedene künstlerische Aktionen zu sehen.

Die Performance startete mit einem Umzug von der Stadtbibliothek zur Schachtrupp-Villa, dem zukünftigen Standort der Bibliothek. Dort fand die musikalische Revue „Gekommen, um zu bleiben“ statt, in der Geschichten, Erinnerungen und Träume der Menschen aus Osterode erzählt wurden. Dafür war das Junge Theater im Rahmen von TRAFO auf Recherchetour in Osterode und hat Geschichten gesammelt. Es hat gefragt: Wie hat sich die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Wer ist hierhergezogen, wer zog weg und warum? Aus diesen Geschichten ist nun ein Archiv entstanden: vom Kommen, Gehen und Bleiben. Unter Beteiligung zahlreicher lokaler Akteure und Vereine wurden die gesammelten Geschichten an unterschiedlichen Orten in der Stadt Osterode „in Szene gesetzt“ und so ein lebendiges und ausdrucksstarkes Panorama der Transformationsgeschichten Osterodes präsentiert.

30/05/2018
Infomail #1 zum TRAFO-Ideenkongress

In regelmäßigen Infomails informieren wir vor dem TRAFO-Ideenkongress vom 19. bis 21. September 2018 über die Inhalte des Kongresses. In der ersten Infomail stellen wir den Themenraum „Perspektive Land“ vor, den wir gemeinsam mit der IBA Thüringen entwickeln. →

In regelmäßigen Infomails informieren wir vor dem TRAFO-Ideenkongress vom 19. bis 21. September 2018 über die Inhalte des Kongresses. In der ersten Infomail stellen wir den Themenraum „Perspektive Land“ vor, den wir gemeinsam mit der IBA Thüringen entwickeln.

Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA, erklärt, warum es eine neue Erzählung des Landes braucht und wie das Verhältnis zwischen Stadt und Land angeregt werden kann. Darüber hinaus sprechen wir mit Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, über den Begriff der Provinz.

Der Musiker Christian Grässlin reist für den Ideenkongress in die TRAFO-Regionen und trifft dort Musikerinnen. Aus diesen Begegnungen entstehen eine YouTube-Serie und eine eigene Komposition für den Ideenkongress. Im Interview erzählt Christian Grässlin von seinem Projekt.

Die Infomail gibt es hier zu lesen.

22/05/2018
Saarpfalz Kultur+
Regionalfonds fördert neue Projekte

Der Beirat des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ hat drei Projekte ausgewählt, die mit den Mitteln seines Regionalfonds gefördert werden. Ziel des Regionalfonds ist es die Kultur in der Region zu stärken. →

Der Beirat des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ hat drei Projekte ausgewählt, die mit den Mitteln seines Regionalfonds gefördert werden. Ziel des Regionalfonds ist es die Kultur in der Region zu stärken.

Bestehende Kultureinrichtungen sollen durch die Förderung dabei unterstützt werden, ihre Angebote und Arbeitsweise unter Beteiligung weiterer Akteure nachhaltig zu verändern. Die Projekte wurden in der zweiten Förderperiode 2017 ausgewählt und werden nun umgesetzt. Dabei geht es unter anderem um ein generationsübergreifenden Geschichtsprojekt, das den Grundstein für ein Saarpfälzisches Wirtschaftsarchiv legen soll. Schülerinnen und Schüler interviewen für das Projekt ihre Großeltern und befragen sie über ihr Arbeitsleben und die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Außerdem werden ein generationenübergreifendes Musikprojekt gefördert sowie ein Barock-Projekt, das mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln einen Zugang zu historischen Themen vermittelt.

Weitere Informationen zu den geförderten Projekten gibt es hier.

18/05/2018
TRAFO beim Deutschen Bühnenverein

Am 14. und 15. Mai 2018 tagte der Ausschuss für künstlerische Fragen des Deutschen Bühnenvereins. Zum Thema „Theater und Kultur im ländlichen Raum“ war auch TRAFO mit einem fachlichen Input vertreten. →

Am 14. und 15. Mai 2018 tagte der Ausschuss für künstlerische Fragen des Deutschen Bühnenvereins. Zum Thema „Theater und Kultur im ländlichen Raum“ war auch TRAFO mit einem fachlichen Input vertreten.

Samo Darian, Leiter des TRAFO-Programms, stellte den Mitgliedern des Ausschusses TRAFO vor. Der Schwerpunkt seines Vortrags lag auf den Aktivitäten der beiden bislang an TRAFO beteiligten Theater, dem Theater Lindenhof in Melchingen und dem Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen. Beide Häuser haben im Rahmen von TRAFO neue Formate erprobt und sind mit ungewöhnlichen und partizipativen Projekten in die Region gegangen. So haben sie noch stärker die Menschen der Schwäbischen Alb und ihre Geschichten erreicht und zeigen beispielhaft, wie Kulturorte im ländlichen Raum sich verändern und neue Aufgaben übernehmen können.

Die Mitglieder des Ausschusses für künstlerische Fragen diskutierten, wie sich die Situation für Theater im ländlichen Raum im Kontext des demografischen Wandels und sich verändernder Strukturen darstellt. Sie sprachen sich dafür aus, dass die Transformationsprozesse in den Theatern ernst genommen und gut begleitet werden müssen. Weitere Informationen zur Sitzung des Ausschusses gibt es hier.

17/05/2018
TRAFO 2: Regionen stehen fest

Im Rahmen von TRAFO 2 öffnet sich das Modellprogramm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ für weitere Regionen. Jetzt steht fest, welche 18 Regionen sich an der Entwicklungsphase von TRAFO 2 beteiligen können. →

Im Rahmen von TRAFO 2 öffnet sich das Modellprogramm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ für weitere Regionen. Jetzt steht fest, welche 18 Regionen sich an der Entwicklungsphase von TRAFO 2 beteiligen können.

Die Kulturministerien der bislang nicht beteiligten Flächen-Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bayern haben jeweils zwei Regionen zur Teilnahme an der Entwicklungsphase von TRAFO 2 benannt. Die Übersicht über die beteiligten Regionen gibt es hier.

Im Juni und Juli finden für die Akteurinnen und Akteure in den 18 Regionen sogenannte Entwicklungswerkstätten statt, in denen sie einen vertieften Einblick in das TRAFO-Programm bekommen und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer vorliegenden Ideenskizzen erhalten.

Weitere Informationen zu den inhaltlichen Schwerpunkten von TRAFO 2 und zur Förderung durch TRAFO gibt es hier.

14/05/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Landschaftstheaterprojekt auf der Schwäbischen Alb

„Der Schatz von Upflamör“, so heißt das Landschaftstheaterstück, dass der Regisseur Arnd Heuwinkel gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfes Upflamör auf der Schwäbischen Alb erarbeitet hat. →

„Der Schatz von Upflamör“, so heißt das Landschaftstheaterstück, dass der Regisseur Arnd Heuwinkel gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfes Upflamör auf der Schwäbischen Alb erarbeitet hat. Etwa 30 Bewohnerinnen beteiligten sich an dem Theaterprojekt, das vom 10. bis 13. Mai 2018 aufgeführt wurde. Angelegt als Spaziergang durch den Ort setzte sich das Stück vor dem Hintergrund einer Kriminalgeschichte mal humorvoll, mal ernsthaft mit dem Leben auf dem Land auseinander.

Das Projekt war das vorerst letzte der THEATERWERKSTATT SCHWÄBISCHE ALB, für das das Landestheater Tübingen im Rahmen des TRAFO-Projekts Lernende Kulturregion Schwäbische Alb mit dem Theater Lindenhof in Melchingen sowie der Dorfgemeinschaft Upflamör e.V. und dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb kooperierte.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

28/04/2018
Saarpfalz Kultur+
Auftakt für das Festival der Vereine

Der Künstler Ton Matton veranstaltet gemeinsam mit dem TRAFO-Projekt Kultur+ im Saarpfalz-Kreis in diesem Jahr von April bis September ein Festival der Vereine in Blieskastel im Saarpfalz-Kreis, das am 28. April 2018 gestartet ist. →

Der Künstler Ton Matton veranstaltet gemeinsam mit dem TRAFO-Projekt Kultur+ im Saarpfalz-Kreis in diesem Jahr von April bis September ein Festival der Vereine in Blieskastel im Saarpfalz-Kreis, das am 28. April 2018 gestartet ist. Unter dem Motto „Vereint euch!“ sind alle Vereine der Region dazu eingeladen, sich zu beteiligen, ungewöhnliche Kooperationen miteinander einzugehen und sich so neu kennenzulernen.

Zum Auftakt waren alle Vereine am 28. April 2018 zum gemeinsamen „Essen und Musizieren“ in die Alte Feuerwehr in Blieskastel eingeladen. Unter Anleitung des Kochkünstlers Lukas Kopf stellten die Besucherinnen und Besucher Spaghetti her und aßen sie mit besonderen, vereinstypische Saucen, die die Vereine mitgebracht hatten. Die Musikerin Bernadette La Hengst leitete ein gemeinsames Einsingen an. Zusammen mit den beteiligten Vereinen wird sie in den kommenden Monaten ein "Vereint euch!"-Lied schreiben, das bei der Abschlussveranstaltung im September aufgeführt werden soll.

Ziel des Festivals ist es, dass die Vereine der Region, neue, unerwartete Kooperationen eingehen. Die Strukturen vor Ort sollen so gestärkt werden und dem Problem von schwindenden Mitgliederzahlen wird aktiv entgegengetreten. Im Frühjahr und Sommer sollen weitere Veranstaltungen folgen bis das Festival im September dann in eine große Abschlussveranstaltung mündet.

Weitere Informationen zum Festival der Vereine gibt es hier.

23/04/2018
3. TRAFO-Akademie im April 2018

Unter dem Motto „Der Blick zurück nach vorn“ zog die dritte Akademie des TRAFO-Programms eine erste Bilanz und wagte gleichzeitig den Blick in die Zukunft. Vom 23. bis 25. April 2018 trafen sich die Akteurinnen und Akteure der beteiligten TRAFO-Projekte im Oderbruch Museum Altranft. →

Unter dem Motto „Der Blick zurück nach vorn“ zog die dritte Akademie des Programms TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel eine erste Bilanz und wagte gleichzeitig den Blick in die Zukunft. Vom 23. bis 25. April 2018 trafen sich die Akteurinnen und Akteure der beteiligten TRAFO-Projekte im Oderbruch Museum Altranft, tauschten sich miteinander aus und diskutierten mit externen Expertinnen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach den bisher in den Projekten gesammelten Erfahrungen, der Verstetigung und des Wissenstransfers.

Die Akademie startete am 23. April mit einem kulturpolitischen Nachmittag, an dem die Rolle von Kulturorten in ländlichen Regionen erörtert wurde. Nach Vorträgen von Kristina Volke, stellvertretende Kuratorin der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, und Dr. Kurt Winkler, Leiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, diskutierten Friedemann Hanke, Erster Beigeordneter Landkreis Märkisch Oderland, Reiner Walleser, Abteilungsleiter Kultur, Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin Kulturland Brandenburg, und die beiden Impulsgeber unter der Moderation der Kulturjournalistin Claudia Henne die Rolle von Museen in ländlichen Räumen.

Am Dienstag und Mittwoch hatten die Miterbeiter der TRAFO-Projekte dann die Möglichkeit, ihre Arbeit und die bisherigen Erfahrungen der letzten beiden Jahre intensiv zu reflektieren, drängende Fragestellungen in Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Projekte gemeinsam zu bearbeiten und zu beschreiben, welche Konzepte und Modelle an weitere Projekte, Kommunen oder auch Initiativen weitergegeben werden sollten. Unterstützt wurden sie dabei von externen Expertinnen aus den Bereichen systemische Beratung, Organisationsentwicklung, Coaching, Management und Journalismus.

23/04/2018
Kulturpolitischer Nachmittag am 23. April im Oderbruch Museum Altranft

Welche Rolle können Kulturorte in ländlichen Regionen übernehmen? Diese Frage diskutierten am 23. April 2018 Expertinnen und Experten aus Kultur und Politik am Beispiel der Neuausrichtung des Oderbruch Museums Altranft. →

Welche Rolle können Kulturorte in ländlichen Regionen übernehmen? Wie müssen sie sich dafür weiterentwickeln? Welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch für weitere Kulturträger der Region? Und wie lassen sich gute Erfahrungen verstetigen oder sogar auf andere Regionen übertragen?

Diese Fragen diskutierten am 23. April 2018 Expertinnen und Experten aus Kultur und Politik am Beispiel der Neuausrichtung des Oderbruch Museums Altranft.

Als Auftakt hielten Kristina Volke, stellvertretende Kuratorin der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, und Dr. Kurt Winkler, Leiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, jeweils einen Impulsvortrag. Volke sprach über das Thema „Kunst und Kultur als Instrumente des Empowerments: Zur Bedeutung öffentlicher Kultureinrichtungen für die ländlichen Räume“. Winkler zu den Möglichkeiten und Herausforderungen von Museen in ländlichen Räumen.

Im Anschluss diskutierten Friedemann Hanke, Erster Beigeordneter Landkreis Märkisch Oderland, Reiner Walleser, Abteilungsleiter Kultur, Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin Kulturland Brandenburg, und die beiden Impulsgeber unter der Moderation der Kulturjournalistin Claudia Henne die Rolle von Museen in ländlichen Räumen.

Einen Einblick in das Projekt „Oderbruchmuseum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur“ erhielten die Teilnehmerinnen bereits vor den Vorträgen bei einem Rundgang durch die Ausstellung des Museums.

Den genauen Programmablauf finden Sie hier.

 

19/04/2018
TRAFO beim Kulturforum der Sozialdemokratie

„Stadt Land Mittellandkanal“ ist das Thema einer Diskussionsveranstaltung des Kulturforums der Sozialdemokratie in der Region Hannover am 19. April 2018 in Seelze, an der sich auch TRAFO beteiligt. →

„Stadt Land Mittellandkanal“ ist das Thema einer Diskussionsveranstaltung des Kulturforums der Sozialdemokratie in der Region Hannover am 19. April 2018 in Seelze, bei der auch TRAFO zu Gast ist. Im Zentrum steht die Frage, ob der Mittellandkanal als sogenannter dritter Ort funktionieren kann und wie die kulturelle Infrastruktur der Region zwischen Stadt und Land aufgestellt ist.

Kristin Bäßler, Leiterin des Bereichs Wissensvermittlung und Kommunikation bei TRAFO, stellt im Rahmen der Veranstaltung TRAFO vor. Anhand der in den TRAFO-Projekten gemachten Erfahrungen zeigt sie, wie es gelingen kann, Kultureinrichtungen einer Region zu stärken und sie zu Orten zu transformieren, an denen zentrale Themen der Region verhandelt werden. Weitere Statements kommen von Carina Plath, stellvertretende Direktorin des Sprengel Museums Hannover, und von dem Künstler Micha Kranixfeld, der im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ das Theaterprojekt (im Verschwinden erscheint es) umgesetzt hat.

Weitere Informationen zum Termin gibt es hier.

11/04/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Literaturnetzwerk Oberschwaben startet

Im Rahmen des TRAFO-Projekts Lernende Kulturregion Schwäbische Alb nimmt nun das Literaturnetzwerk Oberschwaben die Arbeit auf. Für das Vorhaben, das die Lernende Kulturregion gemeinsam mit der LEADER-Region Oberschwaben fördert, haben sich acht literarische Orte der Region zusammengeschlossen. →

Im Rahmen des TRAFO-Projekts Lernende Kulturregion Schwäbische Alb nimmt nun das Literaturnetzwerk Oberschwaben die Arbeit auf. Für das Vorhaben, das die Lernende Kulturregion gemeinsam mit der LEADER-Region Oberschwaben fördert, haben sich acht literarische Orte der Region zusammengeschlossen. Gemeinsam möchten sie ihr Angebot inhaltlich weiterentwickeln, ihre Häuser stärker profilieren und fit für die Zukunft machen. Unter Einbezug der Menschen und Einrichtungen vor Ort sollen die Museen und Literaturhäuser zu zeitgemäßen Lernorten für die Region entwickelt werden. Träger des Projekts ist die Ernst-Jünger-Stiftung. Die Arbeitsstelle für literarische Museen und Gedenkstätten Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben fachlich.

Geplant sind zurzeit drei Literatur-Werkstätten, die sich jeweils an unterschiedliche Zielgruppen richten. Die Modern-Wort-Art-Werkstatt soll Angebote für Kinder- und Jugendliche erarbeiten, die Dialekt-Werkstatt soll sich zusammen mit zeitgenössischen Autorinnen und Autoren aus der Region mit der Vermittlung von Literatur in Mundart befassen und die Literatour-Werkstatt soll Angebote erarbeiten, die Tourismus mit Literatur verbinden.

Zum Hintergrund:
Die Lernende Kulturregion unterstützt Kultureinrichtungen auf der Schwäbischen Alb dabei, zukunftsfähige Strukturen und Arbeitsweisen zu entwickeln und sich noch besser für die Menschen und Themen im ländlichen Raum zu öffnen. Seit 2017 können sich daher Kultureinrichtungen auf der Schwäbischen Alb mit einem Transformationsprojekt bewerben, das mit Mitteln aus TRAFO und der zuständigen LEADER-Region gefördert wird. Ziel ist es, das EU-Förderinstrument noch besser für nicht-investive Kulturprojekte zu erschließen. Weitere Informationen gibt es hier.

19/03/2018
Koalitionsvertrag: TRAFO als Modell für Kulturarbeit im ländlichen Raum

Im aktuellen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD haben die drei Parteien festgehalten, Kultur im ländlichen Raum stärker zu fördern. Dabei beziehen sie sich ausdrücklich auf das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ als Modell. →

Im aktuellen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD haben die drei Parteien festgehalten, Kultur im ländlichen Raum stärker zu fördern. Dabei beziehen sie sich ausdrücklich auf das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ als Modell. Im Vertrag heißt es dazu: „Die von der Kulturstiftung des Bundes entwickelten erfolgreichen Initiativen zur Stärkung der Kulturarbeit außerhalb der Metropolen sollen fortgesetzt und, wenn möglich, bundesweit ausgebaut werden.“

Die Große Koalition setzt sich zudem dafür ein, „Kultur und (kulturelle) Bildung für alle zugänglich [zu] machen, im urbanen und ländlichen Gebiet, unabhängig von Einkommen und Herkunft“. Deshalb soll es „einen besseren Zugang zu kulturellen Einrichtungen und Inhalten im analogen wie im digitalen Raum“ geben und gemeinsam mit Ländern und Kommunen soll dafür gesorgt werden, „dass die kulturelle Infrastruktur und das kulturelle Erbe erhalten, gestärkt und modernisiert werden.“

16/03/2018
Fachtag der BJKE mit TRAFO-Beteiligung

Die Leiterin des TRAFO Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“, Judith Bildhauer, war am 14. März 2018 zu Gast beim Bundesweiten Fachtag des Bundesverbands der Jugendkunstschulen Kulturpädagogischen Einrichtungen in Nürnberg zu Gast. →

Die Leiterin des TRAFO Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“, Judith Bildhauer, war am 14. März 2018 zu Gast beim Bundesweiten Fachtag des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen in Nürnberg zu Gast. Unter dem Motto „Gleichwertige Lebensverhältnisse?“ beschäftigte sich der Fachtag mit der Frage, wie Jugendkunstschulen und Kulturpädagogische Einrichtungen zur kulturellen Grundversorgung in ländlichen Gebieten beitragen können. In ihrem Vortrag stellte Judith Bildhauer das Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ vor und sprach über Modelle für Kulturentwicklung im ländlichen Raum.

Weitere Infomarionen zum Fachtag und das Programm gibt es hier.

26/02/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Theater. Spiel. Fest. im Theater Lindenhof

Seit Anfang 2017 gibt das Theater Lindenhof Jugendlichen und Erwachsenen in Theaterexperimentierclubs die Möglichkeit, das Theater als Spielfeld kennenzulernen. Vom 23. bis 25. Februar 2018 zeigten die Clubs beim Festival „Theater. Spiel. Fest.“ die Ergebnisse ihrer Arbeit. →

Seit Anfang 2017 gibt das Theater Lindenhof Jugendlichen und Erwachsenen in Theaterexperimentierclubs die Möglichkeit, das Theater als Spielfeld kennenzulernen und sich darin auszuprobieren. Gemeinsam mit professionellen Theaterpädagoginnen und Schauspielern experimentierten die Gruppen im vergangenen Jahr mit unterschiedlichen Themen und Spielformen und loteten für sich die Frage aus, was Theater alles sein und wo es überall stattfinden kann. Vom 23. bis 25. Februar 2018 zeigten die Clubs beim Festival „Theater. Spiel. Fest.“ im Theater Lindenhof die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Für das Festival hatten die drei Theatergruppen jeweils eigene Stücke erarbeitet, in denen die Darstellerinnen feste Szenen spielten, improvisierten oder auch in Interaktion mit dem Publikum traten. Inhaltlich setzten sich die Experimentierclubs mit ganz unterschiedlichen Themen auseinander: Die Schüler des Theaterexperimentierclubs Gammertingen beschäftigten sich in „Ho(h)lstunde“ spielerisch und humorvoll mit dem Thema Schule. Die jugendlichen Darstellerinnen des Theaterexperimentierclubs Mägerkingen suchten in ihrem experimentellen Stück „If I were God“ einen Nachfolger für einen müde gewordenen Gott, während sich in Melchingen in „Das ist nur der Anfang“ alles um die Zukunft drehte. Nach den Aufführungen tauschten sich die Zuschauer mit den Theaterclubs angeregt in Publikumsgesprächen aus und erfuhren so mehr über die Probenprozesse.

Der Theaterexperimentierclub Melchingen, den Carola Schwelien, die Theaterpädagogin des Theaters Lindenhof leitet, wird aufgrund seines großen Erfolges nun verstetigt und auch nach der Förderung durch TRAFO weitergeführt. Die Mitglieder des Clubs freuen sich, ein solches Angebot in ihrer Region auf der Alb wahrnehmen zu können, ohne lange Fahrtwege in die umliegenden Städte auf sich nehmen zu müssen.

 

20/02/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
3. Kulturplattform der Lernenden Kulturregion

Über 100 Kulturakteure und Vertreterinnen kultureller Einrichtungen, von Verbänden und der Verwaltung diskutierten am 19. Februar 2018 über Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe zukunftsweisender Kulturarbeit im ländlichen Raum. →

Über 100 Kulturakteure und Vertreter/innen kultureller Einrichtungen, von Verbänden und der Verwaltung diskutierten am 19. Februar 2018 über Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe zukunftsweisender Kulturarbeit im ländlichen Raum. Anlass war die Kulturplattform #3 der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, die im Landestheater Tübingen im Rahmen von TRAFO stattfand.

In verschiedenen Formaten diskutierten die Teilnehmenden über produktive Bedingungen für Kunst- und Kulturschaffende im ländlichen Raum und darüber, wie neue Sichtweisen für eine zukunftsorientierte und spezifische Kulturarbeit jenseits der Ballungsräume entwickelt werden können: Welche Aufgaben können Kulturämter und öffentliche Kultureinrichtungen übernehmen, was können Kulturvereine und ehrenamtliche Initiativen leisten? An welchen Stellen sind Kooperationen sinnvoll und wo liegen konkrete Unterstützungsbedarfe?

Im Vorfeld der Kulturplattform trafen sich hochrangige Vertreter/innen der Landkreise, Regierungspräsidien und Ministerien, um darüber zu beraten, wie die Kultur in ländlichen Räumen ausgehend von den Erfahrungen des Projektes „Lernende Kulturregion“ ab 2021 gestärkt werden kann. Samo Darian, Programmleiter von TRAFO sagte: „Wir freuen uns, dass die TRAFO-Modellregion Schwäbische Alb nicht nur zukunftsweisende Kulturprojekte entwickelt, sondern sich auch politisch vernetzt, um gemeinsam an der Weiterentwicklung der Kulturregion zu arbeiten. Mit diesen Allianzen entwickelt sich ein Modell, das beispielgebend für andere ländlich geprägte Regionen ist.“

Weitere Informationen zur Kulturplattform #3 finden Sie hier.

19/02/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Landrätetreffen in Tübingen

Am 19. Februar 2018 trafen sich hochrangige Vertreter der zehn am Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ beteiligten Landkreise, Regierungspräsidien und Ministerien. Sie berieten darüber, wie das Projekt „Lernende Kulturregion“ nach Ende der TRAFO-Förderung ab 2021 weiterentwickelt und -geführt werden kann. →

Am 19. Februar 2018 trafen sich hochrangige Vertreter der zehn am Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ beteiligten Landkreise, Regierungspräsidien und Ministerien. Sie berieten darüber, wie das Projekt „Lernende Kulturregion“ nach Ende der TRAFO-Förderung ab 2021 weiterentwickelt und -geführt werden kann.

Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, betonte nach dem Treffen, dass eine Fortsetzung des Projekts nur als Kooperation aller Akteure, also von Kommunen, Landkreisen, Regierungspräsidien und Land denkbar sei. „Im Verbund und mit der Entwicklung spezifischer Stärken ist eine gute Zukunftsperspektive möglich, dank der viele Menschen erreicht werden können“, so Olschowski. Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises, versicherte, dass sich sein Landkreis als Träger des Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“, für eine weitere Zusammenarbeit einsetzt: „Die Zukunft des Projekts braucht unser gemeinsames Engagement, die Vernetzung der Landkreise und Allianzen zwischen Kultur, Politik und Verwaltung. Wir müssen Rahmenbedingungen gestalten, die nachhaltige, gesellschaftsrelevante und identitätsstiftende Kulturarbeit in unserer Region ermöglichen.“ Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, freut sich, dass die Akteure in der TRAFO-Modellregion Schwäbische Alb nicht nur zukunftsweisende Kulturprojekte entwickeln, sondern sich auch politisch vernetzen, um gemeinsam an der Weiterentwicklung der Kulturregion zu arbeiten. „Mit diesen Allianzen entwickelt sich ein Modell, das beispielgebend für andere ländlich geprägte Regionen ist.“

Das Landrätetreffen fand im Vorfeld der dritten Kulturplattform der „Lernenden Kulturregion“ statt, eine Veranstaltung, zu der sich regelmäßig über 150 Kunst- und Kulturschaffende sowie Vertreterinnen von Kultureinrichtungen, Vereinen und Kulturverwaltungen zu einem eintägigen Austausch treffen. Die nächste Kulturplattform findet am 19. Oktober 2018 in Aalen statt.

16/02/2018
TRAFO-Beteiligung beim kulturpolitischen Kolloquium der Evangelischen Akademie Loccum

Vom 16. bis 18. Februar 2018 fand in der Evangelischen Akademie Loccum ein Kulturpolitisches Kolloquium statt, bei dem es um die Aufgabe von Kulturpolitik und Kulturarbeit im Strukturwandel ländlicher Räume geht. →

Vom 16. bis 18. Februar 2018 fand in der Evangelischen Akademie Loccum ein Kulturpolitisches Kolloquium statt, bei dem es um die Aufgabe von Kulturpolitik und Kulturarbeit im Strukturwandel ländlicher Räume ging. Samo Darian, Leiter des Programms „Trafo – Modelle für Kultur im Wandel“, leitete eine Arbeitsgruppe, in der er TRAFO vorstellte und in der es darum ging, wie Kultur auf dem Land Kulturorte entwickeln und Infrastruktur schaffen kann.

Unter dem Motto „Ein schöner Land“ beschäftigte sich die Veranstaltung der Evangelischer Akademie Loccum und der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. außerdem mit Spezifika unterschiedlicher ländlicher Räume und ihrer Kultur, den Dimensionen ländlicher Kulturarbeit, diskutierte den Heimatbegriff und die Bedeutung von Kulturentwicklungsplänen. Die TRAFO-Projekte brachten ebenfalls ihr Fachwissen ein: Judith Bildhauer, Leiterin der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, leitete eine Kleingruppe, die sich mit Kultur in der Region auseinandersetzt und Dr. Kenneth Anders vom Oderbruch Museum Altranft blickte in seinem Vortrag aus kulturwissenschaftlicher und philosophischer Sicht auf das Ländliche.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

06/02/2018
Südniedersachsen Jacobson-Haus Seesen
Neue Ideen für das Jacobson-Haus

Wie kann das Jacobson-Haus einladender und freundlicher gestaltet, und wie können mehr Menschen auf die Angebote im Haus aufmerksam gemacht werden? Mit diesen Ausgangsfragen näherten sich Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim im Wintersemester 2017/18 in einem Kooperationsprojekt dem Jacobson-Haus in Seesen. →

Wie kann das Jacobson-Haus einladender und freundlicher gestaltet, und wie können mehr Menschen auf die Angebote im Haus aufmerksam gemacht werden? Mit diesen Ausgangsfragen näherten sich Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim im Wintersemester 2017/18 in einem Kooperationsprojekt dem Jacobson-Haus in Seesen.

Ein wichtiges Thema der Entwürfe der Studierenden der Fakultät Gestaltung war die Gestaltung des Platzes vor dem Haus, der von vielen Befragten als wenig einladend empfunden wird. Eine Gruppe entwarf unter dem Motto „SeesenSehen“ eine Spiegelwand, die eine unschöne Fassade verdecken soll, sowie einen drehbaren, verspiegelten Kubus. Der Kubus soll als interaktive Installation ein Anziehungspunkt auf dem Jacobson-Platz werden. Ein weiterer Vorschlag für den Platz sind eigens designte Sitzbänke, die auch vor dem Jacobson-Haus einen Ort zum sich Aufhalten schaffen sollen. So könnte eine Verbindung zwischen drinnen und draußen geschlagen werden. Um die verschiedenen Eingänge des Jacobson-Hauses stärker hervorzuheben, schlagen die Studierenden bunte Stelen vor, die Aufmerksamkeit erregen und einladend wirken. Eine weitere Gruppe setzte sich mit der Kommunikation auseinander und erarbeitete ein einheitliches Konzept mit neuem Logo, und Corporate Design, das bereits umgesetzt wurde

Im Vorfeld setzten sich die Studierenden unter Leitung von Prof. Hans Lamb und Prof. Hartwig Gerbracht intensiv mit dem Haus, seiner Gestaltung und seinen Nutzerinnen auseinander. In zwei Workshops erforschte die Gruppe im Herbst 2017 zunächst den Ort sowie die Wünsche und Bedürfnisse der Seesener. Auf dieser Grundlage erarbeiteten sie die Gestaltungsentwürfe, die sie im Januar 2018 im Jacobson-Haus präsentierten.

Im gesamten Projektverlauf banden die Studierenden die Nutzerinnen des Jacobson-Hauses und interessierte Seesener immer wieder ein und berücksichtigten ihre Vorschläge und Kritik. So wurden beispielsweise die Entwürfe für die Sitzelemente angepasst, sodass sie den Bedürfnissen vor Ort besser entsprechen. Nun werden die Entwürfe in den entsprechenden Gremien besprochen, um zu prüfen, ob und wie sie in Zusammenarbeit mit der Hochschule umgesetzt werden können.

21/01/2018
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Über Wasser – Abschlussveranstaltung zum Jahresthema 2017

Mit der Präsentation des Buches „WASSER“ und einem Salongespräch fand das Jahresthema 2017 „Wasser im Oderbruch“ des Oderbruch Museums Altranft am 19. Januar 2018 seinen Abschluss. →

Mit der Präsentation des Buches „WASSER“ und einem Salongespräch fand das Jahresthema 2017 „Wasser im Oderbruch“ des Oderbruch Museums Altranft am 19. Januar 2018 seinen Abschluss. Die gut 220 Seiten starke Publikation versammelt Fotografien und Berichte zum Thema „Wasser im Oderbruch“ und vermittelt so ein vielfältiges Spektrum an Erfahrungen, Wissen und Eindrücken. Die vielen Gesprächspartner/innen, die zum Gelingen der Publikation und des Jahresthemas beigetragen haben – allen voran der Gewässer- und Deichverband Oderbruch – haben gemeinsam mit dem Projektteam das Jahresthema Revue passieren lassen. Neben einer Lesung aus dem Buch wurde in einer Podiumsdiskussion noch einmal über das Wasser im Oderbruch und die gesellschaftliche und politische Dimension des Themas gesprochen.

19/01/2018
TRAFO-Newsletter #6 erschienen

In unserem sechsten Newsletter geht es um das Projekt Harz|Museen|Welterbe und die Frage, wie kleine, ehrenamtlich geführte Bergbaumuseen auch in Zukunft bestehen und aktuelle Themen vermitteln können. →

In unserem sechsten Newsletter geht es um das Projekt Harz|Museen|Welterbe und die Frage, wie kleine, ehrenamtlich geführte Bergbaumuseen auch in Zukunft bestehen und aktuelle Themen vermitteln können. In vielen Regionen Deutschlands haben sich seit den 1980er und 90er Jahren zahlreiche kleine Bergwerksmuseen und Sammlungen entwickelt, meist durch das Engagement ehemaliger Grubenarbeiter, die diese Orte bis heute mit ihren Geschichten und Erinnerungen mit Leben füllen. Sie erzählen uns nicht nur etwas über den Bergbau, sondern auch über das Leben in der Region.

Am Beispiel des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe beleuchtet unser Newsletter die Zukunftsfähigkeit dieser Museen im Spannungsfeld zwischen der Bewahrung ihrer historischen Besonderheit und der Vermittlung aktueller Themen. Hierbei stellt sich eine Reihe von Fragen: Wie überführt man diese Orte in eine Zukunft mit neuen Sehgewohnheiten und künstlerischen Ansprüchen? Welche Aspekte sollten bewahrt werden? Und welche strukturellen Herausforderungen ergeben sich bei der Transformation dieser kleinen Regionalmuseen? Stefan Siemer vom Deutschen Bergbau-Museum Bochum gibt einen Einblick, warum es so wichtig ist, Zeitzeugen selbst zu Wort kommen zu lassen. Und Ulrich Reiff, Projektleiter des TRAFO-Projekts Harz|Museen|Welterbe, berichtet davon, wie sich vier kleine Bergwerksmuseen gemeinsam auf den Weg in die Zukunft machen, und das nicht allein, sondern mit den Menschen vor Ort.

Eine Strategie vieler Museen ist es, Künstler/innen einzuladen, die sich mit den Orten, Objekten und Geschichten des Museums auseinandersetzen. Wir haben daher die Direktorin des Grassimuseums in Leipzig, Nanette Snoep gefragt, welche Erfahrungen sie in der Zusammenarbeit mit Künstler/innen gesammelt hat.

In Vorbereitung des TRAFO-Ideenkongresses vom 19. bis 21. September 2018 in Halle/Saale bereist die Künstlerin Antje Schiffers die TRAFO-Regionen und legt ein Jahr lang einen Fundus aus Objekten, Texten, Zeichnungen und Fotos an, aus dem sich die Gestaltung des Ideenkongresses speisen wird. Im Oktober und November hat sie den Oberharz und das dortige TRAFO-Projekt besucht. Erste Eindrücke vom Fundus gibt es unserem Newsletter zu entdecken.

Den gesamten Newsletter können Sie hier lesen.

16/01/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
„Klang Experimente“ der Musikwerkstatt

Mitte November startete das Projekt „Klang Experimente“ des Jungen Kammerchors Ostwürttemberg, das im Rahmen der Musikwerkstatt „OH! für alle“ stattfand. Der Chor kooperierte für das Projekt mit dem Vokalwerk Nürnberg, das die jungen Sängerinnen bei den Proben und Auftritten unterstützt. →

Mitte November startete das Projekt „Klang Experimente“ des Jungen Kammerchors Ostwürttemberg, das im Rahmen der Musikwerkstatt „OH! für alle“ stattfand. Der Chor kooperierte für das Projekt mit dem Vokalwerk Nürnberg, das die jungen Sängerinnen bei den Proben und Auftritten unterstützt. Unter Leitung von Thomas Baur und Maddalena Ernst wurden Werke von Peter Cornelius, Robert Schumann, Fanny Hensel, Ray Murray Schafer u.a. einstudiert. Nach einem ersten Probenwochenende vom 17. bis 19. November 2017 fand vom 2. bis 6. Januar 2018 eine intensive Probenphase statt, bevor im Januar vier Konzerte folgten.

Die Musikwerkstatt „OH! für alle“ ist Teil des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“. Ihr Ziel ist es, den Austausch zwischen dem Opernfestival der Stadt Heidenheim und Bildungsreinrichtungen sowie jungen Musikern des ländlichen Raums zu intensivieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Zusammenarbeit von professionellen Musikerinnen mit Kindern und Jugendlichen.

Konzerttermine von „Klang Experimente“
 6. Januar 2018, 11 Uhr, Schloss Kapfenburg
12. Januar 2018, 19.00 Uhr, Prediger in Schwäbisch Gmünd
13. Januar 2018, 19.00 Uhr, Neue Stadtbibliothek in Heidenheim
14. Januar 2018, 18.00 Uhr, Speraturhaus in Ellwangen

15/01/2018
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
„Cyantopien“ zum Jahresthema „Wasser im Oderbruch“

Im Rahmen des Jahresthemas des Oderbruch Museums Altranft „Wasser im Oderbruch“ hat sich Fotograf Ingar Kraus mit den Gewässerarten des Oderbruchs auseinandergesetzt. Die Ausstellung war bis zum 14. Januar 2018 in der Letschiner Heimatstube zu sehen. →

Innerhalb des Jahresthemas des Oderbruch Museums Altranft „Wasser im Oderbruch“ hat sich Fotograf Ingar Kraus mit den verschiedensten Gewässerarten des Oderbruchs auseinandergesetzt. In einer Serie von Cyanotypien bildet er eine Vielzahl von „Wasserhorizonten“ des Oderbruchs ab. Ähnlich wie bei einem Bodenprofil werden in seinen Bildern in einem verdichteten Vertikalschnitt verschiedene Schichten erkennbar: Bodenschichten, Wasserpflanzen und andere Wasserbewohner, Wasseroberfläche.

Die Ausstellung war vom 18. November 2017 bis zum 14. Januar 2018 in der Letschiner Heimatstube zu sehen.

13/01/2018
TRAFO auf der Sitzung der brandenburgischen Enquete-Kommission

Am Freitag den 12. Januar 2018 tagte die Enquete-Kommission zur „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ des Landtags Brandenburg in Temmen-Ringenwalde. Harriet Völker, Programmreferentin bei TRAFO, stellte den Mitgliedern der Kommission das TRAFO-Programm vor. →

Am Freitag den 12. Januar 2018 tagte die Enquete-Kommission zur „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ (EK 6/1) des Landtags Brandenburg in Temmen-Ringenwalde. Harriet Völker, Programmreferentin bei TRAFO, stellte den Mitgliedern der Kommission das TRAFO-Programm vor. Sie ging dabei insbesondere auf das TRAFO-Projekt „Oderbruch Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur“ ein und erläuterte wie TRAFO mit der Transformation des ehemaligen Freilichtmuseums auch in Brandenburg dazu beiträgt, Kulturinstitutionen im ländlichen Raum zu stärken und Regionen weiterzuentwickeln.

Zum Thema „Kreativität auf dem Land – Raumpioniere, lokale Identität und bürgerschaftliches Engagement“ waren verschiedene Expertinnen zur Sitzung der Enquete-Kommission eingeladen, von ihren Initiativen zu berichten und sich in einer Diskussionsrunde den Fragen der Kommission zu stellen. Weitere Informationen zur Sitzung und zur Tagesordnung gibt es hier.

03/01/2018
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
2. Projektzeitung der „Lernenden Kulturregion“ erschienen

Das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ hat die zweite Ausgabe seiner Projektzeitung veröffentlicht. Darin geht es unter anderem um die Kulturplattform #2, das inter!m-Festival, die THEATERWERKSTATT des LTT und die Musikwerkstatt „OH! Für alle“ der Opernfestspiele Heidenheim. →

Das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ hat die zweite Ausgabe seiner Projektzeitung veröffentlicht. Darin gibt es unter anderem einen ausführlichen Bericht von der Kulturplattform #2, die im September 2017 in Hülben stattfand mit Zusammenfassungen der einzelnen Diskussionsforen. Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, beleuchtet in einem Beitrag, welche Strategien das Projekt Lernende Kulturregion verfolgt, um die Fragen zu bearbeiten, was und wen es für ein möglichst attraktives Kulturangebot auf dem Land braucht. Außerdem gibt die Projektzeitung spannende Einblicke in das inter!m-Festival, die THEATERWERKSTATT des LTT und die Musikwerkstatt „OH! Für alle“ der Opernfestspiele Heidenheim. Die Zeitung steht hier zum Download bereit.