Regionen
02/12/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
DAS GASTMAHL - Finissage der Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER

Am 2. Dezember 2017 findet die Finissage der Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER mit Bürger/innen der Region und den beteiligten Künstler/innen statt. →

Am 2. Dezember 2017 findet zur Finissage der Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER die Gesprächsrunde DAS GASTMAHL mit Bürger/innen der Region und den beteiligten Künstler/innen statt.

Bei der Ausstellung handelt es sich um eine partizipative Rauminstallation von Ellen Kobe mit Bewohner/innen des Oderbruchs und den Berliner Künstler/innen Beate Bendel, Ingo Biermann, Ellen Kobe, Achim Kühn, Coco Kühn, Petra Lottje, Tanja Ostojic, Fiene Scharp, Judith Siegmund, Elisabeth Sonneck und Astrid Weichelt. Gemeinsam mit ihnen hat sich Kobe vier Räume der Belle Etage mit dem Interieur aus der Sammlung Charlotte von Mahlsdorfs vorgenommen: mit zeitgenössischen Interventionen befasst sie sich mit der Haus- und Gutsgeschichte und öffnet den Blick für landschaftliche Bezüge. Im Spannungsfeld zwischen der Geschichte der Altranfter Gutsherrenfamilie von Marschall und den Erfahrungen in der DDR, zwischen brandenburgischer Kulturlandschaft und revitalisiertem Schlossmuseum entsteht ein partizipatives Projekt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Dezember 2017 im Oderbruch Museum Altranft zu sehen. Zur feierlichen Finissage am 2. Dezember 2017 findet um 15.00 Uhr eine inszelnierte Tafelrunde mit Bürger/innen der Region und den beteiligten Künstler/innen statt.

Ort:

Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur
Am Anger 27, 16259 Bad Freienwalde OT Altranft
Tel.: 03344-333911, E-Mail: info [​at​] museum-altranft.de

18/11/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Präsentation des Theaterprojekts 1 bis 2 Stunden in Kirkel

Nach sechswöchiger Arbeitsphase präsentiert der Künstler Eugen Georg gemeinsam mit Bewohner/innen der Gemeinde Kirkel am 18. November 2017 das Ergebnis des situativen und interaktiven Theaterprojekts 1 bis 2 Stunden. →

Nach sechswöchiger Arbeitsphase präsentiert der Künstler Eugen Georg gemeinsam mit Bewohner/innen der Gemeinde Kirkel am 18. November 2017 das Ergebnis des situativen und interaktiven Theaterprojekts 1 bis 2 Stunden. Unter dem Titel „Das Storchennest“ wird ein Theaterspiel aufgeführt, bei dem Geschichten, die der Künstler in Kirkel gesammelt hat, erzählt werden, aber auch die Frage verhandelt wird: Was ist ein Dorf?

Hintergrund:
Das Theaterprojekt findet im Rahmen des TRAFO-Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in Kirkel statt und wurde unter künstlerischer Leitung von Eugen Georg von den Bewohner/innen der Gemeinde Kirkel vor Ort erarbeitet. Es stellt die Interaktion als Kernidee in den Vordergrund. Mit diesem künstlerisch partizipativen Theaterprojekt wird Aufmerksamkeit für aktuelle Themen in Kirkel erzeugt. Im Theaterstück „Das Storchennest“ geht es um Themen wie Umweltschutz und die Verbindung von Mensch und Natur. Neue Impulse werden somit in die kulturelle Entwicklung des Saarpfalz-Kreises gebracht.

Termin:
18.11.2017, 19.00 Uhr
Dorfhalle Limbach
Gartenstraße 30
66459 Kirkel

18/11/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Ausstellung „Cyantopien“ im Rahmen des Jahresthemas „Wasser im Oderbruch“

Innerhalb des Jahresthemas des Oderbruch Museums Altranft „Wasser im Oderbruch“ hat sich Fotograf Ingar Kraus mit den verschiedensten Gewässerarten des Oderbruchs auseinandergesetzt. In einer Serie von Cyanotypien bildet er eine Vielzahl von „Wasserhorizonten“ des Oderbruchs ab. Die Ausstellung wird am 18. November 2017 in der Letschiner Heimatstube eröffnet und ist dort bis zum 14. Januar 2018 zu sehen. →

Innerhalb des Jahresthemas des Oderbruch Museums Altranft „Wasser im Oderbruch“ hat sich Fotograf Ingar Kraus mit den verschiedensten Gewässerarten des Oderbruchs auseinandergesetzt. In einer Serie von Cyanotypien bildet er eine Vielzahl von „Wasserhorizonten“ des Oderbruchs ab. Ähnlich wie bei einem Bodenprofil werden in seinen Bildern in einem verdichteten Vertikalschnitt verschiedene Schichten erkennbar: Bodenschichten, Wasserpflanzen und andere Wasserbewohner, Wasseroberfläche.

Die Ausstellung wird am 18. November 2017 in der Letschiner Heimatstube eröffnet und ist dort bis zum 14. Januar 2018 zu sehen.

Ort:
Letschiner Heimatstube
Birkenweg 1B
15324 Letschin

16/11/2017
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Kreativ-Stammtisch im Jacobson-Haus

Regelmäßig treffen sich im Jacobson-Haus in Seesen Interessierte, die sich in die Gestaltung des Hauses und den Transformationsprozess einbringen wollen zu Kreativ-Stammtischen. Am 16. November 2017 findet der nächste Kreativ-Stammtisch im Städtischen Museum Seesen statt. →

Regelmäßig treffen sich im Jacobson-Haus in Seesen Interessierte, die sich in die Gestaltung des Hauses und den Transformationsprozess einbringen wollen zu Kreativ-Stammtischen. Am 16. November 2017 findet der nächste Kreativ-Stammtisch statt, dieses Mal im Städtischen Museum Seesen. Thema des Treffens ist der Jacobson-Tag, der anlässlich des 250. Geburtstags Israel Jacobsons vom 28. bis 30. Juni 2018 gefeiert werden soll. Die groben Planungen für den Tag sollen nun konkretisiert werden. Außerdem können sich Interessierte über Kooperationsanträge informieren, mit denen sie Unterstützung für ihre Projekte im Rahmen des TRAFO-Projekts „Jacobson-Haus“ beantragen können.

Das Jacobson-Haus in Seesen entwickelt sich im Rahmen von TRAFO in ein kommunales Bildungs- und Kulturzentrum, in dem Angebote und Veranstaltungen für alle Altersgruppen einen Platz finden sollen. Wichtig ist dem Projekt der partizipative Ansatz des Transformationsprozesses. Um alle Akteure mit in die Gestaltung des Hauses einzubringen, finden regelmäßig Kreativ-Stammtische statt, an denen aktuelle Themen, die das Jacobson-Haus betreffen, besprochen werden.

Termin
16. November 2017, 18 Uhr
Städtisches Museum Seesen
Wilhelmsplatz 4
38723 Seesen

13/11/2017
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Kooperationsprojekt des Jacobson-Hauses mit der HAWK Hildesheim

Während des Wintersemesters 2017/18 findet ein Kooperationsprojekt des Jacobson-Hauses in Seesen mit der HAWK Hildesheim statt. Unter Leitung von Prof. Hans Lamb und Hartwig Gerbracht beschäftigen sich Master-Studierende der Hochschule in einem Seminar mit dem Jacobson-Haus und seiner Transformation im Rahmen von TRAFO. →

Während des Wintersemesters 2017/18 findet ein Kooperationsprojekt des Jacobson-Hauses in Seesen mit der HAWK Hildesheim statt. Unter Leitung von Prof. Hans Lamb und Hartwig Gerbracht beschäftigen sich Master-Studierende der Hochschule in einem Seminar mit dem Jacobson-Haus und seiner Transformation im Rahmen von TRAFO. Ziel ist es, Ideen zu entwickeln, um das Jacobson-Haus heller, freundlicher und einladender zu gestalten. Am 4. und 5. Dezember 2017 steht der nächste Workshop mit den Studierenden der HAWK im Jacobson-Haus auf dem Programm.

Bereits am 7. Oktober 2017 fand in Vorbereitung des Projekts ein erster Workshop mit Prof. Hans Lamb statt, in dem gemeinsam mit Nutzer/innen des Jacobson-Hauses und interessierten Bürger/innen eruiert wurde, welche Bedürfnisse die Seesener in Bezug auf das Jacobson-Haus als einem zentralen Kulturort haben. Am 13. und 14. Oktober 2017 kamen die Studierenden dann zu einem weiteren Workshop. Auf dem Programm standen eine intensive Ortserkundung sowie Interviews mit Nutzer/innen des Jacobson-Hauses und der Seesener Bevölkerung

11/11/2017
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Ein Stück von mir – Interkultureller Theaterworkshop für Erwachsene im Inter-KULTUR-Labor

Am 10. und 11. November 2017 fand im Rahmen des Inter-KULTUR-Labors in der Stadtbibliothek Osterode ein interkultureller Theaterworkshop für Erwachsene statt. →

Am 10. und 11. November 2017 fand im Rahmen des Inter-KULTUR-Labors in der Stadtbibliothek Osterode ein interkultureller Theaterworkshop für Erwachsene statt. Der Workshop richtete sich an alle erwachsenen Theaterspieler/innen und -leiter/innen aus Osterode und Umgebung. Ziel des Workshops war es, den Teilnehmer/innen Perspektiven für interkulturelle Theaterarbeit in Schule und Freizeit aufzuzeigen. Außerdem vermittelte der Workshop praxisnah theatrale Grundfertigkeiten wie das Gestalten von Szenen und Figuren und das Entwickeln einer Performance vor Publikum.

10/11/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Wohnzimmerlesungen in Kooperation mit den Literaturtagen Albstadt

Das Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen veranstaltet im Rahmen der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb fünf Wohnzimmerlesungen in Kooperation mit den Literaturtagen Albstadt. →

Das Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen veranstaltet im Rahmen der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb fünf Wohnzimmerlesungen in Kooperation mit den Literaturtagen Albstadt. Für dieses besondere Format öffnen fünf Albstädter/innen ihre Wohnzimmer und bieten spannenden Autor/innen eine Bühne.

Dies sind die Termine:
Mo 13. November 2017, 19:30 Uhr, „Schöne Aussichten“ mit Maja Das Gupta
Di 14. November 2017,19:30 Uhr, „Nachts ist es leise in Teheran“ mit Shida Bazyar
Do 16. November 2017, 19:30 Uhr, „Am Ende bleiben die Zedern“ mit Pierre Jarawan
Do 23. November 2017, 20:00 Uhr, „Behalte den Flug im Gedächtnis“ mit Sudabeh Mohafez
Sa 25. November 2017, 19:00 Uhr, „Alles Verwandte“ mit Sabine Peters

Weitere Informationen zu den Lesungen und Karten gibt es hier.

09/11/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Museumsstammtisch im Oderbruch Museum Altranft

Zum Museumsstammtisch am 9. November 2017 sind ab 19.00 Uhr alle Interessierten eingeladen, sich über die Entwicklung des Oderbruch Museums Altranft auszutauschen. →

Zum Museumsstammtisch am 9. November 2017 sind ab 19.00 Uhr alle Interessierten eingeladen, sich über die Entwicklung des Oderbruch Museums Altranft auszutauschen. Der Stammtisch steht dieses Mal unter dem Thema „Bildung“. Das Bildungsteam des Oderbruch Museums Altranft führt durch die aktuelle Ausstellung und informiert über die Bildungsangebote des Museums.

Termin
9. November 2017, 19.00 Uhr
Restaurant & Café “Charlotte” im Schloss Altranft
Am Anger 27
16259 Bad Freienwalde OT Altranft

08/11/2017
Südniedersachsen Harz|Museen|Welterbe
Partizipativer TRAFO-Projektworkshop am Kaiser-Wilhelm-Schacht in Clausthal

Am 8. November 2017 fand erneut ein partizipativer Workshop des TRAFO-Projekts HARZ|MUSEEN|WELTERBE am Kaiser-Wilhelm-Schacht in Clausthal statt. →

Am 8. November 2017 fand erneut ein partizipativer Workshop des TRAFO-Projekts HARZ|MUSEEN|WELTERBE am Kaiser-Wilhelm-Schacht in Clausthal statt. Die Projektpartner haben gemeinsam mit Kommunalvertreter/innen und Vertreter/innen des TRAFO-Programmbüros die erstellte Potenzialanalyse betrachten und anschließend diskutiert, wie die nächsten Schritte zu einem partizipativen Museumsentwicklungskonzepts aussehen können.

01/11/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Projekt „Klang Experimente“ im Rahmen der Musikwerkstatt „OH! für alle“

Mitte November startet das Projekt „Klang Experimente“ des Jungen Kammerchors Ostwürttemberg, das im Rahmen der Musikwerkstatt „OH! für alle“ stattfindet. Der Chor kooperiert für das Projekt mit dem Vokalwerk Nürnberg, das die jungen Sänger/innen bei den Proben und Auftritten unterstützt. →

Mitte November startet das Projekt „Klang Experimente“ des Jungen Kammerchors Ostwürttemberg, das im Rahmen der Musikwerkstatt „OH! für alle“ stattfindet. Der Chor kooperiert für das Projekt mit dem Vokalwerk Nürnberg, das die jungen Sänger/innen bei den Proben und Auftritten unterstützt. Unter Leitung von Thomas Baur und Maddalena Ernst werden Werke von Peter Cornelius, Robert Schumann, Fanny Hensel, Ray Murray Schafer u.a. einstudiert. Nach einem ersten Probenwochenende vom 17. bis 19. November 2017 findet vom 2. bis 6. Januar 2018 eine intensive Probenphase statt, bevor im Januar vier Konzerte folgen.

Die Musikwerkstatt „OH! für alle“ ist Teil des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“. Ihr Ziel ist es, den Austausch zwischen dem Opernfestival der Stadt Heidenheim und Bildungsreinrichtungen sowie jungen Musiker/innen des ländlichen Raums zu intensivieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Zusammenarbeit von professionellen Musiker/innen mit Kindern und Jugendlichen.

Konzerttermine von „Klang Experimente“
 6. Januar 2018, 11 Uhr, Schloss Kapfenburg
12. Januar 2018, 19.00 Uhr, Prediger in Schwäbisch Gmünd
13. Januar 2018, 19.00 Uhr, Neue Stadtbibliothek in Heidenheim
14. Januar 2018, 18.00 Uhr, Speraturhaus in Ellwangen

30/10/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Theaterprojekt „1 bis 2 Stunden“ im Rahmen der Künstlerresidenz im Saarpfalz-Kreis

Der Theaterautor und -regisseur Eugen Georg ist der erste Künstler, der im Rahmen des TRAFO-Projekts „Kultur+“ für einige Wochen im Saarpfalz-Kreis lebt und arbeitet. Bis Ende November arbeitet er in seinem Werkstatt- und Probenraum in Limbach (Kirkel) an einem partizipativen Theaterprojekt „1 bis 2 Stunden“, für das er Geschichten von Menschen aus Kirkel sammelt, die in das Projekt einfließen werden. →

Der Theaterautor und -regisseur Eugen Georg ist der erste Künstler, der im Rahmen des TRAFO-Projekts „Kultur+“ für einige Wochen im Saarpfalz-Kreis lebt und arbeitet. Sein Werkstatt- und Probenraum in Kirkel-Limbach ist die zentrale Anlaufstelle für alle Interessierten, die bei dem von ihm konzipierten partizipativen Theaterprojekts „1 bis 2 Stunden“ mitwirken möchten. Zurzeit sammelt Eugen Georg in allen Ortsteilen der Gemeinde Geschichten von Menschen aus Kirkel, die in das Projekt einfließen werden. Außer Erzähler/innen sucht der Künstler auch Schauspieler/innen und Menschen, die am Bühnenbild oder den Kostümen mitarbeiten möchten.

Das Theaterprojekt „1 bis 2 Stunden“ wird am 18. November 2017 in Limbach aufgeführt ´. Bereits am 13. Oktober 2017 war der Regisseur im Transformationsbüro von „Kultur+“ in St. Ingbert zu Gast und stand im Künstlergespräch Rede und Antwort. Am 22. Oktober 2017 fand ein Treffen im Werkstattraum der Künstlerresidenz statt, bei dem Eugen Georg über das Projekt informiert hat.

Hintergrund
Künstlerische Begleitprojekte sind neben der Netzwerkarbeit und dem Regionalfonds ein wichtiger Teil des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“. Pro Jahr sollen zwei Künstler/innen für einige Wochen im Saarpfalzkreis arbeiten und ein partizipatives Projekt realisieren, das einen inhaltlichen Bezug zum Saarpfalzkreis und den Themen, die die Menschen vor Ort beschäftigen, hat.

Termin
18. November 2017, 19.00 Uhr, Aufführung des Theaterprojekts „1 bis 2 Stunden“
Dorfhalle Limbach
Gartenstraße 30
66459 Kirkel
Eintritt frei

27/10/2017
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Ausstellung „Die Geschichte einer Auswanderung“ im Inter-KULTUR-Labor

Am 27. Oktober 2017 wurde die Ausstellung „Die Geschichte einer Auswanderung“ der iranischen Künstlerin Soudabeh Pashang in der Stadtbibliothek Osterode eröffnet. Zu sehen sind noch bis Januar Fotomontagen, die sich mit der Geschichte einer Auswanderung beschäftigen. →

Am 27. Oktober 2017 wurde die Ausstellung „Die Geschichte einer Auswanderung“ der iranischen Künstlerin Soudabeh Pashang in der Stadtbibliothek Osterode eröffnet. Zu sehen sind Fotomontagen, die sich mit der Geschichte einer Auswanderung beschäftigen. Ergänzt werden die Bilder durch kurze Texte, die die Geschichten hinter den Bildern erzählen. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek bis Ende Januar besichtigt werden.

Die Künstlerin Soudabeh Pashang, 1985 geboren in Teheran, hat ihre Werke in verschiedenen nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert. Soudabeh Pashang orientiert sich in ihrer Kunstform und der gewählten Methode „Fotomontage“ an den kritischen Themen der aktuellen Weltlage. In der Ausstellung „Die Geschichte einer Auswanderung“  beschäftigt sie sich mit den Identitätsfragen und der illusionären Hoffnung der Auswanderung. Ihre gedachte Realität schafft sie in ihren Bildern durch das Fotografieren, die Anordnung verschiedener Objekte und einer erzählende Darstellungsform ihrer Fotos.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Inter-Kultur-Labors statt. Ziel ist es, verschiedene künstlerische Positionen und Perspektiven unterschiedlicher Länder in der Bibliothek sichtbar zu machen und diese gemeinsam mit den Osterödern und Osterodern zu diskutieren.

Ort:
Stadtbibliothek Osterode
Scheffelstraße 14
37520 Osterode am Harz

26/10/2017
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Auftakt der Stadtraumperformance in Osterode

Zum Auftakt der Stadtraumperformance des Inter-KULTUR-Labors in Osterode mit dem Jungen Theater Göttingen fand am 26. Oktober 2017 ein Informationsabend statt. Die Stadtraumperformance beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte Osterodes und gibt den Erlebnissen und Erfahrungen, aber auch den Sehnsüchten, Utopien und Träumen vergangener und heutiger Generationen einen Raum. Alle Osteroder/innen sind eingeladen, sich und ihre Geschichten in das Projekt einzubringen. →

Zum Auftakt der Stadtraumperformance des Inter-KULTUR-Labors in Osterode mit dem Jungen Theater Göttingen fand am 26. Oktober 2017 ein Informationsabend statt, bei dem das Team über das Projekt und die Möglichkeiten des Mitmachens informiert hat. Die Stadtraumperformance beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte Osterodes und gibt den Erlebnissen und Erfahrungen, aber auch den Sehnsüchten, Utopien und Träumen vergangener und heutiger Generationen einen Raum. Alle Osteroder/innen sind eingeladen, sich und ihre Geschichten in das Projekt einzubringen.

Zum Hintergrund
Das Inter-KULTUR-Labor in Osterode organisiert gemeinsam mit dem Jungen Theater Göttingen eine Stadtraumperformance in Osterode, die die ganze Stadt miteinbeziehen soll. Des Team des Jungen Theaters veranstaltet in den kommenden Monaten Workshops, um gemeinsam mit den Osterodern Geschichten über die Stadt und das Umland zu sammeln und diese theatral umzusetzen. Gleichzeitig wird das Projekt auf unterschiedliche Weisen im Stadtbild präsent sein und die Osteroder zum Mitmachen einladen. Im Frühjahr werden die Ergebnisse in einer großen stadtübergeifenden Performance sichtbar.

26/10/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
1. Kulturstammtisch für Chöre im Saarpfalz-Kreis

Am 26. Oktober 2017 fand der erste Kulturstammtisch für Chöre des Kreis-Chorverbands Homburg und des Kreis-Chorverbands St. Ingbert im Transformationsbüro des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ statt. Das Treffen diente den Teilnehmern dazu, sich untereinander zu vernetzen und sich über gemeinsame Themen auszutauschen. →

Am 26. Oktober 2017 fand der erste Kulturstammtisch für Chöre des Kreis-Chorverbands Homburg und des Kreis-Chorverbands St. Ingbert im Transformationsbüro des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ statt. Das Treffen diente den Teilnehmern dazu, sich untereinander zu vernetzen und sich über gemeinsame Themen, wie beispielsweise Nachwuchssorgen, auszutauschen.

Das Transformationsbüro versteht sich als Beratungs- und Vernetzungsstelle für Kultureinrichtungen, Vereine, Kulturschaffende und interessierte Bürger aus dem gesamten Saarpfalz-Kreis. Es bietet Raum für künstlerische Workshops, Kulturstammtische, Lesungen und Ausstellungen.

20/10/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Veranstaltung zum Thema „Kulturelle Bildung in Museen im ländlichen Raum“ im Oderbruch Museum Altranft

Die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg veranstaltete am 20. Oktober 2017 einen Fachtag zum Thema „Kulturelle Bildung in Museen im ländlichen Raum“ im Oderbruch Museum Altranft. Das Museum stellte an diesem Tag seine Arbeit vor und bot Raum für einen intensiven Austausch zum Thema. →

Die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg veranstaltete am 20. Oktober 2017 einen Fachtag zum Thema „Kulturelle Bildung in Museen im ländlichen Raum“ im Oderbruch Museum Altranft. Das Museum stellte an diesem Tag seine Arbeit vor und bot Raum für einen intensiven Austausch zum Thema. Dabei wurde die spezifische Situation von Museen im ländlichen Raum diskutiert und geschaut, welche Themen, Fragestellungen und Formate die Museen verbinden.
Eine Dokumentation des Fachtags gibt es HIER

06/10/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Präsentation des Projekts „Über die Dörfer – alb: hören“

Der Dramaturg Tilman Neuffer und der Bildende Künstler Hans HS Winkler präsentierten am 6., 7. und 8. Oktober 2017 drei Hörstationen. Zu hören sind hier Geschichten von Menschen von der Schwäbischen Alb, die die Künstler während ihres Projekts „Über die Dörfer – alb: hören“ gesammelt haben. →

Im Rahmen der THEATERWERKSTATT SCHWÄBISCHE ALB sind der Dramaturg Tilman Neuffer und der Bildende Künstler Hans HS Winkler von April bis November 2017 auf der Schwäbischen Alb unterwegs gewesen. Mit ihrem Projekt „Über die Dörfer – alb: hören“ waren sie in verschiedenen Orten der Region zu Gast und sammelten Erzählungen der Menschen vor Ort. Am 6., 7. und 8. Oktober 2017 präsentierten die Künstler zum Abschluss ihres Projekts drei Hörstationen, an denen die gesammelten Geschichten und historische Aufnahmen zu hören sind. Die Hörstationen sind in Kooperation mit dem Stadtmuseum Münsingen und den Heimatmuseen in Jungingen und Meßstetten-Donnstetten entstanden, sind aber im öffentlichen Raum aufgestellt und so auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten zugänglich. Die O-Töne, die dort zu hören sind, können ausgetauscht werden, so dass die Hörstationen sich stetig verändern und einen Anreiz zum Zuhören bieten.

26/09/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Netzwerktreffen des Netzwerks Landschaftliche Bildung im Oderbruch Museum Altranft

Am 26. September 2017 findet im Oderbruch Museum Altranft ein Netzwerktreffen des „Netzwerks Landschaftliche Bildung“ statt, an dem sich Vertreter der Partnerschulen des Museums miteinander austauschen können. →

Im Rahmen seines Transformationsprozesses beschäftigt sich das Oderbruch Museum Altranft intensiv mit dem Thema landschaftliche Bildung und setzt verschiedene Projekte hierzu um. Unter anderem entwickelt es Im „Netzwerk Landschaftliche Bildung“ gemeinsam mit Partnerschulen Ausstellungen, Theaterprojekte und Unterrichtsmaterialien. Zudem wurde einer der Museumsräume zu einer „Museumswerkstatt“ umgebaut, die Schüler/innen als Ort zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Landschaft des Oderbruchs dient.

Am 26. September 2017 findet im der Museumswerkstatt ein Netzwerktreffen des „Netzwerks Landwirtschaftliche Bildung“ statt, das Schulleiter/innen, interessierte Lehrer/innen und Schülervertreter/innen der Partnerschulen die Möglichkeit gibt, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

16/09/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
DIE HOCHWASSER: 17, 47, 97 - Gespräch im Oderbruch Museum Altranft

Im Rahmen der Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER findet am 16. September 2017 um 15 Uhr ein Gespräch zum Thema DIE HOCHWASSER: 17, 47, 97 mit Bürgern der Region statt. →

Im Rahmen der Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER findet am 16. September 2017 um 15 Uhr ein Gespräch zum Thema DIE HOCHWASSER: 17, 47, 97 mit Bürgern der Region statt.

Bei der Ausstellung handelt es sich um eine partizipative Rauminstallation von Ellen Kobe mit Bewohnern des Oderbruchs und den Berliner Künstlern Beate Bendel, Ingo Biermann, Ellen Kobe, Achim Kühn, Coco Kühn, Petra Lottje, Tanja Ostojic, Fiene Scharp, Judith Siegmund, Elisabeth Sonneck und Astrid Weichelt. Gemeinsam mit ihnen hat sich Kobe vier Räume der Belle Etage mit dem Interieur aus der Sammlung Charlotte von Mahlsdorfs vorgenommen: mit zeitgenössischen Interventionen befasst sie sich mit der Haus- und Gutsgeschichte und öffnet den Blick für landschaftliche Bezüge. Im Spannungsfeld zwischen der Geschichte der Altranfter Gutsherrenfamilie von Marschall und den Erfahrungen in der DDR, zwischen brandenburgischer Kulturlandschaft und revitalisiertem Schlossmuseum entsteht ein partizipatives Projekt.

Die Ausstellung ist vom 20. Mai bis 2. Dezember 2017 im Oderbruch Museum Altranft zu sehen. Mit inszenierten Tafelrunden wird der gestiftete Assoziationsraum im Lauf der Ausstellung kommunikativ gefüllt:

15. Juli 2017, 15.00 Uhr DIE MARSCHALLS UND DIE HACKES - Gespräch mit Petra Hemm, Geschäftsführerin des Museumsvereins

16. September 2017, 15.00 Uhr DIE HOCHWASSER: 17, 47, 97 - Gespräch mit Bürgern der Region

2. Dezember 2017, 15.00 Uhr (Finnisage) DAS GASTMAHL mit Bürgern der Region und den beteiligten Künstlern

Ort:

Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur
Am Anger 27, 16259 Bad Freienwalde OT Altranft
Tel.: 03344-333911, E-Mail: info [​at​] museum-altranft.de

16/09/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Kulturplattform #2 der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“

Bei der Kulturplattform #2 der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ am 16. September diskutierten Vertreter von Kultur, Verwaltung und Politik im Alten Schulhaus in Hülben über zukunftsweisende Kulturarbeit im ländlichen Raum. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ der Kulturstiftung des Bundes statt. →

Bei der Kulturplattform #2 der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ am 16. September diskutierten Vertreter von Kultur, Verwaltung und Politik im Alten Schulhaus in Hülben über zukunftsweisende Kulturarbeit im ländlichen Raum. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ der Kulturstiftung des Bundes statt.

Welche Kultur braucht der ländliche Raum? Und was braucht Kultur im ländlichen Raum? Was macht ein gutes Kulturangebot im ländlichen Raum aus, und welche Rahmenbedingungen brauchen Kultureinrichtungen und engagierte Akteure vor Ort? Im Rahmen der Kulturplattform #2 am 16. September 2017 in Hülben wurden diese Fragen in vier Fachforen öffentlich diskutiert. Unter den über 120 Teilnehmern waren regionale Kulturakteure, Vereine und Verbände, Bürger und Bürgermeister sowie Vertreter aus Verwaltung und Politik. An den Forendiskussionen beteiligten sich namhafte Vertreter der regionalen Kultureinrichtungen und Landesverbände, darunter Dr. Jörg Schmidt, Präsident des Schwäbischen Chorverbandes, Naemi Zoe Keuler, Präsidentin des Landesverbandes Amateurtheater Baden-Württemberg, Jan Merk, Präsident des Museumsverbandes Baden-Württemberg, und Clemens Ottnad, Geschäftsführer des Künstlerbundes Baden-Württemberg.

In den verschiedenen Foren wurde betont, wie vielfältig die Kulturarbeit und deren Aufgaben im ländlichen Raum sind. Dementsprechend könne nicht zwischen guter und schlechter Kulturarbeit entschieden werden. Besonders fatal sei es, gute Kulturarbeit im ländlichen Raum an den Merkmalen städtischer Kulturangebote zu messen, da zukunftsweisende und nachhaltige Kulturarbeit nur auf der Grundlage der vorhandenen Lebensbedingungen entstehen kann. Vielmehr sollte danach gefragt werden, ob die vorhandenen Angebote zur gesellschaftlichen Entwicklung vor Ort beitragen und mit ihnen Zusammenhalt, Austausch und Innovation gefördert werden können. Um sich diesem Anspruch zu stellen, müssten aber auch die Rahmenbedingungen für Kulturschaffende im ländlichen Raum verbessert werden. Beratungsleistungen und Qualifizierungsangebote, eine bessere finanzielle Unterstützung und unbürokratische Fördermodelle  wurden als Wünsche seitens der Teilnehmer formuliert. Die Stärkung der regionalen Kulturarbeit sei aber ebenso auf die spartenübergreifende Zusammenarbeit und interinstitutionelle Vernetzung der Vereine, Verbände und Einrichtungen wie auch auf eine bessere Kommunikation vor Ort angewiesen. Das Engagement zentraler Personen und der Rückhalt durch den Bürgermeister oder wichtige Multiplikatoren wurden als weitere Gelingensbedingungen genannt.

Im Nachgang der Foren diskutierten Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises und Projektträger, Thomas Reumann, Landrat des Landkreises Reutlingen, sowie Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, auf welche politischen Besonderheiten die Kulturförderung in ländlichen Regionen und kleineren Städten reagieren muss und welche kulturpolitischen Instrumente greifen, um die Kulturarbeit im ländlichen Raum langfristig zu unterstützen. Während Staatssekretärin Gurr-Hirsch das starke ehrenamtliche Engagement in der Region lobte, betonte Staatssekretärin Olschowski, dass man vor allem auch über hauptamtliche Strukturen und spartenübergreifende Konzepte reden müsse. Eine gemeinsame Netzwerkstelle zur Unterstützung der regionalen Kulturakteure war eine Idee von Landrat Pavel, der sich hierüber mit den Landräten der sieben beteiligten Landkreise verständigen möchte und Zustimmung von Kollege Reumann erhielt. Dass zwei Ministerien und sieben Landkreise an der Lernenden Kulturregion beteiligt sind, wertete auch Hortensia Völckers als wichtige Grundlage für die Zukunft der TRAFO-Idee in Baden-Württemberg.

Auch die Kulturwerkstätten, die sich in der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ engagieren, brachten ihre Erfahrungen ein. Die Opernfestspiele Heidenheim, das Landestheater Tübingen, das Theater Lindenhof in Melchingen, das Federseemuseum Bad Buchau und die inter!m – Kulturhandlungen mit dem Museum Villa Rot in Burgrieden gaben Beispiele für innovative Kulturprojekte, die sie in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen des TRAFO-Programms entwickelt haben. Sie verdeutlichten, wie Kultureinrichtungen in die Fläche wirken können, um mehr Menschen im ländlichen Raum mit Kunst und Kultur zu erreichen: Durch Theaterprojekte mit der Dorfbevölkerung, Erzählcafés, die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen, durch archäologische Vermittlungsprojekte oder performative und mediale Gemeinschaftsproduktionen.

16/09/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Inter!m Festival auf der Schwäbischen Alb

Die Region Heidegraben auf der Schwäbischen Alb ist eine der größten Keltensiedlungen Europas. Hier initiiert inter!m - Kulturhandlungen vom 16. September bis 3. Oktober 2017 das diesjährige inter!m-Festival unter dem Motto „inter!m-Festival 2017 sucht“. →

Die Region Heidegraben auf der Schwäbischen Alb ist eine der größten Keltensiedlungen Europas. Hier initiiert inter!m - Kulturhandlungen vom 16. September bis 3. Oktober 2017 das diesjährige inter!m-Festival unter dem Motto „inter!m-Festival 2017 sucht“. Der Sage nach kannten die Kelten nur eine einzige Angst: Es könne ihnen der Himmel auf den Kopf fallen. Unter dem freien Himmel des Heidengrabens inszeniert inter!m als Herzstück des Festivals einen Parcours auf offenem Feld.  Beteiligt sind über 100 Mitwirkende. Künstler verschiedener Sparten, darunter Schauspieler, Sänger und Instrumentalisten, gestalten an 7 Abenden in über 120 Minuten ein Mosaik mit 15 Stationen und laden das Publikum ein, sich mit ihnen auf die Suche zu begeben.

Termine der Performances:

16. + 17. September 17.30 Uhr
22. + 23. September 17.30 Uhr
29. + 30. September, 1. Oktober 17.00 Uhr

Ort:

Die Performances finden auf der weiten Fläche der Region Heidengraben zwischen und in den Dörfern Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler statt.

Weitere Informationen sowie Tickets für das Festival gibt es hier.

Außerhalb der Performances kann das Publikum sowohl die Installationen auf dem Festivalgelände, als auch weitere künstlerische Aktionen in den drei Heidengrabengemeinden erwandern:

Ausstellungseröffnung des Museums der Kinder "GesuchtGefunden"
Unter dem Thema „Gesucht-Gefunden“ wird in und um die Hüle in Hülben ein Museum aufgebaut. Kinder der sechs Heidengrabenschulen und -kindergärten werden unter Anleitung ihrer Pädagogen und der Museumspädagogin Andrea Dreher zu Schatzsuchern und Ausstellern. Die Architektur wird von Prof. Peter Hübner konzipiert und unter anderem mit der Jugendwerkstatt Hülben gebaut.

Die Ausstellung wird am 17. September 2017 um 11.15 Uhr eröffnet und ist während des gesamten Festivals an der Hüle in Hülben zu sehen.

Start des inter!m - Mobils
inter!m-Mobil ist ein fahrbarer Kunst- und Experimentierraum, der sich auf den Weg über die Schwäbische Alb macht, um an Schulen und Kindergärten, außerschulischen Lern- und Experimentierräumen sowie Kultureinrichtungen Halt zu machen. Unter dem Motto „Heimatsuche“ soll Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen vermittelt werden, dass Kunst und Kultur nicht nur in den großen Zentren stattfindet, sondern kreative Prozesse auch durch Individuen, in großen wie kleinen Gruppen, im Land, auf dem Dorf oder in der Stadt stattfinden können. Die erste Station wird das Mobil während des inter!m – Festivals in Erkenbrechtsweiler haben. Das inter!m-Mobil startet am 17. September 2017 um 14.00 Uhr und ist dann bis zum 1. Oktober 2017 an verschiednen Orten in Erkenbrechtsweiler zu finden.

Ausstellungseröffnung "Heidenspaß": ein partizipatives Kunstprojekt
Auf einer Obstwiese unweit der Ruine Hofen bei Grabenstetten graben die Teilnehmenden des Workshops „Heidenspaß“ unter Leitung des Bildhauers und Performancekünstlers Thomas Putze als Archäologen und Archäologinnen in die Tiefe. Diese Suche dient aber nicht nur dem Finden, sondern motiviert zuallererst zum Erfinden. Denn aus Holz, Schrott und den zu Tage geförderten Materialien bauen die Teilnehmenden die wildesten Fundstücke, die beweisen wie die Kelten im Heidengraben gelebt und vor allem gefeiert haben. Dabei spielt die eigene Phantasie eine größere Rolle als geschichtliche Treue. Die Ergebnisse des Anfang September stattfindenden Workshops werden im Rahmen des inter!m-Festivals gezeigt. Eröffnet wird die Ausstellung auf der Obstwiese in Grabenstetten am 17. September 2017 um 15 Uhr.

Puppentheater: Turlipan - Theater Papilio
Nach einem Gedicht von Peter Hacks wird das Stück Turlipan (AT) von Anna Rosenfelder mit Schulen der Heidengraben-Gemeinden in mehreren Workshops entwickelt. Dieser Workshop ist Teil von Kultur vor Ort, ein Projekt der «inter!m - Kulturhandlungen Schwäbische Alb» und «TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel». Das Theaterstück ist an vier Terminen zwischen dem 19. und 27. September 2017 zu sehen. Die genauen Termine gibt es hier.

Zum inter!m-Festival

Ziel des inter!m-Festivals ist es, in der Fläche der Schwäbischen Alb zu wirken, deswegen wandert es von Ort zu Ort. 2013 fand das Festival zum ersten Mal im Alten Lager des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen statt. In diesem Jahr wird es in der Region Heidegraben veranstaltet. Das Festival wurde als nachhaltiges Kunstprojekt konzipiert. Das soziokulturelle Konzept des Festivals bringt Menschen aus der Region mit Künstlern aller Sparten zusammen. Die künstlerischen Ideen beziehen sich dabei auf den jeweils neuen Kontext und machen so den jeweiligen spezifischen Ort und seine Inhalte sichtbar und erfahrbar.

Im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ entwickelt inter!m – Kulturhandlungen verschiedene Projekte, Formate, Workshops, um die Menschen vor Ort mit Künstlern und Kulturakteuren zusammenzubringen und gemeinsame Kulturangebote umzusetzen.

 

13/09/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Regionalfonds des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ fördert zehn Kulturprojekte im Saarpfalz-Kreis

Der Regionalfonds des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ fördert in seiner 2. Förderrunde zehn Kulturprojekte im Saarpfalz-Kreis. Durch diese Förderung und weitere Maßnahmen werden die bestehenden Kultureinrichtungen und kulturtreibenden Vereine in den sieben Kommunen des Landkreises dabei unterstützt, ihre Angebote und Arbeitsweisen unter Beteiligung interessierter Akteure weiterzuentwickeln. →

Der Regionalfonds des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ fördert in seiner 2. Förderrunde zehn Kulturprojekte im Saarpfalz-Kreis. Durch diese Förderung und weitere Maßnahmen werden die bestehenden Kultureinrichtungen und kulturtreibenden Vereine in den sieben Kommunen des Landkreises dabei unterstützt, ihre Angebote und Arbeitsweisen unter Beteiligung interessierter Akteure weiterzuentwickeln.

Die Projekte finden in den Sparten Musik, Musical, Theater, Kulturgeschichte sowie Neue Medien und Literatur statt. Zu den Kooperationspartnern, die die Projekte durchführen, gehören mehrere Musikvereine, zwei Musikschulen, eine Kunstschule, ein Kulturverein, eine Stadtbibliothek und eine Volkshochschule. In ihrer Konzeption folgen sie mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung den Zielen des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“: Die Projekte zeigen modellhaft auf, wie eine weiterhin lebendige Kulturlandschaft im Landkreis in Zukunft aussehen kann. Durch ihre innovativen Inhalte und durch vielfältige Kooperationen schaffen sie auch neue, die Bedürfnisse der Besucher- und Nutzerkreise berücksichtigende Angebote.

Weitere Informationen zu den zehn Projekten und den Kooperationspartnern finden Sie hier.

09/09/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Eröffnung des Transformationsbüros von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“

Am 9. September 2017 wurde das neue Transformationsbüro des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in St. Ingbert feierlich eröffnet. →

Am 9. September 2017 haben die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Hortensia Völckers und Alexander Funk, Vorsitzender des Vereins Saarpfalzkultur, im Beisein von über 100 Gästen das Transformationsbüro des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in der Innenstadt von St. Ingbert feierlich eröffnet. Das Transformationsbüro versteht sich als Beratungs- und Vernetzungsstelle für Kultureinrichtungen, Vereine, Kulturschaffende und interessierte Bürger aus dem gesamten Saarpfalz-Kreis. In Zukunft werden hier zudem künstlerische Workshops, Kulturstammtische, Lesungen und Ausstellungen stattfinden.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Das TRAFO-Projekt ist eine Bereicherung für die regionale Kulturszene. Hier laufen die vielfältigen kulturellen Fäden aus der Region zusammen, um vernetzt und zu innovativen kulturellen Ansätzen und Angeboten entwickelt zu werden. Das Trafo-Büro ist der richtungsweisende Weg, eine moderne und zukunftsfähige kulturelle Infrastruktur insbesondere unter Einbeziehung neuer Medien und neuer Kommunikationsformen zu schaffen.“  

Hortensia Völckers, Direktorin der Kulturstiftung des Bundes: „Der Saarpfalz-Kreis hat erkannt, dass man den demografischen Wandel gestalten kann. Kultur spielt dabei eine wichtige Rolle. Mit seiner Demografiestrategie geht der Landkreis einen kreativen Weg, die Kulturlandschaft weiterzuentwickeln. In den kommenden Jahren wird die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des TRAFO-Programms gemeinsam mit dem Saarpfalz-Kreis Modelle entwickeln, die die Kultureinrichtungen stärkt und garantiert, dass auch zukünftig ein vielfältiges Kulturleben stattfindet. Dieses Modell kann beispielhaft sein für viele bundesweite Regionen, Kommunen und Gemeinden.“

 

Seit 2016 nimmt der Saarpfalz-Kreis als eine von vier Modellregionen am Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ teil. Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt Kultureinrichtungen außerhalb von Metropolen auf der Schwäbischen Alb, im Oderbruch, in Süd-niedersachsen und im Saarpfalz-Kreis dabei, sich weiterzuentwickeln. Ziel von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ ist es, in den nächsten Jahren eine gestärkte, zukunftsfeste und an den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Vereine orientierte kulturelle Infrastruktur in der Region zu schaffen. Dafür hat der Saarpfalz-Kreis als Projektträger gemeinsam mit dem Saarpfalzkultur e. V. Fördermaßnahmen wie z. B. einen Regionalfonds aufgelegt. Zur Erprobung neuer, kooperativer Arbeitsweisen und zur Erarbeitung generations-übergreifender Formate sollen verschiedene Kultureinrichtungen, Künstler, Vereine, Schulen, Kitas und weitere Interessierte aus dem Saarpfalz-Kreis innovative und nachhaltige Kulturangebote für den gesamten Landkreis mit seinen sieben Kommunen entwickeln und umsetzen

04/09/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
„Heidenspaß“: ein partizipatives Kunstprojekt

Die Teilnehmenden des Workshops unter Leitung des Künstlers Thomas Putze konnten archäologische Fundstücke auf dem Gelände des inter!m-Fetsivals erschaffen. Die Ergebnisse sind im Rahmen des Festivals vom 16. September bis 3. Oktober 2017 zu sehen. →

Auf einer Obstwiese unweit der Ruine Hofen bei Grabenstetten gruben die Teilnehmenden des Workshops „Heidenspaß“ unter Leitung des Bildhauers und Performancekünstlers Thomas Putze als Archäologen und Archäologinnen in die Tiefe. Diese Suche diente aber nicht nur dem Finden, sondern motivierte zuallererst zum Erfinden. Denn aus Holz, Schrott und den zu Tage geförderten Materialien bauten die Teilnehmenden die wildesten Fundstücke, die beweisen wie die Kelten im Heidengraben gelebt und vor allem gefeiert haben. Dabei spielte die eigene Phantasie eine größere Rolle als geschichtliche Treue. Es entstanden Musikinstrumente, Gegenstände des täglichen Wahnsinns oder andere vergessene Spielzeug. Der künstlerische Workshop vom 4. bis 7. September 2017 war für alle Interessierten jeglichen Alters und Vorerfahrung offen. Die Ergebnisse des Workshops werden im Rahmen des inter!m-Festivals auf der Obstwiese in Grabenstetten vom 16. September bis zum 3. Oktober 2017 ausgestellt.

25/08/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Künstler der THEATERWERKSTATT auf der TEDx Tübingen

Die Künstler Micha Kranixfeld und Felix Worpenberg, die unter dem Motto „Im Verschwinden erscheint es“ seit März in Engstingen auf der Schwäbischen Alb gearbeitet haben, haben im Juli 2017 auf der TEDx Tübingen von ihren Erfahrungen berichtet. Ihren Talk gibt es jetzt online zum Nachhören. →

Die Künstler Micha Kranixfeld, Susanne Schuster und Felix Worpenberg haben unter dem Motto „Im Verschwinden erscheint es“ im Rahmen der THEATERWERKSTATT Schwäbische Alb in diesem Frühjahr vier Monate im Ort Engstingen auf der Schwäbischen Alb gearbeitet. Nach ihrem Aufenthalt waren Micha Kranixfeld und Felix Worpenberg im Juli bei der TEDx Tübingen im Landestheater Tübingen zu Gast und haben dort in einem Talk über ihre Erfahrungen berichtet. Darin kontrastieren sie ihre Vorurteile und Erwartungen über das Leben im Dorf mit den Erfahrungen, die sie mit den Engstinger/innen gemacht haben und kommen zu dem Ergebnis, dass die Grenzen zwischen Stadt und Land viel fließender sind als gedacht. den ganzen Talk gibt es hier zum Nachhören:

 

23/08/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Ausstellung „Die Sprachen des Textilen“ im Museum Villa Rot

Vom 23. Juli bis zum 8. Oktober 2017 ist im Museum Villa Rot die Ausstellung „Die Sprachen des Textilen“ zu sehen. Gezeigt werden Werke von sechs Künstlern, die im Rahmen von „inter!m-Räume“ auf der Schwäbischen Alb gearbeitet haben. →

Seit jeher dienten Textilien dazu, Gruppenzugehörigkeiten zu konstruieren und gemeinschaftliche Ideale auszudrücken. Bestimmte Kleidercodes, Verzierungen und Muster konnten Klassenunterschiede und regionale Eigenheiten verdeutlichen. Ist das heute auch noch so? Und wenn ja, wie lässt sich kulturelle Identität durch Textilien ausdrücken? Fragen wie diesen geht die Ausstellung „Die Sprachen des Textilen“ nach, die vom 23. Juli bis zum 8. Oktober 2017 im Museum Villa Rot zu sehen ist.

Gezeigt werden Werke von Nanna Aspholm-Flik, Walter Bruno Brix, Janusz Czech, Daniela Scheil, Reiner Schlecker und Andrea Tiebel-Quast. Die sechs Künstler haben für „inter!m-Räume“ jeweils einen Monat lang in Münsingen zu identitätsbildenden Faktoren stofflicher Produkte auf der Schwäbischen Alb recherchiert und intermediale Werke entwickelt, die den Charakter und die Geschichte dieser Gegend widerspiegeln.

Ergänzend zur Ausstellung gibt die Künstlerin Nanna Aspholm-Flik zwei Workshops in denen sie mit den Teilnehmer/innen auf kreative Weise Zugänge zu Bedeutung, Geschichte und Machart unterschiedlicher Stoffe erarbeitet. Die Workshops finden statt am 20. August und 3. Oktober 2017. Weitere Informationen dazu hier.

 

Ort:
Museum Villa Rot
Schlossweg 2
88483 Burgrieden - Rot

Weitere Informationen hier.

14/08/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Jahresthema Wasser im Oderbruch Museum Altranft

In diesem Jahr beschäftigt sich das Oderbruch Museum Altranft intensiv mit dem Thema Wasser und wie es die Landschaft, die Kultur und das Leben in der Region geprägt hat. Neben der Jahresausstellung „Das Bruch und sein Wasser“ wird das Thema in vielen weiteren Veranstaltungen behandelt. →

Ein wichtiger Baustein im Rahmen seines Transformationsprozesses ist für das Oderbruch Museum Altranft die Arbeit mit Jahresthemen, die die Eigenart der ländlichen Kultur des Oderbruchs verfolgen: Handwerk, Landwirtschaft, Wasser oder Kommunalpolitik. Bearbeitet werden diese Themen sowohl mit Ausstellungen, unter Zuhilfenahme des Sammlungsbestandes, als auch mit Blick auf die Gegenwart durch Befragungen und Feldforschungen in der Landschaft. Mit den Jahresthemen möchte das Oderbruch Museum Altranft einen Beitrag zur kulturellen Selbstbeschreibung der Region leisten.

In diesem Jahr beschäftigt sich das Oderbruch Museum Altranft intensiv mit dem Thema Wasser und wie es die Landschaft, die Kultur und das Leben in der Region geprägt hat. Neben der Jahresausstellung „Das Bruch und sein Wasser“ wird das Thema in vielen weiteren Veranstaltungen behandelt:

Wasser im Oderbruch –  ein Filmabend
21. Juli 2017, 19.30 Uhr
Gezeigt werden Filmausschnitte der DEFA Wochenschau »Der Augenzeuge« zum Oder-Hochwasser 1947 sowie Film- und Fernsehproduktionen der DDR zum Leben am und mit dem Fluss.
Ort: Berg-Schmidt-Hof 

Wasserspiele
10. September 2017, 11-17 Uhr
Theater und Balladen über das Leben mit dem Wasser im Oderbruch, dazu Fischsuppe und Spiele am Wassergraben.
Ort: Oderbruchmuseum, Schloss und Park

Wasser in der Welt – ein Filmabend
15. September 2017, 19.30 Uhr,
Gezeigt wird ein Dokumentarfilm über Wasser in anderen Regionen dieser Welt.
Ort: Berg-Schmidt-Hof 

28/07/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Begegnungsprojekt zum Thema "Geheimnis" der Opernfestspiele Heidenheim

Im Rahmen des TRAFO-Programms waren die Opernfestspiele in Kindergärten der Region um Heidenheim unterwegs. →

Ein Projekt für Kindergärten und Familien mit der Cappella Aquileia der Opernfestspiele Heidenheim

Geheimnis – das war das Thema der diesjährigen Opernfestspiele Heidenheim. Ein Zauberwort, etwas Unerklärliches. Geheimnisvolle Welten gibt es zum Beispiel unter Wasser und manchmal scheint es unerklärlich, wie Töne in unserer Umgebung entstehen. Aber man kann Geheimnisse auch teilen! Die Musiker des Orchesters der OH!, der Cappella Aquileia, teilten am 28. Juli 2017 ihr Geheimnis: Wie entsteht aus ihren Instrumenten Musik, und wie kann man damit Geschichten erzählen oder Bilder malen?

Im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ waren die Opernfestspiele in der Region um Heidenheim unterwegs. Die Musiker der Cappella Aquileia besuchten Kindergärten und Kitas und haben dort ihre Instrumente vorgestellt und in einem kleinen Workshop gemeinsam mit den Kindergartenkindern Musik erfunden. Musik zur Geschichte des Regenbogenfisches und seiner Welt. Musik über die Klänge und Farben des Wassers und über die geheimnisvolle Welt unter Wasser. In Musik, Klang, Gesang oder Bewegung gestalteten die Kinder mit den Musiker/innen gemeinsam einen kleinen Teil der Geschichte.

Nach dem Workshop trafen sich Kindergärten, Familien und die Cappella Aquileia im Konzerthaus in Heidenheim und zeigten gemeinsam die am Vormittag in Kleingruppen erarbeitete Geschichte. Es entsand so ein moderiertes Kinderkonzert, in dem die Kinder selbst Mitwirkende und nicht nur Besucher waren.
 

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

16/07/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Ausstellung zum Jahresthema „Wasser und Oderbruch“ im Oderbruch Museum Altranft

Im Oderbruch Museum Altranft wurde am 16. Juli 2017 die Ausstellung zum Jahresthema Wasser „Das Bruch und sein Wasser“ eröffnet. →

Das Oderbruch Museum Altranft hat am 16. Juli 2017 die Ausstellung „Das Bruch und sein Wasser“ eröffnet, die sich mit dem Jahresthema „Wasser“ auseinandersetzt. Im Schloss gibt es Fotografien, Filme, Aussagen der Oderbrücher und ein riesiges dreidimensionales Modell des Oderbruchs zu sehen, das die Wasserverhältnisse im Bruch veranschaulicht und sich über einer 7x2 Meter großen Karte erhebt.

Rund um die Ausstellungseröffnung fand eine „Wasserschau“ mit einer Soundcollage von Martin Klingeberg und die Premiere des Theaterstücks „Bibergeil“ zum Thema Wasser im Schlosspark statt. Teil des Programms war zudem die Präsentation des Studiolos einem Raum, der der Auseinandersetzung mit den Museumsobjekten dient und mit dem der Neuaufbau der Sammlung des Museums Gestalt annehmen wird.

Mit den Jahresthemen leistet das Oderbruch Museum Altranft einen Beitrag zur kulturellen Selbstbeschreibung der Region. Deshalb arbeitet das Museum mit Jahresthemen, die die Eigenart der ländlichen Kultur des Oderbruchs verfolgen: Handwerk, Landwirtschaft, Wasser oder Kommunalpolitik. Bearbeitet werden diese Themen sowohl mit Ausstellungen, unter Zuhilfenahme des Sammlungsbestandes, als auch mit Blick auf die Gegenwart durch Befragungen und Feldforschungen in der Landschaft. Die Jahresthemen sind ein wichtiger Baustein für die Transformation des ehemaligen Freilichtmuseums Altranft in das Oderbruch Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur, die im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ stattfinden wird.

Mehr Informationen zum Oderbruch Museum Altranft gibt es hier.

Ort:

Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur
Am Anger 27, 16259 Bad Freienwalde OT Altranft
Tel.: 03344-333911, E-Mail: info [​at​] museum-altranft.de

15/07/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
DIE MARSCHALLS UND DIE HACKES - Gespräch im Oderbruch Museum Altranft

Im Rahmen der Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER fand am 15. Juli 2017 ein Gespräch mit der Geschäftsführerin des Museumsvereins des Oderbruch Museums Altranft, Petra Hemm, statt. →

Im Rahmen der Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER fand am 15. Juli 2017 ein Gespräch mit der Geschäftsführerin des Museumsvereins des  Oderbruch Museums Altranft, Petra Hemm, statt.

Bei der Ausstellung handelt es sich um eine partizipative Rauminstallation von Ellen Kobe mit Bewohnern des Oderbruchs und den Berliner Künstlern Beate Bendel, Ingo Biermann, Ellen Kobe, Achim Kühn, Coco Kühn, Petra Lottje, Tanja Ostojic, Fiene Scharp, Judith Siegmund, Elisabeth Sonneck und Astrid Weichelt. Gemeinsam mit ihnen hat sich Kobe vier Räume der Belle Etage mit dem Interieur aus der Sammlung Charlotte von Mahlsdorfs vorgenommen: mit zeitgenössischen Interventionen befasst sie sich mit der Haus- und Gutsgeschichte und öffnet den Blick für landschaftliche Bezüge. Im Spannungsfeld zwischen der Geschichte der Altranfter Gutsherrenfamilie von Marschall und den Erfahrungen in der DDR, zwischen brandenburgischer Kulturlandschaft und revitalisiertem Schlossmuseum entsteht ein partizipatives Projekt.

Die Ausstellung ist vom 20. Mai bis 2. Dezember 2017 im Oderbruch Museum Altranft zu sehen. Mit inszenierten Tafelrunden wird der gestiftete Assoziationsraum im Lauf der Ausstellung kommunikativ gefüllt:

15. Juli 2017, 15.00 Uhr DIE MARSCHALLS UND DIE HACKES - Gespräch mit Petra Hemm, Geschäftsführerin des Museumsvereins

16. September 2017, 15.00 Uhr DIE HOCHWASSER: 17, 47, 97 - Gespräch mit Bürgern der Region

2. Dezember 2017, 15.00 Uhr (Finnisage) DAS GASTMAHL mit Bürgern der Region und den beteiligten Künstlern

Ort:

Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur
Am Anger 27, 16259 Bad Freienwalde OT Altranft
Tel.: 03344-333911, E-Mail: info [​at​] museum-altranft.de

12/07/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Präsentation des Projekts »OH! – Probieren« in Gerstetten

Am  12. Juli 2017 präsentierte das Bildungszentrum Gerstetten die Ergebnisse des ersten „OH!-Probieren“ Schulprojekts der Opernfestspiele Heidenheim. →

Am  12. Juli 2017 präsentierte das Bildungszentrum Gerstetten die Ergebnisse des ersten „OH!-Probieren“ Schulprojekts der Opernfestspiele Heidenheim. Seit Ostern haben fünf Klassen mit der Sage des Fliegenden Holländers gearbeitet und nach eigenen Erzählformen gesucht. Das Projekt wurde in den Schulalltag integriert und fand in Kooperation mit der Musikschule Gerstetten statt.

„OH!-Probieren“ ist Teil der Musikwerkstatt „OH! Für alle“ im Rahmen der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“. Das Projekt richtet sich an Schulen, die künstlerisch-ästhetische Bildung in ihren Unterricht integrieren möchten. Eine Schule und eine weitere Kultureinrichtung kooperieren mit den Opernfestspielen Heidenheim in einem mehrmonatigen, in den Unterrichtsbetrieb integrierten Projekt. Weitere Informationen zu „OH!-Probieren“ gibt es hier.

09/07/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Erzählcafé des Theaters Lindenhof mit Ulrike Böhme

Am 9. Juli 2017 war Ulrike Böhme, Kuratorin und künstlerischen Gesamtleitung des inter!m-Festivals, zu Gast im Erzählcafé des Theaters Lindenhof. →

Im Rahmen der Theaterwerkstatt STADT.LAND.IM FLUSS., die Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ ist, erprobt das Theater Lindenhof verschiedene neue Formate wie das Wohnzimmertheater oder das Erzählcafé. Zum Erzählcafé lädt das Theater Gäste ein, die eng mit der Region in Verbindung stehen, aus ihrem Leben zu erzählen. Die Themen können sehr verschieden sein und bilden zusammen eine Art Kaleidoskop der Region und der Menschen, ihrer Vielfalt, Eigenarten und ihres reichen Erfahrungsschatzes.

Am 9. Juli war die Architektin und Künstlerin Ulrike Böhme zu Gast im Erzählcafé. Zusammen mit der Autorin und Musikerin Susanne Hinkelbein hat sie die Kunstbiennale inter!m ins Leben gerufen, die in diesem Jahr vom 16. September bis 3. Oktober 2017 in der Region Heidegraben stattfindet. Das Erzählcafé wird moderiert vom Schauspieler, Dramaturgen und Autor Franz Xaver Ott. Für einen musikalischen Rahmen sorgt die Jugendmusikschule Steinlach e.V.

02/07/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Abschlusspräsentation „Im Verschwinden erscheint es“

Zum Ende ihres künstlerischen Projekts „Im Verschwinden erscheint es“ in Engstingen die Künstler Micha Kranixfeld, Susanne Schuster und Felix Worpenberg im Juli die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert. →

Seit März waren die drei Künstler Micha Kranixfeld, Susanne Schuster und Felix Worpenberg im Rahmen der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb in Engstingen zu Gast und haben unter dem Titel „(im Verschwinden erscheint es)“ verschiedene Projekte mit den Engstinger/innen umgesetzt. Unter anderem haben sie während ihres Aufenthalts das Figurentheaterstück „Stadt kommt überhaupt nicht in Frage“ entwickelt, mit Jugendlichen über die Zukunft des Jugendhauses nachgedacht, in einem VHS-Workshop das Dorf Engstingen für die Zukunft bewahrt und mit der örtlichen Waldorfschule die inszenierte Ortserkundung #ciaoamore entwickelt. Zum Abschluss ihres Aufenthalts in Engstingen hat das Künstlertrio die Ergebnisse aller bisherigen Teilprojekte im Ort präsentiert. Unter großer Anteilnahme der Engstinger/innen wurde die Zeitkapsel, die während des VHS-Kurses entstanden ist, auf den Kirchturm gebracht. Dort soll sie 25 Jahre lang bleiben und anschließend von den Künstler/innen und Engstinger/innen gemeinsam geöffnet werden.

30/06/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Kinoabende in Winterlingen

Auch nachdem die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb aus Winterlingen weitergezogen ist, finden weiterhin Kinoabende im Ort statt. →

Im Rahmen der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb waren der Künstler Jeffrey Döring und sein Team bis März 2017 zu Gast in Winterlingen. Während der mehrmonatigen Recherche, an deren Ende drei gelungenen Aufführungen des Stationentheaters „Schule der Sehnsüchte“ standen, fanden – in Kooperation mit der Kleinkunstbühne K3 – regelmäßige Kinoabende im Ladenlokal der Künstler, dem EDEN statt. Mit Abreise der Künstler hat auch das EDEN wieder zugemacht aber die Kinoabende haben sich als Format im Ort etabliert. Seit April zeigt der Verein K3 ein bis zweimal im Monat einen Film in den eigenen Räumen. Die Termine werden auf der K3-Homepage angekündigt.

Ort:
Kleinkunstbühne K3
Wilhelm-Bihler-Str. 4
72474 Winterlingen

 

 

 

30/06/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Oderbruch Museum Altranft sucht Kooperationspartner für das Jahresthema Landwirtschaft

Im Jahr 2018 beschäftigt sich das Oderbruch Museum Altranft mit dem Thema Landwirtschaft und sucht Kooperationspartner, mit denen gemeinsame Projekte zum Thema umgesetzt werden sollen →

Das Oderbruch Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur bearbeitet in jedem Jahr ein besonderes Jahresthema und stellt so unterschiedliche Aspekte der ländlichen Kultur des Oderbruchs vor. 2016 stand das „Handwerk“ im Mittelpunkt, 2017 geht es um „Wasser“ und 2018 ist „Landwirtschaft“ das Jahresthema des Museums. Zu diesem Thema sucht das Oderbruch Museum Altranft nun Kooperationspartner mit denen gemeinsam Projekte umgesetzt werden sollen. In Form von Ausstellungen, Lesungen, Filmabenden, geführten Wanderungen oder anderen Formaten soll Landwirtschaft im Oderbruch an verschiedenen Standorten künstlerisch, museal oder diskursiv im öffentlichen Gespräch bearbeitet und präsentiert werden. Mögliche Projektpartner – dies können Einzelakteure, Heimatstuben, Vereine oder Kommunen sein – können sich mit ihren Projektideen bis zum 31. August 2017 beim Museum bewerben.

Weitere Informationen zur Ausschreibung gibt es hier.

28/06/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Kleiner Runder Tisch im Rahmen von Kultur+

Beim Kleinen Runden Tisch wird am 28. Juni 2017 über die Künstlerresidenzen im Saarpfalz-Kreis informiert. →

Nachdem bereits zwei Mal im Rahmen von Runden Tischen Kulturakteure des Saarpfalz-Kreises zusammengekommen sind, um Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen anzubahnen, findet nun am 28. Juni 2017 ein kleiner Runder Tisch statt. Das Schwerpunktthema des Abends sind diesmal die Künstlerresidenzen, die im Rahmen von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ eingerichtet werden. Außerdem stellt der Künstler, Regisseur und Autor Eugen Georg eines seiner Theaterprojekte mit dem Titel „Morgen wird schöner“ vor. Anhand eines kurzen Video-Trailers nimmt er die Veranstaltungsbesucher mit auf eine ungewöhnliche und spannende Busfahrt eines deutsch-arabischen Guerilla-Theaters. Darüber hinaus besteht beim kleinen Runden Tisch in Kirkel für die Kulturschaffenden und solche, die es werden wollen, ausreichend Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen und sich auszutauschen.

Zu den Künstlerresidenzen werden in jedem Jahr Künstler verschiedener Sparten in den Saarpfalz-Kreis eingeladen, die sich mit aktuellen gesellschaftlich und kulturell relevanten Themen, welche die Bevölkerung im Allgemeinen und die Kultureinrichtungen im Speziellen beschäftigen, künstlerisch auseinandersetzen. Dadurch sollen neue Impulse in den Saarpfalz-Kreis getragen werden. Die Projekte entstehen vor Ort, unter Beteiligung der lokalen Bevölkerung. Dabei kann es sich um künstlerische Interventionen, performative Aktionen, eigens geschaffene Werke der Literatur, des Theaters, der Musik, des Tanzes und ihre öffentliche Präsentation und/oder dauerhafte Kunst-Installationen handeln

Termin:
Kleiner Runder Tisch
28. Juni 2017, 17.30-19.00 Uhr

Ratssaal der Gemeinde Kirkel im Rathaus
Hauptstraße 10
66459 Kirkel

24/06/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Inszenierte Ortserkundung #ciaoamore in Engstingen

Am 24. und 25. Juni gibt es die inszenierte Ortserkundung #ciaoamore in Engstingen zu sehen, die die drei Künstler Micha Kranixfeld, Susanne Schuster und Felix Worpenberg mit der örtlichen Waldorfschule erarbeitet haben. →

Seit März arbeiten die drei Künstler Micha Kranixfeld, Susanne Schuster und Felix Worpenberg unter dem Titel „(im Verschwinden erscheint es)“ im Rahmen der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb in Engstingen an verschiedenen Projekten. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Waldorfschule ist die inszenierte Ortserkundung #ciaoamore enstanden, die am der 24. und 25. Juni 2017 zu sehen sein wird. Startpunkt der 30-minütigen Tour ist der Schloßhof in Großengstingen. Teilnehmer benötigen ein Handy.

 

Termin
24. Und 25. Juni 2017, der Start ist zwischen 16 und 19 Uhr möglich
Startpunkt: Schloßhof in Großengstingen
Der Eintritt ist frei!

21/06/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Musical „Schockorange“ in Homburg

Am 21. und 22. Juni 2017 führen über 80 Kinder und Jugendliche das Musical „Schockorange“ (von Peter Schindler) in Homburg auf. →

Am 21. und 22. Juni 2017 führen über 80 Kinder und Jugendliche das Musical „Schockorange“ (von Peter Schindler)  in Homburg auf. Darin geht es um einen gestressten Bankmanager und seinen Rollentausch mit einem musikalischen Müllmann, der mit seinen Kollegen groovige Rhythmen auf den Arbeitsgeräten erzeugt.

Im Rahmen von Kultur+ im Saarpfalz-Kreis haben die Musikschule Homburg gGmbH mit der Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn Homburg-Erbach und der Tanzschule Srutek zusammengearbeitet und mit den Jugendlichen das Musical um die orange gekleideten „Straßenmusiker“ einstudiert. Durch die Kooperation mit den beiden Partnern stärkt die Musikschule ihre Rolle als Kultur- und Bildungseinrichtung vor Ort und erprobt zugleich ein neues Angebotsformat, das insbesondere sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen ermöglichen soll, aktiv am kulturellen Leben in der Gesellschaft teilzuhaben.

Aufführungen:

Mittwoch, 21. Juni 2017, 18.00 Uhr
Donnerstag, 22. Juni 2017, 18.00 Uhr,

Ort:

Aula der Musikschule Homburg
Schongauer Str. 1
66424 Homburg

16/06/2017
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Theateraufführung „Farouks Cousin“ im Inter-KULTUR-Labor

Das Inter-KULTUR-Labor in Osterode lädt ein zum Theaterabend am 16. Juni 2017 um 19 Uhr. Gezeigt wird das Stück „Farouks Cousin“ für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. →

Das Inter-KULTUR-Labor in Osterode lädt ein zum Theaterabend am 16. Juni 2017 um 19 Uhr. Gezeigt wird das Stück „Farouks Cousin“ von Thea Brende für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene unter der Regie von Dorothea Derben, DOMINO e.V. Hauptperson des Stücks ist Farouk, dessen Alltag sich schlagartig verändert, als seine Familie den vor dem Bürgerkrieg geflohenen Cousin Nabil bei sich aufnimmt. Bei einem Referat, das Farouk vor seiner Klasse hält, drängt das Chaos um den neuen Mitbewohner an die Oberfläche und schließlich bricht Farouk seinen Vortrag ab und beginnt über das Leben mit Nabil und dessen gefährliche Flucht zu sprechen, von waghalsigen Überfahrten der Familie in Schlauchbooten, von Angst, Hunger und Kälte...

Im Rahmen ihres Transformationsprozesses richtet die Stadtbibliothek Osterode das Inter-KULTUR-Labor ein, das die Auseinandersetzung der Bürger Osterodes mit der Interkulturalität in ihrer Kommune fördern soll. Sie kooperiert dafür mit verschiedenen Akteuren aus Stadt und Region und erprobt neue Veranstaltungsformate.

Termin
16. Juni 2017, 19 Uhr

Stadtbibliothek Osterode am Harz
Scheffelstraße 14
37520 Osterode am Harz

Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Termin hier.

13/06/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Neue Vermittlungsformate der Museumswerkstatt

Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ haben sich unter Federführung des Federseemuseum Bad Buchau vier archäologische Museen zu einer Museumswerkstatt zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Wege der Vermittlung von regionaler Kulturgeschichte zu beschreiten. Ziel ist es unter anderem, noch stärker mit den Schulen der Region zusammenzuarbeiten und neue Angebote zu entwickeln. →

Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ haben sich unter Federführung des Federseemuseum Bad Buchau vier archäologische Museen zu einer Museumswerkstatt zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Wege der Vermittlung von regionaler Kulturgeschichte zu beschreiten. Ziel ist es unter anderem, noch stärker mit den Schulen der Region zusammenzuarbeiten und neue Angebote zu entwickeln.

Ein neues, partizipatives Vermittlungsformat sind beispielsweise fächerübergreifende Projekttage, wie sie die Schüler/innen der fünften Klasse des Caspar-Mohr-Progymnasiums aus Bad Schussenried im Mai 2017 erleben konnten. Unter Anleitung der Museumpädagoginnen Caroline Weyland und Lilian Gläsle vom Federseemuseum errichteten die Kinder an zwei Tagen eine Lehmhütte. Dabei konnten sie die unterschiedlichen Arbeitsschritte vom Schnüre Zwirnen über Wände Flechten und Lehm Stampfen selbst ausprobieren und stellten im Vergleich zu ihrer eigenen Lebenswelt fest, wie weit die technische Entwicklung in den vergangenen 15.000 Jahren vorangeschritten ist.

10/06/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Druck-Workshop bei inter!m

Die Künstlerin Andrea Tiebel-Quast wird am 10. Juni 2017 in einem Druck-Workshop einen Austausch zwischen dem Spreewald und der Schwäbischen Alb wagen. →

Die Künstlerin Andrea Tiebel-Quast wird am 10. Juni 2017 einen Austausch zwischen dem Spreewald und der Schwäbischen Alb wagen. Unter dem Motto „Mehr Druck!“ wird sie in Münsingen neue Muster und Druckvorlagen für den traditionellen Spreewälder Blaudruck der sorbischen Bevölkerung entwickeln. Diese werden nicht die ursprünglichen, sondern von der schwäbischen Alb inspirierte Motive umfassen. Hierfür wird die Künstlerin anhand heimischer Pflanzen und Blumen neue Druckmuster entwickeln. Zusätzlich zur Erstellung der Druckvorlagen erarbeitet die Künstlerin gemeinsam mit Bewohnern aus Münsingen in einem Workshop im inter!m - Raum verschiedene Drucktechniken. Unter anderem werden ca. 80 Jahre alte, ostdeutsche Druckwalzen mit vielfältigen Ornamenten und Mustern zum Einsatz kommen. Hierbei greift die Künstlerin auf einen Fundus von ca. 60 verschiedenen Druckmustern zurück. Darüber hinaus experimentieren die Teilnehmenden des Workshops mit den neu erstellten Druckstöcken der Künstlerin und stellen Drucke auf Papier her.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: info [​at​] interim-kulturhandlungen.de

Termin:

10. Juni 2017, 10-15 Uhr

Geschäftsstelle inter!m Kulturhandlungen
Marktplatz 7
72525 Münsingen

09/06/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Ausstellungseröffnung in Bexbach

Am 9. Juni 2017 werden um 14.30 Uhr die Ergebnisse der beiden Projekte „Schafstage“ und „Ess-Kultur“ in der Freien Waldorfschule Saarpfalz in Bexbach präsentiert. →

Am 9. Juni 2017 werden um 14.30 Uhr die Ergebnisse der beiden Projekte „Schafstage“ und „Ess-Kultur“ in der Freien Waldorfschule Saarpfalz in Bexbach präsentiert. Für das Projekt „Schafstage“ haben sich Schüler der Galileo-Schule und der Freien Waldorfschule Saarpfalz intensiv mit dem Thema Wolle, ihrer Herkunft und Verarbeitung auseinandergesetzt. Im Projekt „Ess-Kultur“ beschäftigten sich Schüler der Galileo-Schule mit den Kochtraditionen unterschiedlicher Länder.

Die beiden Projekte der Jugendpflege Bexbach wurden in der ersten Runde des Regionalfonds im Rahmen von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ gefördert und fanden in Kooperation mit der Galileo-Schule und der Freien Waldorfschule Saarpfalz in Bexbach, dem Bioland-Hof Wack, Ommersheim und Saarkult e. V., Homburg statt. Ziel des Regionalfonds ist es, Kulturinstitutionen im Saarpfalz-Kreis dabei zu unterstützen, neue Arbeitsweisen und Kooperationen zu erproben, damit sie auch in Zukunft attraktive Kulturorte in der Region bleiben.

07/06/2017
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Lesung mit Michael Stavarič im Inter-KULTUR-Labor

Der österreichisch-tschechische Autor und Übersetzer Michael Stavarič liest am 7. Juni 2017 im Inter-KULTUR-Labor für Osteroder Schüler aus seinem Roman „Gotland“. →

Der österreichisch-tschechische Autor und Übersetzer Michael Stavarič liest am 7. Juni 2017 im Inter-KULTUR-Labor für Osteroder Schüler aus seinem Roman „Gotland“, der von Gott und Gesellschaft, von einer fanatisch katholischen Mutter und ihrem suchenden Sohn erzählt. Die Lesung findet in Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Göttingen statt.

Im Rahmen ihres Transformationsprozesses öffnet sich die Stadtbibliothek Osterode für neue Zielgruppen und Kooperationen mit verschiedenen Partnern. Vor diesem Hintergrund steht auch die Zusammenarbeit mit dem Literarischen Zentrum Göttingen.

06/06/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Workshop „Wie sammelt man ein Dorf?“

In ihrem künstlerisch praktischen Workshop versuchen die Künstler Micha Kranixfeld, Susanne Schuster und Felix Worpenberg mit den Teilnehmenden den Ort Engstingen für die Zukunft in Zeitkapseln zu bewahren. →

Engstingen 2042: Wie wird der Ort in 25 Jahren aussehen? Was wird bis dahin verschwunden sein? Woran sollen sich die Menschen erinnern? In einem künstlerisch praktischen Workshop wollen die Künstler Micha Kranixfeld, Susanne Schuster und Felix Worpenberg gemeinsam mit den teilnehmenden Engstingen für die Zukunft „sammeln“: in Form von Gerüchen, Tönen, Zeichnungen, Geschichten und Spuren. Am Ende des Workshops werden die Arbeiten präsentiert und anschließend in Zeitkapseln konserviert, die erst in 25 Jahren wieder geöffnet werden.

Der Workshop findet im Rahmen der Theaterwerkstatt STADT.LAND.Im FLUSS in Kooperation mit der vhs Bad Urach-Münsingen für junge (9-12 Jahre) und ältere Menschen (ab 60). Weitere Informationen zum Kurs gibt es hier.

Termin:

Workshop: 6. bis 10. Juni 2017, 10-16 Uhr
Präsentation: 11. 6. 2017, 14 Uhr

31/05/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Preis für Schüler aus dem Saarland

Durch ihre Beschäftigung mit dem Thema Bergbau im Projekt „Schüler führen Schüler“, das in Kultur+ gefördert wurde, haben drei Schüler ein weiterführendes Konzept entwickelt und einen Preis gewonnen. →

„Schüler führen Schüler“, so heißt ein Projekt des saarländischen Bergbaumuseums in Bexbach mit der Galileo-Schule Bexbach, das in der ersten Runde des Regionalfonds im Rahmen des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ gefördert wurde. Die beteiligten Schüler wurden zu Museumsführern ausgebildet und führen nun Schülergruppen durchs Museum. Drei der Schüler-Museumsführer haben über ihre Beschäftigung mit dem Thema Bergbau im Projekt neue Ideen entwickelt und dafür jetzt einen Preis gewonnen. Im Schülerwettbewerb „Förderturm der Ideen“ der RAG-Stiftung wurde das Konzept der Schüler, einen interaktiven Rundwanderweg zum Thema Bergbau mit zugehöriger App zu gestalten, ausgezeichnet und kann dank des Preisgeldes von 50.000 Euro jetzt umgesetzt werden. Den Bericht der Saarbrücker Zeitung über das Projekt gibt es hier.

30/05/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Schwäbische Theaterwoche im Landestheater Tübingen

Unter dem Motto "Heimattheater für die Welt – Welttheater für die Heimat" ist das Theater Lindenhof vom 30. Mai bis zum 4. Juni 2017 mit einer Werkschau von zehn Gastspielen zu Gast im Landestheater Tübingen (LTT). →

Unter dem Motto „Heimattheater für die Welt – Welttheater für die Heimat“ ist das Theater Lindenhof vom 30. Mai bis zum 4. Juni 2017 mit einer Werkschau von zehn Inszenierungen zu Gast im Landestheater Tübingen (LTT). Die Gastspiele sind Teil der Kooperation „STADT. LAND. IM FLUSS“ zwischen dem Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof. Unter dieser Überschrift kooperieren die beiden Häuser im Rahmen von TRAFO über zwei Jahre miteinander, tauschen Gastspiele aus und realisieren eigene und gemeinsame Projekte. Am LTT geht die THEATERWERKSTATT SCHWÄBISCHE ALB mit partizipativen Kunstprojekten aufs Land, in Melchingen wandelt sich das Theater Lindenhof zu einem Kulturzentrum für die Region.

Das gesamte Programm der Schwäbischen Theaterwoche finden Sie hier. Weitere Informationen zur Kooperation „STADT. LAND. IM FLUSS“ gibt es hier.

22/05/2017
Südniedersachsen Harz|Museen|Welterbe
TRAFO-Workshop im Schacht Kaiser Wilhelm II

Workshop zur Potenzial-Analyse des Projekts Harz|Museen|Welterbe am 22.5. in Clausthal-Zellerfeld →

Am 22. Mai 2017 kommen Vertreter der beteiligten Einrichtungen des Projekts Harz|Museen|Welterbe im Kaiser Wilhelm-Schacht in Clausthal-Zellerfeld zu einem Workshop zusammen. Die Zwischenergebnisse einer Potenzial-Analyse der vier Projekt-Standorte werden vorgestellt und anschließend diskutiert.

Zum Hintergrund:

Der Schacht Kaiser Wilhelm II ist ein Außenstandort des Oberharzer Bergwerksmuseums, das die Basis für das Projekt Harz|Museen|Welterbe bildet. Weitere Projektpartner sind die Grube Samson in St. Andreasberg, der 19-Lachter-Stollen in Wildemann und die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund. Ziel des Projekts ist es, die vier Museen als Orte zu gestalten, in denen aktuelle Fragestellungen verhandelt werden und mit denen sich insbesondere junge Menschen der Region identifizieren.

22/05/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Projektzeitung #1 der Lernenden Kulturregion

Die „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ hat Ausgabe #1 ihrer Projektzeitung veröffentlicht. →

Die „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ hat Ausgabe #1 ihrer Projektzeitung veröffentlicht. Zweimal im Jahr sollen in diesem Format Einblicke in die Praxis des Projekts gegeben werden. In der ersten Ausgabe wird die Kooperation mit der EU-Förderinitiative LEADER vorgestellt und es gibt einen ausführlichen Bericht von der ersten Kulturplattform, die im Februar in Heidenheim stattgefunden hat. Außerdem berichten verschiedene Akteure aus den vier Kulturwerkstätten, in denen schon viel bewegt wurde. Die Zeitung gibt es hier zum Download

21/05/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Internationaler Museumstag im Oderbruch Museum Altranft

Zum Internationalen Museumstag finden am 21. Mai 2017 besondere Veranstaltungen in der Alten Schule Buschdorf und dem Dorfmuseum Friedrichsaue statt. →

In Kooperation mit dem Oderbruch Museum Altranft sind in der Alten Schule Buschdorf, Zechin Buschdorf und dem Dorfmuseum Friedrichsaue, Zechin Friedrichsaue zwei Sonderausstellungen entstanden, die der historischen Eigenart des Oderbruchs nachgehen und die erste Fährten einer gemeinsamen Beschreibung des Oderbruchs als einzigartige Kulturlandschaft legen. Sie stellen den Anfang einer Kennzeichnung besonderer Kulturerbe-Orte im ganzen Oderbruch dar.

Zum Internationalen Museumstag am 21. Mai 2017 finden an beiden Orten besondere Veranstaltungen statt, an denen regionale Handwerkskunst gezeigt und besondere Objekte präsentiert werden. Außerdem findet eine Sonderführung durch die Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER statt. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es hier.

20/05/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Ausstellungseröffnung DIE GÄSTEZIMMER

Am 20. Mai 2017 öffnet die Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER der Künstlerin Ellen Kobe im Oderbruch Museum Altranft. →

Am 20. Mai 2017 öffnet um 14 Uhr die Ausstellung DIE GÄSTEZIMMER im Oderbruch Museum Altranft. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine partizipative Rauminstallation von Ellen Kobe mit Bewohnern des Oderbruchs und den Berliner Künstlern Beate Bendel, Ingo Biermann, Ellen Kobe, Achim Kühn, Coco Kühn, Petra Lottje, Tanja Ostojic, Fiene Scharp, Judith Siegmund, Elisabeth Sonneck und Astrid Weichelt. Gemeinsam mit ihnen hat sich Kobe vier Räume der Belle Etage mit dem Interieur aus der Sammlung Charlotte von Mahlsdorfs vorgenommen: mit zeitgenössischen Interventionen befasst sie sich mit der Haus- und Gutsgeschichte und öffnet den Blick für landschaftliche Bezüge. Im Spannungsfeld zwischen der Geschichte der Altranfter Gutsherrenfamilie von Marschall und den Erfahrungen in der DDR, zwischen brandenburgischer Kulturlandschaft und revitalisiertem Schlossmuseum entsteht ein partizipatives Projekt.

Zur Eröffnung am 20. Mai findet um 14 Uhr eine Präsentation der Rauminstallation statt, die als Performance unter dem Titel „Die Schimmelreiterin“ aufgeführt wird: diese RAUMERZÄHLUNG setzt Bezüge zwischen der Historie und Tradition des Ortes, den eingefügten Kunstwerken, Leihgaben oder Schenkungen und dem realen Raum und erzählt die Geschichte dieser Arbeit. DIE GÄSTEZIMMER erscheinen so als ein temporäres “Museum“ im Museum.

Die Ausstellung ist vom 20. Mai bis 2. Dezember 2017 im Oderbruch Museum Altranft zu sehen. Mit inszenierten Tafelrunden wird der gestiftete Assoziationsraum im Lauf der Ausstellung kommunikativ gefüllt:

15. Juli 2017, 15.00 Uhr DIE MARSCHALLS UND DIE HACKES  - Gespräch mit Petra Hemm, Geschäftsführerin des Museumsvereins

16. September 2017, 15.00 Uhr DIE HOCHWASSER: 17, 47, 97 - Gespräch mit Bürgern der Region

2. Dezember 2017, 15.00 Uhr (Finnisage) DAS GASTMAHL mit Bürgern der Region und den beteiligten Künstlern

Ort:

Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur
Am Anger 27, 16259 Bad Freienwalde OT Altranft
Tel.: 03344-333911, E-Mail: info [​at​] museum-altranft.de

19/05/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Theaterfestival in Lautzkirchen

Vom 19. bis 21. Mai 2017 findet in Lautzkirchen der erste Saarpfälzische Theatercocktail im Rahmen von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ statt. →

Vom 19. bis 21. Mai 2017 findet in Lautzkirchen der erste Saarpfälzische Theatercocktail im Rahmen von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ statt. An drei Tagen präsentieren unterschiedliche Theatergruppen, die fast alle aus dem Saarpfalz-Kreis kommen, ihre Bühnenproduktionen. Zu sehen sein werden Stücke aus verschiedensten Genres. Das Programm des festivals finden Sie hier.

Das Theaterfestival wird veranstaltet von ARTefix, der freien Kunstschule Saarpfalz e.V. in Kooperation mit dem Kulturstammstisch Blieskastel e.V. und dem TV Lautzkirchen und bietet Kulturakteuren vor Ort die Möglichkeit, in Austausch zu treten und sich miteinander zu vernetzen. Die Kunstschule entwickelt sich durch die Kooperation mit anderen Akteuren weiter und erprobt ein neues Format.

17/05/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Projekt „(im Verschwinden erscheint es)“ in Engstingen

Von März bis Juni 2017 sind die Künstlerin Susanne Schuster und die Künstler Micha Kranixfeld und Felix Worpenberg in Engstingen im Rahmen der Theaterwerkstatt „STADT.LAND.IM FLUSS“ auf der Schwäbischen Alb zu Gast. →

Von März bis Juni 2017 sind die Künstlerin Susanne Schuster und die Künstler Micha Kranixfeld und Felix Worpenberg in Engstingen im Rahmen der Theaterwerkstatt „STADT.LAND.IM FLUSS“ auf der Schwäbischen Alb zu Gast. Gemeinsam mit den Bewohnern des Ortes betreiben sie künstlerische (Raum-)Forschung unter dem Motto „(im Verschwinden erscheint es)“. Sie stellen dabei populäre Annahmen über den Strukturwandel im ländlichen Raum in Frage und produzieren spekulatives Wissen über Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft des Ortes.

Ein erstes Ergebnis des Projekts ist das Figurentheaterstück „Stadt kommt überhaupt nicht in Frage“ in Kooperation mit der Marionettenbühne Kassandra, in dem sich die Künstlerin und die Künstler mit dem Jungsein in Engstingen beschäftigt haben. Sie haben dafür mit Jugendlichen aus dem Ort gesprochen und ihre Erzählungen mit den Jugenderinnerungen früherer Generationen und eigenen Beobachtungen verwebt. Das Stück wurde am 13. Und 14. Mai 2017 in Engstingen aufgeführt.

Am 20. und 21. Mai 2017 dreht sich in Engstingen dann alles um das Jugendhaus. Unter dem Motto „Wie sieht das Jugendhaus der Zukunft aus?“ veranstaltet das Künstlertrio einen Bau- und Videoworkshop für Engstinger Jugendliche im Jugendhaus.

16/05/2017
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Planspiel zur Ratsarbeit für Seesener Schüler

Im Rahmen von TRAFO haben Schüler des Seesener Jacobson-Gymnasiums und der Oberschule Seesen drei Tage lang die Möglichkeit, Politik zu machen. →

Im Rahmen von TRAFO haben Schüler des Seesener Jacobson-Gymnasiums und der Oberschule Seesen vom 16. bis 18. Mai 2017 lang die Möglichkeit, die Arbeit eines Stadtrats hautnah zu erleben und Politik zu machen.

Vier Schulklassen nehmen jeweils gemeinsam am Planspiel teil: knapp 100 Schüler „übernehmen“ für einen Tag das Rathaus. Drei Klassen werden zu Politikern, eine Klasse zur Presse. Die Schüler produzieren einen Film und ein Magazin über das Planspiel.  Bei der Arbeit werden die Schüler von Ihnen als „echten“ Ratsmitgliedern unterstützt und die Anträge werden Ihnen als „echtem“ Rat am Ende als Drucksache vorgelegt.

Durchgeführt wird das Planspiel vom jungen Team und den erfahrenen Projektleitern von Politik zum Anfassen e.V. aus Hannover.

15/05/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Unbekannte Welt des Handwerks: Workshop im Oderbruch Museum Altranft

Am 15. Mai 2017 veranstaltet der Museumsverband des Landes Brandenburg im Oderbruch Museum Altranft einen Workshop zum Thema „Konservatorischer Umgang und inhaltliche Erschließung von Handwerkszeug“. →

Am 15. Mai 2017 veranstaltet der Museumsverband des Landes Brandenburg im Oderbruch Museum Altranft von 10 – 16 Uhr einen Workshop zum Thema „Konservatorischer Umgang und inhaltliche Erschließung von Handwerkszeug“. Im Rahmen des Workshops wird der Leiter des TRAFO-Projekts, Kenneth Anders, die kulturgeschichtliche Sammlung des Oderbruch Museums Altranft im Kontext des Transformationsprozesses des Oderbruch Museums Altranft vorstellen.

Weitere Themenschwerpunkte des Workshops sind:

- „Typisch Oderbruch?! Auf dem Weg zu einer Sammlungskonzeption – Umgang mit dem Sammlungsgut Handwerkszeug“, Rundgang durch die Depots des Oderbruch Museums Altranft

- „Handwerk des Sammeln – Sammeln des Handwerks“ mit Falko Hohensee Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg

- „Korbmacherei im Oderbruch“ mit Thea Müller vom Korbmachermuseum Buschdorf

- „Annehmen und Abgeben von Sammlungsgut“ mit Egbert Schimmerohn vom Museum Domäne Dahlem

Zum Hintergrund:

Viele brandenburgische Museen bewahren einen großen Fundus an Handwerksgeräten – aus allen historischen Epochen und in den verschiedensten Erhaltungszuständen. Oft genug handelt es sich um sehr umfangreiche Konvolute, deren sachgerechte Verwahrung große Raum- und Personalkapazitäten bindet. Muss man das alles aufheben? lautet da häufig die Frage. Und: Wie kann man dieser Massen in einem Depot und in einer Ausstellung Herr werden? Das Museum Altranft hat zuletzt in einer Art Revision seine Depotbestände ans Tageslicht geholt, um zusammen mit den Besuchern darüber zu beraten, wie mit Dutzenden von Hobeln, Sicheln oder Bügeleisen am besten zu verfahren ist. Das Museum befindet sich zudem in einer Transformationsphase von einem von der Schließung bedrohten Freilichtmuseum hin zu einer „Werkstatt für ländliche Kultur“.

Ort:

Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur
Am Anger 27, 16259 Bad Freienwalde OT Altranft
Tel.: 03344-333911, E-Mail: info [​at​] museum-altranft.de

12/05/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Theaterproduktion „Veits Tanz“ im Oderbruch

Am 12. Mai 2017 wird um 19.30 Uhr die Theaterproduktion „Veits Tanz“ im Theater am Rand in Zollbrücke aufgeführt. →

Am 12. Mai 2017 wird um 19.30 Uhr die Theaterproduktion „Veits Tanz“, die im Rahmen des Jahresthemas Handwerk 2016 im Oderbruch Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur entstanden ist, im Theater am Rand in Zollbrücke aufgeführt. Grundlage der Aufführung ist der autobiografische Roman „Der Malerlehrling“ des Hochbaumeisters Veit Templin, in dem der Handwerker seinen Weg von der Kindheit in Hohenwutzen bis in die Nachwendezeit nachzeichnet und die ländliche Kultur des Oderbruchs beschreibt. Besonders geschätzt wird der Text für sein derbes Lokalkolorit und den schonungslosen Umgang des Autors mit sich selbst.

Es spielt Jens-Uwe Bogadtke
Regie: Philippe Besson
Musik: Trio ton mit Tim Lehmann (dr, perc) Dennis Reintz (git, sounds) Adam Šebesta (git, sounds)

Ort:
Theater am Rand
Zollbrücke 16
16259 Oderaue

07/05/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Tag der Archäologie der Museumswerkstatt »Archäologie in Oberschwaben«

Das Federseemuseum Bad Buchau, die Bachritterburg Kanzach, das Keltenmuseum Heuneburg und das Freilichtmuseum richten am 7. Mai 2017 einen gemeinsamen Tag der Archäologie aus. →

Das Federseemuseum Bad Buchau, die Bachritterburg Kanzach, das Keltenmuseum Heuneburg und das Freilichtmuseum Heuneburg schließen sich im Rahmen des TRAFO-Programms zu einer Museumswerkstatt zusammen. Am 7. Mai 2017 richten die Häuser gemeinsam den Tag der Archäologie aus und laden die Besucherinnen und Besucher dazu ein, hinter die Kulissen der Museumsarbeit vor Ort zu blicken. Wie sieht der Arbeitstag eines Archäologen aus und wie kommen die ausgegrabenen prähistorischen Funde ins Federseemuseum Bad Buchau?

Die Museen haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt, im Rahmen des Transformationsprozesses die Vermittlung der Museumsinhalte stärker an den gegenwärtigen Bedarfen der Besucherinnen und Besucher zu orientieren. Dafür entwickeln die Akteure unter Beteiligung der Besucherinnen und Besucher beispielsweise neue Formate, um zu erproben, wie eine zeitgemäße, spartenübergreifende und beteiligungsorientierte Vermittlung aussehen kann.

Weitere Informationen zur TRAFO-Museumswerkstatt finden Sie hier.

07/05/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Der Künstler Walter Bruno Brix zu Gast bei inter!m

Der Kölner Künstler Walter Bruno Brix ist mit zwei Arbeiten am 7. Mai 2017 im Rahmen des TRAFO-Programms zu Gast bei inter!m – Kulturhandlungen in Münsingen. →

Der Kölner Künstler Walter Bruno Brix ist mit zwei Arbeiten am 7. Mai 2017 im Rahmen des TRAFO-Programms zu Gast bei inter!m – Kulturhandlungen in Münsingen. Dort präsentiert er zwei seiner Arbeiten: Zum einen die Arbeit „11.000 für Ursula“, bei der das Martyrium der Heiligen Ursula in Köln den inhaltlichen Hintergrund bietet. Mit künstlerischen Mitteln setzt er sich mit der tragischen Geschichte der Heiligen Ursula auseinander und bittet die Älbler, ihm am 7. Mai ein Taschentuch nach Münsingen zu bringen. Wichtig dabei: Auf dem Taschentuch muss ein Name gestickt oder geschrieben sein!

Bei der zweiten Arbeit handelt es sich um ein großes rotes Tuch: „Big Red Curtain“ ist der Name dieses mehr als zwei Meter breiten und acht Meter langen, von Hand genähten Stück Stoffs. Die Arbeit fordert den Besucher dazu auf, die kreativen Möglichkeiten der Verwendung des Tuches auszuloten: Man kann damit beispielsweise einen Film drehen, sich darunter verstecken oder damit durch den Park rennen. Ein Fest kann darunter gefeiert werden oder man kann sich darin einhüllen und ganz mit sich allein sein. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, sich am 7. Mai in Münsingen in der Geschäftsstelle der inter!m - Kulturhandlungen das Tuch auszuleihen.

Im Rahmen des Programms "TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel" lädt inter!im bis zum Sommer 2017 verschiedene zeitgenössische Künstler ein, ihre künstlerische Arbeiten zum Jahresthema „Textil“ zu präsentieren. Das Textilwesen ist fester Bestandteil der Regionalgeschichte der Schwäbischen Alb. Die Künstler setzen sich mit dieser Geschichte auseinander: Welche traditionellen Techniken, Muster und Materialien prägen die Schwäbische Alb? Welche Stoffe sind typisch schwäbisch? Und welche Vorstellungen von Heimat sind mit den Stoffen verbunden?

Mehr zur Reihe inter!m – Räume finden Sie hier.

27/04/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
inter!m – Festival 2017 - SängerInnen und SprecherInnen für Projektchor und Performance gesucht

Das inter!m – Festival 2017, das vom 16. September bis zum 3. Oktober 2017 auf der Schwäbischen Alb stattfindet, lädt im Rahmen von zwei Produktionen alle Interessierten ein, künstlerisch am Festival mitzuwirken. →

Das inter!m – Festival 2017, das vom 16. September bis zum 3. Oktober 2017 auf der Schwäbischen Alb stattfindet, lädt im Rahmen von zwei Produktionen alle Interessierten ein, künstlerisch am Festival mitzuwirken.

Zum einen wird eine speziell für das Festival geschaffene Komposition der Riedlinger Komponistin Gisela O´Grady-Pfeiffer mit dem Titel »SUCHE Heidengraben« Teil des Festivalprogramms sein. Dabei sind Sängerinnen und Sänger eingeladen, Teil des Projektchores zu werden und mitzuwirken. Jeder, der oder die gerne singt, ist willkommen. Chorerfahrung und Notenkenntnisse sind zwar wünschenswert, jedoch keine Bedingung.Zum anderen wird für die theatralische Bespielung des Festivalgeländes eine Performance mit dem Titel »gesucht.Felsen.gefunden« auf Grundlage des Gipfelbuchs am Lauereckfelsen erarbeitet. Über das Festivalgelände wandernde Leserinnen und Leser werden in eine Blase eintreten, um von dort aus den Eintragungen im Gipfelbuch vorzulesen. Für diese Performance werden Sprechstimmen gesucht, die Lust und Freude haben, sich an dieser Performance zu beteiligen.

Am 27. April 2017 findet nun ein zweiter Informationsabend zu den beiden Beteiligungsformaten im Bürgersaal in Hülben statt. Bei diesem Informationsabend wird das Team der inter!m – Kulturhandlungen die geplanten künstlerischen Aktionen rund um den Projektchor und die Performance zum Lauereckfelsen präsentieren sowie noch offene Fragen beantworten. Alle Gesangsfreudigen und Sprechbegeisterten sind herzlich zu diesem Informationsabend eingeladen.

Weitere Informationen zum inter!m – Festival gibt es hier.

27/04/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Logo für das Projekt „KULTUR+“ gesucht!

Der Saarpfalz-Kreis und der Verein Saarpfalzkultur e.V. suchen ein Logo für das Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“, ein Projekt im Rahmen von „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“. Der Wettbewerb richtet sich speziell an Studierende und Absolventen aller Design-Disziplinen der HBK Saar. →

Ein Gestaltungswettbewerb für Studierende und Absolventen der Hochschule der Bildenden Künste Saar

Der Saarpfalz-Kreis und der Verein Saarpfalzkultur e.V. suchen ein Logo für das Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“, ein Projekt im Rahmen von „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“. Der Wettbewerb richtet sich speziell an Studierende und Absolventen aller Design-Disziplinen der HBK Saar.

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2017.

Mehr Informationen unter http://bit.ly/2qbqoMw

16/04/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Türen auf! Saisoneröffnung im Museum Altranft

Wenn am Ostersonntag die Türen des „Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur“ geöffnet werden, präsentiert sich ein Museum, das sich im Wandel befindet und in dem viel Neues im Entstehen ist. →

Wenn am Ostersonntag die Türen des „Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur“ geöffnet werden, präsentiert sich ein Museum, das sich im Wandel befindet und in dem viel Neues im Entstehen ist: Zur Saisoneröffnung präsentiert das Museum neue Räume und neue Inhalte, die im vergangenen Jahr entwickelt wurden. Unter dem Titel „Altranft in 10 Kapiteln“ wird beispielsweise eine kleine auf Wachstum hin angelegte Ausstellung zur Geschichte des Gutshauses und des Ortes Altranft im oberen Foyer sehen sein, die insbesondere die Altranfterinnen und Altranfter zur Mitwirkung einlädt. Neu ist auch der Schaukasten Oderbruch. In diesem Raum zeigt das „Netzwerk Kulturerbe Oderbruch“ besondere Orte und Initiativen im Oderbruch, deren Besuch die Landschaft kennen- und verstehen lernen hilft. Auch dieser Raum wird Stück für Stück erweitert werden. Darüber hinaus wird die neu eingerichtete Museumswerkstatt des „Netzwerkes landschaftliche Bildung“ eröffnet, das verschiedene Vermittlungsformate insbesondere für Schülerinnen und Schüler anbietet. Auch auf dem Hof der Alten Schmiede in der Schneiderstraße gibt es Neues zu entdecken: Hier wurde ein kleines Museumsdepot eingerichtet, das den Besuchern an diesem Tag zugänglich sein wird. In der Alten Schmiede selbst wird ein Schmied Einblicke in sein Handwerk geben. Um 12.00 Uhr bietet das Programmbüro des Museums für alle Interessierten eine Führung durch diese neuen Räume an.

Ostern, 16. April 2017 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Weitere Informationen unter: www.museum-altranft.de.

06/04/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Museumswerkstatt richtet offenen Schülertreff ein

Die Museumswerkstatt, die Teil des TRAFO-Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ ist, nimmt ihre Arbeit auf. Gemeinsam mit der Bachritterburg richtete das Federseemuseum Bad Buchau einen Treff für Schülerinnen und Schülern ein. →

Die Museumswerkstatt, die Teil des TRAFO-Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ ist, nimmt ihre Arbeit auf. Gemeinsam mit der Bachritterburg richtete das Federseemuseum Bad Buchau einen Treff für Schülerinnen und Schülern ein, der erstmals am 6. April 2017 um 15 Uhr im Federseemuseum stattfand. Angesprochen waren junge Menschen zwischen 10 und 14 Jahren, denen zum einen die Möglichkeit geboten wurde, einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit zu werfen, und die zum anderen eingeladen waren, neue Vermittlungsformate mitzugestalten und mitzuerarbeiten. Dies können zum Beispiel der Dreh eines kleinen Films, das Verfassen einer Krimi-Geschichte oder die Erarbeitung einer eigenen Ausstellung sein. Begleitet wurden sie dabei von einem Expertenteam des Federseemuseums.

Anmeldungen unter 07582/9269148 oder cweyland [​at​] federseemuseum.de
Mehr zur Museumswerkstatt unter: www.federseemuseum.de/programm-2/trafo-museumswerkstatt/.

05/04/2017
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Erstes Treffen des neuen Nutzerrates im Jacobson-Haus

Am 05. April 2017 tagte im Jacobson-Haus das erste Mal der neu gegründete Nutzerrat. Im Rahmen von TRAFO kamen in diesem Rat alle bestehenden und zukünftigen Nutzer zusammen. →

Am 05. April 2017 tagte im Jacobson-Haus das erste Mal der neu gegründete Nutzerrat. Im Rahmen von TRAFO kamen in diesem Rat das erste Mal alle bestehenden Nutzer des Hauses – angefangen von der Jugendfreizeitstätte und der Bücherei über den Seniorenclub bis hin zum Blasmusikverein und weiteren Akteuren – mit künftigen Nutzern zusammen, um gemeinsam an der Weiterentwicklung des Hauses zu arbeiten.

Gemeinsam verfolgen die Akteure das Ziel, das Jacobson-Haus unter Einbindung der regionalen Bevölkerung zu einem kommunalen, generationsübergreifenden Zentrum für Bildungs- und Kulturaktivitäten weiterzuentwickeln. In diesem Zusammenhang haben zwischen Dezember 2016 und Februar 2017 vier offene Beteiligungsworkshops stattgefunden, bei denen die Seesener Bürger Impulse für die künftige Gestaltung des Hauses und seiner Angebote gegeben haben.

Mehr Informationen zum Jacobson-Haus gibt es hier.

01/04/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Die Künstlerin Daniela Scheil zu Gast bei inter!m

Die Künstlerin Daniela Scheil ist im April bei den „inter!m – Kulturhandlungen“ in Münsingen auf der Schwäbischen Alb zu Gast. →

Im April ist die Künstlerin Daniela Scheil zu Gast bei „inter!m – Kulturhandlungen“ auf der Schwäbischen Alb. Im Rahmen der Reihe „inter!m – Räume“ thematisiert die Künstlerin die Herkunft von Stoffen und stellt im Rahmen ihrer Arbeit Reisepässe für Stoffe aus. Denn so wie der Reisepass für den Menschen seine Reiseziele nachzeichnet, so werden durch den Stoff-Reisepass die Wege eingefangen, die der Stoff von der Produktion bis hin zum fertigen Kleidungstück zurücklegt. So wird ein Prozess transparent, der normalerweise verborgen bleibt.

„inter!m – Räume“ fördert die Auseinandersetzung mit kultureller Identität und aktuellen Fragestellungen im ländlichen Raum. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Museum Villa Rot in Burgrieden-Rot werden Künstler eingeladen, sich mit spezifischen Aspekten der Schwäbischen Alb zu beschäftigen und intermediale Werke zu entwickeln, die die Identität und die Geschichte dieser Gegend widerspiegeln. Alle künstlerischen Arbeiten, die in diesem Zusammenhang seit Anfang 2017 von insgesamt sechs Künstlern entstehen, werden gemeinsam in einer Ausstellung vom 23. Juli bis zum 03. Oktober 2017 im Museum Villa Rot zu sehen sein.

Mehr Informationen finden Sie hier.

31/03/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Verlängerung der Antragsfrist für den Regionalfonds

Die Antragsfrist zur Einreichung von Projektanträgen im Rahmen des Regionalfonds des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ ist bis zum Freitag, den 21. April 2017, verlängert worden. →

Die Antragsfrist zur Einreichung von Projektanträgen im Rahmen des Regionalfonds des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ ist bis zum Freitag nach Ostern, 21. April 2017, verlängert worden. Damit haben Kultureinrichtungen, kulturtreibende Vereine, Schulen und Kindergärten noch rund drei Wochen Zeit, ihre Projektideen zusammen mit ihren Kooperationspartnern auszuformulieren und zu Papier zu bringen. Auf der Projekt-Website www.saarpfalzkultur.de finden sich die Fördergrundsätze von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ und alle weiteren Informationen rund um die Antragstellung. Dort stehen auch das Antragsformular, der Kosten- und Finanzierungsplan sowie das Formular „Bestätigung Kooperationspartner“ zum Download zur Verfügung.

Für den Regionalfonds von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ stellt das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, bis 2020 jährlich Fördermittel bereit. In der im Spätsommer 2016 gestarteten ersten Förderrunde werden insgesamt 13 innovative Kulturprojekte dabei unterstützt, ihre Angebote und Arbeitsweisen unter Beteiligung weiterer Akteure weiterzuentwickeln und nachhaltig zu verändern. Die verschiedenen Maßnahmen zeigen u. a. auch Wege auf, wie Hürden, die möglicherweise eine Teilnahme am kulturellen Leben erschweren, abgebaut werden und wie sich Kultureinrichtungen für Menschen öffnen können, die bisher nicht erreicht werden.

Vier der Förderprojekte sind inzwischen abgeschlossen und lassen bereits fruchtbare Ansätze im Sinne des TRAFO-Programms erkennen. Zu den erfolgreich durchgeführten Projekten zählen das Projekt „Kunst der Demokratie“ der Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach zusammen mit der Homburger Siebenpfeiffer-Stiftung und der Künstlergruppe „DIE REDNER“ und das museumspädagogische Projekt „Schüler führen Schüler“ – eine Kooperation des Saarländischen Bergbaumuseums Bexbach mit der Galileo-Schule Bexbach. Durch die interkulturell ausgerichtete Zusammenarbeit der Freien Kunstschule ARTefix mit der Flüchtlingshilfe Blieskastel kam der Workshop „Kunst lässt uns zusammen wachsen“ zustande. Die Siebenpfeiffer-Stiftung beteiligte sich ebenfalls an der „Geschichtswerkstatt für Schüler“, die von der Volkshochschule Homburg eingerichtet wurde. Als Ergebnis dieses Projekts liegt nun eine gedruckte Handreichung zum Themenfeld „Vom Deutschen Bund zum Deutschen Reich“, ergänzt um einen informativen hochaktuellen Artikel zur „Pressefreiheit heute“, vor.

Die Fördergrundsätze und alle Informationen und Formulare zur Antragstellung stehen auf der Projekt-Website www.saarpfalzkultur.de

Beratung und Antragsprüfung durch Monika Mura und Simone Holt:
Projektbüro von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“
Saarpfalz-Park 1a, 66450 Bexbach
Tel.: 06826 933 1857
E-Mail: info [​at​] saarpfalzkultur.de

24/03/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
"Kultur+ im Saarpfalz-Kreis" bei "Kultur öffnet Welten"

Am 24. März 2017 gab die Leiterin des TRAFO-Projektes "Kultur+ im Saarpfalz-Kreis", Monika Mura, bei einem Regionalworkshop der Initiative "Kultur öffnet Welten" in St. Ingbert Einblicke in die laufenden Transformationsprozesse im Saarland.   →

Am 24. März 2017 gabdie Leiterin des TRAFO-Projektes "Kultur+ im Saarpfalz-Kreis", Monika Mura, bei einem Regionalworkshop der Initiative "Kultur öffnet Welten" in St. Ingbert Einblicke in die laufenden Transformationsprozesse vor Ort. Der Workshop ist Teil der Initiative „Kultur öffnet Welten“, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert und gemeinsam vom Bund mit den Ländern, Kommunen, künstlerischen Dachverbänden und vielen zivilgesellschaftlichen Akteuren umgesetzt wird. Bei den regionalen Treffen in allen 16 Bundesländern werden Impulse für eine gelingende Kulturarbeit gegeben und der Austausch zwischen verschiedenen Kulturakteuren ermöglicht.

Eingeladen waren inbesondere Vertreter von Kulturinstitutionen in kommunaler bzw. Landesträgerschaft, freie Kulturakteure und Initiativen, Künstler, Vertreter der Soziokultur und der Sozialverbände sowie der Migrantenselbstorganisationen.

Weitere Informationen zu den Workshops gibt es hier und zur Initiative "Kultur öffnet Welten" hier.

23/03/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Vorstellung der "Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb" bei "Kultur öffnet Welten"

Am 23. März 2017 gaben Vertreter des TRAFO-Projektes "Lernende Kulturregion Schwäbische Alb" bei einem Regionalworkshop der Initiative "Kultur öffnet Welten" in Aalen Einblicke in die Transformationsvorhaben auf der Schwäbischen Alb.  →

Am 23. März 2017 gaben Vertreter des TRAFO-Projektes "Lernende Kulturregion Schwäbische Alb" bei einem Regionalworkshop der Initiative "Kultur öffnet Welten" in Aalen Einblicke in die laufenden Transformationsprozesse vor Ort. Judith Bildhauer, Leiterin des TRAFO-Projektes "Lernende Kulturregion Schwäbische Alb", stellte zusammen mit Christian Burmeister van Dülmen und Carola Schwelien vom Theater Lindenhof, die lernende Kulturregion vor.

Der Workshop ist Teil der Initiative „Kultur öffnet Welten“, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert und gemeinsam vom Bund mit den Ländern, Kommunen, künstlerischen Dachverbänden und vielen zivilgesellschaftlichen Akteuren umgesetzt wird. Bei den regionalen Treffen in allen 16 Bundesländern werden Impulse für eine gelingende Kulturarbeit gegeben und der Austausch zwischen verschiedenen Kulturakteuren ermöglicht.

Eingeladen sind insbesondere Vertreter von Kulturinstitutionen in kommunaler bzw. Landesträgerschaft, freie Kulturakteure und Initiativen, Künstler, Vertreter der Soziokultur und der Sozialverbände sowie der Migrantenselbstorganisationen. 

Weitere Informationen zu den Workshops gibt es hier und zur Initiative "Kultur öffnet Welten" hier.

21/03/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
„Wohnzimmertheater“ und offener Friseursalon in der Theatergarderobe des Theater Lindenhof

Auf die Frage, wie eine Öffnung einer Kultureinrichtung ganz konkret aussehen kann, gibt das Theater Lindenhof-Melchingen originelle Antworten. →

Auf die Frage, wie eine Öffnung einer Kultureinrichtung ganz konkret aussehen kann, gibt das Theater Lindenhof-Melchingen originelle Antworten: Jeden Dienstag öffnet das Theater nun seine Garderobe, in der man sich von Friseurmeister Preißler die Haare schneiden lassen kann. Zu den Formaten, die das Theater zur Öffnung der eigenen Einrichtung ebenfalls erprobt, gehört das Wohnzimmertheater. »Lachen«, lautet der Titel des Ein-Mann-Stücks, das speziell für diesen Rahmen vom Künstlerduo „marks&schleker“ für den Schauspieler Franz Xaver Ott entwickelt wurde.

Termine für den Friseur und das Wohnzimmertheater können mit dem Servicebüro des Theater Lindenhofs vereinbart werden. Telefonnummer: 071 26 - 92 93 94.  

Weitere Informationen unter: www.theater-lindenhof.de.

15/03/2017
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Start des "DOMINO-Theaterlabors für Jugendliche" im Inter-KULTUR-Labor Osterode

Die Stadtbibliothek in Osterode richtet in ihren Räumen ein Inter-KULTUR-Labor ein und arbeitet mit verschiedenen Kooperationspartnern daran, neue Arbeitsformen, Formate und Angebote in diesem Labor zu erproben. Am 15. März 2017 fand das erste „DOMINO-Theaterlabor für Jugendliche" statt. →

Die Stadtbibliothek in Osterode richtet in ihren Räumen ein Inter-KULTUR-Labor ein und arbeitet mit verschiedenen Kooperationspartnern daran, neue Arbeitsformen, Formate und Angebote in diesem Labor zu erproben. Am 15. März 2017 von 16 - 18 Uhr fand in diesem Zusammenhang das erste „DOMINO-Theaterlabor für Jugendliche" statt.

Bei diesem Kooperationsprojekt des Inter-KULTUR-Labors mit dem Domino e.V., einem Verein für Kinder- und Jugendtheater in Göttingen, waren interessierte Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrungen eingeladen, gemeinsam Theater zu spielen. Teilnehmen konnten alle Interessierten im Alter zwischen 13 und 20 Jahren. Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Dorothea Derben und der Schauspielerin Nastasja Winzig erarbeiteten die Jugendlichen auf dem Weg der Improvisation Inhalte für ein Stück, das im Novmeber 2017 zur Aufführung gebracht wird.

Mit dem „DOMINO-Theaterlabor" bekommen die Jugendlichen die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch. Das Schauspiel schafft Raum für spielerische Begegnungen und eröffnet dabei neue Blickwinkel. Die Stadtbibliothek Osterode am Harz unterstützt den Jugendtheaterclub bei den Recherchen zu dem Theaterstück. Das Theaterlabor trifft sich immer mittwochs und jeder, der interessiert ist, ist auch nach dem 15. März 2017 eingeladen, dazu zu kommen.

Weitere Informationen zum Inter-KULTUR-Labor finden Sie hier.

Ort:
Stadt Osterode am Harz
Inter-KULTUR-Labor
Eisensteinstraße 1
37520 Osterode am Harz

13/03/2017
Saarpfalz-Kreis Kultur+
„Think Tank der Kultur“: 2. Runder Tisch „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis"

Am 10. März 2017 wurde der 2. Runde Tisch des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ im VHS-Zentrum in St. Ingbert eröffnet. Mehr als 70 Besucher trafen sich mit den bestehenden Kultureinrichtungen aus dem gesamten Landkreis, um gemeinsam Kooperationsprojekte zu entwickeln. →

Am 10. März 2017 wurde der 2. Runde Tisch des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ im VHS-Zentrum in St. Ingbert eröffnet. Mehr als 70 Besucher aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Kitas, Schulen, Jugend- und sozialen Organisationen sowie künstlerische Akteure trafen sich mit 15 Kultureinrichtungen aus dem gesamten Landkreis, um gemeinsam mögliche Kooperationsprojekte zu schmieden. Durch den regen Austausch von Erfahrungen und vielen Ideen entwickelten die Teilnehmer in kleinen Arbeitsgruppen rund 30 Projektvorschläge aus den Kulturbereichen Musik, Bildende Kunst, Theater, Neue Medien, Literatur, Film und Kulturgeschichte. 

Der TRAFO-Programmleiter Samo Darian machte in seiner Rede deutlich, wie wichtig es sei, die Veränderungsprozesse im Kulturbereich aktiv zu gestalten. Die Kulturinstitutionen sollen mit den Fördermitteln aus dem Regionalfonds des Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ dabei unterstützt werden, neue Arbeitsweisen und Kooperationen zu erproben, damit sie auch zukünftig attraktive Kulturorte in der Region blieben.

Die drei vorgestellten Best Practice-Beispiele aus der ersten Förderrunde „Kunst der Demokratie“, „Schafstage“ und „Ess-Kultur“ machten den Anwesenden Mut, sich mit anderen engagierten Kulturakteuren zusammenzutun, ausgetretene Pfade der Kulturarbeit zu verlassen und vielleicht sogar ungewöhnliche künstlerische Methoden einzusetzen. 

Bis zum 21. April 2017 können Projektanträge für eine Förderung im Rahmen des Regionalfonds von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ im Transformationsbüro eingereicht werden. Die Antragsformulare und alle weiteren Informationen finden sich auf der Projekt-Webseite www.saarpfalzkultur.de

09/03/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Theater in Winterlingen: Schule der Sehnsüchte

In Kooperation mit der Kleinkunstbühne K3 und der Gemeinde Winterlingen arbeitete das Landestheater Tübingen gemeinsam mit einem jungen Künstlerteam um Jeffrey Döring im baden-württembergischen Winterlingen. →

In Kooperation mit der Kleinkunstbühne K3 und der Gemeinde Winterlingen arbeitete das Landestheater Tübingen gemeinsam mit einem jungen Künstlerteam um Jeffrey Döring im baden-württembergischen Winterlingen. Thema des mehrmonatigen Rechercheaufenthalts waren Geschichten von Flucht, Migration und Heimatverlust. In dem Theaterprojekt „Schule der Sehnsüchte“ wurde am 9. März 2017 aus der Winterlinger Begegnungsstätte wieder ein Schulhaus und die Winterlinger zu Akteuren ihrer eigenen Geschichten.

Premiere am 9. März 2017 um 19 Uhr,
weitere Vorstellungen am 11. März 2017 um 19 Uhr und am 12. März 2017 um 18 Uhr

Weitere Informationen gibt es hier. Und zum Ankündigungsflyer geht´s hier.

09/03/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Interview mit Jeffrey Döring zum Stationentheater "Schule der Sehnsüchte"

Der künstlerische Leiter des dokumentarischen Stationentheaters "Schule der Sehnsüchte", Jeffrey Döring, sprach mit der Produktionsleiterin Franziska Weber über die Gründe, die ihn dazu bewogen haben, ein Stück unter Beteiligung der Bevölkerung zum Thema „Heimat / Weggehen / Ankommen“ zu entwickeln. →

Am Landestheater Tübingen (LTT) lief seit Mai 2016 ein besonderes Projekt: Mit der THEATERWERKSTATT SCHWÄBISCHE ALB entstehen partizipative Kunstprojekte auf dem Land. Im Rahmen dieser Theaterwerkstatt recherchierte seit November 2016 ein junges Künstlerteam für die THEATERWERKSTATT in Winterlingen bei Albstadt. In Kooperation mit der dortigen Kleinkunstbühne K3 haben sie das dokumentarische Stationentheater „Schule der Sehnsüchte“ erarbeitet, das im März 2017 in einer ehemaligen Schule, in der Begegnungsstätte Winterlingen, aufgeführt wurde.

Jeffrey Döring war der Künstlerische Leiter des Projekts. Zusammen mit Sven Hartlep, Hannah Ebenau und Nils Malten recherchierte er zum Thema „Heimat / Weggehen / Ankommen“ und traf viele Winterlinger*innen mit unterschiedlichen Migrationsbiografien zum Interview. Dabei stand eine Frage im Zentrum: „Muss ich Heimat ganz neu denken, wenn ich unterwegs bin? Was passiert, wenn Menschen an einem neuen Ort angekommen sind, fremd sind und sich dann irgendwie einfinden müssen? Welche Techniken entwickeln sie?“ Über das „Erlernen müssen“ einer neuen Heimat kam das Team zu der Idee, eine „Schule“ als Stationentheater zu inszenieren. Das Publikum geht wie eine Schulklasse von einem Raum zum nächsten und trifft in jedem „Klassenzimmer“ auf eine neue Person aus Winterlingen, die ihre Geschichte erzählt. „Da ist zum Beispiel ein Mann, der Uhren repariert und dabei berichtet, wie er als Kind aus der DDR geflohen ist. Oder ein Familienvater, der gemeinsam mit dem Publikum traditionelles syrisches Brot backen wird. Wir haben die Räume jeweils passend zu den einzelnen Geschichten gestaltet“, beschreibt Jeffrey Döring. In einem der Räume stehen 400 Luftballons für den unvergleichlichen blauen Himmel über Harthausen. Auch Jugendliche waren an dem Projekt beteiligt sowie der Chor cantus iuvenis und der Schauspieler Nils Malten.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Arbeit der THEATERWERKSTATT SCHWÄBISCHE ALB finden Sie hier.

03/03/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Gastspiel "Veits Tanz" im Theater am Rand

Am 03. März 2017 gastierte das Theaterstück „Veits Tanz“ im Theater am Rand. Mit diesem Stück, das im Rahmen des Jahresthemas „Handwerk“ des Museums Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur in 2016 entwickelt wurde, wurde unter anderem die Frage gestellt, wie eine zeitgemäße Beschreibung der ländlichen Kultur im Medium des Theaters aussehen kann. →

Am 03. März 2017 gastierte das Theaterstück „Veits Tanz“ im Theater am Rand. Mit diesem Stück, das im Rahmen des Jahresthemas „Handwerk“ des Museums Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur in 2016 entwickelt wurde, wurde unter anderem die Frage gestellt, wie eine zeitgemäße Beschreibung der ländlichen Kultur im Medium des Theaters aussehen kann.

Das Stück, unter der Regie von Philippe Besson, handelte vom Hochbaumeister Veit Templin (gespielt von Uwe Bogadtke), der auf eine bewegte Berufsbiographie zurückblickt, in der er vom Malerlehrling zu einem vielseitigen Handwerker wurde. In seinem autobiografischen Roman zeichnet er seinen Weg von der Kindheit in Hohenwutzen bis in die Nachwendezeit nach. Er beschreibt die ländliche Kultur des Oderbruchs, die Erfahrungen des Handwerkers, die Liebe und die Musik. Jens-Uwe Bogadtke ist als Schauspieler und Bewohner seit vielen Jahren mit dem Oderbruch verbunden.

Mit Formaten wie diesen, die über die klassische Museumsarbeit hinausgehen, erprobt die Werkstatt für ländliche Kultur neue Arbeitsformen musealen Arbeitens.

Musik: Trio ton mit Tim Lehmann (dr, perc) Dennis Reintz (git, sounds) Adam Šebesta (git, sounds)

Weitere Informationen zum Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur finden Sie hier.

 

25/02/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
3. Landschaftstag Oderbruch

Am 25. Februar 2017 fand der dritte Landschaftstag statt. Der Landschaftstag ist ein Instrument der Ämter, Gemeinden und Städte des Oderbruchs. Er soll im Interesse der Erhaltung des Siedlungsraums arbeiten, interkommunale Kooperationen fördern und gemeinsame politische Interessen nach außen vertreten. →

Am 25. Februar 2017 fand der dritte Landschaftstag statt. Der Landschaftstag ist ein Instrument der Ämter, Gemeinden und Städte des Oderbruchs. Er soll im Interesse der Erhaltung des Siedlungsraums arbeiten, interkommunale Kooperationen fördern und gemeinsame politische Interessen nach außen vertreten.
Bereits im Gründungsjahr 2015 stimmten die damals teilnehmenden kommunalen Vertreter für eine Bewerbung auf das „Europäische Kulturerbe-Siegel“. Aus diesem Votum gründete sich die Initiative Kulturerbe Oderbruch. Die zentrale Kulturinstitution der Initiative ist das Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur, das sich im Rahmen des Programms "TRAFO-Modelle für Kultur im Wandel" das Ziel gesetzt hat, das kulturelle Erbe im ganzen Oderbruch kenntlich und erlebbar zu machen. Hierzu eröffnet das Museum in diesem Jahr eine neue Dauerausstellung und beginnt mit der Ausweisung von Erbestätten in der ganzen Landschaft, die etwas über die Besonderheit dieses Landschaftraums erzählen werden.
Beim dritten Landschaftstag wurde darüber beraten , welche Anforderungen mit einer Bewerbung bei der Europäischen Union auf das Kulturerbe-Zertifikat verbunden sind und welche Voraussetzungen das Oderbruch bereits mitbringt. Ob in diesem Jahr noch eine Bewerbung an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburgs gesendet werden kann, hängt letztlich davon ab, ob die Kommunen zu verbindlichen Vereinbarungen über die gemeinsame Präsentation ihres eigenen Erbes gelangen.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Weitere Informationen zum Projekt "Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur" finden Sie hier.

23/02/2017
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
„Café International“ im Inter-KULTUR-Labor Osterode

In Kooperation mit dem Paritätischen Kreisverband Osterode lud das Inter-KULTUR-Labor am 23. Februar 2017 das erste Mal zum „Café International“ in die Stadtbibliothek Osterode am Harz ein. →

In Kooperation mit dem Paritätischen Kreisverband Osterode lud das Inter-KULTUR-Labor am 23. Februar 2017 das erste Mal zum „Café International“ in die Stadtbibliothek Osterode am Harz ein. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat ist ab 16 Uhr jeder zum „Klönen“ eingeladen, der Lust auf gemeinsamen Austausch hat, seine Sprachkenntnisse verbessern möchte oder zum Thema „Interkultur“ diskutieren möchte. Ehrenamtlich begleitet wird das Angebot von Irene Metzner-Pickard, die neuen Mitbürgern die Möglichkeit bietet, ihre bereits in Deutschkursen erworbenen Sprachkenntnisse zu vertiefen und praktisch anzuwenden.

Im Zentrum des Transformationsprojektes „Inter-KULTUR-Labor” steht die Entwicklung eines modellhaften Inter-KULTUR-Labors als nicht-kommerzieller, interkultureller Ort für Begegnung, Bildung und Kultur. Ziel ist es, der Bibliothek damit eine zusätzliche zeitgemäße Funktion zu geben und den Altansässigen und Neuzugezogenen einen Ort anzubieten, an dem gemeinsam gearbeitet und ein gutes Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft erprobt werden kann.

Termine in der Stadtbibliothek als „Café International“:
23. Fevruar, 23. März und 27.April jeweils von 16 bis 17.30 Uhr
Scheffelstraße 14, 37520 Osterode am Harz

Termine beim Paritätischen als „Interkultureller Klöntreff“:
Donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr (außer an Feiertagen!),
Abgunst 1, 37520 Osterode am Harz

Weitere Informationen zum Inter-KULTUR-Labor finden Sie hier.

16/02/2017
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Das Osteroder Inter-KULTUR-Labor stellt sich der Öffentlichkeit vor

Im Rahmen des TRAFO-Programms sucht die Stadtbibliothek Osterode am Harz nach neuen Wegen, mit den Herausforderungen des ländlichen Raums umzugehen. Am Donnerstag, den 16. Februar 2017 wurde das Projekt „Inter-KULTUR-Labor“ vorgestellt. →

Im Rahmen des TRAFO-Programms sucht die Stadtbibliothek Osterode am Harz nach neuen Wegen, mit den Herausforderungen des ländlichen Raums umzugehen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem Landkreis Göttingen (Literarisches Zentrum Göttingen, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, DOMINO e.V., Junges Theater Göttingen, KZ-Gedenkstätte Moringen) und unter Beteiligung der Osteroder Bevölkerung wird in einem Inter-KULTUR-Labor experimentiert, erprobt und verändert, um gemeinsam von der Vielfalt im Ort zu profitieren und neue Perspektiven kennenzulernen.

Am Donnerstag, den 16. Februar 2017 stellten sich das TRAFO-Projekt „Inter-KULTUR-Labor“ und seine Kooperationspartner um 18 Uhr der Öffentlichkeit vor.

Teilnehmer:
Bürgermeister Klaus Becker (parteilos), Osterode am Harz
Samo Darian, Leiter des TRAFO-Programmbüros
Claudia Wilkening, Leiterin der Stadtbibliothek Osterode am Harz
Sabine Hürthe, Projektteamleitung Inter-KULTUR-Labor
Dr. Anja Johannsen, Programmleitung und Geschäftsführung Literarisches Zentrum Göttingen
Marion Zweckstetter, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Dr. Regina Löneke, KZ-Gedenkstätte Moringen
Lutz Keßler, Dramaturgie Junges Theater Göttingen
Dorothea Derben, DOMINO e.V.

Ort:
Stadtbibliothek Osterode am Harz
Scheffelstraße 14
37520 Osterode am Harz

10/02/2017
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Vorstellung der Publikation zum Jahresthema "Handwerk"

Mit 40 Fotografien von Ingar Krauss und 30 Berichten aus dem Arbeitsleben verschiedener Handwerker veröffentlicht das Museum Altranft eine Publikation zur gegenwärtigen Handwerkskultur im Oderbruch. →

Mit 40 Fotografien von Ingar Krauss und 30 Berichten aus dem Arbeitsleben verschiedener Handwerker veröffentlicht das Museum Altranft eine Publikation zur gegenwärtigen Handwerkskultur im Oderbruch.

Das "Handwerk" war im Jahr 2016 Jahresthema und somit inhaltlicher Gegenstand einer Ausstellung sowie verschiedener Veranstaltungen. Mit den Jahresthemen möchte das Museum Altranft einen Beitrag zur kulturellen Selbstbeschreibung der Region leisten. Deshalb arbeitet das Museum mit Jahresthemen, die die Eigenart der ländlichen Kultur des Oderbruchs verfolgen: Handwerk, Landwirtschaft, Wasser oder Kommunalpolitik. Bearbeitet werden diese Themen sowohl mit Ausstellungen, unter Zuhilfenahme des Sammlungsbestandes, als auch mit Blick auf die Gegenwart durch Befragungen und Feldforschungen in der Landschaft. Die Jahresthemen sind ein wichtiger Baustein für die Transformation des ehemaligen Freilichtmuseums Altranft in ein Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur.

Zur Buchpräsentation werden der Fotograf Ingar Krauss sowie die Autoren der einzelnen Berichte anwesend sein. Zudem findet die Auseinandersetzung mit dem Thema Handwerk auch in 2017 eine Fortsetzung.

Weitere Informationen zum Jahresthema "Handwerk" mit einem Rückblick auf die Veranstaltungen, die in der Werkstatt für ländliche Kultur im Jahr 2016 zum Thema stattgefunden haben, finden Sie hier.

09/02/2017
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Vierter öffentlicher Beteiligungsworkshop zur Nutzung des Jacobson-Hauses

Am 09. Februar 2017 waren die örtlichen Kulturakteure und alle Seesener Bürger ins Jacobson-Haus eingeladen, um im Rahmen des vierten öffentlichen Beteiligungsworkshops Impulse und Anregungen für die künftige Gestaltung und Nutzung des Jacobson-Hauses einzubringen. →

Am 9. Februar 2017 waren die örtlichen Kulturakteure und alle Seesener Bürger ins Jacobson-Haus eingeladen, um im Rahmen des vierten öffentlichen Beteiligungsworkshops Impulse und Anregungen für die künftige Gestaltung und Nutzung des Jacobson-Hauses einzubringen. Nachdem bei den ersten drei Workshops der Gesamtrahmen des TRAFO-Projektes vorgestellt, über die Rolle und Aufgaben des im Jacobson-Haus entstehenden Kulturbüros diskutiert sowie Impulse für die Weiterentwicklung der Bücherei eingebracht wurden, stand bei diesem Workshop die Frage nach der zukünftigen Raumnutzung des Jacobson-Hauses im Mittelpunkt.

04/02/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
1. Kulturplattform der "Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb"

Wenn Vertreter von Bund, Land und Kommune zusammenkommen, hat dies einen besonderen Grund. Anlass war die 1. Kulturplattform des Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ in Heidenheim. →

Kommt auf die Alb! „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ und die „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ haben Vertreter von Kultur und Politik bei der ersten Kulturplattform zum Thema Lernen“ zusammengebracht

Wenn Vertreter von Bund, Land und Kommune zusammenkommen, hat dies einen besonderen Grund. Anlass war die erste Kulturplattform des Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ in Heidenheim. Das Projekt, das im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, sowie seitens des Landes Baden-Württemberg gefördert wird, stellte sich am Samstag, 4. Februar 2017, vor und regte den Austausch zwischen Kultur und Politik an.

Was ist eine Kulturregion und was macht sie aus? Was verbindet die Akteure miteinander und was können sie voneinander lernen? Wie sich eine Kulturregion weiterentwickeln und gemeinsam mit Kulturschaffenden, Bürgern und Verwaltungen vernetzt werden kann, das zeigten die am TRAFO-Programm beteiligten Opernfestspiele Heidenheim, das Landestheater Tübingen, das Theater Lindenhof in Melchingen, das Federseemuseum Bad Buchau und die inter!m – Kulturhandlungen aus Münsingen.

Im Anschluss diskutierten Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, und Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, sowie dem Landrat des Landkreises Reutlingen, Thomas Reumann, darüber, was Politik und Kultur voneinander lernen können und warum es oftmals so schwer ist, sich auch politisch zu vernetzen.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Susanne Kaufmann vom SWR.

Am Nachmittag gaben die Opernfestspiele Heidenheim einen Einblick in die Proben des Kammermusikprojektes der Cappella Aquileia und der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg in der Musikschule Heidenheim.

Programm

25/01/2017
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Dritter öffentlicher Beteiligungsworkshop zur Nutzung des Jacobson-Hauses

Am Mittwoch, den 25.01.2017 fand im Bürgersaal der Stadt Seesen um 17.00 Uhr der dritte öffentliche Beteiligungsworkshop zur Nutzung des Jacobson-Hauses statt. →

Am Mittwoch, den 25.01.2017 fand im Bürgersaal der Stadt Seesen um  17.00 Uhr der dritte öffentliche Beteiligungsworkshop zur Nutzung des Jacobson-Hauses statt. Bei diesem offenen Workshop, an dem alle Interessierten Seesener teilnehmen konnten, wurde die Entwicklung der Stadtbücherei diskutiert sowie ergänzende Ideen und Projektimpulse vorgestellt.

12/01/2017
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Zweiter Öffentlicher Beteiligungsworkshop zur Zukunft des Jacobson-Hauses

Das Jacobson-Haus in Seesen richtet sich im Rahmen von TRAFO in den kommenden Jahren neu aus. Teil des künftigen Hauses wird ein neu entstehendes Kulturbüro sein, das zusammen mit der Bücherei das Herzstück des Hauses bilden wird. →

Das Jacobson-Haus in Seesen richtet sich im Rahmen von TRAFO in den kommenden Jahren neu aus und wächst mit seinen  verschiedenen Nutzern – vom Bläserverein und dem Seniorenklub über die Stadtbücherei bis hin zur Arbeiterwohlfahrt oder dem Jungendzentrum – unter der Federführung des Fachbereichs Kultur der Stadt Seesen zu einem Großen und Ganzen zusammen. Teil des künftigen Hauses wird ein neu entstehendes Kulturbüro sein, das zusammen mit der Bücherei das Herzstück des Hauses bilden wird. Über die Frage, welche Aufgaben und Rolle das Kulturbüro dabei übernimmt, entscheiden dabei nicht alleine die Akteure des Hauses, sondern auch die Kulturproduzenten und das zukünftige Publikum vor Ort. In diesem Zusammenhang veranstaltete das Jacobson-Haus eine Workshopreihe, um die Weiterentwicklung des Hauses als beteiligungsorientierten Prozess zu gestalten.
Nachdem beim ersten Workshop im vergangenen Dezember die übergeordneten Projektziele vorgestellt wurden, ging es bei diesem zweiten Workshop am 12. Januar 2017 nun zentral um das Kulturbüro.

Weitere Informationen zum Jacobson-Haus und zur Workshopreihe finden Sie hier.

05/01/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Theater Lindenhof erprobt neue Formate

Die Macher des Theater Lindenhof loten die Grenze zwischen dem Alltag und dem Theater neu aus, indem sie das eine zum anderen bringen – und umgekehrt. →

Die Macher des Theater Lindenhof loten die Grenze zwischen dem Alltag und dem Theater neu aus, indem sie das eine zum anderen bringen – und umgekehrt. Konkret bedeutet dies, dass man das Melchinger Theater nun auch besuchen kann, um dort die aller alltäglichsten Dinge zu tun, wie sich zum Beispiel gelbe Säcke für den Grünen-Punkt-Müll zu holen oder sich etwa in der Theatergarderobe die Haare vom Theater-Friseur schneiden zu lassen. Umgekehrt hat Franz-Xaver Ott, Ensemblemitglied des Theaters, ein Solo-Stück geschrieben, das man sich auf Anfrage beim Theater ins eigene Wohnzimmer holen kann.

Einem Seismographen ähnlich spürt das Theater so den Schwingungen nach, die sein Publikum bewegen. Und was die Besucher – ob innerhalb oder außerhalb des Theaters – konkret beschäftigt, können sie ganz unmittelbar dem Theater in einem begehbaren Postkasten mitteilen, der im im Foyer des Theaters aufgestellt war. Künftig wird der Postkasten durch öffentliche Einrichtungen wie beispielsweise Bibliotheken, Schulen oder Stadtverwaltungen touren, um einzufangen, welche Themen die Menschen umtreiben und damit ein kleines Forum schaffen, in dem man dem Theater sagen kann, was man ihm immer schon mal sagen wollte.

Man hat sich in Melchingen auf den Weg der Transformation begeben, um Beispiele und Formate zu erproben, wie das Theater sich für die Menschen in der Region öffnen kann, um sich im besten Sinne selbst auf den Prüfstand zu stellen und sich zu befragen, wie zeit- und ortsgemäße Theaterarbeit aussehen kann.

16/12/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Neue Wege der Kulturförderung für die Schwäbische Alb

Auf der Schwäbischen Alb wird mit einem neuen Förderinstrument ein neuer Weg der Kulturförderung gegangen: Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ wird vor Ort ein Förderfonds eingerichtet, bei dem erstmals eine gemeinsame Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes mit der des europäischen LEADER-Programms möglich ist. →

Auf der Schwäbischen Alb wird mit einem neuen Förderinstrument ein neuer Weg der Kulturförderung gegangen: Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ wird vor Ort ein Förderfonds eingerichtet, bei dem erstmals eine gemeinsame Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes mit der des europäischen LEADER-Programms möglich ist. Durch die Verknüpfung beider Förderprogramme erweitert sich die regionale Förderlandschaft und es entstehen so zusätzliche strukturelle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Kultureinrichtungen auf der Schwäbischen Alb. Bis zum 9. Januar 2017 konnten Kultureinrichtungen Projektanträge bei der LEADER-Geschäftsstelle einreichen, die das kulturelle Leben und das kulturelle Angebot vor Ort stärken und weiterentwickeln wollen. Indem etwa größere Kultureinrichtungen mit kleineren Einrichtungen in sogenannten Kulturwerkstätten kooperieren, soll ein gemeinsamer Lernprozess initiiert werden, der die Öffnung von Kultureinrichtungen, die Einbindung partizipativer und innovativer Arbeitsweisen sowie die überregionale Vernetzung von Kultureinrichtungen zum Ziel hat. Zudem sollen Impulse und Beispiele für zukunftsfähige Kulturangebote in ländlichen Räumen gegeben werden.

Weitere Informationen zur LEADER-Förderung finden Sie hier auf den Seiten der LEADER-Gruppe Oberschwaben oder auf der Website der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, wo Sie hier das Antragsformular herunterladen können.

15/12/2016
Südniedersachsen Harz|Museen|Welterbe
„Ans Licht geholt“ – Ausstellungseröffnung und Gesprächsrunde

„Ans Licht geholt – Schenkungen und Neuzugänge 2016“ hieß die Ausstellung, die am 15. Dezember 2016 um 17 Uhr im Oberharzer Bergwerksmuseum eröffnet wurde. →

„Ans Licht geholt – Schenkungen und Neuzugänge 2016“ hieß die Ausstellung, die am 15. Dezember 2016 um 17 Uhr im Oberharzer Bergwerksmuseum eröffnet wurde. Dabei waren Ausstellungsstücke zu sehen, die entweder länger „auf Reisen“ durch andere Museen waren oder sich bislang im Depot befunden haben, darunter Bergmannsuniformen, Gemälde oder Kerzenständer. Die Vielfalt der Objekte reichte dabei von historischen Dokumenten über Malerei bis hin zum Kunsthandwerk. Doch die Ausstellungsmacher verbanden mit dem wieder „Ans-Licht holen“ der Objekte über das bloße Ausstellen hinaus eine zentrale Frage: Sind die Objekte, die in der Ausstellung gezeigt werden, eigentlich die Art von Ausstellungsstück, die auch künftig ausgestellt werden soll? Was sollten die Harzer Bergwerksmuseen in Zukunft überhaupt sammeln und wovon gilt es sich eventuell auch zu lösen? Wie kann eine zeitgemäße, museale Vermittlung aussehen und was muss sie gewährleisten? Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung hatten die Besucher Gelegenheit, mit den Akteuren über diese Fragen zu diskutieren.

Ort:
Das Oberharzer Bergwerksmuseum
Bornhardtstraße 16
38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon: 05323-98950
Email: info@oberharzerbergwerksmuseum.de

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

14/12/2016
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Rap-Workshop in der Stadtbibliothek Osterode

In Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Göttingen lud das Inter-KULTUR-Labor Schüler der Grundschule Jacobitor am 14. Dezember 2016 zu einem Rap-Workshop ein. →

In Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Göttingen lud das Inter-KULTUR-Labor Schüler der Grundschule Jacobitor am 14. Dezember 2016 zu einem Rap-Workshop ein. Gemeinsam mit dem Rapper Flowin Immo setzten sie neben das gelesene das gerappte Wort und arbeiteten einen ganzen Tag daran, wie man zu eigenen Texten kommt oder seine Rap-Technik verbessern kann.

Weitere Informationen zum Inter-KULTUR-Labor gibt es hier. Wenn Sie mehr zu Flowin Immo erfahren möchten, lesen Sie hier weiter.

14/12/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Die Werkstatt für ländliche Kultur schreibt Tagebuch

Ob Kurzberichte von Begegnungen mit Künstlern oder Rückblicke auf vergangene Ausstellungseröffnungen und Veranstaltungen, ob Bekanntmachung, dass am Museum Altranft nun ein Sattelschwein gehalten wird oder die Nachricht, dass der Programmbeirat seine Arbeit aufgenommen hat: Die Werkstatt für ländliche Kultur in Altranft reflektiert in Form eines Tagebuchs →

Ob Kurzberichte von Begegnungen mit Künstlern oder Rückblicke auf vergangene Ausstellungseröffnungen und Veranstaltungen, ob Bekanntmachung, dass am Museum Altranft nun ein Sattelschwein gehalten wird oder die Nachricht, dass der Programmbeirat seine Arbeit aufgenommen hat: Die Werkstatt für ländliche Kultur in Altranft reflektiert in Form eines Tagebuchs den eigenen Transformationsprozess und gibt interessante Einblicke in ihre Arbeit.

Wer mitlesen möchte, ist auf der Internetseite des Museums Altranft dazu eingeladen: www.museum-altranft.de.

10/12/2016
Südniedersachsen Harz|Museen|Welterbe
„2030 – Odyssee im Leerraum“

Am 10. Dezember 2016 war das Junge Theater Göttingen zu Gast in der Robert-Koch-Schule in Clausthal-Zellerfeld. Das Junge Theater Göttingen hat sich im Rahmen von TRAFO in den ländlichen Raum in Südniedersachsen begeben und mit den Menschen vor Ort über den Wandel ihrer Region gesprochen. →

Am 10. Dezember war das Junge Theater Göttingen zu Gast in der Robert-Koch-Schule in Clausthal-Zellerfeld. Das Junge Theater Göttingen hat sich im Rahmen von TRAFO in den ländlichen Raum in Südniedersachsen begeben und mit den Menschen vor Ort über den Wandel ihrer Region gesprochen. Die O-Töne der „Experten des Alltags“ werden von Nico Dietrich und Lutz Keßler auf die Bühne geholt. Niedersächsische Kulturschaffende, Ehrenamtliche, Demografen, Humangeografen, Bürgermeister der Regionen und visionäre Raumpioniere stellen ihre Strategien vor, wie sie den Ursachen des demografischen Wandels in Südniedersachsen begegnen.

Mehr Informationen zum Theaterstück hier.

08/12/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Hörspielwerkstatt mit der Autorin Maja Das Gupta in der Stadtbücherei Albstadt

Die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb hat die Hörspielautorin Maja Das Gupta auf Reisen geschickt, um Winterlingen, seine Altstadt und die Umgebung auf der Schwäbische Alb einen Monat lang schreibend zu erkunden. →

Die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb hat die Hörspielautorin Maja Das Gupta auf Reisen geschickt, um Winterlingen, seine Altstadt und die Umgebung auf der Schwäbische Alb einen Monat lang schreibend zu erkunden. Wie kann man sich eigentlich als Autorin einer Region nähern? Am 08. Dezember 2016 gab sie in der Stadtbücherei Albstadt Antworten und Einblicke in ihre „Hörspielwerkstatt“.

Im Blog der Theaterwerkstatt und in der Zeitung Zollern-Alb Kurier hat sie über Wochen hinweg regelmäßig von ihren vor Ort gemachten Erfahrungen berichtet. Nachlesen können Sie ihre Berichte hier.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Theaterwerkstatt erfahren möchten, lesen Sie hier weiter.

07/12/2016
Südniedersachsen Jacobson-Haus
1. Öffentlicher Beteiligungsworkshop zur zukünftigen Nutzung des Jacobson-Hauses

Die Weiterentwicklung des Jacobson-Hauses Seesen wird in einem offenen, transparenten Prozess unter Beteiligung der Seesener Bürger erfolgen. Hierzu richtet das Jacobson-Haus verschiedene Workshops aus, in denen die Öffentlichkeit dazu eingeladen ist, Impulse und Anregungen zur künftigen Nutzung und Gestaltung des Hauses und seiner Angebote einzubringen. →

Die Weiterentwicklung des Jacobson-Hauses Seesen wird in einem offenen, transparenten Prozess unter Beteiligung der Seesener Bürger erfolgen. Hierzu richtet das Jacobson-Haus verschiedene Workshops aus, in denen die Öffentlichkeit dazu eingeladen ist, Impulse und Anregungen zur künftigen Nutzung und Gestaltung des Hauses und seiner Angebote einzubringen. Gleichzeitig werden mit diesem Beteiligungsprozess neue Kooperationensformen befördert und unterstützt, um neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu finden.

Bei dem Auftaktworkshop am 07. Dezmeber 2016 ging es darum, die bereits feststehenden Projektziele und Maßnahmen näher vorzustellen. Nähere Informationen zu den weiteren Terminen der Workshopreihe finden Sie hier.

27/11/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Erster Gastspielaustausch zwischen dem LTT und dem Theater Lindenhof

Am 27. November 2016 fand der erste Gastspielaustausch zwischen dem Landestheater Tübingen (LTT) und dem Theater Lindenhof in Melchingen statt, die von nun an zum ersten Mal längerfristig zusammenarbeiten werden. →

Am 27. November 2016 fand der erste Gastspielaustausch zwischen dem Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof in Melchingen statt, die von nun an zum ersten Mal längerfristig zusammenarbeiten werden. Als Teil dieser Kooperation wird die Kinder- und Jugendtheatersparte, das Junge LTT, regelmäßig in Melchingen zu Gast sein und dort Stücke für kleine und große Zuschauer zeigen.

Der Regisseur Michael Miensopust und die Figurenspielerin und Tanzpädagogin Anne-Kathrin Klatt haben zum Auftakt der Gastspielreihe mit Schauspielern des Jungen LTT ein Stück der gespielten, getanzten und gefühlten Erinnerungen mit dem Titel "Ein Tag wie das Leben" entwickelt. Ausgangspunkt waren Motive der Inszenierung "Waschtag", die die Flensburger Theaterwerkstatt "Pilkentafel" 1995 auf die Bühne brachte.

Mehr zur Inszenierung erfahren Sie hier und zur Theaterwerkstatt hier.

 

23/11/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Eröffnung „Treffpunkt Weltladen für alle Welt“ der Theaterwerkstatt in Winterlingen

Die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb zieht vorübergehend im ehemaligen Weltladen in Winterlingen ein. Unter der Leitung der beiden Künstler Jeffrey Döring und Sven Hartlep entsteht in der Markstraße 18 in Winterlingen in Kooperation mit der Kleinkunstbühne K 3 ein kultureller Treffpunkt. →

Die Theaterwerkstatt Schwäbische Alb zieht vorübergehend im ehemaligen Weltladen in Winterlingen ein. Unter der Leitung der beiden Künstler Jeffrey Döring und Sven Hartlep entsteht in der Markstraße 18 in Winterlingen in Kooperation mit der Kleinkunstbühne K 3 ein kultureller Treffpunkt.

Im Sinne einer Open Stage sind alle Winterlinger eingeladen, auf die Bühne zu gehen und zu erzählen. Vielleicht weiß der eine oder andere etwas über seine ausgewanderten Vorfahren und möchte davon berichten? Aber auch eine musikalische, nicht themengebundene Beteiligung ist möglich.

Aktuell freut sich das Team, das im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts von LTT und Theater Lindenhof STADT. LAND. IM FLUSS. bis März 2017 in Winterlingen arbeiten wird, auch über Möbel- und Stoffspenden, um dem ehemaligen Laden ein gemütliches Flair zu verleihen.

Lesen Sie hier auf dem Blog der Theaterwerkstatt der Schwäbischen Alb weiter und erfahren mehr über den Treffpunkt Weltladen und die Aktivitäten der Theaterwerkstatt.

 

15/11/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Erster Newsletter der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb

In ihrem ersten Newsletter werfen die Akteure der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb einen Rückblick auf die ersten vor Ort gelaufenen Projekte und geben gleichzeitig einen Ausblick auf die nun anstehenden Veranstaltungen. →

In ihrem ersten Newsletter werfen die Akteure der Theaterwerkstatt Schwäbische Alb einen Rückblick auf die ersten vor Ort gelaufenen Projekte und geben gleichzeitig einen Ausblick auf die nun anstehenden Veranstaltungen.

In der letzten Spielzeit hat der Autor und Regisseur Tobias Rausch mehrere Wochen auf der Schwäbischen Alb recherchiert. Aus dem gesammelten Material ist nun eine ganz besondere Wander-App entstanden: Der VIDEO-HIKE WINTERLINGEN führt zu sechs Stationen in und um Winterlingen, an denen Sie vor Ort gedrehte Videos ansehen und dabei Überraschendes entdecken können.

Ab sofort werden die jungen Künstler Jeffrey Döring und Sven Hartlep für mehrere Monate in Winterlingen leben und arbeiten. In Zusammenarbeit mit der Kleinkunstbühne K3 und weiteren Beteiligten sollen unter dem Arbeitstitel "Paradiesische Zeiten" mehrere kleine Kunst- und Begegnungsformate entstehen. Dazu richtet das Team ein temporäres Büro im ehemaligen Weltladen in der Marktstraße ein, das auch Anlaufstelle und Begegnungsort für interessierte Bürger und Bürgerinnen sein soll.

Und noch ein zweites Projekt ist gestartet: Die Autorin Maja Das Gupta ist einen Monat lang in Winterlingen, Albstadt und Umgebung unterwegs, um die Alb schreibend zu erforschen, Projekte und Künstler vorzustellen und eine Hörspielwerkstatt für Jugendliche durchzuführen. Ihre Erfahrungen teilt Maja Das Gupta unter anderem im Zollern-Alb-Kurier und auf dem neu eingerichtete Blog der Theaterwerkstatt.

Und darüberhinaus findet nun der erste Gastspielaustausch zwischen dem Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof in Melchingen statt, die von nun an zum ersten Mal längerfristig zusammenarbeiten. Als Teil dieser Kooperation wird die Kinder- und Jugendtheatersparte, das Junge LTT, in den nächsten Monaten regelmäßig in Melchingen zu Gast sein und dort Stücke für kleine und große Zuschauer zeigen.

Wenn Sie weiterhin über die Aktivitäten der Theaterwerkstatt informiert bleiben und den Newsletter abbonieren möchten, schreiben Sie bitte eine Mail an: theaterwerkstatt[at]landestheater-tuebingen.de.

11/11/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Jahresthema „Handwerk“ - Ausstellungseröffnung „Der Schmied im Dorf“ und literarischer Salon

Am 11. November 2016 wurde um 16.00 Uhr in der Alten Schmiede des Museums Altranft eine Ausstellung des Metallbildhauers und Kunstschmieds Axel Anklam eröffnet. →

Am 11. November 2016 wurde um 16.00 Uhr in der Alten Schmiede des Museums Altranft eine Ausstellung des Metallbildhauers und Kunstschmieds Axel Anklam eröffnet. Der in Berlin und Bad Freienwalde lebende, international renommierte Künstler nimmt unter dem Titel „Der Schmied im Dorf“ sensible Eingriffe in die historische Schmiede vor, um der Lücke nach zu spüren, die sich mit dem Verschwinden der letzten Schmiede, dieser universellen Handwerker, alltäglichen Erfinder und Reparateure, in der ländlichen Kultur aufgetan hat.

Axel Anklam, der als gelernter Kunstschmied, Schlossermeister und Restaurateur nicht nur den Wandel des Schmiedehandwerks im eigenen Arbeitsleben erfahren hat, sondern als Bildhauer viele Techniken des Schmiedens für seine Kunst nutzt, wird in die historische Werkstatt frei geformte „Boreaden“ installieren. Diese großen anregend phantasievollen Drahtgeflechte aus Edelstahl entstehen durch das Tiefziehen in Holgesenken oder das Treiben über Amboss und Treibstöcken mit Werkzeugen und Techniken, die auch in der Dorfschmiede eine Rolle spielten. Ihr Kontrast zur traditionellen Werkstatt schärft die Sinne für den Wandel des Schmiedehandwerks. Kommentiert werden die „Boreaden“ durch Worte, kleine Texte und einige –unter anderem in der Bad Freienwalder Schlosserei Anklam - selbstgebaute Vorrichtungen und Geräte, die für den Erfindungsreichtum der Schmiede, der „Alchemisten“ im Dorf stehen.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung fand am brennenden Schmiedefeuer ein literarischer Salon zum Thema Handwerk statt. Gelesen wurde aus Texten, die mit Blick auf das Oderbruch zum Nachdenken über die Rolle des Handwerks für die Kultur des ländlichen Raums anregen. Diese Lesung in der alten Museumsschmiede führte die Reihe der literarischen Salons fort, die dank der Unterstützung durch die Stadt Bad Freienwalde 2014 begonnen wurde.

Lesen Sie hier weiter, wenn Sie mehr zum Jahresthema „Handwerk“ wissen möchten.

10/11/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Erster Werkstattbericht aus dem Museum Altranft erschienen

Ein Jahr Werkstatt für ländliche Kultur, ein Jahr Transformationen. Mit ihrem ersten Werkstattbericht wagen die Akteure des Museums Altranft eine erste Bestandsaufnahme ihres Veränderungsprozesses. →

Ein Jahr Werkstatt für ländliche Kultur, ein Jahr Transformationen. Mit ihrem ersten Werkstattbericht wagen die Akteure des Museums Altranft eine erste Bestandsaufnahme ihres Veränderungsprozesses. Wie muss die Arbeit des Museums vor Ort organisiert sein, um zeitgemäße und passende Angebote unterbreiten zu können? Wie müssen die Ausstellungs- und Vermittlungsformate aussehen, dass die Werkstatt zu einem „Schauraum für regionale Identität“ wird? Und welche Kooperationspartner und –formen eignen sich dafür?

In ihrem Bericht erläutern sie, welche Aufgaben sie konkret mit der „Werkstatt für ländliche Kultur“ verbinden und welche Themenfelder darin behandelt werden sollen. Dafür hat das Museum zunächst eine sogenannte Revision der Museumsbestände initiiert, hinter der sich die Neuordnung der kompletten Sammlung unter Beteiligung der Bevölkerung verbirgt, oder der Aufbau eines Netzwerkes für landschaftliche Bildung mit dem Ziel, die Landschaft der Region zu erkunden, zu gestalten und zu vermitteln.

Neben den ersten Ergebnissen und den bereits erreichten Zwischenzielen werden in dem Bericht aber auch die Herausforderungen angesprochen, die so ein Transformationsprozess mit sich bringt: Die Einbeziehung der Bevölkerung vor Ort, die Aushandlung von Inhalten neuer Museumsformate oder die Frage, wie Ausstellungen und Sammlungsobjekte möglichst sinnlich vermittelt werden können.

Der Bericht steht hier als PDF zum Download bereit.

08/11/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Programmbeirat des Museums Altranft beschließt neue Projekte für 2017

Am 2. November 2016 fand sich der Programmbeirat des Museums Altranft im Beisein von drei Vorstandsmitgliedern des Trägervereins zu seiner zweiten Sitzung ein, um Rückblick auf das erste Jahr der Transformation zu nehmen und über die Vorhaben und Projekte des kommenden Jahres zu beraten und zu entscheiden. →

Am 2. November 2016 fand sich der Programmbeirat des Museums Altranft im Beisein von drei Vorstandsmitgliedern des Trägervereins zu seiner zweiten Sitzung ein, um Rückblick auf das erste Jahr der Transformation zu nehmen und über die Vorhaben und Projekte des kommenden Jahres zu beraten und zu entscheiden.

Dem Beirat gehören Vertreter der Kulturstiftung des Bundes, des MWFK Brandenburg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur), des Vorstandes der Sparkasse Märkisch-Oderland, der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), der Landesstelle für Berlin-Brandenburgische Volkskunde und des Landkreises Märkisch-Oderland an. Vorsitzende des Beirates ist Brigitte Faber-Schmidt von der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte / Kulturland Brandenburg.

Der Beirat würdigte die bisher geleistete Arbeit, welche anhand eines öffentlichen Werkstattberichtes des Programmbüros transparent und problemorientiert nachvollzogen werden konnte. Von der Sammlungsrevision bis zur Gestaltung des ersten Jahresthemas „Handwerk“, vom Aufbau der Netzwerke „Kulturerbe Oderbruch“ und „Landschaftliche Bildung“ bis zu Theaterveranstaltungen Workshops und Events, von der Entwicklung neuer museumspädagogischer Angebote bis zur räumlichen Neustrukturierung der Museumsgebäude ist es nach Einschätzung des Beirats gelungen, die zukünftige Agenda des Museums als Werkstatt für ländliche Kultur in all ihren Facetten sichtbar zu machen. Im Zentrum der Beratungen standen Entscheidungen für 2017. Schwerpunkt wird das Jahresthema „Wasser und Oderbruch“ sein.

Zu den Beschlüssen des Programmbeirats hat das Museum Altranft eine Pressemitteilung herausgegeben, die hier zu nachzulesen ist.

31/10/2016
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
Lesung mit Ron Segal in der Stadtbibliothek Osterode

Am 31. Oktober 2016 las der Autor Ron Segal in der Stadtbibliothek Osterode am Harz im aus seinem Roman „Jeder Tag wie heute“. Eingeladen waren Schulklassen aus Osterode, die im Anschluss an die Lesung mit dem Autor über die Themen Migration und Erinnerungskultur sprachen. →

Am 31. Oktober 2016 las der Autor Ron Segal in der Stadtbibliothek Osterode am Harz im aus seinem Roman „Jeder Tag wie heute“. Eingeladen waren Schulklassen aus Osterode, die im Anschluss an die Lesung mit dem Autor über die Themen Migration und Erinnerungskultur sprachen.

Zum Inhalt: Nach vielen Jahren kehrt der an Demenz erkrankte Holocaust-Überlebende Adam Schumacher wieder nach Deutschland zurück. Für ein Literaturmagazin soll der neunzigjährige Schriftsteller seine Erlebnisse aufschreiben. Doch die Erinnerungen an sein eigenes Leben, und damit auch die an die kollektive Leidensgeschichte des jüdischen Volkes, verblassen allmählich. In seinem Debütroman „Jeder Tag wie heute“ setzt sich der israelische Autor Ron Segal mit dem Thema Erinnerungskultur auseinander: Wie soll und kann der Holocaust (literarisch) aufgearbeitet werden, wenn nur noch aus zweiter Hand berichtet wird? Wie kann die Schoah erzählt werden, wenn die Zeitzeugen schwinden? Ron Segal traf sich mit Schülerinnen und Schülern, um über deutsch-jüdische Geschichte, das Erinnern und Literatur zu diskutieren.

Die Lesung fand im Rahmen des TRAFO-Projekts „Inter-KULTUR-Labor“ statt und war eine Kooperation zwischen dem Literarischen Zentrum Göttingen und der Stadtbibliothek Osterode am Harz. In den kommenden drei Jahren richtet die Stadtbibliothek Osterode in ihrem Haus einen nicht-kommerziellen, interkulturellen Ort für Begegnung, Bildung und Kultur ein. Zudem lädt sie weitere Kultureinrichtungen, Initiativen und Akteure der Umgebung zur Zusammenarbeit ein. Gemeinsam mit diesen Partnern entstehen Angebote wie interkulturelle Theaterarbeit mit Jugendlichen, Lesungen und Schreibwerkstätten. Dabei arbeitet das Inter-KULTUR-Labor eng mit den örtlichen Schulen zusammen.

 

 

31/10/2016
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Lesung mit Matthias Sodtke im Jacobson-Haus Seesen

Am Montag, den 31. Oktober 2016 begrüßte Matthias Sodtke, der Autor und Illustrator der von ihm geschaffenen Kinderbuchreihe „Nulli und Priesemut“ die rund 60 Vorschulkinder der drei Seesener Kindergärten in der Stadtbücherei im Jacobson-Haus Seesen. →

Zum Termin passend (Halloween) las er zunächst aus seinem Buch „Ich und du, wir sind Geister, Schuhu-schuhuuu!“ vor. Die Bilder seines Buches wurden dabei per Beamer an die Wand hinter ihm projiziert. Im Anschluss zeichnete der Autor für die Kinder die Protagonisten seiner Kinderbuchreihe auf einem Flipchart. Die Kinder waren fasziniert davon, wie die Figuren auf dem weißen Papier Schritt für Schritt Gestalt annahmen. Weil in den vergangenen Jahren Kinder den Autor immer wieder fragten, wie sich Nulli & Priesemut kennengelernt haben, brachte Sodtke 2015 ein Buch heraus, in dem erzählt wird, wie die beiden Freunde wurden. Auch diese Erzählung las Sodtke den Kindern vor. Begeistert zeigten sich die Kinder, als es an das Verlosen der handgemalten Bilder ging. Jeder Kindergarten erhielt schließlich ein Werk von Sodtke.

Mehr zum Autor und seinen Erzählungen erfahren Sie hier.

 

27/10/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Opernfestspiele starten Nachwuchsarbeit

Die Opernfestspiele Heidenheim werden Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ im Programm „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“. Am 27. Oktober haben Oberbürgermeister Bernhard Ilg und der Landrat des Ostalbkreis Klaus Pavel im Rathaus Heidenheim den Fördervertrag für die nächsten vier Jahre unterzeichnet. →

Die Opernfestspiele Heidenheim werden Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ im Programm „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“. Die Opernfestspiele Heidenheim werden Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ im Programm „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“. Am 27. Oktober haben Oberbürgermeister Bernhard Ilg und der Landrat des Ostalbkreis Klaus Pavel im Rathaus Heidenheim den Fördervertrag für die nächsten vier Jahre unterzeichnet.

In den Jahren 2016 bis 2020 werden im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert. In der Schwäbischen Alb arbeiten zunächst vier Kulturwerkstätten unter dem Dach der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“. Unter dem Schlagwort „OH! für alle“ sind auch die Opernfestspiele gemeinsam mit der Cappella Aquileia Teil der „Lernenden Kulturregion“.

Die Trägerschaft für die „Lernende Kulturregion“ hat der Landkreis Ostalbkreis übernommen. Als Koordinator und Vertragspartner setzt er sich für die Transformation aller beteiligten Partner ein und steht als Ansprechpartner, auch für weitere Kultureinrichtungen, die sich in diesem Netzwerk beteiligen wollen, zur Verfügung. Zum Auftakt dieser Zusammenarbeit haben Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Bernhard Ilg nun einen Fördervertrag im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Heidenheim unterzeichnet.

Das Projekt „OH! für alle“ soll die „Education“, also die Vermittlung der Festspielinhalte, auf zwei Standbeinen auf- und ausbauen. Mit der Basisarbeit sollen Kinder und Jugendliche, die noch keinen Kontakt zu den Opernfestspielen hatten, vor allem auch aus dem Landkreis Heidenheim, über das ganze Jahr hinweg einen Zugang zu den Festspielen erhalten. Kooperationen mit Musikschulen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sollen das aktive Erleben und Mitgestalten der Opernfestspiele möglich machen. Eine zentrale Rolle in diesem Bereich soll natürlich auch die „Junge Oper“ mit ihren Produktionen spielen.

Das zweite Standbein, die Nachwuchsförderung, hat schon in einem ersten Projekt im Frühjahr 2016 gezeigt, welche Möglichkeiten es bietet. Gemeinsam mit Musikern der Cappella Aquileia haben junge Talente der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg (JPO) in einem sogenannten Lunchkonzert gezeigt, was sie können. Diese Förderung des musikalisch begabten Nachwuchses soll in weiteren Projekten mit der JPO ausgebaut werden. Das nächste Lunchkonzert wird am 5. Februar 2017 stattfinden.

Die Opernfestspiele wollen sich in den nächsten Jahren transformieren – mit einer Öffnung in die Region um Heidenheim wollen sie Zentrum und Impulsgeber für ein regionales Netzwerk Kulturschaffender in der Region werden.

Mehr über die Opernfestspiele erfahren Sie hier.

 

23/10/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
„Kino im Dorf“ - Theater Lindenhof macht Kino 

Am 23. Oktober 2016 startete im Melchinger Theater Lindenhof eine neue Kooperation mit dem Kinomobil Baden-Württemberg. →

Am 23. Oktober 2016 startete im Melchinger Theater Lindenhof eine neue Kooperation mit dem Kinomobil Baden-Württemberg. An einem Sonntag im Monat kommt um 15 Uhr ein Kinderfilm und um 19 Uhr ein aktuelles Kinohighlight auf die Leinwand, die sich dann auf der Theaterbühne ausbreiten. Zum Auftakt wurden die Filme „Ritter Trenk“ und „Mustang“ gezeigt. Die Veranstaltungsreihe „Kino im Dorf“ ist Teil des Projektes „STADT.LAND.IM FLUSS. / KLEINES DORF, GROSSE WELT".

„STADT. LAND. IM FLUSS." heißt eine neue, langfristige Kooperation zwischen dem Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof in Melchingen. Sie umfasst Einzelprojekte, gemeinsame Projekte und einen Gastspiel- und Ideenaustausch – mit zwei gemeinsamen Zielen: die Weiterentwicklung der beiden Institutionen und die Stärkung der Kultur im ländlichen Raum, insbesondere auf der Schwäbischen Alb.

Das Theater Lindenhof ist fernab der Metropolen zum Inbegriff für ein besonderes Heimattheater geworden: Theaterexkursionen im Freien, Inszenierungen von Klassikern, Umsetzungen lokaler und regionaler Geschichte und Geschichten, große Theaterprojekte mit Bürgern und ein vielseitiges Kleinkunstprogramm - darunter zahlreiche Uraufführungen. 

Weitere Informationen zu „STADT. LAND. IM FLUSS." finden Sie hier und wenn Sie mehr über das Theater Lindenhof wissen möchten, lesen Sie hier weiter. 

 

16/10/2016
Südniedersachsen Jacobson-Haus
Herbstfest in Seesen mit Kunstaktionen und Infos zum Beteiligungsprozess für das Jacobson-Haus

Am 16. Oktober 2016 fand in Seesen rund um das Jacobson-Haus ein Herbstfest statt. Neben einem vielfältigen Programm mit Ausstellungen, Kunstaktionen, Performances, Musik und weiteren Formaten wurde der im Rahmen von TRAFO geplante Beteiligungsprozess zur künftigen Nutzung des Jacobson-Hauses vorgestellt. →

Am 16. Oktober 2016 fand in Seesen rund um das Jacobson-Haus das Herbstfest statt. Die bislang unter dem Namen Bürgerhaus bekannte Einrichtung wird zum Jacobson-Haus. Und mit dieser Namensänderung geht ebenfalls die zukünfige Veränderung des Innenlebens und der Angebote des Hauses einher. 

Das Jacobson-Haus ludt alle Seesener Bürger zum Herbstfest ein, um dort ihre Ideen und Wünsche einzubringen, wie das Haus künftig aussehen und welche Angebote es bereithalten soll. Warum muss sich das Haus wie verändern und wie können sich Interessierte an dem Veränderungsprozess beteiligen? Was passiert in der Bücherei, dem Bürgersaal, der Jugendfreizeitstätte und wie kann zukünftig das Haus neben den bereits bestehenden Nutzern auch durch neue Gruppen genutzt und weiter belebt werden?

Neben einem vielfältigen Programm mit Ausstellungen, Kunstaktionen, Performances, Musik und weiteren Formaten wurde der im Rahmen von TRAFO geplante Beteiligungsprozess zur künftigen Nutzung des Jacobson-Hauses im Rahmen des Herbstfestes vorgestellt. Dabei konnten die Seesener Bürger ihre Vorstellungen, Ideen und Wünsche für die Zukunft des Jacobson-Hauses in einen so genannten „Ideenspeicher“ einbringen.

Wenn Sie weitere Informationen zum Jacobson-Haus und zum Beteiligungsprozess erhalten möchten, lesen Sie hier weiter.

 

 

09/10/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Release-Party zur Smartphone-App „VIDEO-HIKE WINTERLINGEN“

Der Autor und Regisseur Tobias Rausch war im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ für das Landestheater Tübingen (LTT) auf der Schwäbischen Alb unterwegs, um dort eine neue Kunstform zu entwickeln: Ein Video-Hike. →

Der Autor und Regisseur Tobias Rausch war im Rahmen des TRAFO-Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ für das Landestheater Tübingen (LTT) auf der Schwäbischen Alb unterwegs, um dort eine neue Kunstform zu entwickeln: Ein Video-Hike, erhältlich als Smartphone-App, führt Besucher auf einen Spaziergang zu sechs Stationen in und um Winterlingen bei Albstadt, an denen sie Orte, Menschen und Themen des Strukturwandels auf besondere Weise erleben können. 
Ortsspezifische Filme, sogenannte Video-Walks, erzählen persönliche Geschichten und erfinden neue Bilder: Drei Göttinnen spinnen den Schicksalsfaden, ein Musikverein besetzt einen Kuhstall, ein Haus wird mit Träumen und Wünschen bestückt – die Filme sind dokumentarisch, fiktional und surreal zugleich. Die App ist ein Erlebnis-Parcour und ein lebendiges Archiv des Ortes und des Themas Strukturwandel.
Der Video-Hike Winterlingen ist ab dem 9. Oktober 2016 im App-Store und Google Play Store erhältlich. An der Entwicklung und der Produktion der App sind über 200 Menschen aus Winterlingen und Umgebung beteiligt, haben die Recherche unterstützt oder sind als Expertin oder Experte und Spielerinnen und Spieler Teil des Projekts.

Die App-Release-Party fand am 09. Oktober 2016 ab 15 Uhr im Rathaus Winterlingen statt. Mehr über die App und die Release-Party erfahren Sie hier

07/10/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Workshop mit der Kunsthochschule Berlin Weißensee in der Heimatstube Wollup

Jenseits der international renommierten Kulturlandschaft der Hauptstadt, gibt es im östlichen Berliner Umland zahlreiche kleine und kleinste Heimatstuben, die vielleicht nicht mit Prestige, aber dafür mit viel Charme Kulturvermittlung von Mensch zu Mensch betreiben. →

Jenseits der international renommierten Kulturlandschaft der Hauptstadt, gibt es im östlichen Berliner Umland zahlreiche kleine und kleinste Heimatstuben, die vielleicht nicht mit Prestige, aber dafür mit viel Charme Kulturvermittlung von Mensch zu Mensch betreiben. Sie wurden und werden von wenigen Ehrenamtlichen aufgebaut und gepflegt.

Bereits im vergangenen Jahr hatte eine kleine Projektgruppe der Kunsthochschule Berlin Weißensee – unterstützt durch das Büro für Landschaftskommunikation und durch viel Engagement der in der Heimatstube arbeitenden Ehrenamtlichen – einen Teil der Heimatstube Wollup neugestaltet.

Auch in diesem Jahr haben sich Studierende aus Weißensee auf den Weg ins Oderbruch gemacht, genauer nach Neulewin, um die dortige Heimatstube in ihr gestalterisches Auge zu fassen. Dabei geht es nicht darum dort das Unterste nach Oben zu kehren, sondern die Dinge an sich von verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und mit Gestaltung und Sprache den Objekten neue Lebendigkeit einzuhauchen. Was sind das überhaupt für Gegenstände, die dort ausgestellt werden? Langweilige Löffel oder komplex gefertigte überlebenswichtige Flüssigkeitstransportöre?

Am Freitag, den 7. Oktober 2016 fand die Präsentation der Workshop-Ergebnisse im Gemeindehaus Neulewin statt.
Das Projekt wird auf der folgenden Website fortlaufend dokumentiert: www.2hvorBerlin.wordpress.com.

03/10/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Projektgemeinschaft „inter!m — Kulturhandlungen Schwäbische Alb“ nimmt die Arbeit auf

Am 03. Oktober 2016 eröffnete die Projektgemeinschaft Museum Villa Rot in Burgrieden und der inter!m e.V. ihr gemeinsames TRAFO-Projektbüro in Münsingen und nahm damit unter dem Programmtitel „inter!m — Kulturhandlungen Schwäbische Alb“ ihre Arbeit auf. →

Am 03. Oktober 2016 eröffnete die Projektgemeinschaft Museum Villa Rot in Burgrieden und der inter!m e.V. ihr gemeinsames TRAFO-Projektbüro in Münsingen und nahm damit unter dem Programmtitel „inter!m — Kulturhandlungen Schwäbische Alb“ ihre Arbeit auf. In den nächsten drei Jahren werden von dort aus verschiedene Kulturprojekte umgesetzt, zu denen auch das „inter!m — mobil Kunst-Camp“ für Kinder- und Jugendliche sowie die Internet-Plattform „inter!m — digital“ gehören.

Ein weiterer zentraler Projektbestandteil wird das „inter!im — festival“ sein, das sich auf die Suche nach den Schätzen der regionalen Kulturlandschaft begibt: Vom 16. September bis 1. Oktober 2017 werden dabei Künstler mit den Mitteln der Architektur und Bildhauerei, der Musik, der Performance und des Theaters die Landschaft bespielen. Einer der daran beteiligten Künstler ist der Stuttgarter Bildhauer Thomas Putze, der sich im Rahmen der Eröffnung mit einer Performance präsentierte.

 

02/10/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Eröffnung der Ausstellung „Gegenstände und IHRE Geschichten“ im Museum Altranft

In der Ausstellung „Revision I“, präsentiert das Museum Altranft alles, was das Freilichtmuseum in den letzten Jahrzehnten in den Museumsbestand aufgenommen hat. Im Rahmen dieser Ausstellung konnten die Museumsbesucher nun ihre Erinnerungen und Geschichten zu diesen Gegenständen aufschreiben. →

In der Ausstellung „Revision I“, die seit März 2016 im Museum Altranft gezeigt wird, präsentiert das Museum Altranft alles, was das Freilichtmuseum in den letzten Jahrzehnten in den Museumsbestand aufgenommen hat. Im Rahmen dieser Ausstellung konnten die Museumsbesucher ihre Erinnerungen und Geschichten zu diesen Gegenständen aufschreiben. Die Ausstellung „Gegenstände und IHRE Geschichten“, die am 02. Oktober 2016 um 11.30 Uhr eröffnet hat, führt diese Kommentare und die Gegenstände nun zusammen.

In einem zweiten Teil der Ausstellung werden Objekte aus dem Museum gezeigt, die im Rahmen einer Bachelorarbeit (HNE Eberswalde) ausgewählt wurden. Um die ländliche Kultur des Oderbruchs in ihrer Gänze repräsentieren zu können, wurden verschiedene Gesprächspartner gebeten, einen für sie kulturell bedeutsamen Gegenstand aus der Sammlung auszuwählen und die eigenen Erfahrungen damit zu schildern. Die prägnantesten Zitate sind nun den Sammlungsobjekten zugeordnet.

In einem dritten Teil der Ausstellung werden Fotos von Fabrice Handke gezeigt. Sie entstanden im April 2016 bei einem Besuch von Beschäftigten und ihren Betreuern der Druckerei der Stephanus-Werkstätten Bad Freienwalde im Museum Altranft.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen und zum Programm des Museums finden Sie hier.
 

24/09/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Podiumsdiskussion „Für die Katz? Kultur und Kunst in der Pampa“ in Bad Waldsee

In Bad Waldsee fand am 24. September 2016 die Podiumsdiskussion „Für die Katz? Kultur und Kunst in der Pampa“ statt. →

In Bad Waldsee fand am 24. September 2016 die Podiumsdiskussion „Für die Katz? Kultur und Kunst in der Pampa“ statt. Über die Rolle der Kultur in ländlichen Regionen und den Spagat zwischen Förderung und Eigenorganisation diskutierten Judith Bildhauer, Leiterin des TRAFO-Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“, Dr. Nicole Fritz, Leiterin des Kunstmuseums Ravensburg, Maria Gomez, Leiterin Kino-, Verleih- und Vertriebsförderung der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und Brian Lausund, Schauspieler und Verwaltungsleiter des Hoftheaters Baienfurt. Moderiert wurde die Diskussion von Angela Bittner, Professorin für Kommunikationsmanagement und PR an der design akademie berlin – SRH Hochschule für Kommunikation und Design.

Die Veranstaltung wurde organisiert vom Verein Spektrum K in Zusammenarbeit mit der Chaiselongue GbR.

Einen kurzen Pressebericht über die Veranstaltung gibt es unter www.schwaebische.de/region_artikel,-Kultur-ist-alles-was-Menschen-machen-_arid,10533405_toid,86.html

19/09/2016
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Regionalfonds „Kultur+“ fördert 13 Kulturprojekte im Saarpfalz-Kreis

Mit rund 65.000 Euro fördert der Regionalfonds des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ 13 Kulturprojekte im Saarpfalz-Kreis. →

Mit rund 65.000 Euro fördert der Regionalfonds des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ 13 Kulturprojekte im Saarpfalz-Kreis. Mit dem Regionalfonds „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ sollen die bestehenden Kultureinrichtungen im Saarpfalz-Kreis dabei unterstützt werden, ihre Angebote und Arbeitsweisen unter Beteiligung weiterer Akteure weiterzuentwickeln und nachhaltig zu verändern. Hierfür stellt das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, von 2016 bis 2020 jährlich Fördermittel zur Verfügung.

Aus den eingereichten Projektanträgen wählte ein Beirat 13 Projekte aus den Bereichen Kulturgeschichte, Bildende Kunst, Theater und Musik aus, die in spannender Weise die Ziele des Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ erfüllen: Stärkung und Weiterentwicklung von Kultureinrichtungen unter Beteiligung von Schülern/innen, Jugendlichen, Bürger/innen und Vereinen. Die Projekte zeigen modellhaft auf, wie eine lebendige Kulturlandschaft im Saarpfalz-Kreis in Zukunft aussehen könnte. Durch ihre innovativen Inhalte und durch vielfältige Kooperationen entstehen neuartige Angebote für die Bürger/innen des Saarpfalz-Kreises, Kultureinrichtungen werden gestärkt, kulturelle Akteure gefördert und ermutigt, sich für ein bürgernahes Kulturangebot einzusetzen. Die Projekte zeigen zudem Wege auf, wie Hürden, die möglicherweise eine Teilnahme am kulturellen Leben erschweren, abgebaut werden und wie sich Kultureinrichtungen für Menschen öffnen können, die bisher nicht erreicht werden.

Im Rahmen des Saarpfalz-Gipfels am 15.09.2016 fand die Prämierung der 13 ausgezeichneten Projekte durch Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur im Saarland, Landrat Dr. Theophil Gallo und Alexander Funk, Mitglied des Bundestages und 1. Vorsitzender des Vereins Saarpfalzkultur e.V. statt.

Dem Beirat des Regionalfonds gehören an: Gunther Altenkirch, Leiter des Museums für dörfliche Alltagskultur, Lutz Brede, ehemaliger Schulleiter des Von der Leyen-Gymnasiums Blieskastel, Dr. Jürgen Ecker, Kunsthistoriker und Kunstwissenschaftler, Prof. Hans-Peter Hofmann, Konzertmeister und Professor an der Hochschule für Musik Saar, Michaela Kilper-Beer, Geschäftsführerin Kulturzentrum am EuropaBahnhof, Dennis Lück, Chief Creative Officer und Mitglied der Geschäftsleitung für die kreative Führung von Jung von Matt/Limmat, sowie Barbara Wackernagel-Jacobs, Filmproduzentin carpe diem / Film- und TV Produktion GmbH.

Eine Übersicht über die geförderten Projekte finden Sie hier

Zum Hintergrund

Kultur+ im Saarpfalz-Kreis
Das Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und den Saarpfalz-Kreis. Im Rahmen des Projekts soll eine partizipative Kulturentwicklungsplanung dem Praxistest unterzogen werden: An regelmäßigen Runden Tischen kommen Kultureinrichtungen der sieben Kommunen des Saarpfalz-Kreises mit Kulturschaffenden, Vereinen, Schulen, Unternehmen und anderen Interessierten zusammen. Gemeinsam entwickeln sie Ideen und Projekte für die bestehenden Einrichtungen der Region, die sich am Bedarf der Bürger/innen orientieren und neue Kooperationen etablieren. Für die Umsetzung dieser Projekte werden Mittel im Rahmen eines Regionalfonds zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des TRAFO-Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ erhalten zudem Künstler die Möglichkeit, in mehrwöchigen Künstlerresidenzen zu den Themen der Region zu arbeiten und den Transformationsprozess zu reflektieren.

23/08/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
„Baukasten Oderbruch“ - Eine Präsentation am 14. September 2016

Unter dem Stichwort „Baukasten Oderbruch“ hat das Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur im Rahmen von TRAFO zwei Handwerker und eine Designerin eingeladen, sich im Oderbruch auf die Suche nach drechselbaren Materialien zu begeben. Am 14. September 2016 präsentierte das Museum Altranft den „Baukasten Oderbruch“. →

Unter dem Stichwort „Baukasten Oderbruch“ hat das Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur im Rahmen von TRAFO den Tischler Sven Ahlhelm, den Drechsler Christian Maschen und die Designerin Stefanie Silbermann eingeladen, sich im Oderbruch auf die Suche nach drechselbaren Materialien zu begeben. Am 14. September 2016 präsentierte das Museum Altranft nun den „Baukasten Oderbruch“.

Welche für das Oderbruch typischen Materialien wie z.B. Pferdehaare, Bienenwachs oder Schlick aus den Gräben die Handwerker und die Designerin gefunden haben, ob nicht drechselbares Material doch für die Drechselbank hergerichtet werden kann, welche Haptiken, Formen und Farben möglich sind und wie die Objekte klingen und riechen, das stand im Mittelpunkt der Präsentation „Baukasten Oderbruch“. 

Der Workshop „Baukasten Oderbruch“ steht am Anfang einer Reihe von jährlichen Arbeitstreffen, zu denen das Museum Altranft unter dem Motto „Handwerk trifft Design“ zukünftig einlädt, um gemeinsam neue Spielräume für handwerkliches Arbeiten und Gestalten auszuloten.

Die Märkische Oderzeitung hat im Nachgang zur Präsentation im Museum Altranft berichtet. Lesen Sie den Artikel hier. Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit dem diesjährigen Jahresthema "Handwerk". Wenn Sie mehr Informationen dazu bekommen möchten, lesen Sie hier weiter. 

29/06/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Neue APP des LTT verbindet Landschaftstheater und Video-Walk

Der „Video-Hike Winterlingen“ ist das erste einer Reihe von Projekten, die das Landestheater Tübingen (LTT) mittels der neu gegründeten Theaterwerkstatt Schwäbische Alb in partizipativen Formaten auf dem Land durchführt. Ab dem 9. Oktober ist die Smartphone-App „Video-Hike Winterlingen“ erhältlich. →

Was kommt heraus, wenn man Geocaching, Landschaftstheater und einen Video-Walk verbindet? Der Autor und Regisseur Tobias Rausch ist für das LTT auf der Schwäbischen Alb unterwegs und hat dort eine ganz neue Kunstform entwickelt: Ein Video-Hike, erhältlich als Smartphone-App, führt Besucher auf einen Spaziergang zu sechs Stationen in und um Winterlingen bei Albstadt, an denen Orte, Menschen und Themen des Strukturwandels auf besondere Weise erlebt werden können. Ortsspezifische Filme, sogenannte Video-Walks, erzählen persönliche Geschichten und erfinden neue Bilder: Drei Göttinnen spinnen den Schicksalsfaden, ein Musikverein besetzt einen Kuhstall, ein Haus wird mit Träumen und Wünschen bestückt.

Die Filme sind in einer neuartigen Weise dokumentarisch, fiktional und surreal zugleich. Die App ist ein Erlebnisparcour, ein Kunstprojekt und ein lebendiges Archiv des Strukturwandels und der Gemeinde Winterlingen. Der Video-Hike startet am Rathaus von Winterlingen, dauert ca. 2 ½ Stunden und ist ab dem 9. Oktober 2016 im App-Store und Google Play Store erhältlich. An der Entwicklung und der Produktion der App waren über 200 Menschen aus Winterlingen und Umgebung beteiligt. Sie haben die Recherche unterstützt und sind als Experten und Spieler Teil des Projekts.

Der „Video-Hike Winterlingen“ ist das erste in einer Reihe von Projekten, die das LTT mittels der neu gegründeten Theaterwerkstatt Schwäbische Alb auf dem Land in partizipativen Formaten durchführt. Die Recherche und Konzeptentwicklung des „Video-Hike Winterlingen“ wurde gefördert im Innovationsfonds Baden-Württemberg. Die Umsetzung inkl. der App-Produktion fand im Rahmen des Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ statt und wurde gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, sowie durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

20/06/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Ausstellung im Museum Altranft „Ein Handwerkerhaus für Altranft“

Am 18. Juni eröffnete das Museum Altranft die Ausstellung „Ein Handwerkerhaus für Altranft“. Die Schau präsentiert insgesamt 14 Gewerke – vom Bäcker über den Installateur bis zum Schlosser – in Form von großformatigen Fotos, die Ingar Krauss gemacht hat. Begleitet werden die Fotos von Texten, die auf der Grundlage von Gesprächen mit rund 30 Handwerkern aus dem Oderbruch entstanden sind. →

Am 18. Juni eröffnete das Museum Altranft die Ausstellung „Ein Handwerkerhaus für Altranft“. Die Schau präsentiert insgesamt 14 Gewerke – vom Bäcker über den Installateur bis zum Schlosser – in Form von großformatigen Fotos, die Ingar Krauss gemacht hat. Begleitet werden die Fotos von Texten, die auf der Grundlage von Gesprächen mit rund 30 Handwerkern aus dem Oderbruch entstanden sind und die Einblicke in die Arbeitsweisen der Handwerker geben.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Jahresthemas „Handwerk“ statt. Begleitet wird die Ausstellung mit einem Filmabend zum Thema „Handwerk im Film“ und einem Gesprächssalon am 23. September zum Thema „Hand·Land·Leben·Werk“. In Ausstellungen, Theaterstücken, Aktionen und Gesprächen will das Museum Altranft im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ mit vielen Kooperationspartnern die Wertschätzung des Handwerks fördern und dazu beitragen, dass das Handwerk auch in Zukunft das Oderbruch mitgestalten kann.

Die Ausstellung geht bis zum 23. September 2016 und ist im Park des Herrenhauses des Museums Altranft zu sehen. Den Flyer zum Jahresthema „Handwerk“ und alle begleitenden Veranstaltungen gibt es hier.

05/06/2016
Südniedersachsen Harz|Museen|Welterbe
TRAFO-Projekt beim UNESCO-Welterbetag am 5. Juni 2016 präsentiert

Beim diesjährigen UNESCO-Welterbetag im Harz wurde am 5. Juni 2016 das TRAFO-Projekt „Harz|Museen|Welterbe“ vorgestellt. Ulrich Reiff, Kurator bei der Stiftung Welterbe im Harz sowie Projektleiter des Harzer TRAFO-Projekts, präsentierte die Pläne an den Standorten ihrer künftigen Umsetzung in Zellerfeld, St. Andreasberg und Bad Grund. →

Beim diesjährigen UNESCO-Welterbetag im Harz wurde am 5. Juni 2016 das TRAFO-Projekt „Harz|Museen|Welterbe“ vorgestellt. Ulrich Reiff, Kurator bei der Stiftung Welterbe im Harz sowie Projektleiter des Harzer TRAFO-Projekts, präsentierte die Pläne an den Standorten ihrer künftigen Umsetzung in Zellerfeld, St. Andreasberg und Bad Grund. Mit dem Projekt strebt die Welterbe-Stiftung für vier Oberharzer Museen und Besucherbergwerke einen Neubeginn unter dem Dach des UNESCO-Welterbes im Harz an. Mit Beteiligung von Schulen und der Bevölkerung der Oberharzer Bergstädte sowie zusammen mit den Institutionen des Welterbes im Harz werden sich das Oberharzer Bergwerksmuseums, die Grube Samson, der 19-Lachter-Stollen und die Schachtanlage Knesebeck bis 2019 strukturell, inhaltlich und operativ wandeln.  

12/05/2016
Südniedersachsen Inter-KULTUR-Labor
TRAFO-Auftaktveranstaltung in Südniedersachsen am 11. Mai 2016

Am 11. Mai 2016 fand in der Stadthalle Osterode am Harz die Auftaktveranstaltung der drei südniedersächsischen TRAFO-Projekte statt, an der rund 150 Personen teilnahmen. →

Am 11. Mai 2016 fand in der Osteroder Stadthalle die große Auftaktveranstaltung der drei südniedersächsischen TRAFO-Projekte statt. Im Rahmen der Veranstaltung, an der rund 150 Personen teilnahmen, stellten der Bürgermeister der Stadt Osterode am Harz, Klaus Becker, der Bürgermeister der Stadt Seesen, Erik Homann, sowie der Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, Gerhard Lenz, ihre Transformationsvorhaben für die kommenden Jahre vor und diskutierten, welche Ziele sie mit ihren Transformations-Aktivitäten verbinden.

Stadtbibliothek Osterode am Harz

Im Rahmen des TRAFO-Projekts wird die Stadtbibliothek Osterode am Harz zu einem nicht-kommerziellen Ort der Begegnung für Kommunikation, Bildung und Kultur transformiert. Unter dem Titel „Inter-KULTUR-Labor“ wird das Medienangebot durch fremdsprachige und neue Medien erweitert und die Räumlichkeiten für ein vielfältiges Bildungs- und Kulturangebot insbesondere für Familien mit und ohne Migrationsgeschichte nutzbar gemacht. In enger Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen der Stadt werden darüber hinaus Angebote der interkulturellen Theaterarbeit mit Jugendlichen entstehen sowie zweisprachige Lesungen und Schreibwerkstätten angeboten.

Jacobson-Haus Seesen

In dem von Osterode rund 20 km nördlich gelegenen Seesen wird sich ebenfalls ein ganzes Haus neu aufstellen: das Jacobson-Haus. Mithilfe des TRAFO-Programms soll ein Zentrum für Bildungs- und Kulturaktivitäten der Region entstehen. Das Gebäude, in dem derzeit die Stadtbibliothek, die Arbeiterwohlfahrt, ein Blasorchester, Seniorenvereine, Einrichtungen der Jugendpflege sowie weitere Vereine angesiedelt sind, soll nicht mehr nur ein Mietshaus für verschiedene nebeneinanderher agierende Nutzer sein, sondern ein zentraler Ort für gemeinsame kulturelle Angebote und Veranstaltungen in der Stadt. Private und öffentliche Kultureinrichtungen, Kulturvereine und freie Künstler, Stadtverwaltung und Institutionen der Jugendarbeit werden hierfür ein gemeinsames Programm erarbeiten. Insgesamt stehen im Jacobson-Haus knapp 3.000 m² Nutzfläche für Institutionen, Vereine und Veranstaltungen zur Verfügung.

Harz|Museen|Welterbe

Um die strukturelle, inhaltliche und operative Neuausrichtung unter einem gemeinsamen Dach geht es auch beim Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld, der Grube Samson in St. Andreasberg, dem Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann und der Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund. Ziel ist es, diese lokalen Erinnerungsstätten zu modernen Vermittlungsorten zu transformieren. Wichtige Schwerpunkte sind neue Museumsentwicklungskonzepte, Trägerschaftsmodelle, Ausstellungskonzeptionen, Besucherleitsysteme oder die Fortbildung des Museumspersonals. In Kooperation mit Schulen, der Oberharzer Bevölkerung und allen Institutionen des Welterbes im Harz soll der „Einzug ins gemeinsame Welterbe-Haus“ im Jahr 2019 verwirklicht sein.

Podiumsdiskussion: Zukunft von Kultureinrichtungen

Im Anschluss an die Projektpräsentationen diskutierten Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Dr. Annette Schwandner, Abteilungsleiterin Kultur im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Barbara Lison, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes und Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, sowie Dr. Jan Willem Huntebrinker, Leiter Bildung & Kommunikation des Historischen Museums Hannover, über die Zukunft von Kultureinrichtungen im ländlichen Raum. Dabei wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen ländliche Regionen stehen: Durch das Wegbrechen jüngerer Generationen, durch den wirtschaftlichen Strukturwandel, das Zusammenlegen von Landkreisen, durch den Zuzug von Zuwanderern, das Sterben von Vereinen, oder durch städtischen Leerstand, der neu bespielt werden will. Als freiwillige Aufgabe der Gemeinden stehen vor allem auch die Kultur und die Kultureinrichtungen zur Disposition. Dabei sind Kultur-und Bildungseinrichtungen wie Theater, Museen, Bibliotheken, Musikschulen oder Volkshochschulen zum einen wichtige Standortfaktoren, die insbesondere ländlichen Regionen eine hohe Attraktivität verleihen. Zum anderen haben beispielsweise Museen oder Bibliotheken großes Entwicklungspotential für die Gestaltung zukünftiger politischer und gesellschaftlicher Aufgaben.

Als Abschluss der TRAFO-Veranstaltung zeigte das Junge Theater Göttingen das Gastspiel „2030 – Odyssee im Leerraum“, das sich mit dem Strukturwandel im ländlichen Raum beschäftigt.

06/05/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Die Sammlungen des Museums Altranft, Teil 1

Revision I heißt eine Ausstellung, die seit dem 27. März 2016 im Museum Altranft zu sehen ist. Im Rahmen ihres Transformationsprozesses zeigt das Museum Altranft in den historischen Ausstellungsräumen und der Galerie des Herrenhauses zahlreiche Ausstellungsstücke, die das Freilichtmuseum Altranft in den letzten Jahrzehnten gesammelt und auf dem Dachboden des Schloss Altranft und in der Turnhalle aufbewahrt hat. →

Revision I heißt eine Ausstellung, die seit dem 27. März 2016 im Museum Altranft zu sehen ist. Im Rahmen ihres Transformationsprozesses zeigt das Museum Altranft in den historischen Ausstellungsräumen und der Galerie des Herrenhauses zahlreiche Ausstellungsstücke, die das Freilichtmuseum Altranft in den letzten Jahrzehnten gesammelt und auf dem Dachboden des Schloss Altranft bzw. in der Turnhalle aufbewahrt hat. Auf weißem Karton ausgebreitet werden die Sammlungsgegenstände in dem Zustand gezeigt, in dem sie vorgefunden wurden, und grob thematisch sortiert: Möbel, Handwerkzeuge, Bilder, Haushaltsgegenstände, Spielzeug und vieles andere ist nun in den Räumen des Museums zu betrachten.

Während der Ausstellungsdauer wird der Sammlungsbestand neu inventarisiert und unter verschiedenen Aspekten gesichtet, um entscheiden zu können, was mit ihm in Zukunft geschehen soll. Dazu sind auch die Besucher gefragt: Sie können sich ihr eigenes Urteil bilden, verschiedene Gegenstände identifizieren, indem sie davon berichten, welche Erfahrungen und Erinnerungen sie mit diesen Gegenständen verbinden.

Weitere Revisionen sind in den kommenden Monaten und Jahren mit Bezug auf die anderen Sammlungsbereiche geplant.

11/04/2016
Saarpfalz-Kreis Kultur+
Beteiligt Euch! 1. Runder Tisch im Saarpfalz-Kreis am 15. April 2016

Der Runde Tisch des TRAFO-Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ hat am 15. April 2016 erstmals interessierte Bürger eingeladen, sich aktiv an der Gestaltung des künftigen Angebots der Kultureinrichtungen im Saarpfalz-Kreis zu beteiligen. →

Interessierte Bürger konnten am 15. April 2016 erstmals bei einem Runden Tisch Ideen, Vorschläge und Wünsche für die künftige Arbeit der Kultureinrichtungen im Saarpfalz-Kreis einbringen. Mit diesen jährlich stattfindenden Runden Tisch laden das Transformationsbüro des Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ sowie Kultureinrichtungen des Saarpfalz-Kreises die Bürger ein, sich aktiv an der Gestaltung des künftigen Angebotes der Kultureinrichtungen in ihrer Region zu beteiligen und darüber hinaus gemeinsame kulturelle Kooperationsprojekte zu schmieden.

Dieser erste Runde Tisch war der Auftakt des TRAFO-Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ und zugleich Start eines regelmäßigen Austauschs der bestehenden Kultureinrichtungen im Saarpfalz-Kreis mit kulturellen Akteuren, Vertretern von Vereinen und Jugendeinrichtungen, Schulleitern sowie interessierten Bürgern.

Das TRAFO-Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ will die bestehenden Kultureinrichtungen im Saarpfalz-Kreis in den Jahren 2016 bis 2020 dabei unterstützen, ihre Angebote und Arbeitsweisen unter Beteiligung von Schulen, Kulturvereinen, Jugendlichen, Bürgern, Künstlern sowie Wirtschaftsunternehmen weiter zu entwickeln und nachhaltig zu verändern. Ziel ist, dass die Kultureinrichtungen eine zukunftsfeste, an den Bedürfnissen der Bevölkerung und Vereine orientierte Infrastruktur des regionalen Kulturangebots schaffen.

08/04/2016
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Projektstart für die „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“

Am 8. April 2016 erfolgte der offizielle Startschuss für das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“. Ziel des Projekts ist es, größere und kleinere Kultureinrichtungen zu befähigen, sich für gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu öffnen. →

Am 8. April 2016 erfolgte der offizielle Startschuss für das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“. Ziel des Projekts ist es, größere und kleinere Kultureinrichtungen zu befähigen, sich für gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu öffnen. Im Fokus stehen die überregionale Zusammenarbeit sowie Netzwerke und Allianzen zwischen Kultur, Politik und Verwaltung. Für den Projektstart wurden das Federseemuseum Bad Buchau, das Landestheater Tübingen und das Theater Lindenhof in Melchingen, die Kunstbiennale INTERIM und das Museum Villa Rot in Burgrieden sowie die Opernfestspiele Heidenheim als modellhaft arbeitende „Kulturwerkstätten“ ausgewählt.

Von den Erfahrungen dieser Werkstätten sollen im weiteren Verlauf weitere Einrichtungen mit eigenen Ideen und Projekten profitieren. Hierfür werden die Projektmittel mit Fördermitteln der LEADER-Regionen Brenzregion, Jagstregion, Mittlere Alb und Oberschwaben gekoppelt.

01/04/2016
Oderbruch Oderbruch Museum Altranft
Pressegespräch im „Museum Altranft - Werkstatt ländlicher Kultur“

Eine Woche nach der Wiedereröffnung und anlässlich der eingeleiteten öffentlichen Sammlungsrevision in den Ausstellungsräumen des Museums Altranft findet im Anschluss an die konstituierende Sitzung des Programmbeirats am Montag, den 4. April 2016 ein Pressegespräch im Herrenhaus statt. Dieser Termin ist zugleich Auftakt des Transformationsprojektes „Museum Altranft – Werkstatt ländlicher Kultur". →

Eine Woche nach der Wiedereröffnung und anlässlich der eingeleiteten öffentlichen Sammlungsrevision in den Ausstellungsräumen des Museums Altranft findet im Anschluss an die konstituierende Sitzung des Programmbeirats am Montag, den 4. April 2016 ein Pressegespräch im Herrenhaus statt. Dieser Termin ist zugleich Auftakt des Transformationsprojektes „Museum Altranft – Werkstatt ländlicher Kultur".

Als Mitglieder des Programmbeirates begrüßen

Gernot Schmidt, Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland,
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin von Kulturland Brandenburg,
Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder),
Reinhard Kampmann, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Märkisch-Oderland,
Antonia Lahmé, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kulturstiftung des Bundes,
Dr. Leonore Scholze-Irrlitz, Landesstelle für Berlin-Brandenburgische Volkskunde sowie
Katrin Seitz, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Das Museum Altranft im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland ist eines der geförderten Projekte im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“. Als Freilichtmuseum Altranft sollte es im vergangenen Jahr geschlossen werden, als „Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur“ tritt es nun wieder an die Öffentlichkeit und macht sich auf den Weg eines fünfjährigen Umgestaltungsprozesses. In gemeinsamer Verantwortung mit dem Landkreis Märkisch-Oderland und mit Unterstützung der Stadt Bad Freienwalde sowie des Landes Brandenburg soll im Rahmen des TRAFO-Programms eine Kultureinrichtung entstehen, die ihren musealen Kern für die Arbeit am gesamten Kulturraum Oderbruch fruchtbar macht. Vermittelt über Jahresthemen – das diesjährige Jahresthema ist „Handwerk“ – und in Form von Netzwerken für Landschaftliche Bildung sowie für ein gemeinsames Kulturerbe Oderbruch werden zivilgesellschaftliche und künstlerische Akteure im ganzen Oderbruch in die Arbeit einbezogen.