Programm

Bausteine

Was sind die wichtigsten Bausteine von TRAFO?

Ausgehend von den Erfahrungen der ersten vier Regionen im Oderbruch, in Südniedersachsen, in der Saarpfalz und auf der Schwäbischen Alb zeichnet sich für die Transformation von Kultureinrichtungen ein Vorgehen ab, das drei Handlungsfelder miteinander verknüpft, um neue Strukturen aufzubauen, attraktive Angebote zu entwickeln und den Wandel nachhaltig zu sichern.

In den Kultureinrichtungen: Bestandsaufnahme & Perspektive

Am Anfang der Transformation stehen die Fragen: „Vor welchen Herausforderungen steht unsere Region? Ergeben sich für die Kultureinrichtungen daraus zukünftig neue Aufgaben und ein neues Selbstverständnis über die eigene Rolle in der Region?“ Die Beantwortung dieser Fragen schärft das Verständnis dafür, welche Angebote die Kultureinrichtungen gemeinsam mit weiteren Partnern so entwickeln, dass sie auf die Situation vor Ort reagieren. Auch die Beteiligung der Bevölkerung kann für die nachhaltige Veränderung der Kultureinrichtungen ein entscheidender Faktor sein.

In der Region: Die Bildung von Allianzen

Wenn es gelingt, Allianzen aus Kultur, Politik und Verwaltung zu bilden, unterstützen diese maßgeblich den Wandel der kulturellen Infrastruktur einer Region. TRAFO fördert daher den Aufbau entsprechender Gremien und Netzwerke unter Beteiligung der politischen Entscheidungsträger wie Landräte oder Bürgermeister, Vertreter lokaler und regionaler Verwaltungen und weiteren Akteuren der Region aus sozialen Projekten, der Bildung, der Regionalentwicklung oder dem Tourismus. Gemeinsame öffentliche Veranstaltungen zu kulturpolitischen Themen stärken zudem die Kultur in der öffentlichen Wahrnehmung.

Der Blick von außen: Partizipative Kunstprojekte

Kunst eröffnet neue Perspektiven. Daher spielen partizipative künstlerische Interventionen eine wichtige Rolle beim Transformationsprozess. Sie haben das Potential, Themen der Region sicht- und greifbar zu machen. Künstler stellen Fragen und greifen Meinungen auf, die beim Wandel der Einrichtung ins Blickfeld geraten. Ihre Arbeiten irritieren, hinterfragen eingeschliffene Denkmuster, stellen überraschende Bezüge her, motivieren Mitarbeiter und binden eine Öffentlichkeit ein, in der über Aufgaben und Ziele der Kultureinrichtungen neu nachgedacht werden kann. Künstlerische Beiträge können eine Vorstellung von dem vermitteln, was das Ergebnis des Wandels sein kann.