Programm
21/09/2020
TRAFO
Empfehlungspapier: Wandel in LEADER für die Projektförderung

TRAFO hat zusammen mit Partnern aus Kultur, Politik und der Regionalentwicklung Empfehlungen veröffentlicht, die aufzeigen wie das europäische Förderinstrument LEADER Kunst- und Kulturprojekte noch stärker unterstützen kann. →

Liaison Entre Actions de Développement de l‘Économie Rurale, kurz LEADER, ist eines der wichtigsten Förderinstrumente der Europäischen Union für die Entwicklung ländlicher Räume. Im Projekt Lernende Kulturregion Schwäbische Alb verbindet TRAFO seit 2017 die Kulturförderung mit LEADER und hat so bereits zahlreiche Kunst- und Kulturprojekte gefördert. Für Kulturakteure liegen in der Verknüpfung ihrer Arbeit mit Fördermaßnahmen der ländlichen Entwicklung vielfältige Chancen, auch weil in Politik und Verwaltungen das Interesse wächst, Kultur und Regionalentwicklung stärker zusammenzudenken.

Gleichzeitig tun sich für die Förderung inhaltlich offener Kulturprojekte und langfristiger künstlerischer Vorhaben in LEADER Hürden auf. Im Jahr 2021 startet LEADER in eine neue Förderperiode. Aus diesem Grund hat TRAFO ein Empfehlungspapier erarbeitet, das zeigt, wie LEADER für die Arbeitsweise von Künstlern und Kulturakteuren weiter geöffnet werden kann. Es entstand in Zusammenarbeit mit der BAG LAG und in enger Abstimmung mit Vertretern von Ministerien für Landwirtschaft und ländliche Räume und Regionalmanagerinnen aus acht Bundesländern.

Das Empfehlungspapier zum Download

04/09/2020
Uecker-Randow
Stellenausschreibung "Kulturland Uecker-Randow verbindet"

Im TRAFO-Projekt "Kulturland Uecker-Randow verbindet" mit dem Träger schloss bröllin e.V. ist die Stelle "Projektmanagement Kulturprogramm" ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 20.09.2020.

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Im TRAFO-Projekt "Kulturland Uecker-Randow verbindet" mit dem Träger schloss bröllin e.V. ist die Stelle Projektmanagement Kulturprogramm ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 20.09.2020.

Das Kulturlandbüro hat die Aufgabe, Künstlerinnen, kulturelle Initiativen, Vereine und die öffentlichen Verwaltungen bei der Entwicklung und Umsetzung von Veranstaltungen, Kulturprojekten und künstlerischen Vorhaben aller Sparten zu unterstützen und zu vernetzen. Die Stellen sind ab sofort zu besetzen. Arbeitsort ist das Schloss Bröllin in 17309 Fahrenwalde.

Mehr Informationen unter www.broellin.de

01/09/2020
Westpfalz
Stellenausschreibung "Westpfälzer Musikantenland"

Das TRAFO-Projekt "Westpfälzer Musikantenland" sucht eine Projektkoordination in Vollzeit für das neu zu gründende Musikantenlandbüro. Bewerbungsschluss ist der 11.09.2020. 

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Das TRAFO-Projekt "Westpfälzer Musikantenland" sucht eine Projektkoordination in Vollzeit für das neu zu gründende Musikantenlandbüro. Bewerbungsschluss ist der 11.09.2020.

Mit dem Projekt „Westpfälzer Musikantenland“ wollen die Landkreise Kusel und Kaiserslautern die Tradition des Wandermusikantentums als identitätsstiftendes Moment stärken und neu interpretieren. Das Pfälzer Musikantenland-Museum auf Burg Lichtenberg und das Westpfälzische Musikantenmuseum Mackenbach überarbeiten ihre Ausstellungen und Vermittlungsangebote und machen die Tradition der Wandermusiker für aktuelle Diskussionen fruchtbar. Zudem richtet der Landkreis Kusel ein Musikantenland-Büro ein. Das Büro stößt einen Beteiligungsprozess an und lädt Musikvereine, Musiker und Laienorchester ein, die Musikkultur der Region gemeinsam zu gestalten. Außerdem unterstützt es die regionale Musikszene bei der Umsetzung der entstehenden Projekte, macht Partituren der Wandermusikanten zugänglich und bieten Weiterbildungsmöglichkeiten an. Arbeitsort ist die Burg Lichtenberg in Thallichtenberg bei Kusel.

Mehr Informationen unter www.lankreis-kusel.de

06/08/2020
TRAFO
Kultur- und Regionalentwicklung zusammendenken

TRAFO und die Thüringer Vernetzungsstelle LEADER laden ein zur gemeinsamen Veranstaltung "Kultur- und Regionalentwicklung zusammendenken" am 8. September 2020 in Holzdorf bei Weimar.  →

Kunst und Kultur sind mehr als nur Impulsgeber für die Entwicklung ländlicher Räume. Immer mehr Themen, die aktuell diskutiert werden, betreffen die Kultur- und Regionalentwicklung ländlicher Regionen gleichermaßen.

TRAFO und die Thüringer Vernetzungsstelle LEADER laden ein zur gemeinsamen Veranstaltung "Kultur- und Regionalentwicklung zusammendenken: Begegnungsorte, Kulturansprechpartner, Kleinprojekteförderung, Kunstförderung in LEADER" am 8. September 2020 in Holzdorf bei Weimar. Gemeinsam mit Expertinnen aus Kultur, Politik, Regionalmanagement und Verwaltung diskutieren die Teilnehmer Themen, die die Kultur- und Regionalentwicklung ländlicher Räume gleichermaßen betreffen: „Begegnungsorte“, „Kultur-Ansprechpartnerinnen“, „Kleinprojekteförderung“ und „Freiräume für Jugendliche“.

Hier finden Sie das Programm als PDF.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 1. September 2020 über unser Anmeldeportal. Wir bitten um Verständnis dafür, dass sich mit Blick auf die weiteren Entwicklungen in der Corona-Pandemie auch unsere Veranstaltungsplanung noch einmal ändern könnte. Alle angemeldeten Teilnehmerinnen werden darüber bis spätestens Ende August informiert.

02/08/2020
Oderbruch
"Kunst im August" im Oderbruch Museum Altranft

Zum monatlichen Programmtag am 01. August eröffnete das Museum gleich zwei Ausstellungen: das Wandbild "Putin in Altranft" und die Installation „Ein Tuch der Heimaten“, entstanden im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2020 - Krieg und Frieden. →

Das Oderbruch Museum Altranft präsentiert unter der gemeinsamen Überschrift „Altranft zwischen Krieg und Frieden“ im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2020 – Krieg und Frieden zwei Kunstprojekte: Mit „Putin in Altranft“ widmet sich das Museum gemeinsam mit der Zeichnerin Johanna Benz Erinnerungen an die Präsenz der Roten Armee in Altranft von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zum Abzug der sowjetischen Streitkräfte Anfang der 90er Jahre. Im Schlosspark sind 22 Zeichnungen in einer Ausstellung zu sehen. Beide Ausstellungen wurden zum monatlichen eintrittsfreien Programmtag des Museums am 01. August eröffnet.

Die Rauminstallation „Ein Tuch der Heimaten“ von Antje Scholz und Julius Breitenfeld in der Kirche Altranft verhandelt Fragen von Flucht und Vertreibung und verknüpfte Erinnerungen von Kriegsflüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg mit Berichten von Menschen, die heute als Flüchtlinge ins Oderbruch gekommen sind. Dafür hatte Antje Scholz viele kleine Tücher von Menschen aus dem Oderbruch bestickt und zu einem großen Tuch vernäht, unter dessen Himmel eine Toncollage zu hören ist, für die Julius Breitenfeld mit Geflüchteten aus Syrien und Tschetschenien, aber auch der Ukraine und Weißrussland gesprochen hat.

Was das Oderbruch als künstlerischer Gegenstand und als Lebens- und Arbeitsort für Künstler ausmacht, wurde am Nachmittag des Programmtags in einem Gespräch mit dem Kulturladen Wilhelmsaue erkundet, der seit vielen Jahren die Kunstlandschaft im Oderbruch mitprägt. Im Bildersalon waren neue Arbeiten zu sehen und in der Museumswerkstatt konnten sich Besucherinnen in künstlerischen Techniken mit der Landschaft auseinandersetzen.

20/07/2020
Altenburger Land
Ausschreibung: Der Fliegende Salon sucht lokale Partner

Das TRAFO-Projekt im Altenburger Land lädt lokale Initiativen und Vereine ein, mit ihren Projektideen zu Partnern des Fliegenden Salons zu werden. Einreichungen sind bis 21. September möglich. →

Das TRAFO-Projekt im Altenburger Land lädt lokale Initiativen und Vereine ein, mit ihren Projektideen zu Partnern des Fliegenden Salons zu werden. Einreichungen sind bis 21. September möglich. Alle Details im Beteiligungsaufruf.

Vorbild für den Fliegenden Salon ist der historische Salon des 19. Jahrhunderts, mit seinem Miteinander ohne gesellschaftliche Schranken und seiner Freude an einem kulturellen Wettstreit auf vielen Ebenen. In die Gegenwart übersetzt wird er zu einem offenen Format für den Austausch von Meinungen und Gedanken, die Vorstellung neuer Ideen und die gemeinsame künstlerische und kreative Betätigung. Wesentlich bei allen zu entwickelnden Vorhaben ist, dass sie auf der gemeinsamen Projektentwicklung mehrerer Partnerinnen, intensivem Austausch und Bürgerbeteiligung basieren. Es geht darum, Anlässe für Begegnungen zu schaffen und das Wirken in der Gemeinschaft zu fördern.

Antragsteller und damit „Lokale Salonpartnerin“ kann jede bereits bestehende Initiative, Verein und Gemeinde im Landkreis Altenburger Land sein. Anträge für ein Salon-Projekt können jederzeit per E-Mail oder auf dem Postweg an die TRAFO-Projektleitung im Landratsamt Altenburger Land eingereicht werden. Für Projekte in den Jahren 2020 und 2021 sind in diesem Jahr bis zum 21. September 2020 Einreichungen möglich. Mehr Infos unter fliegender-salon.de

09/07/2020
Schwäbische Alb
Fünfte Kulturplattform der Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb

Vier Jahre lang sind im TRAFO-Projekt Lernende Kulturregion zukunftsweisende Kulturprojekte auf den Weg gebracht worden. Die Kulturplattform #5 am 25. September 2020 verhandelt die Frage, was künftig vom Projekt bleiben wird.  →

Vier Jahre lang sind im TRAFO-Projekt "Lernende Kulturregion Schwäbische Alb" spannende Kulturprojekte auf den Weg gebracht worden. Im Zentrum stand dabei immer die Frage, welche neuen Aufgaben auf Kultureinrichtungen zukommen, um auch zukünftig die Menschen im ländlichen Raum der Schwäbischen Alb zu erreichen und zu begeistern.

Mitte nächsten Jahres endet das Projekt, und so steht bei der letzten Kulturplattform #5 am 25. September 2020 die Frage im Mittelpunkt, was künftig von der Lernenden Kulturregion bleiben wird. Die Akteure des Projektes berichten von ihren Erfahrungen in der Projektarbeit und vom Wandel ihrer Institutionen. Kulturpolitikerinnen diskutieren über Veränderungen in der Kulturförderung von Bund, Land und Region und erörtern, wie das Erfahrungswissen aus Modellprojekten nachhaltig Wirkung entfalten kann.

Das Theater Lindenhof öffnet an diesem Tag sein ganzes Haus. An mehreren Stationen treten die Akteure der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ in Austausch darüber, was nach der „TRAFO“-Projektförderung bleibt, und welche Ideen, Wege und Partnerschaften für zukunftsweisende Kulturprojekte sich in der „Lernenden Kulturregion“ bewährt haben. Mehr Infos hier.

19/06/2020
Schwäbische Alb
Lernende Kulturregion Schwäbische Alb: Dossier #2 veröffentlicht

Kultur und Regionalentwicklung zusammendenken: Wie das funktionieren kann und welche Prozesse dahinterstecken, umreißt das neue Projekt-Dossier der Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb. →

Voneinander lernen: Im TRAFO-Projekt Lernende Kulturregion Schwäbische Alb ist ein Netzwerk aus großen Institutionen, kleineren Häusern, ehrenamtlich Tätigen und Künstlerinnen entstanden. Kultureinrichtungen aus den größeren Städten nehmen gemeinsam mit Akteuren aus dem ländlichen Raum die Entwicklung kultureller Angebote in den Blick – und damit gleichzeitig die Entwicklung der Region.

Die im Projekt-Dossier #2 publizierten Beiträge und Interviews umreißen den Transformationsprozess des Projekts. Sie handeln vom Ausloten von Potenzialen an der Schnittstelle von Kultur, Politik und Verwaltung,von der Übersetzungsarbeit zwischen Akteuren und Fördernden, vom Bilden von Allianzen für die Kulturarbeit und vom Zusammendenken von Kultur und Regionalentwicklung. Die beteiligten Kulturorte und im TRAFO-LEADER-Fonds geförderte Kunst- und Kulturprojekte geben Einblicke in ihre Arbeit.

Alle Beiträge des Dossiers sind auch hier zu finden.

03/06/2020
Seesen
Projekt-Dossier #2 zum Jacobson-Haus Seesen erschienen

Auf dem Weg zum Dritten Ort: Das Jacobson-Haus in Seesen entwickelt sich zu einem Kultur- und Begegnungsort im Zentrum der Stadt. Das neue Projekt-Dossier beleuchtet den Transformationsprozess des Hauses. →

Auf dem Weg zum Dritten Ort: Das Jacobson-Haus in Seesen entwickelt sich im Rahmen von TRAFO zu einem Begegnungsort für die Menschen der Region und zu einer Plattform der lokalen Kunst- und Kulturszene. Das städtische Kulturbüro, Vereine und Kulturakteure gestalten gemeinsam ein Haus im Aufbruch.

Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten Textbeiträge und Interviews den Transformationsprozess: Von der Sanierung und Ausstattung der Räume über die Neuerfindung der im Haus ansässigen Stadtbücherei bis zum Kreativstammtisch. Veranstaltungen wie das Festival Kunst@Jacobson nutzen das ganze Potential der Räumlichkeiten und vernetzen die regionale Kunstszene. Studierende der HAWK erarbeiteten neue Kommunikationsansätze für den Begegnungsort.

Mehr zum Transformationsprozess des Hauses im neuen Projekt-Dossier.