Regionen

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TRAFO 1

Auf Initiative der Kulturstiftung des Bundes hat TRAFO 2015 vier Modellregionen ausgewählt, in denen die Kultur vor besonderen Herausforderungen steht, die viele Regionen in Deutschland betreffen. Im Oderbruch, im Oberharz, in Seesen und in Osterode am Harz, auf der Schwäbischen Alb und im Saarpfalz-Kreis haben sich die Verantwortlichen von Museen, Bibliotheken, Vereinen und Theatern in einer einjährigen Entwicklungsphase zunächst gefragt, welche neuen Aufgaben sie zu kommen und wie sie sich daher weiterentwickeln müssen. Sechs Transformationsvorhaben wurden schließlich ausgewählt, die von 2016 bis 2020 durch TRAFO unterstützt werden. Die beteiligten Theater, Stadtbüchereien, Museen, Kulturzentren, Literaturhäuser sowie Opern- und Kunstfestivals entwickeln zukunftsfeste Angebote und neue Beteiligungsmöglichkeiten mit den Bürgern vor Ort.

TRAFO 2

Im Jahr 2018 wurde TRAFO um weitere Regionen erweitert. Die Kulturministerien der bislang noch nicht an TRAFO beteiligten Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bayern wurden eingeladen, sich mit jeweils zwei Regionen an einer Entwicklungsphase zu beteiligen und von den bereits gemachten Erfahrungen aus TRAFO zu profitieren. 18 Regionen erarbeiten seitdem in einer einjährigen Entwicklungsphase ein Transformationsvorhaben für ihre Kulturorte. Aus diesen wählt im Herbst 2019 eine Fachjury bis zu fünf Regionen aus, die eine Förderung für die Umsetzung ihres Projektes in den Jahren 2019 bis 2023 erhalten.

Für das Programm stellt die Kulturstiftung des Bundes insgesamt bis zu 22,8 Mio. Euro bereit. Die beteiligten Ministerien, Landkreise und Kommunen haben sich dazu bekannt, während der Programmlaufzeit ihre Förderung für die beteiligten Kultureinrichtungen stabil zu halten. Sie stellen zudem Mitarbeiter der Kommunal- oder Kreisverwaltung für die TRAFO-Projekte frei und kofinanzieren die Projekte mit jeweils bis zu 20%.