Regionen

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Auf Initiative der Kulturstiftung des Bundes hat das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ 2015 vier Modellregionen ausgewählt, die exemplarisch für die vielfältigen Herausforderungen in strukturschwachen und ländlich geprägten Regionen stehen: Im Oderbruch, in der Saarpfalz, auf der Schwäbischen Alb und in Südniedersachsen haben sich die Verantwortlichen von Museen, Stadtbüchereien, Vereinen, Theatern, Kulturzentren sowie Opern- und Kunstfestivals gefragt, welche neuen Aufgaben auf sie zukommen und wie sie sich daher weiterentwickeln müssen. Bis 2020 unterstützt TRAFO sechs Transformationsvorhaben in diesen Regionen. Die beteiligten Einrichtungen entwickeln zukunftsfeste Angebote und neue Beteiligungsmöglichkeiten mit den Bürgern vor Ort.

Aufgrund des wachsenden Interesses an Zukunftsperspektiven für Kultur in ländlichen Räumen wurde das Programm 2018 für weitere Bundesländer in einem zweistufigen Verfahren geöffnet. In der Entwicklungsphase dieser zweiten Förderrunde konnten die neun Flächen-Bundesländer, die bislang nicht am Programm beteiligt sind (Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen), jeweils zwei Regionen empfehlen, die vom demografischen Wandel betroffen sind, aber noch über öffentliche geförderte Kulturinstitutionen verfügen. 18 Regionen entwickelten daraufhin mit Unterstützung des TRAFO-Programmbüros neue Ideen für eigene Transformationsvorhaben und erhielten hierfür eine Konzeptionsförderung. Eine Fachjury wählte davon sieben Regionen aus, die eine Förderung für die Umsetzung ihres Projektes in den Jahren 2020 bis 2023 erhalten: Die Regionen Altenburger Land, Köthen, Kusel, Mestlin, Rendsburg-Eckernförde, Uecker-Randow sowie der Vogelsbergkreis.