Programm
10/11/2017
TRAFO beim KulturInvest-Kongress

Beim diesjährigen KulturInvest-Kongress in Berlin stellt Programmleiter Samo Darian am 10. November 2017 das Programm TRAFO vor.

14/06/2017
TRAFO auf der Tagung der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken

Am 14. Juni 2017 hat Programmleiter Samo Darian einen Fachvortrag auf der Tagung der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg gehalten, in dem er TRAFO vorstellte.

Hintergrund

Angesicht des demografischen Wandels stehen viele Kultureinrichtungen in ländlichen Regionen und kleineren Städten vor der Frage, wie sie trotz knapper Kassen ein interessantes und innovatives Kulturangebot unterbreiten können, das die Menschen vor Ort anzieht und zum Mitmachen anregt. Dabei ist der Demografische Wandel, der allgemein mit den Schlagworten älter, weniger, bunter bezeichnet wird, nicht nur ein gesellschaftliches Phänomen, sondern eines, dass sich konkret in den Institutionen niederschlägt. Mit verschiedenen Hintergrundtexten möchten wir Einblicke in das Phänomen des Demografischen Wandels für den Kulturbereich geben, möchten aufzeigen, was Veränderungen bewirken können und zudem Themen beleuchten, mit denen sich Kultureinrichtungen insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen auseinandersetzen.

Kultureinrichtungen als Stichwortgeber ländlicher Räume

Viele ländliche Regionen leiden unter Abwanderung und Überalterung. Wegen wirtschaftlicher Strukturveränderungen und sinkender Einwohnerzahlen fehlen kleineren Kommunen oftmals Einnahmen. Als freiwillige Aufgabe der Gemeinden stehen vor allem Kultureinrichtungen zur Disposition.

„Mit unkonventionellen Ideen“

„Mit unkonventionellen Ideen und einem frischen Blick das kulturelle Angebot verbessern“, so beschreibt Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, das Vorgehen der Modellregionen im Rahmen des Programms TRAFO.

Herausforderungen für einen kulturpolitischen Paradigmenwechsel

Kristina Volke, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, beschreibt, warum die größte Chance für Kulturinstitutionen außerhalb der Großstädte darin besteht, einen gesellschaftlichen Raum für Kommunikation, Interaktion und Interessenaushandlung zu schaffen – und warum sie das zugleich vor eine fast unlösbare Aufgabe stellt.

Kleine Städte, k(l)eine Zukunft?

Wie steht es um die kleinen Städte in Deutschland? Wie entwickeln sie sich, welche Probleme und Potenziale lassen sich identifizieren? Dr. Annett Steinführer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Thünen-Institut in Braunschweig, beleuchtet die Situation eines von der Forschung bisher vernachlässigten Siedlungstyps und seine Entwicklungspotentiale für die Kultur.

Zur Rolle von Kultur und Zivilgesellschaft in kleineren Städten

Kulturzentren spielen insbesondere in ländlich geprägten Regionen eine wichtige Rolle. Andreas Kämpf beschreibt, welche Funktion diese Orte übernehmen und was es braucht, dass daraus keine leblosen Mehrzweckhallen werden.