Programm
21/03/2017
Vorstellung des TRAFO-Programms beim 6. Bundesfachkongress Interkultur

Am 4. April 2017 stellt sich das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ beim Bundesfachkongress Interkultur in Braunschweig vor. →

Am 4. April 2017 stellt sich das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ beim Bundesfachkongress Interkultur in Braunschweig vor. Die Tagung wird organisiert vom bundesweiten Ratschlag kulturelle Vielfalt. In einem der vier Fachforen, „Von Wurzeln und Flügeln, Interkulturelle Kunst und Kulturarbeit im europäischen ländlichen Raum“, werden die Ziele des TRAFO-Programms vorgestellt und Einblicke in jene Transformationsvorhaben in den Modellregionen gegeben, die sich konkret dem Thema Interkultur widmen. Dazu zählt das dokumentarische Stationentheater „Schule der Sehnsüchte“, das als Kooperationsprojekt des Landestheaters Tübingen (LTT) mit der Kleinkunstbühne K3 unter der Leitung des Künstlers Jeffrey Döring gemeinsam mit der regionalen Bevölkerung entwickelt wurde. Das Stück, dem eine mehrmonatige Recherchephase vorausging, behandelt Geschichten von Flucht, Migration und Heimatverlust.

Weitere Informationen zum Programm unter www.bundesfachkongress-interkultur-2017.de

17/03/2017
Demografiepolitische Bilanz der Bundesregierung

Zum Ende der 18. Legislaturperiode hat die Bundesregierung im Hinblick auf ihre Demografiestrategie eine Bilanz gezogen. →

Zum Ende der 18. Legislaturperiode hat die Bundesregierung im Hinblick auf ihre Demografiestrategie eine Bilanz gezogen. In der Broschüre „Jedes Alter zählt – Für mehr Wohlstand und Lebensqualität aller Generationen", das nun erschienen ist, wird auch das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ als eine Maßnahme zur Stärkung der Kultur in ländlichen Regionen vorgestellt. Die Broschüre als pdf sowie weitere Informationen gibt es unter: www.bmi.bund.de/…/Demogra…/demografiegipfel_node.html

16/03/2017
TRAFO sucht eine/n Programmkoordinator/in in Leipzig

Das Büro des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, in Leipzig sucht zum 22. Mai 2017 eine/n Programmkoordinator/in. →

Das Büro des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, in Leipzig sucht zum 22. Mai 2017 eine/n Programmkoordinator/in. Bewerbungsschluss ist am 31. März 2017. Ausführliche Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie in der Anlage.

23/02/2017
TRAFO bei Jahrespressekonferenz der Kulturstiftung des Bundes

Bei der diesjährigen Jahrespressekonferenz der Kulturstiftung des Bundes stellte die Künstlerische Direktorin Hortensia Völckers die verschiedenen Programme und Förderprojekte der Bundeskulturstiftung vor, unter anderem auch "TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel". →

Bei der diesjährigen Jahrespressekonferenz der Kulturstiftung des Bundes stellte die Künstlerische Direktorin Hortensia Völckers die verschiedenen Programme und Förderprojekte der Bundeskulturstiftung vor, unter anderem auch "TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel". In der Pressemitteilung, die im Nachgang verschickt wurde, heißt es dazu: „Die Kulturstiftung des Bundes fördere sehr bewusst auch die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum, wie z.B. im TRAFO-Programm, da immerhin ca. 68% der Bevölkerung in Deutschland in ländlichen Regionen oder in Kleinstädten lebten. Was von außen betrachtet nach einem Spagat aussähe − die Förderung von bedeutsamen Kunstausstellungen wie der documenta einerseits sowie die Stärkung der kulturellen Infrastruktur z.B. einer Stadtbibliothek in Osterode über das TRAFO-Programm andererseits − seien die zwei nicht gegeneinander aufzurechnenden Seiten einer Medaille. Die Verantwortung des Bundes für die Kultur gilt ebenso der Spitzenförderung in den kulturellen Metropolen wie auch der Breitenförderung in der Fläche.“

Mehr Informationen hier und auf der Facebookseite der Kulturstiftung des Bundes.

30/01/2017
TRAFO-Newsletter #2 ist erschienen

Der TRAFO-Newsletter #2 ist erschienen - mit Beiträgen von Kristina Volke, Kenneth Anders / Lars Fischer und einem Interview mit dem Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt. →

Der TRAFO-Newsletter #2 ist erschienen - mit Beiträgen von Kristina Volke, Kenneth Anders / Lars Fischer und einem Interview mit dem Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt. Der Newsletter kreist um das Thema „Rollenwechsel“ und die Frage, vor welchen Veränderungen Kultureinrichtungen in ländlichen Räumen stehen. Viel Vergnügen bei der Lektüre! Hier geht´s zum Newsletter: http://bit.ly/2jKuR4E.

18/01/2017
1. TRAFO-Akademie im Januar 2017

Unter dem Schwerpunktthema „Beteiligung“ fand vom 18.01. bis 20.01.2017 in Clausthal-Zellerfeld die erste Akademie der beteiligten TRAFO-Projekte statt. „Beteiligung“ ist ein zentrales Thema in allen TRAFO-Projekten. →

Unter dem Schwerpunktthema „Beteiligung“ fand vom 18.01. bis 20.01.2017 in Clausthal-Zellerfeld die erste Akademie der beteiligten TRAFO-Projekte statt. „Beteiligung“ ist ein zentrales Thema in allen TRAFO-Projekten. Im Saarland besteht das TRAFO-Projekt beispielsweise aus einem umfassenden Beteiligungsprozess, in Seesen werden innerhalb von zwei Jahren aufeinander aufbauende Beteiligungsverfahren zu verschiedenen Themen von Architektur, Nutzungsplanung und Kooperationen umgesetzt. In Brandenburg öffnet sich das Museum hin zu einer umfassenden Partizipation der Bevölkerung, in Osterode werden durch die interkulturelle Öffnung neue Bevölkerungsgruppen in die Arbeit der Bibliothek einbezogen, auf der Schwäbischen Alb üben große und kleine Einrichtungen Arbeitsbeziehungen ein, die auf lange Sicht angelegt sind und in den Harz-Museen werden Schüler und Bürger in die Neukonzeption der Ausstellungen eingebunden.

Folgende Fragen stellen sich bei diesem Prozess: Was bedeutet Beteiligung? Sind Prozesse der Zusammenarbeit, Partizipation und Kooperation vergleichbar? Welche Ziele werden mit Beteiligungsprozessen verfolgt? Welche Konsequenzen hat „echte“ Beteiligung für Einrichtungen, Programmleitungen, Steuerungskreise etc.? Wo sind der Beteiligung Grenzen gesetzt? Und welche Besonderheiten ergeben sich für die ländlichen Räume?

Im Rahmen der ersten Akademie diskutierten die Projektpartner gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Kunst und Vermittlung ihre Beteiligungsformate und tauschten sich über ihre Transformationsprozesse aus.

21/12/2016
Interview in der Zeitung „Politik & Kultur“ erschienen

In der aktuellen Ausgabe der Zeitung des Deutschen Kulturrates, politik & kultur, erläutert Samo Darian, Leiter des TRAFO-Programms, die besonderen Herausforderungen, vor denen viele ländliche Regionen heute stehen. →

In der aktuellen Ausgabe der Zeitung des Deutschen Kulturrates, politik & kultur, erläutert Samo Darian, Leiter des TRAFO-Programms, die besonderen Herausforderungen, vor denen viele ländliche Regionen heute stehen und wie die beteiligten Kultureinrichtungen im Rahmen von TRAFO in den kommenden Jahren darin unterstützt werden, ihr kulturelles Angebot nachhaltig zu stärken. So sagt er: "Viele kulturelle Einrichtungen wie Heimatmuseen, Stadtbüchereien, Kulturzentren oder Musikschulen in kleinen Städten und auf dem Lande stehen wirklich vor großen Herausforderungen. Sie alle stellen sich Fragen nach ihrer Zukunftsfähigkeit: Was können wir uns in Zukunft überhaupt noch leisten? Welches Kulturangebot können wir unseren Bürgern noch bieten? Wie können wir junge Menschen erreichen, aber auch die Älteren? Kommen vielleicht ganz neue Aufgaben auf uns als kulturelle Einrichtung zu? Und wie können Impulse von unseren Inhalten für die Menschen in der Region ausgehen?"

Weiter erklärt Samo Darian, dass außerhalb der Metropolen eine große Dichte an interessanten kulturellen Einrichtungen existiert, die es zu stärken und sichtbar zu machen gilt.

Das gesamte Interview ist hier nachzulesen. 

20/10/2016
Beitrag zum TRAFO-Programm in den Kulturpolitischen Mitteilungen

In der Herbstausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen (Heft 154 III) stellen der Leiter des TRAFO-Programms, Samo Darian, und Kristin Bäßler, Leiterin des Bereichs Kommunikation und Wissensvermittlung die Ziele des TRAFO-Programms sowie der sechs TRAFO-Projekte in den vier Modellregionen vor. →

In der Herbstausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen (Heft 154 III) stellen der Leiter des TRAFO-Programms, Samo Darian, und Kristin Bäßler, Leiterin des Bereichs Kommunikation und Wissensvermittlung die Ziele des TRAFO-Programms sowie der sechs TRAFO-Projekte in den vier Modellregionen vor.

Die beiden Autoren erläutern in ihrem Beitrag die kulturpolitische Ausgangslage, in der das TRAFO-Programm im Jahr 2015 entwickelt worden ist und geben einen ersten Einblick in die unterschiedlichen Ansätze der TRAFO-Modellregionen, um vor Ort bestehende Kultureinrichtungen langfristig zu stärken. 

Den Artikel lesen Sie hier.  

19/09/2016
Tagung „Zur Zukunft der Kultur in ländlichen Räumen“ in Berlin

Am 21. September 2016 veranstalteten die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen die Tagung „Zur Zukunft der Kultur in ländlichen Räumen“. →

Am 21. September 2016 veranstalteten die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen die Tagung „Zur Zukunft der Kultur in ländlichen Räumen“. Im Rahmen der Tagung diskutierten u.a. Samo Darian (Programmleitung, TRAFO), Dorit Baumeister (Vorstand, Kulturfabrik Hoyerswerda), Dr. Doreen Götzky (Kulturabteilungsleiterin, Landesverband Lippe) und Dr. Christof Eichert (Vorstand, Herbert-Quandt-Stiftung) das Thema „Beteiligung durch Kultur. Kultur der Beteiligung auf dem Land“. Eine weitere Diskussion befasste sich mit dem Thema „Kultur und Zuwanderung auf dem Land – ein Gewinn für alle“ beschäftigen. Statements wurden gehalten von Olaf Zimmermann (Geschäftsführer, Deutscher Kulturrat e.V.), Prof. Dr. Folkhard Isermeyer (Präsident, Thünen-Institut) sowie Marc Steinbach (Referent Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“).

Ziel der Tagung war es, Ideen und Handlungsoptionen zur Stärkung der Kultur in ländlichen Räumen zu entwickeln. Nach Veranstaltungen in Dresden und Braunschweig fand die Abschlussveranstaltung nun in Berlin statt. Eine Publikation mit gesammelten Handlungsempfehlungen ist für das Frühjahr 2017 geplant.

Die Programme der Veranstaltungen in Braunschweig und Berlin unter:

Programm 21. September in Berlin
Programm 14.Juli 2016 in Braunschweig

13/09/2016
Hier ist die Stadt! Bibliothek als Motor der Gesellschaft

Harald Asel vom rbb-Inforadio diskutierte am 14. September im Salon der Berliner Amerika-Gedenkbibliothek die Rolle von Bibliotheken und den Bedarf an Veränderungsprozessen, um zukunftsfähig zu bleiben. Zentrale Fragen der Diskussion waren: Welchen Beitrag leisten Bibliotheken künftig für die Entwicklung der Stadtgesellschaft und welche Rolle werden sie dafür einnehmen? →

Harald Asel vom rbb-Inforadio diskutierte am 14. September im Salon der Berliner Amerika-Gedenkbibliothek die Rolle von Bibliotheken und den Bedarf an Veränderungsprozessen, um zukunftsfähig zu bleiben. Zentrale Fragen der Diskussion waren: Welchen Beitrag leisten Bibliotheken künftig für die Entwicklung der Stadtgesellschaft und welche Rolle werden sie dafür einnehmen? Wie werden Bibliotheken auch im digitalen Zeitalter noch weiterhin die persönliche Entwicklung, Bildung und Kulturkompetenzen der Stadtbürger fördern? Und wie können sie zur Plattform von wissens- und bildungsbasierten Aktivitäten der Bevölkerung werden, aus denen wichtige Impulse für die Entwicklung der Stadt hervorgehen?

Podiumsgäste waren:

Markus Beckedahl, Chefredakteur von Netzpolitik.org
Barbara Lison, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes
Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates

Die Podiumsdiskussion wurde vom Inforadio des rbb aufgezeichnet. Nachzuhören ist die Sendung hier.

20/06/2016
„Kultur im ländlichen Raum - unterschätztes Potential?"

Am 17. Juni nahm Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung am Werkstattgespräch „Kultur&Politik“ teil. Unter dem Titel „Kultur im ländlichen Raum - unterschätztes Potential?“ diskutierten Hiltrud Lotz, MdB, Mitglied im Ausschuss Kultur und Medien der SPD-Fraktion, Norbert Sievers, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft, und Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, darüber, wie die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen gesichert werden kann. →

Am 17. Juni nahm Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung am Werkstattgespräch „Kultur&Politik“ teil. Unter dem Titel „Kultur im ländlichen Raum - unterschätztes Potential?“ diskutierten Hiltrud Lotz, MdB, Mitglied im Ausschuss Kultur und Medien der SPD-Fraktion, Norbert Sievers, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft, und Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, darüber, wie die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen gesichert werden kann.

Die Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze berichtete von verschiedenen Arbeitsgruppen der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie „Soziale Räume“ geschaffen werden können, um sicherzustellen, dass neben den Feldern der klassischen Daseinsvorsorge u.a. auch die kulturelle Infrastruktur gesichert werden kann.

Dr. Norbert Sievers verwies darauf, dass der Auftrag der Kulturpolitik, Kultur für alle und von allen zu ermöglichen, nicht auf das städtische Gemeinwesen zu reduzieren sei, sondern auch für die kleineren Städte und Gemeinden gilt. Neue kulturpolitische Strategien und Konzepte seien vor allem in den Flächenländern notwendig, um auch zukünftig die kulturelle Grundversorgung gewährleisten zu können.

In Bezug auf diese kulturpolitischen Einordnungen stellte Samo Darian die verschiedenen Herangehensweisen der sechs TRAFO-Projekte vor, die ihre Kultureinrichtungen einem Transformationsprozess unterziehen. Transformation bedeutet dabei nicht nur Umbau von Einrichtungen, sondern auch die Veränderung von Konzepten und Strategien der Kulturvermittlung, um z.B. andere Akteure vor Ort mit in die Kulturarbeit einzubinden. Dabei wird deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kulturakteuren und der Politik ist, um die Kulturangebote nachhaltig zu sichern.

Das Werkstattgespräch fand im Rahmen des Forums Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Ziel ist es, über kulturpolitische Entwicklungen und Zusammenhänge zu informieren, die Sicherung der kulturellen Grundlagen als Aufgabe des Staates zu thematisieren, die Vielfalt der Kulturen zu vermitteln, die Bedeutung von Kunst und Kultur für Wertorientierungen zu unterstreichen, den Dialog der Kulturen Welt zu intensivieren und Einblicke in den Entstehungsprozess von Kunst und Kultur zu geben. Die Veranstaltungsthemen orientieren sich an den aktuellen politischen und kulturellen Entwicklungen und Fragestellungen.

01/06/2016
Artikel über Land und Ländlichkeit im aktuellen Magazin der KSB

Kenneth Anders, Projektleiter des TRAFO-Projekts „Transformation des Museums Altranft“ schreibt in der aktuellen Ausgabe des KSB-Magazins #26 über den ländlichen Raum und die Frage, welche Bedeutung er für diejenigen hat, die dort wohnen und die, die außerhalb des ländlichen Raums leben: Wie wird dieser Raum interpretiert? Wie wird er genutzt? Und welche Erwartungen sind an ihn geknüpft? →

Kenneth Anders, Projektleiter des TRAFO-Projekts „Transformation des Museums Altranft“ schreibt in der aktuellen Ausgabe des KSB-Magazins #26 über den ländlichen Raum und die Frage, welche Bedeutung er für diejenigen hat, die dort wohnen und die, die außerhalb des ländlichen Raums leben. Wie wird dieser Raum interpretiert? Wie wird er genutzt? Und welche Erwartungen sind an ihn geknüpft? So schreibt Anders:

„Was wird aus dem Land, wenn es aus der Stadt betrachtet wird? Es wird zur Landschaft, zum angeschauten Raum, den man malen, fotografieren, bereisen, an dem man sich erfreuen kann. Seine Funktionalität tritt zurück, die Landnutzung wird als Störung empfunden, vor allem dann, wenn sie dem gesellschaftlichen Stand der Technologie entspricht. Dass dort „draußen“ noch Menschen wohnen, erscheint als Residuum der Vormoderne, da doch die Angebotskonzentrationen und also auch die Wahlmöglichkeiten auf dem Land, gemessen an der Großstadt, lächerlich gering sind. Die Landschaft ist nett, aber bedeutungslos. Ist sie hässlich, lehnen wir das ab, obwohl es Teil unserer Wahrheit ist. So entstehen geliebte und geschmähte Räume. Die Ausdifferenzierung der Landschaft nach Zwecken führt zu ihrer immer stärkeren Segregation: Hier setzt sich der Tourismus durch, dort die Agrarwirtschaft, hier der Naturschutz, dort die Logistik. Für den Einzelnen ergibt das, was wir in der Welt anrichten, keinen Zusammenhang. Das ist vor allem eine Schwierigkeit für die Demokratie, denn das kulturelle Subjekt braucht den Raum als Erkenntnis- und Erfahrungsgegenstand. Stattdessen werden die Möglichkeiten der geregelten, aber grundsätzlich freien individuellen Aneignung durch Zäune und Eigentumsgrenzen untergraben, das ersehnte freie Leben wird in Teilräume gezwängt oder diffundiert in die Virtualität…“

Mit diesem Artikel nähert sich Kenneth Anders Veränderungsprozessen auf dem Land und den Potentialen, die er bereitstellt, um gestaltet zu werden.

Der gesamte Text ist hier nachzulesen.

21/03/2016
1. TRAFO-Partnertreffen in Halle / Saale

Im März 2016 fand im Stadtmuseum Halle / Saale das erste Partnertreffen der sechs TRAFO-Projekte statt. Teilgenommen haben Vertreter der beteiligten Kultureinrichtungen, Mitarbeiter der Landkreis- und Kommunalverwaltungen sowie Kulturakteure aus den vier Modellregionen. →

Im März 2016 fand im Stadtmuseum Halle / Saale das erste Partnertreffen der sechs TRAFO-Projekte statt. Teilgenommen haben Vertreter der beteiligten Kultureinrichtungen, Mitarbeiter der Landkreis- und Kommunalverwaltungen sowie Kulturakteure aus den vier Modellregionen. Ziel dieses ersten Partnertreffens war es, die TRAFO-Projekte vorzustellen sowie Ziele und Maßnahmen der einzelnen Projekte zusammenzutragen. Ein theoretischer Impuls kam von Prof. Dr. Margarete Boos von der Universität Göttingen, die über das Thema „Herausforderung Wandel – Vom Verändern und Verändert-Werden“ sprach. Zum Abschluss des Treffens wurden erste Schwerpunktthemen gesammelt, die bei den nächsten Akademietreffen behandelt werden sollen.

29/01/2016
Vorstellung von TRAFO bei der Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“

Am 27. und 28. Januar 2016 wurde das Programm „TRAFO- Modelle für Kultur im Wandel“ bei der internationalen Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ in München vorgestellt. Bei der Konferenz ging es um die Digitalisierung, neue Technologien, den Strukturwandel in den Kommunen und um die Auseinandersetzung mit dem Thema Zuwanderung. →

Am 27. und 28. Januar 2016 wurde das Programm „TRAFO- Modelle für Kultur im Wandel“ bei der internationalen Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ in München vorgestellt. Bei der Konferenz ging es um die Digitalisierung, neue Technologien, den Strukturwandel in den Kommunen und um die Auseinandersetzung mit dem Thema Zuwanderung. Anhand konkreter Beispiele wurde folgende Fragen diskutiert: Wie begegnen Bibliotheken den gesellschaftlichen Veränderungen und welche Rolle wollen sie zukünftig einnehmen? Wie müssen sich ihre Angebote anpassen? Und vor allem: Wie werden Veränderungsprozesse in Bibliotheken gestaltet? 

In verschiedenen Workshops luden der Berufsverband Information und Bibliothek (BIB), der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), das Goethe-Institut e. V. und die ekz.bibliotheksservice GmbH zum Mitmachen der insgesamt über 250 Tagungsteilnehmer ein.