Programm

Vorgehen

Wie geht TRAFO vor?

Der Wandel von Institutionen ist ein vielschichtiger Prozess. Das gilt insbesondere dann, wenn viele Akteure eingebunden sind.
Bevor der eigentliche Veränderungsprozess beginnt, müssen Fragen beantwortet werden: Wer sind die Akteure, die die regionale Kultur weiterentwickeln wollen? Welche Wünsche hat die Bevölkerung für ihre Kulturorte? Wie baut man Netzwerke auf, die über einen langen Zeitraum zusammenarbeiten? TRAFO fördert daher sowohl die Konzeption als auch die Umsetzung der Transformationsidee.

Entwicklungsphase

In der Entwicklungsphase ermöglicht TRAFO finanzielle und personelle Spielräume, um darüber nachzudenken, was für eine nachhaltige Veränderung gebraucht wird. TRAFO unterstützt die Regionen bei der Entwicklung eines Transformationskonzepts beratend sowie mit finanziellen Mitteln. Diese Mittel sind für die Organisation der Projektentwicklung, für regionale Treffen, Recherchen, Reisen und Beratung, für die Finanzierung von Prozessbegleitern, in intensive Beteiligungsprozesse oder ein partizipatives künstlerisches Projekt bestimmt.

Umsetzungsphase

Für eine nachhaltige Veränderung braucht es die Möglichkeit, Neues auszuprobieren und erfolgreiche Modelle schließlich zu etablieren. In der Umsetzungsphase bietet TRAFO Ressourcen für das Erproben konkreter Formate und Strategien sowie für die Projektkommunikation, den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer. TRAFO fördert die Regionen über einen Zeitraum von vier Jahren. Kommunen, Landkreise und Bundesländer übernehmen ihrerseits einen Kofinanzierungsanteil.

Erste und Zweite Förderrunde

Im Rahmen einer ersten Förderrunde unterstützt TRAFO seit 2015 die Entwicklung und Umsetzung von Projekten in vier Regionen.
Seit 2018 wurden im Rahmen einer zweiten Förderrunde 18 Regionen über einen Zeitraum von anderthalb Jahren mit bis zu 40.000 Euro gefördert, um ein Transformationsprojekt zu entwickeln. Eine Fachjury wählte davon sieben Regionen aus, die für die Umsetzung ihres Projektes 1,25 Mio. Euro in den Jahren 2020 bis 2023 erhalten. Vonseiten der Ministerien, Landkreise und Kommunen erhalten die beteiligten Regionen eine Kofinanzierung von mindestens 20 Prozent.