Programm
27/04/2021
TRAFO
"Neue Allianzen für die Kultur": Podium live aus Köthen

Am 03. Mai lädt TRAFO gemeinsam mit dem Köthener TRAFO-Projekt "Neue Kulturen des Miteinanders" zu einem digitalen Austausch zum Thema Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. →

Am 03. Mai lädt TRAFO gemeinsam mit dem Köthener TRAFO-Projekt "Neue Kulturen des Miteinanders" zu einem digitalen Austausch zum Thema Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. Das eröffnende Podiumsgespräch und vier Projekteinblicke werden ab 15:00 Uhr per Livestream übertragen.

Das Gespräch zwischen Folkert Uhde, Intendant der Köthener Bachfesttage, Stephanie Behrendt, stellvertretende Oberbürgermeisterin der Stadt Köthen (Anhalt), Sabine Radtke, Vertreterin Kulturinitiative Köthen 17_23 und Samo Darian, Programmleiter TRAFO, greift ein zentrales Thema aus dem Köthener TRAFO-Projekt „Neue Kulturen des Miteinanders“ auf:

Die Zusammenarbeit von ehrenamtlich Engagierten, freischaffenden Kulturakteuren, Kulturinstitutionen, Verwaltungen und Politik ist für die regionale Kulturarbeit unabdingbar. Wie kann es gelingen, Projekte auf Augenhöhe zu entwickeln? Welche Strukturen, Kommunikationswege und welche Haltung braucht es, damit Entscheidungen gleichberechtigt getroffen werden können? Moderiert wird die Diskussion von Sylvie Kürsten. Es folgt ein Blick auf vier Projekte aus dem TRAFO-Programm und Sachsen-Anhalt mit einem Fokus auf der Bedeutung von Zusammenarbeit für die jeweiligen Initiativen. Die gemeinsame Arbeit von Kulturakteuren, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik zur Gestaltung ihrer Region wird auch hier im Fokus stehen.

Beide Programmpunkte können Sie auf den Kanälen des Schlossbundes live verfolgen.

Podiumsgespräch und Projekteinblicke sind Teil eines Partnertreffens, das gemeinsam von TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und dem Schlossbund des Köthener TRAFO-Projektes „Neue Kulturen des Miteinanders – Ein Schloss als Schlüssel zur Region“ veranstaltet wird. Das Partnertreffen richtet sich an interessierte Kulturakteure aus Köthen und Anhalt-Bitterfeld sowie darüber hinaus an das bundesweite Netzwerk der TRAFO-Projekte.

Programm:

15:00 Uhr Begrüßung

15:10 Uhr Gespräch
Neue Allianzen: Warum das Thema Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Kulturakteuren und Verwaltung für regionale Kulturprojekte so wichtig ist.
Folkert Uhde, Intendant Köthener Bachfesttage
Stephanie Behrendt, stellvertretende Oberbürgermeisterin Köthen
Sabine Radtke, Vertreterin Kulturinitiative Köthen 17_23.
Samo Darian, Programmleiter TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel

15:55 Uhr Filmbeitrag Köthen: Neue Kulturen des Miteinanders

16:00 Uhr Perspektiven aus der Praxis
Vier Projektbeispiele aus Sachsen-Anhalt und aus dem bundesweiten Netzwerk des Programms TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel stellen sich vor. Sie beschreiben neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Kulturakteuren, Zivilgesellschaft und Verwaltung und die damit verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten.

„Neue Kulturen des Miteinanders“, Köthen, Sachsen-Anhalt
Stephanie Behrendt (stellvertretende Oberbürgermeisterin Köthen)
Prof. Dr. Uta Seewald-Heeg (Kulturinitiative Köthen 17_23)

„Kunstkurort Zauberberg“, Ballenstedt, Sachsen-Anhalt
Dr. Michael Knoppik (Bürgermeister Ballenstedt)
Anneke Richter (heimatBEWEGEN e.V.)

„Sachsenspiegel“, Reppichau, Sachsen-Anhalt
Erich Reichert (Förderverein Eike-von-Repgow e.V.)
Sebastian Schwab (Amt für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur, Stadt Aken)

„TraVogelsberg. Eine Region bricht auf“, Vogelsbergkreis, Hessen
Anne Grabosch (Prozessbegleiterin)
Andrea Ortstadt (Vogelsbergkreis, Amt für Wirtschaft u. den ländlichen
Raum)
Katja Schmirler-Wortmann (Kulturzentrum Kreuz e.V. Fulda)

17:00 Ende

Moderation: Sylvie Kürsten, freie Journalistin.

21/04/2021
TRAFO
Regionalmanager/in Kultur: Erste Regionalkonferenzen

In den teilnehmenden Regionen des Pilotprojekts Regionalmanager/in Kultur finden aktuell die ersten regionalen Kulturkonferenzen statt. Sie schaffen Öffentlichkeit für kulturpolitische Themen. →

In den teilnehmenden Regionen des Pilotprojekts Regionalmanager/in Kultur finden aktuell die ersten Regionalkonferenzen statt. Das Format stellt das Pilotprojekt vor, schafft Öffentlichkeit für kulturpolitische Themen und bietet die Gelegenheit zum Austausch zwischen kulturellen Akteuren und Vertreterinnen aus Verwaltungen, Politik, Wirtschaft und Regionalentwicklung zu den Anliegen der Region. Die jährlich stattfindenden, beteiligungsorientierten Veranstaltungen stoßen Dialogprozesse zwischen den unterschiedlichen Akteuren an. Dadurch können sie einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis in der Region leisten und zentrale Inhalte auf die Agenda setzen.

Die Regionalkonferenz Kultur #1 des Regionalmanagements Kultur Ostalbkreis fand am 27. März statt. Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung.

Die Kulturregion Karlsruhe veranstaltet am 23. April die erste Regionale Kulturkonferenz unter dem Titel „App und Applaus“ zum Thema digitale und analoge Entwicklungen im Kulturbereich. Anmeldung hier.

Am 28. April startet das Regionalmanagement Kultur im Rems-Murr-Kreis mit einem digitalen Auftakt in die Phase der aktiven Vernetzung und des gegenseitigen Kennenlernens.

Das gemeinsame Pilotprojekt Regionalmanager/in Kultur der Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb, des Programms TRAFO und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg etabliert bis 2023 professionelle Ansprechpartnerinnen für die Kultur in sechs Regionen Baden-Württembergs.

29/03/2021
TRAFO
"Nähe und Distanz" – Kulturpolitischer Nachmittag in Köthen

Neuer Termin: 13. September 2021. Aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens kann der ursprünglich auf den 03. Mai 2021 datierte Kulturpolitische Nachmittag erst im Herbst stattfinden.  →

Aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens kann der ursprünglich auf den 03. Mai 2021 datierte Kulturpolitische Nachmittag erst im Herbst stattfinden.

Unter dem Titel „Nähe und Distanz“ laden wir zu einem Kulturpolitischen Nachmittag am 13. September 2021 ab 15:00 Uhr in das Schloss Köthen ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des TRAFO-Projektes „Neue Kulturen des Miteinanders“ statt und wird parallel digital übertragen.

Die Kulturarbeit in ländlichen Regionen lebt von dem Engagement Einzelner und von der Nähe der Akteure zu den Menschen und Orten der Region. Gleichzeitig muss sie räumliche und inhaltliche Distanzen überbrücken, zwischen den Orten, zwischen Ehrenamt und Hauptberuf und zwischen den Handlungslogiken in Institutionen, Ämtern, Vereinen und Initiativen. Ländliche Regionen in ganz Deutschland arbeiten aktuell daran, diese Distanzen zu überwinden, Strukturen zu stärken und die Relevanz lokaler Kultur aufzuzeigen.

Gemeinsam mit Akteuren aus dem bundesweiten Programm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel der Kulturstiftung des Bundes, lokalen Kulturakteuren aus Sachsen-Anhalt, Kulturpolitikerinnen, Wissenschaftlern und Kulturmanagerinnen möchten wir uns an diesem Kulturpolitischen Nachmittag mit Ihnen darüber austauschen, welche Erfahrungen der Kulturakteure in ländlichen Regionen Antworten auf zentrale Herausforderungen gegenwärtiger Kulturpolitik geben können. Ein besonderer Fokus wird dabei auf den Fragen liegen, die aktuell lauter und drängender werden: Welche Rolle spielt Kultur in unserer Gesellschaft in Zukunft? Was können wir aus der Pandemie lernen? Von welchen Bildern sollten wir uns verabschieden, welche müssen wir neu kreieren? Welche neuen Aufgaben kommen auf Kultureinrichtungen, Kulturämter und die Kulturakteure zu? Wie schaffen wir kulturelle Angebote, die Nähe und Gemeinschaft ermöglichen und gleichzeitig neue Räume eröffnen? Und welche Haltung braucht es dafür?

Programm

„Nähe und Distanz“ – Kulturpolitischer Nachmittag im Schloss Köthen
13. September 2021, ab 15:00 Uhr
Veranstaltungszentrum Schloss Köthen / digitale Zuschaltung möglich

15:00 Uhr Begrüßung

15:30 Uhr Impulse: Nähe und Distanz. Was man von ländlichen Räumen lernen kann

16:00 Uhr Sechs Perspektiven: Einrichtungen und Initiativen aus ländlichen Regionen geben Einblick in ihre Arbeit

16:30 Uhr Kaffeepause

17:00 Uhr Moderierte Gesprächsrunden
zu einem neuen Verständnis von Kulturarbeit in ländlichen Regionen
mit Vertreterinnen der Kultur, Wissenschaftlern und dem Publikum

Expertise
Kulturinstitutionen arbeiten grundlegend anders als ehrenamtlich getragene Kulturvereine oder Initiativen. Sie sind meist hierarchisch organisiert und orientieren ihre Arbeit oft an Einrichtungen in Großstädten. Gleichzeitig möchten sie Orte der Begegnung und des Austauschs werden und mit den Akteuren der Region auf Augenhöhe zusammenarbeiten.
Wer bringt welche Expertise ein, wenn Profis und Amateure zusammenarbeiten? Wie gelingt eine inhaltliche Annäherung und wie eine hohe Qualität? Können aus dieser Arbeit neue Diskussionen und Formate entstehen?

Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen, freischaffenden Kulturakteuren, Kulturinstitutionen, Verwaltungen und Politik ist für eine regionale Kulturarbeit unabdingbar. Die vorhandenen Expertisen werden aber meist nicht alle gleichermaßen in Entscheidungen eingebunden.
Welche Wege der Zusammenarbeit und welche Haltungen müssen neu entwickelt werden, um die Kultur einer Region zu stärken? Wie können Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik auf Augenhöhe zusammenarbeiten?

Erfolg
Kulturelle Angebote in ländlichen Regionen werden oft mit kulturellen Angeboten aus Großstädten verglichen und an ihnen gemessen. Dieser Vergleich hinkt, denn für Kultur in ländlichen Regionen stehen nicht dieselben Ressourcen zur Verfügung und sie hat sich den Herausforderungen der Zeit auf eine andere Weise zu stellen.
Worin liegt die spezifische Relevanz ländlicher Kulturangebote? Woran machen wir sie fest?

19:00 Uhr Zusammenfassung aus den Gesprächsrunden

19:30 Uhr Empfang und Ausklang

25/03/2021
TRAFO
Wissensaustausch Regionalmanager/in Kultur

Am 11. Juni 2021 laden wir gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dem TRAFO-Projekt Lernende Kulturregion Schwäbische Alb zum digitalen Wissensaustausch ein.  →

Kulturakteure in ländlichen Regionen brauchen professionelle Ansprechpartnerinnen, die zwischen Verwaltung und Akteuren vermitteln, Engagierte vernetzen und Initiativen beraten. Sie können entscheidend zur Stärkung der kulturellen Infrastruktur einer Region beitragen.

Das Pilotprojekt „Regionalmanager/in Kultur“, eine gemeinsame Initiative des Programms TRAFO-Modelle für Kultur im Wandel, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und des TRAFO-Projektes Lernende Kulturregion Schwäbische Alb, ermöglicht seit 2019 in sechs Landkreisen und kommunalen Verbünden in Baden-Württemberg den Aufbau solcher Netzwerkstellen.

Was sind die Erwartungen aus der Region? Welche Aufgaben ergeben sich daraus für die Regionalmanagerinnen? Und welche Strukturen müssen rund um diese Stellen aufgebaut werden, um die Kultur der Region nachhaltig zu stärken? Wir möchten Ihnen erste Ergebnisse aus dem Projekt vorstellen und laden Sie herzlich ein zu einem digitalen Wissensaustausch am 11. Juni 2021 von 13:00 bis 17:00 Uhr.

Zur Veranstaltung erscheint eine Handreichung, die das Praxiswissen aus den Projektregionen bündelt und Empfehlungen für das Stellenprofil, die Verortung und die Aufgabenbereiche solcher Netzwerkstellen gibt. Sie erhalten außerdem konkrete Einblicke in die beteiligten Regionalmanagements in Baden-Württemberg und haben die Möglichkeit, mit den Regionalmanagern und Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich diesen Termin bereits jetzt vormerken. Programmdetails und Hinweise zur Anmeldung in Kürze hier.

01/02/2021
TRAFO
Dokumentation des Fachforums "Die neuen Netzwerker"

Am 20. Januar 2021 war TRAFO mit einem Fachforum beim digitalen Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu Gast.  →

TRAFO lud am 20. Januar 2021 gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG), dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst Hessen zum Fachforum „Die neuen Netzwerker: Impulse für regionale Kultur“ ein. Die Veranstaltung fand im Rahmen des digitalen Zukunftsforums Ländliche Entwicklung (ZLE) statt.

Im Fachforum schilderten Ansprechpartner aus mehreren Bundesländern ihre Aufgaben und berichteten, wie sie in Zeiten geltender Kontaktbeschränkungen regionale Akteure erreichen. Anschließend wurden gemeinsam die Bedarfe für solche „neuen Netzwerkerinnen“ diskutiert.

Hier haben wir die Veranstaltung für Sie dokumentiert.