Programm
30/11/2017
11. Dialogforum des Deutschen Kulturrats zum Thema „Provinziell? - Kulturelle Bildung im ländlichen Raum“

Am 30. November 2017 findet das 11. Dialogforum des Deutschen Kulturrats zum Thema „Provinziell? - Kulturelle Bildung im ländlichen Raum“ statt. Dr. Kenneth Anders, Leiter des TRAFO-Projekts „Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur“ nimmt an der Podiumsdiskussion teil. →

Am 30. November 2017 findet das 11. Dialogforum des Deutschen Kulturrats zum Thema „Provinziell? - Kulturelle Bildung im ländlichen Raum“ statt. Dr. Kenneth Anders, Leiter des TRAFO-Projekts „Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur“ nimmt an der Podiumsdiskussion teil. Diskutiert werden Fragen wie: Unter welchen Voraussetzungen findet kulturelle Bildung „auf dem Lande“ statt? Welche Akteure spielen eine Rolle und welche Handlungsfelder und Veränderungsbedarfe bestehen? Wie mobil muss die Bevölkerung sein, um diese Angebote zu nutzen – bzw. wie mobil sind die Angebote? Weitere Diskussionsteilnehmer/innen sind Prof. Dr. Wiltrud Gieseke, Seniorprofessorin in der Abteilung Erwachsenenbildung/Weiterbildung am Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin, Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrates und Prof. Dr. Ulrich Klemm, Geschäftsführer des Sächsischen Volkshochschulverbandes.

Termin
30. November 2017, 19.00 Uhr
Deutscher Kulturrat e.V. / Kulturprojekte Berlin GmbH
Podewil
Klosterstraße 68
10179 Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Das Dialogforum wird zudem aufgezeichnet und im Radio ausgestrahlt:
Freitag, 1. Dezember 2017 von 18:05 bis 19:00 Uhr im „Wortwechsel“ bei Deutschlandfunk Kultur
Sonntag, 3. Dezember 2017 von 19:04 bis 20:00 Uhr im „Forum“ bei Kulturradio WDR 3  

10/11/2017
TRAFO beim KulturInvest-Kongress

Beim diesjährigen KulturInvest-Kongress in Berlin stellte TRAFO-Programmleiter Samo Darian gemeinsam mit dem Intendanten des Theater Lindenhof, Stefan Hallmayer, das TRAFO-Programm vor und diskutierte, welche Rolle der Kulturtourismus bei der Selbstbeschreibung ländlicher Regionen spielen kann. →

Beim diesjährigen KulturInvest-Kongress in Berlin stellte Samo Darian, TRAFO-Programmleiter, am 10. November 2017 das TRAFO-Programm vor. Gemeinsam mit dem Intendanten Stefan Hallmayer vom Theater Lindenhof beleuchtete er im Forum „Kulturtourismus – Regionen erlebbar machen“ anhand konkreter Beispiele und Erfahrungen aus TRAFO, welche Bedeutung Kulturinstitutionen für ihre Region haben können und warum es sinnvoll ist, ihre Angebote weiterzuentwickeln und zu modernisieren. Im Anschluss diskutierte er mit den Teilnehmern, welche Rolle der Kulturtourismus bei der Selbstbeschreibung ländlicher Regionen spielen kann.

Weitere Informationen zum Programm gibt es hier.

09/11/2017
TRAFO sucht studentische Hilfskraft in Leipzig

Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ sucht schnellstmöglich eine Studentische Hilfskraft (m/w, Teilzeit) in Leipzig. →

Das Programm »TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel« sucht schnellstmöglich eine Studentische Hilfskraft (m/w, Teilzeit).

Als Studentische Hilfskraft (m/w, Teilzeit – 11,5h/Woche) unterstützen Sie das TRAFO-Team insbesondere in den folgenden Bereichen:
- Unterstützende Aufgaben für die Öffentlichkeitsarbeit: Verteileraufbau und -pflege, Pressespiegel, Mitarbeit bei Versandaktionen
- Unterstützende Aufgaben im Administrativen Bereich: Hilfstätigkeiten im Büromanagement, Postverwaltung, Aktenablage
- Unterstützende Aufgaben im Programmbereich: Recherchen zu themenrelevanten Kongressen, Experten, Veranstaltungen
- Unterstützende Aufgaben im Veranstaltungsbereich: Mitarbeit in der Organisation und Durchführung von Veranstaltung (Produktionsunterstützung), Einladungs- und Anmeldemanagement

Je nach Arbeitsanfall können die beschriebenen Aufgabenfelder erweitert werden.

Ihr Anforderungsprofil:
- immatrikulierte/r Student/in („ordentliche/r Studierende/r“ im sozialversicherungsrechtlichen Sinn) einer für das Aufgabengebiet einschlägigen Fachrichtung
- analytische Fähigkeiten und systematische Denke
- Eigeninitiative, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Organisationstalent
- sicherer Umgang mit MS-Office (insbesondere Excel und Word)
- Affinität für administrative und organisatorische Aufgaben, Sensibilität für die besonderen Belange von Kulturprojekten
- Verbindliches Auftreten und Kommunikationsgeschick

Wünschenswert sind zudem erste Erfahrungen in der Arbeit mit Datenbanken (Filemaker) und/oder Kenntnisse in der Projektarbeit.

Weitere Informationen hier.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Unterlagen so schnell wie möglich, spätestens jedoch bis zum 30.11.2017 ausschließlich digital per E-Mail unter Angabe des Stichwortes „Bewerbung Studentische Hilfskraft“ in der Betreffzeile in einer gesammelten pdf-Datei (inkl. Anschreiben ca. 3 MB) an katja.meyer [​at​] trafo-programm.de. Bei Rückfragen zur Stellenausschreibung wenden Sie sich bitte per E-Mail an Katja Meyer (Leitung Mittelverwaltung und Organisation), katja.meyer [​at​] trafo-programm.de.

25/10/2017
TRAFO bei der Tagung Artistic Processes and Cultural Participation in Hildesheim

Vom 25. bis 27. Oktober 2017 fand an der Universität Hildesheim die Tagung Artistic Processes and Cultural Participation – New Perspectives for Rural Development statt. Samo Darian, Programmleiter des TRAFO-Programms stellte in einem Forum zum Thema innovative Ansätze für Kulturförderung das Programm TRAFO vor. →

Vom 25. bis 27. Oktober 2017 fand an der Universität Hildesheim die Tagung Artistic Processes and Cultural Participation – New Perspectives for Rural Development statt. Die Tagung beschäftigte sich unter anderem mit der Rolle, die Kultur in innovativer und nachhaltiger Entwicklung ländlicher Räume spielen kann und fragte, wie solche Entwicklungsprozesse demokratisiert werden können. Samo Darian, Programmleiter des TRAFO-Programms, gab im Forum „Making things happen. Innovative Funding Models for Cultural Participation work in rural territories.“ einen Input und berichtet darin von den Erfahrungen aus dem TRAFO-Programm.

Weitere Informationen zur Tagung hier.

05/10/2017
Expertengespräch zum Thema Netzwerkstellen für Kultur in ländlichen Räumen

Am 5. Oktober 2017 fand in Leipzig im Rahmen des TRAFO-Programms ein internes Expertengespräch zum Thema „Netzwerkstellen für Kultur in ländlichen Räumen“ statt. Ziel war es zu diskutieren, welche Aufgaben eine solche Netzwerkstelle zur Stärkung kultureller Einrichtungen und Angebote im ländlichen Raum übernehmen kann. →

Am 5. Oktober 2017 fand im Rahmen des TRAFO-Programms ein internes Expertengespräch zum Thema „Netzwerkstellen für Kultur in ländlichen Räumen“ statt. Ziel war es, zu diskutieren, welche Aufgaben eine solche Netzwerkstelle zur Stärkung kultureller Einrichtungen und Angebote im ländlichen Raum übernehmen kann und welche Rahmenbedingungen es braucht, damit die Netzwerkstellen von den Akteuren vor Ort genutzt werden und somit einen Gewinn für die Region darstellen. Eingeladen waren Annett Geinitz von der Netzwerkstelle Kulturelle Bildung Vogtland / Zwickau, Anna-Lisa Bister von der Servicestelle Kultur Peiner Land sowie Dorothea Angel vom Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg, die aus ihrer Praxis berichtet und mit Vertreter/innen aus den TRAFO-Projekten und dem TRAFO-Programmbüro diskutiert haben.

Zum Hintergrund
Um zentrale Fragestellungen und Themen, die die TRAFO-Projekte in ihrer Arbeit identifiziert haben, vertiefen zu können, veranstaltet das TRAFO-Programmbüro sogenannte Expertengespräche. Zu diesen Gesprächen werden neben den Vertreter/innen der TRAFO-Projekte externe Expert/innen eingeladen, die mit ihrer Expertise neue Impulse in die Projekte geben können. Zudem sind weitere Multiplikator/innen zu den Veranstaltungen eingeladen, um das generierte Wissen über den Teilnehmerkreis hinaus weiterzuvermitteln.

18/09/2017
2. TRAFO-Akademie im September 2017

Vom 18. bis 20. September 2017 fand in Münsingen die zweite Akademie des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ statt. Im Mittelpunkt der Akademie stand die Frage, welche inhaltlichen und strukturellen Besonderheiten Kultur in ländlichen Räumen und Kleinstädten hat und was das für die Arbeit vor Ort bedeutet. →

Vom 18. bis 20. September 2017 fand in Münsingen die zweite Akademie des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ statt. Im Mittelpunkt der Akademie stand die Frage, welche inhaltlichen und strukturellen Besonderheiten Kultur in ländlichen Räumen und Kleinstädten hat und was das für die Arbeit vor Ort bedeutet. Vertreter/innen der am TRAFO-Programm beteiligten Kultureinrichtungen, Verwaltungsmitarbeiter/innen sowie Künstler/innen aus den bundesweit vier Modellregionen haben das Thema gemeinsam mit Vertreterinnen der Kulturstiftung des Bundes und externen Expert/innen diskutiert. Gastgeber der zweiten Akademie war das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“.

Eröffnet wurde die Akademie mit einem Gastvortrag von Dr. Doreen Götzky, Leiterin des Kreismuseums Peine, mit einer Standortbestimmung der Kulturarbeit in ländlichen Räumen. In ihrem Beitrag beschrieb sie die Bedingungen der Kulturproduktionen in ländlich geprägten Räumen und die kulturpolitischen Verantwortlichkeiten dort. Besonders den Landkreisen käme eine wichtige kulturpolitische Rolle zu, weil diese stärker eine gesamte Region im Blick hätten und somit die Vernetzungspotentiale der Akteure unterstützen können.  

Im Anschluss diskutierten alle Akademie-Teilnehmer/innen mit Prof. Ton Matton, Raum & Designstrategien Kunstuniversität Linz; Prof. Dr. phil. Stephan Beetz, Soziologe, Universität Mittweida; der Künstlerin Dr. Susanne Bosch sowie dem freien Autor und Journalist Christoph Schröder über die Herausforderungen von Kulturangeboten in ländlichen Räumen und kleinen Städten und Gelingensbedingungen für die kulturelle Arbeit abseits der Metropolen.

Am Dienstag bearbeiteten die Teilnehmenden im Open Space-Format die Fragen, wer die vielfältigen Kulturakteure in ländlichen Räumen sind, welche Interessen sie verfolgen, welche Interessen wiederum das Publikum vor Ort hat und wie angestoßene kulturelle Impulse in den institutionellen Strukturen verstetigt werden können. Zum Abschluss reflektierte Christoph Schröder am Mittwoch das Thema Sprache. Mit ihm diskutierten die TRAFO-Projektakteure, ob es eine vorurteilsfreie Sprache über die Kulturarbeit im ländlichen Raum gäbe und wie diese aussehen sollte. Einig war man sich, dass es weniger ein Schreiben über den ländlichen Raum als vielmehr eine Selbstbeschreibungen der Akteure vor Ort brauche.

Die nächste TRAFO-Akademie findet im Frühjahr 2018 statt.

 

16/09/2017
Werkschau BILDER LÄNDLICHER RÄUME im Rahmen des inter!m-Festivals

Die Werkschau BILDER LÄNDLICHER RÄUME mit Fotos von Studierenden der Fachhochschule Potsdam aus einem Fotoprojekt vom TRAFO-Programm, werden am Eingang des inter!m-Festivals gezeigt. →

Im Rahmen des diesjährigen inter!m-Festivals wird die Werkschau BILDER LÄNDLICHER RÄUME mit Fotos der Studierenden des Fachbereichs Design der Fachhochschule Potsdam zu sehen sein. Die Bilder werden vom 16. September bis zum 03. Oktober 2017 auf dem Heerweg der Gemeinde Grabenstetten am Eingang zum inter!m-Festivalgelände gezeigt.

Die Studierenden haben im Jahr 2015 sehr unterschiedliche ländlich geprägte Regionen in Deutschland besucht. Die Fotografie diente ihnen als Forschungswerkzeug und als Mittel der Annäherung an eine Region. Prof. (FH) Claudio Hils zeigt Teile dieser Spurensuche. Die Werkschau orientiert sich dabei an den allerorts zu sehenden Wahlkampfplakaten.

Die Fotografien entstanden 2015 im Rahmen eines Fotoprojektes von „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, in Zusammenarbeit mit der FH Potsdam, Fachbereich Design, Projektkurs Fotografie Prof. (FH) Wiebke Loeper.

14/09/2017
Austauschtag "Die neuen Produkte aus der Region – Zeitgenössische Kultur, Tourismus und lokale Gemeinschaften" in der Schweiz

TRAFO-Programmleiter Samo Darian hat am 14. September am Austauschtag des schweizerischen Projekts teilgenommen, an dem über zeitgenössische Kulturprojekte im ländlichen Raum diskutiert wurde. →

TRAFO-Programmleiter Samo Darian hat am 14. September am Austauschtag des schweizerischen Projekts teilgenommen, an dem über zeitgenössische Kulturprojekte im ländlichen Raum diskutiert wurde.

Das Projekt "Die neuen Produkte aus der Region – Zeitgenössische Kultur, Tourismus und lokale Gemeinschaften" beschäftigt sich mit zeitgenössischen Kulturprojekten im ländlichen Raum. Im Rahmen eines Austauschtages wurde am 14. September 2017 unter anderem diskutiert werden, welche Erwartungen die unterschiedlichen Akteure an solche Projekte haben, was Gelingensbedingungen sind und welche Rolle zeitgenössische Kultur in ländlicher Umgebung spielen kann. Dazu waren Experten eingeladen, die in drei Gesprächsrunden ihre Perspektiven einbringen. Samo Darian, Programmleiter von TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, hat gemeinsam mit Peter Legemann, Geschäftsführer und Vorstand Schloss Bröllin, und dem österreichischen Kulturwissenschaftler Wolfgang Zinggl das Thema „Soziale Bindung und aktive Bürgerschaft als Thema künstlerischer Projekte in Deutschland und Österreich“ diskutiert und dabei unter anderem von Erfahrungen mit Beteiligungsprozessen der TRAFO-Projekte berichtet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

„Die neuen Erzeugnisse aus der Region: zeitgenössische Kultur, Tourismus und lokale Gemeinschaften“ ist ein Projekt von „Creative Villages“. Mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia im Rahmen der von ihr lancierten Initiative „Kulturelle Vielfalt in den Regionen“ und der ECAV, sowie in Zusammenarbeit mit Kultur Wallis.

04/09/2017
Harz|Museen|Welterbe zu Gast im Oderbruch Museum Altranft

Die Teams der beiden TRAFO-Projekte Harz|Museen|Welterbe und Oderbruch Museum Altranft trafen sich in Brandenburg zum Austausch bei dem viele strukturelle und inhaltliche Parallelen sichtbar wurden. →

Die Teams der beiden TRAFO-Projekte Harz|Museen|Welterbe und Oderbruch Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur trafen sich vom 31. August bis zum 1. September 2017 in Brandenburg zum Austausch über ihre Transformationsvorhaben. Die Vernetzung der unterschiedlichen TRAFO-Projekte untereinander zu ermöglichen und zu organisieren ist ein wesentlicher Aspekt des TRAFO-Programms. Ziel ist es, dass die Projekte so gemeinsame Themen identifizieren und voneinander lernen können.

Beide Projekte beschäftigen sich mit der Transformation eines Regionalmuseums und so stand im Mittelpunkt des Treffens besonders die Frage danach, wie es gelingen kann eine ganze Region mit ihrer Geschichte, Landschaft und ihren Menschen im Museum sichtbar zu machen und wie weitere Einrichtungen der Region in das Gesamtkonzept einbezogen werden können. Bei der Besichtigung der Ausstellungen im Altranfter Schloss tauschten die Beteiligten ihre Erfahrungen dazu aus.

Um die Sammlungskonzeption und die Frage nach Möglichkeiten der Neusortierung und des Aufräumens von Sammlungsbeständen ging es am nächsten Tag. Beide Projekte beschäftigt hier vor allem, wie sie die Menschen vor Ort und interessierte Besucher/innen bei den Überlegungen und geplanten Veränderungen einbeziehen und mitnehmen können. Auch wenn es hierfür noch keine einfachen Antworten gibt, tauschten die Projektteams Lösungsansätze aus und dachten gemeinsam weiter.

Im direkten Austausch wurde deutlich, dass beide Projekte sowohl strukturell als auch inhaltlich ähnliche Themen bearbeiten, unabhängig davon, ob die Transformation des Museums im Harz oder in Brandenburg stattfindet. Deswegen wurde für das kommende Jahr ein Gegenbesuch im Harz vereinbart, bei dem die Beteiligten überprüfen wollen, welche Konzepte umgesetzt werden konnten und welche Erfahrungen sie an andere Einrichtungen in ähnlichen Situationen weitergeben können.

01/09/2017
TRAFO-Newsletter #4 erschienen

Unser vierter Newsletter fragt, ob es kulturelle Impulse von außen braucht, um lebendige kulturelle Orte in kleineren Städten und ländlich geprägten Regionen zu ermöglichen, oder ob lieber die Kulturakteure vor Ort gestärkt werden sollten. Außerdem geht es im Schwerpunkt um das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“. →

Wer übernimmt Verantwortung und bringt Kompetenzen mit, lebendige kulturelle Orte in kleineren Städten und ländlich geprägten Regionen zu ermöglichen und zu erhalten? Braucht es dafür kulturelle Impulse von außen, oder sollten doch lieber die Kulturakteure vor Ort gestärkt werden, die ihre Region am besten kennen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unser vierter Newsletter.

Aus Sicht von Martin Fritz, langjähriger Leiter des Österreichischen Festivals der Regionen, ist die „oft problematisierte Gegenüberstellung zwischen den kulturellen Kräften ‚vor Ort‘ und den Angeboten ‚von außen‘ nicht die eigentliche Frage. Vielmehr sind die Akteur/innen, die sich mit der kulturellen Entwicklung von Orten identifizieren, nicht entlang einer vermeintlichen Grenze zwischen ‚innen‘ und ‚außen‘ zu bestimmen, sondern entlang inhaltlicher, künstlerischer und politischer Absichten“.

Den Schwerpunkt dieses Newsletters bildet das TRAFO-Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“. Hier gehen eine Reihe von Kultureinrichtungen über ihre Stadtgrenzen hinaus und nehmen eine gesamte Region in den Blick: die Schwäbische Alb. Dort wo es oftmals keine Kultureinrichtungen gibt, entwickelt und organisiert das Landestheater Tübingen Reutlingen Bürgerbühnen auf dem Land. Die Opernfestspiele Heidenheim bringen hochkarätige Künstler/innen in die umliegenden Gemeinden, um dort gemeinsam mit Musikschulen und Schulen Workshops zu organisieren. Der Verein inter!m-Kulturhandlungen organisiert alle zwei Jahre das inter!m-Festival in einer anderen Gemeinde der Schwäbischen Alb und ist damit Präsentationsort für Akteure vor Ort und von außerhalb. Das Federseemuseum entwickelt mit drei anderen archäologischen Einrichtungen der Region ein gemeinsames Vermittlungsprogramm, das an aktuelle Themen anknüpft. Und das Theater Lindenhof experimentiert mit neuen Angeboten, die auch mal über die klassische Theaterarbeit hinausgehen. Wir haben einige dieser Akteure gefragt, wie ihre Arbeit vor Ort aussieht und was es braucht, die zunächst als einmalige Projekte angelegten neuen Angebote längerfristig in der Region zu verankern.

14/06/2017
TRAFO auf der Tagung der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken

Am 14. Juni 2017 hat Programmleiter Samo Darian einen Fachvortrag auf der Tagung der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg gehalten, in dem er TRAFO vorstellte. →

Zum 100-jährigen Bestehen der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg fand am 14. Juni 2017 eine Tagung zum Thema „Zukunft gestalten – Archive und Öffentliche Bibliotheken vor dem Hintergrund von Digitalisierung und demografischem Wandel“ in der Fachhochschule Potsdam statt, auf der Samo Darian, Programmleiter von „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einen Fachvortrag hielt. Darin zeigte er auf, wie TRAFO Kulturinstitutionen in den vier Modellregionen dabei unterstützt, sich neu aufzustellen und Herausforderungen wie dem demografischem Wandel zu begegnen. Ein besonderes Augenmerk richtete Samo Darian in seinem Vortrag auf die Rolle von Bibliotheken als Kulturorte in kleinen Städten und im ländlichen Raum und stellte die Stadtbibliothek Osterode am Harz vor, die im Rahmen von TRAFO ein Inter-KULTUR-Labor einrichtet, in dem sie die Auseinandersetzung der Bürger Osterodes mit Interkulturalität fördert und gemeinsam mit Kooperationspartnern neue Veranstaltungsformate erprobt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

08/06/2017
Workshop zum Artist-in-Residence-Programm des Umweltbundesamts mit TRAFO

Samo Darian, Leiter des Programms TRAFO, war einer der Teilnehmer des Auftaktworkshops des neuen Artist-in-Residence-Programms „Neue Ansichten“ des Umweltbundesamtes auf der Insel Vilm bei Rügen. Er sprach dort über TRAFO und die Wirksamkeit künstlerischer Interventionen. →

Samo Darian, Leiter des Programms TRAFO, war einer der Teilnehmer des Auftaktworkshops des neuen Artist-in-Residence-Programms „Neue Ansichten“ des Umweltbundesamtes vom 8. bis 10. Juni 2017 auf der Insel Vilm bei Rügen. Er sprach dort über TRAFO und die Wirksamkeit künstlerischer Interventionen.

Im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms verbringen Kunstschaffende einen sechswöchigen Arbeitsaufenthalt in der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel und forschen zum Thema Kunst und Nachhaltigkeit. Zum Auftakt des Aufenthaltes waren externen Experten aus Wissenschaft und Kultur geladen, um ihre Erfahrungen und Sichtweisen zum Thema Kunst und Nachhaltigkeit mit den Stipendiaten zu teilen.

Weitere Informationen zum Programm „Neue Ansichten“ gibt es hier und hier.

 

19/05/2017
Sigmund Ehrmann lobt TRAFO

Im Rahmen einer Bundestagsdebatte zum Thema Kulturförderung hat Sigmund Ehrmann MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien, gestern das Programm TRAFO lobend erwähnt. →

Im Rahmen einer Bundestagsdebatte zum Thema Kulturförderung hat Sigmund Ehrmann MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien, gestern das Programm TRAFO lobend erwähnt: „Das fantastische Programm ‚TRAFO‘ […] ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Bundeskulturstiftung mit ihren Möglichkeiten im Rahmen von Modellprojekten gewissermaßen Forschung für uns, für die Gesellschaft insgesamt leistet.“ Insbesondere das Thema demografischer Wandel hob Ehrmann hervor und sagte weiter: „Ich vermute, dass spätestens die Ergebnisse des Transformationsprojektes der Bundeskulturstiftung Bund und Länder veranlassen werden, gemeinsam über die Frage der kulturellen Infrastruktur und der kulturellen Angebote in der Fläche zu reden und dies als Gemeinschaftsaufgabe zu begreifen.“

Die ganze Debatte gibt es hier zum Nachlesen.

28/04/2017
TRAFO-Newsletter #3 ist erschienen

Kleinere Städte haben häufig mit vielen Vorurteilen zu kämpfen: muffig, langweilig, ausgestorben. Aber stimmt das auch? Oder hat sich dieses Bild in den vergangenen Jahrzehnten einfach nur manifestiert? Und welche Rolle spielt bei dieser Betrachtung die Kultur? →

Kleinere Städte haben häufig mit vielen Vorurteilen zu kämpfen: muffig, langweilig, ausgestorben. Aber stimmt das auch? Oder hat sich dieses Bild in den vergangenen Jahrzehnten einfach nur manifestiert, ohne Gegenbeispiele zuzulassen? Und welche Rolle spielt bei dieser Betrachtung die Kultur?

In unserem dritten Newsletter richten wir daher unseren Blick auf kleinere Städte, genauer gesagt auf das Südniedersächsische Seesen. Seesen hat knapp 20.000 Einwohner und ein weltberühmtes Bürgerhaus: das Jacobson-Haus. Im Jahr 1889 wurde es als Schule erbaut. Damals war es nicht nur das größte Gebäude der Stadt, sondern auch Ausdruck einer Philosophie: Bildung, Kultur und Integration waren der Handlungsrahmen des Schulgründers Israel Jacobson, früher Vertreter des Reformjudentums. Bereits seit 1801 wurden in Seesen christliche und jüdische Schüler gemeinsam unterrichtet.
 
In den nächsten Jahren soll dieses Bürgerhaus nun im Rahmen von TRAFO zu einem kommunalen Zentrum für Bildungs- und Kulturaktivitäten weiterentwickelt werden. In dem Haus ist nicht nur die Bücherei der Stadt ansässig, sondern auch die Jugendfreizeitstätte und der Seniorenclub, die Traditionspflege des Harzklubs sowie Blas- und andere Musikvereine. Gemeinsam übernehmen sie Verantwortung für das Kulturleben in Seesen und werden im Rahmen von TRAFO generationenübergreifende Kulturprojekte und Veranstaltungen entwickeln und umsetzen. Dabei beziehen sie auch andere Kulturakteure der Stadt und der Umgebung mit in ihre Aktivitäten ein, so der Leiter des Projekts „Transformation des Jacobson-Hauses“ Thorsten Scheerer in seinem Beitrag.
 
Bei der Auseinandersetzung mit dem Jacobson-Haus haben wir uns gefragt, wie eigentlich die Situation von kleineren Städten aussieht: Lassen sich Tendenzen erkennen, wie sie sich in den letzten Jahrzenten entwickelt haben? Wir haben Dr. Annett Steinführer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am „Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei“, gebeten, die Situation von kleineren Städten zu beleuchten. Zudem beschreibt Andreas Kämpf, Vizepräsident des Deutschen Kulturrates, aus seiner langjährigen Erfahrung in der Kulturarbeit, welche Impulse von Kulturzentren für kleinere Städte ausgehen können.
 
Warum Kultur nicht bloß ein touristisches Beiwerk, sondern konstitutiver Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens für eine Stadt ist, das erklärt der Bürgermeister der Stadt Seesen, Erik Homann, im Gespräch mit TRAFO.
 
Wir wünschen eine spannende Lektüre!

04/04/2017
Vorstellung des TRAFO-Programms beim 6. Bundesfachkongress Interkultur

Am 4. April 2017 stellte sich das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ beim Bundesfachkongress Interkultur in Braunschweig vor. →

Am 4. April 2017 stellte sich das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ beim Bundesfachkongress Interkultur in Braunschweig vor. Die Tagung wurde organisiert vom bundesweiten Ratschlag kulturelle Vielfalt. In einem der vier Fachforen, „Von Wurzeln und Flügeln, Interkulturelle Kunst und Kulturarbeit im europäischen ländlichen Raum“, wurden die Ziele des TRAFO-Programms vorgestellt und Einblicke in jene Transformationsvorhaben in den Modellregionen gegeben, die sich konkret dem Thema Interkultur widmen. Dazu zählt das dokumentarische Stationentheater „Schule der Sehnsüchte“, das als Kooperationsprojekt des Landestheaters Tübingen (LTT) mit der Kleinkunstbühne K3 unter der Leitung des Künstlers Jeffrey Döring gemeinsam mit der regionalen Bevölkerung entwickelt wurde. Das Stück, dem eine mehrmonatige Recherchephase vorausging, behandelt Geschichten von Flucht, Migration und Heimatverlust.

Weitere Informationen zum Programm unter www.bundesfachkongress-interkultur-2017.de

17/03/2017
Demografiepolitische Bilanz der Bundesregierung

Zum Ende der 18. Legislaturperiode hat die Bundesregierung im Hinblick auf ihre Demografiestrategie eine Bilanz gezogen. →

Zum Ende der 18. Legislaturperiode hat die Bundesregierung im Hinblick auf ihre Demografiestrategie eine Bilanz gezogen. In der Broschüre „Jedes Alter zählt – Für mehr Wohlstand und Lebensqualität aller Generationen", das nun erschienen ist, wird auch das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ als eine Maßnahme zur Stärkung der Kultur in ländlichen Regionen vorgestellt. Die Broschüre als pdf sowie weitere Informationen gibt es unter: www.bmi.bund.de/…/Demogra…/demografiegipfel_node.html

23/02/2017
TRAFO bei Jahrespressekonferenz der Kulturstiftung des Bundes

Bei der diesjährigen Jahrespressekonferenz der Kulturstiftung des Bundes stellte die Künstlerische Direktorin Hortensia Völckers die verschiedenen Programme und Förderprojekte der Bundeskulturstiftung vor, unter anderem auch "TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel". →

Bei der diesjährigen Jahrespressekonferenz der Kulturstiftung des Bundes stellte die Künstlerische Direktorin Hortensia Völckers die verschiedenen Programme und Förderprojekte der Bundeskulturstiftung vor, unter anderem auch "TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel". In der Pressemitteilung, die im Nachgang verschickt wurde, heißt es dazu: „Die Kulturstiftung des Bundes fördere sehr bewusst auch die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum, wie z.B. im TRAFO-Programm, da immerhin ca. 68% der Bevölkerung in Deutschland in ländlichen Regionen oder in Kleinstädten lebten. Was von außen betrachtet nach einem Spagat aussähe − die Förderung von bedeutsamen Kunstausstellungen wie der documenta einerseits sowie die Stärkung der kulturellen Infrastruktur z.B. einer Stadtbibliothek in Osterode über das TRAFO-Programm andererseits − seien die zwei nicht gegeneinander aufzurechnenden Seiten einer Medaille. Die Verantwortung des Bundes für die Kultur gilt ebenso der Spitzenförderung in den kulturellen Metropolen wie auch der Breitenförderung in der Fläche.“

Mehr Informationen hier und auf der Facebookseite der Kulturstiftung des Bundes.

30/01/2017
TRAFO-Newsletter #2 ist erschienen

Der TRAFO-Newsletter #2 ist erschienen - mit Beiträgen von Kristina Volke, Kenneth Anders / Lars Fischer und einem Interview mit dem Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt. →

Der TRAFO-Newsletter #2 ist erschienen - mit Beiträgen von Kristina Volke, Kenneth Anders / Lars Fischer und einem Interview mit dem Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt. Der Newsletter kreist um das Thema „Rollenwechsel“ und die Frage, vor welchen Veränderungen Kultureinrichtungen in ländlichen Räumen stehen. Viel Vergnügen bei der Lektüre! Hier geht´s zum Newsletter: http://bit.ly/2jKuR4E.

18/01/2017
1. TRAFO-Akademie im Januar 2017

Unter dem Schwerpunktthema „Beteiligung“ fand vom 18.01. bis 20.01.2017 in Clausthal-Zellerfeld die erste Akademie der beteiligten TRAFO-Projekte statt. „Beteiligung“ ist ein zentrales Thema in allen TRAFO-Projekten. →

Unter dem Schwerpunktthema „Beteiligung“ fand vom 18.01. bis 20.01.2017 in Clausthal-Zellerfeld die erste Akademie der beteiligten TRAFO-Projekte statt. „Beteiligung“ ist ein zentrales Thema in allen TRAFO-Projekten. Im Saarland besteht das TRAFO-Projekt beispielsweise aus einem umfassenden Beteiligungsprozess, in Seesen werden innerhalb von zwei Jahren aufeinander aufbauende Beteiligungsverfahren zu verschiedenen Themen von Architektur, Nutzungsplanung und Kooperationen umgesetzt. In Brandenburg öffnet sich das Museum hin zu einer umfassenden Partizipation der Bevölkerung, in Osterode werden durch die interkulturelle Öffnung neue Bevölkerungsgruppen in die Arbeit der Bibliothek einbezogen, auf der Schwäbischen Alb üben große und kleine Einrichtungen Arbeitsbeziehungen ein, die auf lange Sicht angelegt sind und in den Harz-Museen werden Schüler und Bürger in die Neukonzeption der Ausstellungen eingebunden.

Folgende Fragen stellen sich bei diesem Prozess: Was bedeutet Beteiligung? Sind Prozesse der Zusammenarbeit, Partizipation und Kooperation vergleichbar? Welche Ziele werden mit Beteiligungsprozessen verfolgt? Welche Konsequenzen hat „echte“ Beteiligung für Einrichtungen, Programmleitungen, Steuerungskreise etc.? Wo sind der Beteiligung Grenzen gesetzt? Und welche Besonderheiten ergeben sich für die ländlichen Räume?

Im Rahmen der ersten Akademie diskutierten die Projektpartner gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Kunst und Vermittlung ihre Beteiligungsformate und tauschten sich über ihre Transformationsprozesse aus.

21/12/2016
Interview in der Zeitung „Politik & Kultur“ erschienen

In der aktuellen Ausgabe der Zeitung des Deutschen Kulturrates, politik & kultur, erläutert Samo Darian, Leiter des TRAFO-Programms, die besonderen Herausforderungen, vor denen viele ländliche Regionen heute stehen. →

In der aktuellen Ausgabe der Zeitung des Deutschen Kulturrates, politik & kultur, erläutert Samo Darian, Leiter des TRAFO-Programms, die besonderen Herausforderungen, vor denen viele ländliche Regionen heute stehen und wie die beteiligten Kultureinrichtungen im Rahmen von TRAFO in den kommenden Jahren darin unterstützt werden, ihr kulturelles Angebot nachhaltig zu stärken. So sagt er: "Viele kulturelle Einrichtungen wie Heimatmuseen, Stadtbüchereien, Kulturzentren oder Musikschulen in kleinen Städten und auf dem Lande stehen wirklich vor großen Herausforderungen. Sie alle stellen sich Fragen nach ihrer Zukunftsfähigkeit: Was können wir uns in Zukunft überhaupt noch leisten? Welches Kulturangebot können wir unseren Bürgern noch bieten? Wie können wir junge Menschen erreichen, aber auch die Älteren? Kommen vielleicht ganz neue Aufgaben auf uns als kulturelle Einrichtung zu? Und wie können Impulse von unseren Inhalten für die Menschen in der Region ausgehen?"

Weiter erklärt Samo Darian, dass außerhalb der Metropolen eine große Dichte an interessanten kulturellen Einrichtungen existiert, die es zu stärken und sichtbar zu machen gilt.

Das gesamte Interview ist hier nachzulesen. 

20/10/2016
Beitrag zum TRAFO-Programm in den Kulturpolitischen Mitteilungen

In der Herbstausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen (Heft 154 III) stellen der Leiter des TRAFO-Programms, Samo Darian, und Kristin Bäßler, Leiterin des Bereichs Kommunikation und Wissensvermittlung die Ziele des TRAFO-Programms sowie der sechs TRAFO-Projekte in den vier Modellregionen vor. →

In der Herbstausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen (Heft 154 III) stellen der Leiter des TRAFO-Programms, Samo Darian, und Kristin Bäßler, Leiterin des Bereichs Kommunikation und Wissensvermittlung die Ziele des TRAFO-Programms sowie der sechs TRAFO-Projekte in den vier Modellregionen vor.

Die beiden Autoren erläutern in ihrem Beitrag die kulturpolitische Ausgangslage, in der das TRAFO-Programm im Jahr 2015 entwickelt worden ist und geben einen ersten Einblick in die unterschiedlichen Ansätze der TRAFO-Modellregionen, um vor Ort bestehende Kultureinrichtungen langfristig zu stärken. 

Den Artikel lesen Sie hier.  

19/09/2016
Tagung „Zur Zukunft der Kultur in ländlichen Räumen“ in Berlin

Am 21. September 2016 veranstalteten die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen die Tagung „Zur Zukunft der Kultur in ländlichen Räumen“. →

Am 21. September 2016 veranstalteten die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen die Tagung „Zur Zukunft der Kultur in ländlichen Räumen“. Im Rahmen der Tagung diskutierten u.a. Samo Darian (Programmleitung, TRAFO), Dorit Baumeister (Vorstand, Kulturfabrik Hoyerswerda), Dr. Doreen Götzky (Kulturabteilungsleiterin, Landesverband Lippe) und Dr. Christof Eichert (Vorstand, Herbert-Quandt-Stiftung) das Thema „Beteiligung durch Kultur. Kultur der Beteiligung auf dem Land“. Eine weitere Diskussion befasste sich mit dem Thema „Kultur und Zuwanderung auf dem Land – ein Gewinn für alle“ beschäftigen. Statements wurden gehalten von Olaf Zimmermann (Geschäftsführer, Deutscher Kulturrat e.V.), Prof. Dr. Folkhard Isermeyer (Präsident, Thünen-Institut) sowie Marc Steinbach (Referent Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“).

Ziel der Tagung war es, Ideen und Handlungsoptionen zur Stärkung der Kultur in ländlichen Räumen zu entwickeln. Nach Veranstaltungen in Dresden und Braunschweig fand die Abschlussveranstaltung nun in Berlin statt. Eine Publikation mit gesammelten Handlungsempfehlungen ist für das Frühjahr 2017 geplant.

Die Programme der Veranstaltungen in Braunschweig und Berlin unter:

Programm 21. September in Berlin
Programm 14.Juli 2016 in Braunschweig

13/09/2016
Hier ist die Stadt! Bibliothek als Motor der Gesellschaft

Harald Asel vom rbb-Inforadio diskutierte am 14. September im Salon der Berliner Amerika-Gedenkbibliothek die Rolle von Bibliotheken und den Bedarf an Veränderungsprozessen, um zukunftsfähig zu bleiben. Zentrale Fragen der Diskussion waren: Welchen Beitrag leisten Bibliotheken künftig für die Entwicklung der Stadtgesellschaft und welche Rolle werden sie dafür einnehmen? →

Harald Asel vom rbb-Inforadio diskutierte am 14. September im Salon der Berliner Amerika-Gedenkbibliothek die Rolle von Bibliotheken und den Bedarf an Veränderungsprozessen, um zukunftsfähig zu bleiben. Zentrale Fragen der Diskussion waren: Welchen Beitrag leisten Bibliotheken künftig für die Entwicklung der Stadtgesellschaft und welche Rolle werden sie dafür einnehmen? Wie werden Bibliotheken auch im digitalen Zeitalter noch weiterhin die persönliche Entwicklung, Bildung und Kulturkompetenzen der Stadtbürger fördern? Und wie können sie zur Plattform von wissens- und bildungsbasierten Aktivitäten der Bevölkerung werden, aus denen wichtige Impulse für die Entwicklung der Stadt hervorgehen?

Podiumsgäste waren:

Markus Beckedahl, Chefredakteur von Netzpolitik.org
Barbara Lison, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes
Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates

Die Podiumsdiskussion wurde vom Inforadio des rbb aufgezeichnet. Nachzuhören ist die Sendung hier.

20/06/2016
„Kultur im ländlichen Raum - unterschätztes Potential?"

Am 17. Juni nahm Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung am Werkstattgespräch „Kultur&Politik“ teil. Unter dem Titel „Kultur im ländlichen Raum - unterschätztes Potential?“ diskutierten Hiltrud Lotz, MdB, Mitglied im Ausschuss Kultur und Medien der SPD-Fraktion, Norbert Sievers, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft, und Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, darüber, wie die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen gesichert werden kann. →

Am 17. Juni nahm Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung am Werkstattgespräch „Kultur&Politik“ teil. Unter dem Titel „Kultur im ländlichen Raum - unterschätztes Potential?“ diskutierten Hiltrud Lotz, MdB, Mitglied im Ausschuss Kultur und Medien der SPD-Fraktion, Norbert Sievers, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft, und Samo Darian, Programmleiter von TRAFO, darüber, wie die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen gesichert werden kann.

Die Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze berichtete von verschiedenen Arbeitsgruppen der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie „Soziale Räume“ geschaffen werden können, um sicherzustellen, dass neben den Feldern der klassischen Daseinsvorsorge u.a. auch die kulturelle Infrastruktur gesichert werden kann.

Dr. Norbert Sievers verwies darauf, dass der Auftrag der Kulturpolitik, Kultur für alle und von allen zu ermöglichen, nicht auf das städtische Gemeinwesen zu reduzieren sei, sondern auch für die kleineren Städte und Gemeinden gilt. Neue kulturpolitische Strategien und Konzepte seien vor allem in den Flächenländern notwendig, um auch zukünftig die kulturelle Grundversorgung gewährleisten zu können.

In Bezug auf diese kulturpolitischen Einordnungen stellte Samo Darian die verschiedenen Herangehensweisen der sechs TRAFO-Projekte vor, die ihre Kultureinrichtungen einem Transformationsprozess unterziehen. Transformation bedeutet dabei nicht nur Umbau von Einrichtungen, sondern auch die Veränderung von Konzepten und Strategien der Kulturvermittlung, um z.B. andere Akteure vor Ort mit in die Kulturarbeit einzubinden. Dabei wird deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kulturakteuren und der Politik ist, um die Kulturangebote nachhaltig zu sichern.

Das Werkstattgespräch fand im Rahmen des Forums Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Ziel ist es, über kulturpolitische Entwicklungen und Zusammenhänge zu informieren, die Sicherung der kulturellen Grundlagen als Aufgabe des Staates zu thematisieren, die Vielfalt der Kulturen zu vermitteln, die Bedeutung von Kunst und Kultur für Wertorientierungen zu unterstreichen, den Dialog der Kulturen Welt zu intensivieren und Einblicke in den Entstehungsprozess von Kunst und Kultur zu geben. Die Veranstaltungsthemen orientieren sich an den aktuellen politischen und kulturellen Entwicklungen und Fragestellungen.

01/06/2016
Artikel über Land und Ländlichkeit im aktuellen Magazin der KSB

Kenneth Anders, Projektleiter des TRAFO-Projekts „Transformation des Museums Altranft“ schreibt in der aktuellen Ausgabe des KSB-Magazins #26 über den ländlichen Raum und die Frage, welche Bedeutung er für diejenigen hat, die dort wohnen und die, die außerhalb des ländlichen Raums leben: Wie wird dieser Raum interpretiert? Wie wird er genutzt? Und welche Erwartungen sind an ihn geknüpft? →

Kenneth Anders, Projektleiter des TRAFO-Projekts „Transformation des Museums Altranft“ schreibt in der aktuellen Ausgabe des KSB-Magazins #26 über den ländlichen Raum und die Frage, welche Bedeutung er für diejenigen hat, die dort wohnen und die, die außerhalb des ländlichen Raums leben. Wie wird dieser Raum interpretiert? Wie wird er genutzt? Und welche Erwartungen sind an ihn geknüpft? So schreibt Anders:

„Was wird aus dem Land, wenn es aus der Stadt betrachtet wird? Es wird zur Landschaft, zum angeschauten Raum, den man malen, fotografieren, bereisen, an dem man sich erfreuen kann. Seine Funktionalität tritt zurück, die Landnutzung wird als Störung empfunden, vor allem dann, wenn sie dem gesellschaftlichen Stand der Technologie entspricht. Dass dort „draußen“ noch Menschen wohnen, erscheint als Residuum der Vormoderne, da doch die Angebotskonzentrationen und also auch die Wahlmöglichkeiten auf dem Land, gemessen an der Großstadt, lächerlich gering sind. Die Landschaft ist nett, aber bedeutungslos. Ist sie hässlich, lehnen wir das ab, obwohl es Teil unserer Wahrheit ist. So entstehen geliebte und geschmähte Räume. Die Ausdifferenzierung der Landschaft nach Zwecken führt zu ihrer immer stärkeren Segregation: Hier setzt sich der Tourismus durch, dort die Agrarwirtschaft, hier der Naturschutz, dort die Logistik. Für den Einzelnen ergibt das, was wir in der Welt anrichten, keinen Zusammenhang. Das ist vor allem eine Schwierigkeit für die Demokratie, denn das kulturelle Subjekt braucht den Raum als Erkenntnis- und Erfahrungsgegenstand. Stattdessen werden die Möglichkeiten der geregelten, aber grundsätzlich freien individuellen Aneignung durch Zäune und Eigentumsgrenzen untergraben, das ersehnte freie Leben wird in Teilräume gezwängt oder diffundiert in die Virtualität…“

Mit diesem Artikel nähert sich Kenneth Anders Veränderungsprozessen auf dem Land und den Potentialen, die er bereitstellt, um gestaltet zu werden.

Der gesamte Text ist hier nachzulesen.

21/03/2016
1. TRAFO-Partnertreffen in Halle / Saale

Im März 2016 fand im Stadtmuseum Halle / Saale das erste Partnertreffen der sechs TRAFO-Projekte statt. Teilgenommen haben Vertreter der beteiligten Kultureinrichtungen, Mitarbeiter der Landkreis- und Kommunalverwaltungen sowie Kulturakteure aus den vier Modellregionen. →

Im März 2016 fand im Stadtmuseum Halle / Saale das erste Partnertreffen der sechs TRAFO-Projekte statt. Teilgenommen haben Vertreter der beteiligten Kultureinrichtungen, Mitarbeiter der Landkreis- und Kommunalverwaltungen sowie Kulturakteure aus den vier Modellregionen. Ziel dieses ersten Partnertreffens war es, die TRAFO-Projekte vorzustellen sowie Ziele und Maßnahmen der einzelnen Projekte zusammenzutragen. Ein theoretischer Impuls kam von Prof. Dr. Margarete Boos von der Universität Göttingen, die über das Thema „Herausforderung Wandel – Vom Verändern und Verändert-Werden“ sprach. Zum Abschluss des Treffens wurden erste Schwerpunktthemen gesammelt, die bei den nächsten Akademietreffen behandelt werden sollen.

29/01/2016
Vorstellung von TRAFO bei der Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“

Am 27. und 28. Januar 2016 wurde das Programm „TRAFO- Modelle für Kultur im Wandel“ bei der internationalen Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ in München vorgestellt. Bei der Konferenz ging es um die Digitalisierung, neue Technologien, den Strukturwandel in den Kommunen und um die Auseinandersetzung mit dem Thema Zuwanderung. →

Am 27. und 28. Januar 2016 wurde das Programm „TRAFO- Modelle für Kultur im Wandel“ bei der internationalen Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ in München vorgestellt. Bei der Konferenz ging es um die Digitalisierung, neue Technologien, den Strukturwandel in den Kommunen und um die Auseinandersetzung mit dem Thema Zuwanderung. Anhand konkreter Beispiele wurde folgende Fragen diskutiert: Wie begegnen Bibliotheken den gesellschaftlichen Veränderungen und welche Rolle wollen sie zukünftig einnehmen? Wie müssen sich ihre Angebote anpassen? Und vor allem: Wie werden Veränderungsprozesse in Bibliotheken gestaltet? 

In verschiedenen Workshops luden der Berufsverband Information und Bibliothek (BIB), der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), das Goethe-Institut e. V. und die ekz.bibliotheksservice GmbH zum Mitmachen der insgesamt über 250 Tagungsteilnehmer ein.