Ideenkongress 2018

TRAFO 2

Faltblatt TRAFO 2

 

TRAFO fördert umfassende Transformationen der Angebote und Strukturen öffentlicher Kultureinrichtungen. Im Rahmen von TRAFO sollen ausgewählte Einrichtungen neue Ansätze erarbeiten und aufzeigen, welche Aufgaben Kultureinrichtungen in ländlichen Regionen zukünftig übernehmen können. Gleichzeitig will das Programm dazu beitragen, die Bedeutung der Kultur in der öffentlichen Wahrnehmung und bei den regionalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zu stärken.

 

Um ein bundesweites Signal für die Stärkung ländlicher Räume auszusenden, öffnet sich TRAFO ab 2018 mit TRAFO 2 für Regionen in den Flächenländern, die bislang nicht an TRAFO beteiligt sind: Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bayern. In Abstimmung mit den Kulturministerien der neun Bundesländer werden bis zu zwei Regionen pro Bundesland ausgewählt, die besonders vom demografischen Wandel geprägt sind.

 

Für TRAFO 2 wurden aus den bisherigen Erfahrungen in TRAFO drei Handlungsfelder entwickelt. Inhaltliche Voraussetzung für eine Förderung in der Umsetzungsphase ist, dass die antragstellenden Regionen in ihren Transformationsprojekten innovative Ansätze in allen drei Handlungsfeldern vorschlagen.

 

Transformation von Kultureinrichtungen
Öffentlich finanzierte Kultureinrichtungen in kleinen Städten und ländlichen Gemeinden entwickeln sich zu lebendigen Kultur und Begegnungsorten weiter. Dafür überprüfen sie ihre bestehenden Angebote, Strukturen und Arbeitsweisen, beziehen die Menschen vor Ort ein und öffnen sich für neue Kooperationen und Aufgaben. Kultureinrichtungen in größeren Städten wiederum erweitern langfristig ihren Auftrag um Angebote, die sie gemeinsam mit Akteuren in den umgebenden Regionen entwickeln, in denen es keine oder nur wenige öffentliche Kulturangebote gibt.

 

Allianzen
Starke Allianzen in den Regionen erhöhen den öffentlichen Zuspruch. So werden Vertreterinnen der Länderministerien, die beteiligten Landräte, Bürgermeisterinnen und Kulturakteure in die Umsetzung der Projekte einbezogen und in Projektgremien berufen. Um weitere Akteure mit einzubeziehen, werden darüber hinaus thematische Netzwerke aufgebaut und öffentliche Veranstaltungen zu kulturpolitischen und regionalen Fragen organisiert.

 

Künstlerische Projekte
Partizipative künstlerische Projekte eröffnen den Dialog mit der Bevölkerung und machen Zwischenergebnisse der oft langwierigen und kleinteiligen Transformationsprozesse sichtbar. Die Projekte nehmen Fragen und Themen der Region und der Bevölkerung auf und sind ergebnisoffen.

Wer kann teilnehmen?

 

Die Kulturministerien der Bundesländer Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen wählen jeweils bis zu zwei Regionen aus, die an der Entwicklungsphase von TRAFO 2 teilnehmen können.

Einzureichende Unterlagen

 

Welche  Unterlagen müssen eingereicht werden, damit eine Region bei TRAFO 2 teilnehmen kann? Eine Übersicht gibt Informationen von wem wann welche Unterlagen bei TRAFO eingereicht werden müssen. 

Unterstützung und Förderung durch TRAFO

 

TRAFO fördert ausgewählte Regionen in der Entwicklungs- und Umsetzungsphase ihrer Projekte. Darüber hinaus unterstützt das TRAFO-Programmbüro die Projekte inhaltlich bei ihren Vorhaben, organisiert Entwicklungswerkstätten und empfiehlt Prozessbeleiter.

Zeitplan TRAFO 2

 

Ab 2018 können bis zu 18 Regionen in einer Entwicklungsphase ihre Ideen für ein Transformationsprojekt erarbeiten. Im Sommer 2019 wählt eine unabhängige Expertenjury bis zu fünf Regionen aus, die eine Förderung erhalten.