Wie lassen sich Kultureinrichtungen im ländlichen Raum so weiterentwickeln, dass sie starke Kulturorte für ihren Ort und die umliegende Region werden? Und wie können sie attraktive Kulturangebote für die Fläche mit den Menschen und ihren Themen vor Ort entwickeln und damit Verantwortung für die umgebenden Regionen übernehmen? Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt sechs modellhafte Transformationsvorhaben von Kultureinrichtungen in vier Regionen, die exemplarisch für die vielfältigen Herausforderungen in ländlichen Regionen stehen: das Oderbruch, Südniedersachsen, der Saarpfalz-Kreis und die Schwäbische Alb. Am TRAFO-Programm beteiligt sind zwei Theater, eine Stadtbibliothek, ein Kulturzentrum, verschiedene Freilichtmuseen, ein Kunst- und ein Opernfestival, vier Bergbaumuseen im Harz sowie verschiedene Musikschulen. Die beteiligten Kultureinrichtungen entwickeln Modelle, wie sich lokale und regionale Kultureinrichtungen für Beteiligungsformate und Kooperationen öffnen und so Potentiale für eine ganze Region entfalten können.

 

Impulsworkshops

Die Umsetzung des Programms „TRAFO- Modelle für Kultur im Wandel“ und seiner sechs TRAFO-Projekte in den vier Modellregionen stellt die Beteiligten vor vielfältige strategische Fragestellungen. Daher suchen wir den fachlichen Austausch mit Experten, bauen kontinuierlich ein Netzwerk aus Experten – Praktiker, Wissenschaftler, Praktiker und Visionäre – auf und bieten unseren Partnern Workshops zu ausgewählten Scherpunktthemen ihrer Arbeit an.

Eigenprojekte
„2030 - Odyssee im Leerraum“ - Theaterprojekt

Das Junge Theater Göttingen hat sich im Rahmen des TRAFO-Programms auf eine Irrfahrt durch den ländlichen südniedersächsischen Raum begeben und erkundet, welchen Einfluss der Demografische Wandel auf die Politik, die Kultureinrichtungen, die Menschen und die Infrastrukturen vor Ort hat. Entstanden ist das Stück „2030 – Odyssee im Leerraum“.

Eigenprojekte
„Über Land“ – Lesereihe

Das Landleben ist in den Medien angesichts demografischer, infrastruktureller und wirtschaftlicher Veränderungen allgegenwärtig. Der ländliche Raum als Imaginationsraum, so scheint es, hat gerade in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs Konjunktur.

TRAFO-Akademie

Die TRAFO-Akademie findet zweimal im Jahr an einem der sechs TRAFO-Standorte statt und greift Themen aus den beteiligten Transformations-Projekten auf. Sie richtet sich primär an die Projektverantwortlichen der sechs TRAFO-Projekte sowie weitere Interessenten aus den Projekten. Zentrales Anliegen ist es, das gastgebende Projekt jeweils in der Tiefe kennenzulernen, Wissen und Methoden zwischen den TRAFO-Projekten auszutauschen und zusätzliches Expertenwissen aus Theorie und Praxis einzubinden.

Eigenprojekte
Bilder ländlicher Räume

Studierende des Fachbereichs Design der Fachhochschule Potsdam erkundeten von April bis Dezember 2015 fünf sehr unterschiedliche Regionen im ländlichen Raum. Sie waren geleitet von Fragen des Programms TRAFO, aber auch von Intuition, Neugier und von Empathie.

21/03/2017
Vorstellung des TRAFO-Programms beim 6. Bundesfachkongress Interkultur

Am 4. April 2017 stellt sich das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ beim Bundesfachkongress Interkultur in Braunschweig vor.

06/04/2017
Schwäbische Alb Lernende Kulturregion
Museumswerkstatt richtet offenen Schülertreff ein

Die Museumswerkstatt, die Teil des TRAFO-Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ ist, nimmt ihre Arbeit auf. Gemeinsam mit der Bachritterburg richtet das Federseemuseum Bad Buchau einen Treff für Schülerinnen und Schülern ein.