Programm
21/03/2017
Vorstellung des TRAFO-Programms beim 6. Bundesfachkongress Interkultur

Am 4. April 2017 stellt sich das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ beim Bundesfachkongress Interkultur in Braunschweig vor.

17/03/2017
Demografiepolitische Bilanz der Bundesregierung

Zum Ende der 18. Legislaturperiode hat die Bundesregierung im Hinblick auf ihre Demografiestrategie eine Bilanz gezogen.

Hintergrund

Angesicht des demografischen Wandels stehen viele Kultureinrichtungen in ländlichen Regionen und kleineren Städten vor der Frage, wie sie trotz knapper Kassen ein interessantes und innovatives Kulturangebot unterbreiten können, das die Menschen vor Ort anzieht und zum Mitmachen anregt. Dabei ist der Demografische Wandel, der allgemein mit den Schlagworten älter, weniger, bunter bezeichnet wird, nicht nur ein gesellschaftliches Phänomen, sondern eines, dass sich konkret in den Institutionen niederschlägt. Mit verschiedenen Hintergrundtexten möchten wir Einblicke in das Phänomen des Demografischen Wandels für den Kulturbereich geben, möchten aufzeigen, was Veränderungen bewirken können und zudem Themen beleuchten, mit denen sich Kultureinrichtungen insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen auseinandersetzen.

Kultureinrichtungen als Stichwortgeber ländlicher Räume

Viele ländliche Regionen leiden unter Abwanderung und Überalterung. Wegen wirtschaftlicher Strukturveränderungen und sinkender Einwohnerzahlen fehlen kleineren Kommunen oftmals Einnahmen. Als freiwillige Aufgabe der Gemeinden stehen vor allem Kultureinrichtungen zur Disposition.

„Mit unkonventionellen Ideen“

„Mit unkonventionellen Ideen und einem frischen Blick das kulturelle Angebot verbessern“, so beschreibt Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, das Vorgehen der Modellregionen im Rahmen des Programms TRAFO.

Herausforderungen für einen kulturpolitischen Paradigmenwechsel

Kristina Volke, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, beschreibt, warum die größte Chance für Kulturinstitutionen außerhalb der Großstädte darin besteht, einen gesellschaftlichen Raum für Kommunikation, Interaktion und Interessenaus-handlung zu schaffen – und warum sie das zugleich vor eine fast unlösbare Aufgaben stellt.