Regionen
14/02/2019
Saarpfalz
Netzwerktreffen im Projekt Kultur+

Das TRAFO-Projekt Kultur+ im Saarpfalz-Kreis hat am 14. Februar 2019 zu einem Netzwerk-Austausch eingeladen. Das Treffen ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe, in der Projektpartner und Interessierte sich über die Ausgestaltung der Kooperationen im Rahmen des Projekts austauschen können.

27/10/2018
Saarpfalz
Vereint Euch!-Hymne von Bernadette La Hengst

Ein halbes Jahr lang haben sich die Musikerin Bernadette La Hengst und der Urbanist Ton Matton mit der saarländlichen Stadt Blieskastel und der Rolle der örtlichen Vereine auseinandergesetzt. Entstanden ist dabei unter anderem die Vereint Euch!-Hymne.

25/10/2018
Saarpfalz
Ausstellung Symbol Kunst zum Thema Klimawandel

Im Rahmen von „Kultur + im Saarpfalz-Kreis“ und in Kooperation mit der Biosphären-VHS zeigt der Treffpunkt Kultur in St. Ingbert eine Ausstellung der Künstlergruppe Symbol Kunst zum Thema Klimawandel.

Transformationsprojekt

Wer den Wandel gestalten will, der muss bereit sein, sich selbst zu verändern. Aus diesem Anspruch heraus hat der Saarpfalz-Kreis das Thema Kultur, neben anderen Themen wie lebenslanges Lernen oder soziale Teilhabe, zu einem Bestandteil seiner Demografiestrategie gemacht. Kultur ist damit ein Thema für die Zukunftsgestaltung und für die Sicherung der Daseinsvorsorge. Die Verwaltung im Saarpfalz-Kreis entwickelt sich zur Ansprechpartnerin für die vielen Initiativen und zahlreichen Vereine in der Region. Entstanden sind zwei Anlaufstellen für Kulturakteure und Kulturinteressierte mit einem jeweils eigenen Profil, die „Möglichmacherei“ und der „Treffpunkt Kultur“.

Der Landkreis hilft dabei, nachhaltige Strukturen aufzubauen, die den Vereinen und Initiativen zugutekommen: So sind ein Instrumenten- und ein Notenpool entstanden, und das Bühnen-Netzwerk des Saarpfalz-Kreises engagiert sich für einen Austausch zwischen freien Theatergruppen im Kreis und dem Saarländischen Staatstheater des Regionalverbands Saarbrücken. Künstlerische Projekte in den Kommunen des Saarpfalz-Kreises begleiten diese Aktivitäten, befragen Menschen der Region nach ihren Wünschen und beziehen Vereine sowie Kinder und Jugendliche in die Ideenfindung und Umsetzung ein.

Die folgenden Textbeiträge und Interviews stellen beispielhafte Projekte aus dem Regionalfonds Kultur+ vor, benennen Strategien, mit denen die öffentliche Verwaltung auf den demografischen Wandel reagiert und befragen Beteiligte nach ihren Erfahrungen aus dem Transformationsvorhaben.

In der Saarpfalz gibt es immer weniger Menschen. Was das für die Kultur bedeutet und wie sich die Verwaltung des Saarpfalz-Kreises zu einem Moderator entwickelt, der dabei hilft, langlebige Infrastrukturen aufzubauen, beschreibt Mark Herzog, Leiter des TRAFO-Projekts Kultur+ im Saarpfalz-Kreis.

Der Saarpfalz-Kreis will fortan die Kulturakteure dauerhaft logistisch unterstützen. Die Bündelung von Ressourcen sowie die Stärkung des Ehrenamts durch hauptamtliche Partner sind dabei besonders relevant. Mit einem Instrumentenpool und durch die Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater unterstützt der Kreis Kulturakteure nachhaltig.

Im Rahmen seiner Demografiestrategie hat der Saarpfalz-Kreis der Kultur eine wichtige Rolle zugewiesen. Welche Erfahrungen hat der Landkreis mit dem Transformationsvorhaben Kultur+ gemacht? Was hat funktioniert? Woran arbeiten Politik und Verwaltung weiter? Landrat Dr. Theophil Gallo gibt im Interview Antworten.

Gabriele Hilgert berichtet, wie der Regionalfonds von Kultur+ in zwei Jahren fast 45 Projekte unterstützt und dabei Ideen gesammelt hat, wie die Kreisverwaltung den Aufbau langlebiger Kooperationen begleiten kann und wo die Kulturakteure konkrete Unterstützung und Beratung benötigen.

Wer – wie die Akteure im Saarpfalz-Kreis – Veränderungen will, der sucht sich Verbündete. Gemeinsam findet man leichter neue Wege.

Der demografische Wandel ist die große Herausforderung für die Kulturvereine im Saarland. Eine Aufgabe, die sie mutig angenommen haben, betont Bildungs- und Kulturministerin Streichert-Clivot. Was es noch braucht, sind neuartige Angebote, bessere kommunale Strukturen und mehr Vertrauen der Vereine, die eigene Sache in der Öffentlichkeit zu vertreten.